Microsoft stellt Kin-Handys vor
Mit "Kin one" und "Kin two" bringt Microsoft erstmals eigene Handys auf den Markt. Ab Mai sollen sie in den USA erhÀltlich sein, in Deutschland von Herbst an.
Der Microsoft [1]-Konzern bringt unter eigenem Namen Handys auf den Markt. Die unter dem Projektnamen Pink entwickelten GerĂ€te sollen sich vor allem fĂŒr die Kommunikation in sozialen Netze eignen, weniger fĂŒr die berufliche Nutzung. Die Verbindung aus Handy, Online-Angeboten und dem PC soll den Nutzern "neue Erlebniswelten eröffnen".
Die BedienoberflĂ€che stellt den Austausch von Nachrichten, Bildern und Videos in den Vordergrund. Der Startbildschirm, von Microsoft "Kin Loop" genannt, zeigt aktuelle Informationen aus den sozialen Netzwerken des Nutzers an, etwa von Facebook, MySpace und Twitter, aber auch Microsoft-eigenen Angeboten. Eigene Updates veröffentlicht der Nutzer ĂŒber den sogenannten "Kin Spot", einen Bereich am unteren Bildschirmrand. Videos, Bilder, Texte, Webseiten, der eigene Standort oder Status-Updates sollen ĂŒber einen einfachen Fingerstrich online gehen. Alle auf dem Handy verfĂŒgbaren Informationen sind auch im Netz per Desktop-Browser verfĂŒgbar: "Kin Studio" sammelt etwa SMS, MMS, Bilder oder Videos.
Die Hardware hat Microsoft gemeinsam mit Sharp entwickelt. Es wird zunĂ€chst zwei Modelle [2] geben, beide mit 3G-Funkmodul, ausschiebbarer Tastatur, multitouch-fĂ€higem Touchscreen und Integration der Zune-Angebote wie Musik, Video, FM-Radio und Podcasts. Das mit einer Hand bedienbare "Kin one" kommt mit einer 5-Megapixel-Kamera, LED-Blitz und Bildstabilisator sowie 4 GByte internem Speicher. Das gröĂere Modell, "Kin two" genannt, enthĂ€lt die doppelte Speichermenge, eine HD-Video-fĂ€hige 8-Megapixel-Kamera, Stereo-Lautsprecher und ein gröĂeres Display. Genaue technische Daten hat Microsoft noch nicht veröffentlicht. GerĂŒchten zufolge laufen die GerĂ€te unter Windows CE, nicht jedoch unter dem fĂŒr den Herbst angekĂŒndigten Smartphone-Betriebssystem Windows Phone 7.
Ab Mai sollen die Kin-Handys vom US-amerikanischen Provider Verizon Wireless verkauft werden, in Deutschland, Italien, Spanien und GroĂbritannien wird Vodafone die GerĂ€te im Herbst auf den Markt bringen. Zu Preisen fĂŒr die Hardware oder zugehörige Dienste hat sich Microsoft noch nicht geĂ€uĂert. (ll [3])
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[2] http://www.microsoft.com/presspass/features/2010/apr10/04-12WindowsPhoneLaunch.mspx
[3] mailto:ll@ct.de
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