IFA 2015: Einsteiger-Reader Kobo Touch 2.0 fĂŒr 90 Euro
Kobo prÀsentiert in Berlin seinen neuen Reader Touch 2.0: Er bietet grundlegenden Reader-Funktionen und ein schlichtes, aber handliches GehÀuse.
Kobo prĂ€sentiert auf der IFA seinen neuen Einsteiger-Reader Kobo 2.0. Der E-Book-Reader mit E-Ink-Panel soll die aktuellen Reader Glo HD und Aura H20 um einen Reader fĂŒr unter 100 Euro ergĂ€nzen. Dementsprechend ist er nur mit den Basics ausgestattet: Das 6-Zoll-Display löst mit 800 x 600 Pixeln auf und nutzt die inzwischen fĂŒnf Jahre alte E-Ink-Technik Pearl; der Kontrast ist deutlich schwĂ€cher als bei den Kindle-Modellen und den teureren Readern von Kobo. Weder ist eine Beleuchtung eingebaut, noch ist der Reader wasserdicht wie der Premium-Reader Aura H20.
Das GehĂ€use ist schlicht und aus Plastik, die RĂŒckseite ist rau und hat die fĂŒr Kobo typischen Knicke zur Seite hin. Hochwertig fĂŒhlt sich das GehĂ€use nicht an, es liegt aber gut in der Hand wie die meisten Reader von Kobo. Mit dem schwarzen Plastik erinnert das GehĂ€use auch ein wenig an das gĂŒnstigste Kindle-Modell, wobei der Kindle aufgrund des breiteren Rahmens unterhalb des Displays etwa ein Zentimeter höher und auch etwas dicker ist (1 cm vs. 9 mm). Bedient wird der Touch 2.0 ĂŒber den Touchscreen, die einzige mechanische Taste ist der Ein-/Ausschalter am oberen GehĂ€userand.
Kobo Touch 2.0 (0 Bilder) [1]
Im Prinzip ist es das gleiche GehĂ€use wie bei dem beleuchteten Reader Kobo Glo HD, nur dass dessen gummierte RĂŒckseite etwas griffiger ist. Auch technisch gibt es viele Parallelen: Sowohl Touch 2.0, als auch Glo HD haben einen Infrarot-Touchscreen, 4 GByte Speicher, keinen microSD-Slot und wiegen um die 180 Gramm. Die Laufzeit dĂŒrfte genau so lang sein wie bei allen E-Book-Readern bei ausgeschalteter Beleuchtung.
Flotte Software, hoher Preis
Keine Abstriche gibts bei der Software: Auch der Touch 2.0 verwendet die ansehnliche Kobo-OberflĂ€che mit Kachel-artiger Startseite und MenĂŒs mit schmalen Linien und schlanken Fonts. Diese sehen auf dem gröber auflösenden Display aber nicht so elegant aus wie auf den anderen Kobo-Modellen. BlĂ€ttern und Navigieren durch die MenĂŒs fĂŒhlte sich beim ersten Ausprobieren genauso flott an wie bei den anderen Kobos. Die Software, der integrierte Shop und die Synchronisation ĂŒber WLAN funktionieren ebenso.
Verkauft werden soll der Kobo Touch 2.0 ab Oktober bei diversen HĂ€ndlern, auĂerdem in Kobos eigenem Online-Versandshop fĂŒr 90 Euro. Der Einsteiger-Kindle mit vergleichbarer Ausstattung aber mit Werbeeinblendungen ist deutlich billiger (70 Euro). FĂŒr etwa 10 bis 20 Euro mehr bekommt man bereits gute Reader mit integrierter Beleuchtung und höherauflösenden Displays. (acb [3])
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