Apple fordert angeblich Preissenkung von A9-Chip-Zulieferern
(Bild: dpa, Chen Zhongqiu)
Einem Bericht zufolge spielt Apple die beiden A9-Lieferanten TSMC und Samsung gegeneinander aus, um bei der Produktion der Prozessoren fĂŒr die nĂ€chste iPhone-Generation Kosten zu sparen.
Apple verlangt eine Preissenkung bei der Fertigung des A9-SoC (System on a Chip) durch TSMC und Samsung, wie DigiTimes unter Berufung auf Brachen-Insider berichtet [1]. In der Hoffnung den Zuschlag fĂŒr einen gröĂeren Anteil der Produktion zu erhalten, habe Samsung sich bereits entschlossen, Apple eine ErmĂ€Ăigung und zusĂ€tzliche Dienstleistungen "nahezu gratis" anzubieten.
TSMC tendiert dem Bericht zufolge dazu, die geforderte Preisreduktion abzulehnen. Dies könne zu einer gesenkten Auftragsmenge durch Apple fĂŒhren, merkt DigiTimes an. Da die AuftrĂ€ge anderer Kunden fĂŒr 16nm-Chips vorerst noch zu gering seien, wĂŒrde dies die erweiterten KapazitĂ€ten voraussichtlich nicht auslasten. TSMC könnte sich deshalb dafĂŒr entscheiden, die FinFET-Produktion langsamer anlaufen zu lassen als ursprĂŒnglich geplant und das Ziel der Herstellung von 30.000 Wafern im August auf 20.000 senken.
Die Massenproduktion des A9 fĂŒr "iPhone 6s" und "iPhone 6s Plus" [2] lĂ€uft angeblich bereits seit Mitte Juli, Apple dĂŒrfte die EinfĂŒhrung der neuen GerĂ€te wie ĂŒblich fĂŒr September planen. Zulieferer erwarten, dass der Konzern bis zum Jahresende eine neue Rekordsumme von bis zu 90 Millionen StĂŒck des nĂ€chsten iPhones in Auftrag gibt. (lbe [3])
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