Axel Springer steigert Umsatz
Dank eines krÀftigen Wachstums im digitalen und internationalen GeschÀft hat der Medienkonzern im vergangenen Quartal seinen Umsatz deutlich gesteigert.
Der Medienkonzern Axel Springer hat im ersten Quartal seinen Umsatz deutlich und den Gewinn leicht gesteigert. Die SchwĂ€che im deutschen Zeitungsmarkt wurde mit einem krĂ€ftigen Wachstum im digitalen und internationalen GeschĂ€ft mehr als wettgemacht. Wie das Unternehmen am Mittwoch in Berlin mitteilte [1] (PDF-Datei), legte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal auch dank Ăbernahmen [2] um 11,0 Prozent auf 736,7 Millionen Euro zu.
Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg in den ersten drei Monaten um 6,5 Prozent auf 126,9 Millionen Euro. Unterm Strich stand mit 63,0 Millionen Euro KonzernĂŒberschuss nur ein geringes Plus (Vorjahr 62,3 Millionen Euro).
Der Umsatz der Sparte "Digitale Medien" wuchs im Vorjahresvergleich um 26 Prozent auf 202 Millionen Euro, das EBITDA um 94 Prozent auf 25,8 Millionen Euro. Der gröĂte GeschĂ€ftsbereich, die nationalen Zeitungen, verzeichneten hingegen einen UmsatzrĂŒckgang von 3,3 Prozent auf 280 Millionen Euro; das EBITDA schrumpfe hier um fast 20 Prozent auf 62 Millionen Euro. Die Auflage des Boulevardblatts "Bild" schrumpfte im Vorjahresvergleich um 5,5 Prozent auf 2,85 Millionen. Auch die Auflagen anderer Titel des Medienkonzerns wie des Hamburger Abendblatts oder der Berliner Morgenpost gingen zurĂŒck. Dabei konnte das Unternehmen die Vertriebserlöse unter anderem dank Preiserhöhungen bei der Welt und der Berliner Morgenpost leicht steigern. Die Werbeeinnahmen gingen jedoch stark zurĂŒck.
In diesem Jahr peilt Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner beim Umsatz weiter ein Plus im einstelligen Prozentbereich an. Der operative Gewinn soll etwas stÀrker steigen. Hier erwartet der Konzern ein niedriges zweistelliges Plus.
Döpfner erwartet laut Mitteilung, dass die digitalen und internationalen AktivitĂ€ten innerhalb des Konzerns weiter an Gewicht gewinnen. Wegen des Ausbaus des Osteuropa-GeschĂ€fts und der Expansion der digitalen AktivitĂ€ten im Ausland sprang der Auslandsumsatz ĂŒber die Marke von 30 Prozent. ()
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Links in diesem Artikel:
[1] http://www.axelspringer.de/dl/438831/Axel_Springer_AG_Quartalsfinanzbericht_Q1_2011.pdf
[2] https://www.heise.de/news/Axel-Springer-baut-Internet-Geschaeft-weiter-aus-1227948.html
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