Ebay verkauft Mehrheitsanteil an Korea-GeschÀft
(Bild: Shutterstock/Anton Gvozdikov)
eBay trennt sich von der Mehrheit seines Korea-GeschĂ€fts fĂŒr rund 2,5 Milliarden Euro. KĂ€ufer ist der lokale Anbieter Emart, sofern die Behörden zustimmen.
Die Online-Handelsplattform eBay setzt ihre Verschlankungskur fort: Der Konzern trennt sich von der Mehrheit seines SĂŒdkorea-GeschĂ€fts und will den Anteil an dem lokalen Anbieter Emart verĂ€uĂern, wie die Amerikaner am Donnerstag mitteilten. Der Vereinbarung zufolge gehen 80,01 Prozent an Emart, wofĂŒr die SĂŒdkoreaner 3,44 Billionen Won (umgerechnet rund 2,5 Milliarden Euro) auf den Tisch legen. Die Transaktion wird voraussichtlich bis Jahresende oder Anfang nĂ€chsten Jahres abgeschlossen, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen.
Kunden zu gröĂeren Ausgaben bewegen
Die Trennung vom Korea-GeschĂ€ft folgt der Strategie des in der Pandemie im April 2020 angetretenen Konzernchefs Jamie Iannone. Er will den Online-HĂ€ndler verschlanken und gleichzeitig die Kunden zu gröĂeren Ausgaben bewegen. Zwar hat auch eBay bislang von der Corona-Krise profitieren können, weil die Menschen wegen der Lockdowns verstĂ€rkt im Internet einkauften. Im Vergleich zu Amazon und anderen Wettbewerbern hĂ€ngt das Wachstum aber zurĂŒck.
Im vergangenen Jahr verkaufte eBay fĂŒr rund 4,05 Milliarden Dollar die Ticketbörse Stubhub [1]. Zudem verĂ€uĂerte der Konzern seine Kleinanzeigen-Sparte an den norwegischen Anzeigenportal-Betreiber Adevinta [2].
(bme [4])
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