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Elektrosmog-Datenbank der Bundesnetzagentur ist beliebt

Zehn Millionen Anfragen sind bei der Bonner Behörde bisher eingegangen. Die Zugriffszahlen zeigten den hohen Informationsbedarf, erklÀrte Chefregulierer Matthias Kurth.

Bei der Bundesnetzagentur [1] sind bisher zehn Millionen Anfragen eingegangen, in denen sich BĂŒrger nach möglichen Quellen von Elektrosmog erkundigt haben. "Die hohen Zugriffszahlen zeigen den großen Informationsbedarf", sagte der PrĂ€sident der Netzagentur, Matthias Kurth, am heutigen Mittwoch in Bonn. Mit ihrer Datenbank fĂŒr elektromagnetische Felder [2] leiste die Behörde einen wichtigen Beitrag zu mehr Transparenz und damit zur Versachlichung der Diskussion um mögliche Gesundheitsrisiken durch Sende- und Funkanlagen. Die 2004 eingerichtete Datenbank gibt Auskunft ĂŒber den Standort der nĂ€chstgelegenen Funkanlage und zu SicherheitsabstĂ€nden, die von der Netzagentur festgelegt wurden.

Die Netzagentur ist mit der Genehmigung und Messkontrolle der Anlagen [3] betraut, aber nicht fĂŒr die Festlegung oder Beurteilung der Grenzwerte zustĂ€ndig. Bei Funkanlagen und Mobilfunkstationen werden nach frĂŒheren Messungen der Netzagentur die Grenzwerte fĂŒr Elektrosmog durchweg deutlich unterschritten. Wenn die festgelegten Begrenzungen fĂŒr elektromagnetische Felder nicht eingehalten wĂŒrden, dĂŒrften solche Anlagen gar nicht betrieben werden, sagte Kurth.

Bei der Bundesnetzagentur stehen fĂŒr die frei zugĂ€ngliche Online-Recherche Daten zu 11.300 FeldstĂ€rkemessungen, 78.135 Senderstandorten und 505.450 bewerteten Sendeantennen zur VerfĂŒgung. (dpa) / (vbr [4])


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https://www.heise.de/-197974

Links in diesem Artikel:

  1. http://www.bundesnetzagentur.de
  2. http://emf.bundesnetzagentur.de
  3. https://www.heise.de/news/Netzagentur-Elektrosmog-von-Funkanlagen-weit-unter-Grenzwerten-158964.html
  4. mailto:vbr@heise.de