Der digitale Graben in Europa wird kleiner
Deutschland kommt im europÀischen Internet-Vergleich nur auf Platz 9.
Deutschland hat nicht aufgeholt: Laut des aktuellen "European Digital Life Index" der Marktforscher von Jupiter Research [1] kommt die Bundesrepublik im europĂ€ischen Vergleich bei der Verbreitung von Internet-ZugĂ€ngen und GerĂ€ten der digitalen Unterhaltungselektronik gerade einmal auf Platz 9. Die skandinavischen LĂ€nder konnten ihre fĂŒhrende Rolle behaupten: Schweden, DĂ€nemark und Norwegen belegten nach Angaben von Jupiter [2] die PlĂ€tze 1, 2 und 3.
Aufgeholt hat GroĂbritannien (Platz 4), insbesondere in den Bereichen Breitband-Internet und Digital-TV. In dem Index hat Jupiter Research 17 westeuropĂ€ische LĂ€nder anhand von 40 Werten eingestuft, darunter die Verbreitung von Internet-ZugĂ€ngen, die VerfĂŒgbarkeit von Breitband-Internet und das Vorhandensein von anderen digitalen GerĂ€ten. Zielgruppe der Marktforscher sind vor allem Unternehmen, die das Marktpotenzial einschĂ€tzen wollen und denen so eine Entscheidungshilfe bei der EinfĂŒhrung neuer GerĂ€te gegeben werden könne.
Das Schlusslicht in Europa ist der Studie zu Folge Griechenland. Es sei jedoch ein rasantes Wachstum von Telecom-Diensten in den Ă€rmeren LĂ€ndern Europas zu verorten, sodass sich die digitale Kluft zu schlieĂen beginne, lautet die These. (tol [3])
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