Lancom kommt direkt zum HĂ€ndler
Der Hersteller von Netzwerkprodukten Lancom stellte im Rahmen seiner Roadshow "Lanupdate" seine neusten Produkte dem Fachhandel vor. Mit der Vortragsreihe will das Unternehmen mehr HÀndler in der FlÀche ansprechen.
Mit der Roadshow "Lanupdate" wendet sich Lancom [1] schon seit einiger Zeit zweimal im Jahr direkt an seine Fachhandelspartner. Alle relevanten Themen rund um den Anbieter fĂŒr Netzwerktechnologie werden dort abgearbeitet. Ziel ist es, den HĂ€ndler in der FlĂ€che direkt zu erreichen und ihm die Vorteile der Produkte, technische Besonderheiten und das Channel-Partnerprogramm "Lanvantage" mit seinen VorzĂŒgen nĂ€her zu bringen. Auf der FrĂŒhjahrs-Roadshow, die auch in Hannover zu Gast war, wurden die Neuheiten den HĂ€ndlern vorgestellt. "Wir wollen unsere Partner in der FlĂ€che optimal informieren. DafĂŒr eignet sich eine Roadshow viel mehr, als zum Beispiel eine Distributorenmesse oder die CeBIT. Der HĂ€ndler soll schlieĂlich direkt zu Lancom kommen. Somit ist diese Art von Veranstaltung das beste Fachhandelsbindeinstrument fĂŒr kleinere und mittlere Betriebe", kommentiert Wolfram Ohn, Leiter von Service, Support und Training bei Lancom, die Veranstaltung in Hannover.
Lancom: Lanupdate-Roadshow in Hannover im April 2012 (0 Bilder) [2]
Lancom ist weiter sehr aktiv auf den Gebieten Standortvernetzung, Remote Access und drahtlose Netzwerke. Die Zielkunden sind in erster Linie gewerblich, wobei sich Lancom verstÀrkt auf die Branchen Handel und Logistik, Bildung sowie Hotels und Freizeit konzentriert. Im Bereich Router und WLAN behauptet das Unternehmen mit Hauptsitz in der NÀhe von Aachen nach eigenen Angaben Platz 2 auf dem deutschen Markt.
Als neue Produkte wurden unter anderem der Outdoor Access Point AP-382, die UnterstĂŒtzungsantenne Airlancer Extender i360-4G und der LTE-Router 1781-4G aus der neuen 1781er Serie wĂ€hrend der Roadshow live vorgestellt. Dazu war die neue Steuerungs-App "myVPN-App" Thema des Vortrages, die mit der Einrichtung eines VPN-Tunnels bei iOS-GerĂ€ten aufwartet und so eine direkte Verbindung zum Firmennetz garantiert.
Das Partnerprogramm "Lanvantage" bleibt das wichtigste Vertriebsinstrument bei Lancom und ist in vier Stufen unterteilt. Support, Weiterbildungen und VergĂŒnstigungen sind im Programm verankert . Ihr jeweiliger Umfang ist von der Stufe des Partners abhĂ€ngig. Von den teilnehmenden HĂ€ndlern sind zur Zeit 3300 Reseller-Partner, die keinen Mindestumsatz haben. Auch wer neuer Partner werden will, braucht beim Einstieg in das Programm zukĂŒnftig keinen Mindestumsatz mehr zu garantieren. Auch der Kauf eines GerĂ€tes pro Jahr - bis jetzt Pflichtvoraussetzung - fĂ€llt weg. 1000 HĂ€ndler haben sich den Status als Qualified-Partner mit einem Mindestumsatz von 1000 Euro erworben. Advanced-Partner gibt es zur Zeit 300, diese mĂŒssen 5000 Euro umsetzen. Deutschlandweit haben sich insgesamt 60 FachhĂ€ndler zum Solution-Partner qualifiziert und erwirtschaften 20.000 Euro mit Lancom-Produkten. Von den Teilnehmern am gesamten Programm haben sich mittlerweile 70 zum Competence Center zertifizieren lassen. Das bedeutet, dass sie noch nĂ€her am Kunden sind und schnellen Support mit direkter Verbindung zu Lancom leisten können.
"Die Anmeldungen im Partnerprogramm steigen kontinuierlich. Wir wollen die HĂ€ndler nach oben mitnehmen und Anreize fĂŒr sie schaffen. FĂŒr uns ist wichtig, unsere Partner auch qualitativ nach vorne zu bringen und nicht nur quantitativ zu wachsen. Das gelingt sehr gut und so steigt der Umsatz pro Partner durchschnittlich weiter an," sagt Jörg Meyerink, Area Sales Manager bei Lancom. Verbesserungen am Programm seien aber nicht im Moment gar nicht nötig. Wichtiger sei es, so Meyerink, Ruhe reinzubekommen und VerlĂ€sslichkeit zu bieten. Das bestĂ€tigten die anwesenden HĂ€ndler in Hannover fast einstimmig und gaben an, dass sie das Programm als sehr rund wahrnehmen.
Lancom zeigte sich am Ende der Roadshow in Hannover sehr zufrieden mit der Entwicklung des Partnerprogramms, mit dem Kontakt zum Handel und der Entwicklung der Firma im Allgemeinen. Auch die Roadshow kĂ€me sehr gut an, sagte Wolfram Ohn, und wĂŒrde ĂŒberall Ă€uĂerst gut aufgenommen. So wĂ€ren die Teilnehmerzahlen bis jetzt teilweise höher als jemals zuvor. (roh [4])
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