Autonome Flugbots bei der 9. RobotChallenge in Wien
Bei dem zum neunten Mal in Wien ausgetragenen Turnier traten selbstgebaute, autonome Roboter aus verschiedenen LĂ€ndern gegeneinander an.
Autonome FluggerĂ€te haben am Wochenende bei der RobotChallenge [1] fĂŒr besonderes Zuschauerinteresse gesorgt. Bei dem zum neunten Mal in Wien ausgetragenen Turnier traten selbstgebaute, autonome Roboter aus verschiedenen LĂ€ndern gegeneinander an. Ăber 5000 Besucher kamen diesmal, um die 286 GerĂ€te aus 24 LĂ€ndern in 14 Konkurrenzen zu beobachten.
Die "Drone" des polnischen Teams Robo-Hobby.pl entschied das "Air Race" fĂŒr sich. Dabei mussten autonome FluggerĂ€te unter Zeitdruck die Zielgenauigkeit ihrer Navigation beweisen. Das semi-autonome Air Race war fest in österreichischer Hand, der "Orko" der FH Wels sicherte sich den ersten Rang. Beim Wettrennen humanoider Roboter siegten "Fast Foot" aus Polen vor dem deutschen "Robandix", beim Sumo-Ringen ging der Sieg in der Nano-Klasse an den deutschen "FuriousPuça". Der zĂŒndholzschachtelgroĂe "PocketBot 2" aus Tschechien gewann in der Freestyle-Sparte.
Die RobotChallenge wird von der Ăsterreichischen Gesellschaft fĂŒr innovative Computerwissenschaften (INNOC [2]) zusammen mit dem österreichischen Wissenschaftsministerium veranstaltet und von Reichelt Elektronik unterstĂŒtzt. Erstmals haben sich auch Konstrukteure aus SĂŒdamerika sowie Hongkong und dem Oman beteiligt.
Die Gesamtwertung ging wie im Vorjahr an Polen, diesmal mit fĂŒnf Goldmedaillen, fĂŒnfmal Silber und dreimal Bronze. Ăsterreich (2-2-3) konnte sich von Platz 3 auf Platz 2 verbessern, Deutschland von 7 auf 6 (1-1-0). Tschechien gelang der gröĂte Sprung: Von 11 auf 3 (2-1-1). (anw [3])
URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-1468889
Links in diesem Artikel:
[1] http://www.robotchallenge.org
[2] http://www.innoc.at
[3] mailto:anw@heise.de
Copyright © 2012 Heise Medien