Datenanalyse: Steigende Zahl automatisierter Cyberangriffe
(Bild: Shutterstock/Irina Anosova)
Automatisierung ist seit Jahren ein wichtiges Thema. Auch Online-Kriminelle haben laut eine Analyse die Vorteile fĂŒr sich entdeckt.
Kriminelle Hacker setzen nach einer neuen Datenanalyse bei Cyberangriffen immer hĂ€ufiger auf automatisierte Massenattacken. Seltener werden dagegen gezielte Angriffe, bei denen Hacker noch persönlich am Computer sitzen, heiĂt es im neuen "Cybercrime Report" des britischen Unternehmens Lexisnexis.
Demnach haben zwischen Januar und Juni automatisierte Angriffe mit Hilfe von Bot-Netzwerken weltweit um 41 Prozent auf geschÀtzte 1,2 Milliarden EinzelfÀlle zugenommen, etwa die HÀlfte davon traf demnach Unternehmen im Bereich Finanzdienstleistungen. Mit Bot-Attacken sind Angriffe von ferngesteuerten vernetzten Rechnern gemeint. Bösartige Botnets werden meist genutzt, um Spam [1] zu versenden oder Nutzerdaten zu stehlen [2]. Nicht automatisierte Cyberangriffe [3] nahmen demnach um fast 30 Prozent ab.
Ursprungsland der meisten Bot-Attacken
Das Land, in dem die meisten Bot-Attacken [4] ihren Ursprung haben, sind laut Bericht nach wie vor die Vereinigten Staaten. Das Wachstum der automatisierten Online-Angriffe fiel in den Regionen Asien-Pazifik und Lateinamerika am stÀrksten aus. In der Region EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) wurde dagegen der geringste Anstieg verzeichnet.
FĂŒr den Report wertete Lexisnexis [5] nach eigenen Angaben Daten der Firmenkunden aus - das umfasst unter anderem 20 Milliarden Logins und knapp fĂŒnf Milliarden BezahlvorgĂ€nge. Das Unternehmen gehört zum Londoner Relx-Konzern, einem internationalen Anbieter von Datenbanken, inklusive Sicherheitssoftware zur digitalen IdentitĂ€tsfeststellung.
(bme [7])
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