BSI rÀt vom Internet Explorer ab
Aufgrund der offenen SicherheitslĂŒcke im Internet Explorer rĂ€t das Bundesamt fĂŒr Sicherheit in der Informationstechnik Nutzern, andere Browser zu verwenden. Die LĂŒcke wird momentan missbraucht, um IE-Nutzer im Netz anzugreifen.
Das Bundesamt fĂŒr Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rĂ€t wegen der momentan in Microsofts Internet Explorer klaffenden LĂŒcke [1] zum Umstieg auf die Browser anderer Anbieter. Die LĂŒcke wird fĂŒr Angriffe auf die Versionen 9 bis 11 des Browsers verwendet, es wird aber vermutet, dass auch Ă€ltere Versionen ins Fadenkreuz der Hacker gelangen könnten.
Microsoft hat sich bis jetzt nicht geĂ€uĂert, wann ein Update fĂŒr den Browser bereitgestellt wird. Das veranlasste das BSI, zum Umstieg zu raten. In einer E-Mail seines Informationsdienstes fĂŒr BĂŒrger (BĂŒrger-CERT) heiĂt es: "Das BSI empfiehlt, bis zur Bereitstellung von Sicherheits-Updates auf die Nutzung des Internet Explorers zu verzichten und bis zur Behebung der Schwachstelle einen anderen Browser einzusetzen."
Das ist nicht das erste Mal, dass die Behörde eine solche Empfehlung gibt. Ebenso hatte das BSI aber auch schon einmal von der Verwendung von Firefox abgeraten [2]. (fab [3])
URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-2179284
Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/news/Internet-Explorer-Microsoft-warnt-vor-Zero-Day-Exploit-2177670.html
[2] https://www.heise.de/meinung/Sicherheit-nach-Behoerdenart-960763.html
[3] mailto:contact@fab.industries
Copyright © 2014 Heise Medien