Millionenschaden durch Phishing
Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins Focus belaufen sich die SchÀden durch den Diebstahl von Bank-Zugangsdaten in Deutschland bislang auf 4,5 Millionen Euro.
Nach einer Meldung des Nachrichtenmagazins Focus [1] liegen den deutschen LandeskriminalĂ€mtern (LKA) mehr als 1000 FĂ€lle von Kunden vor, deren Bank-Zugangsdaten zu betrĂŒgerischen Ăberweisungen missbraucht wurden. Der geschĂ€tzte Schaden summiert sich auf insgesamt 4,5 Millionen Euro. Dabei sind die immer hĂ€ufigeren Phishing-Mails nur ein Aspekt. Zunehmende Gefahren [2] gehen von technisch aufwendigeren Verfahren wie Spionage-Software auf dem Rechner des Opfers aus.
Die genannte Summe spiegelt vermutlich aber nicht die wirklich Schadenshöhe wider, da nicht jeder Fall dem jeweils zustĂ€ndigen LKA gemeldet wird. Zwar zeigten sich die Banken gegenĂŒber den Opfern meist kulant, jedoch nennt Focus einen Fall aus Bietigheim-Bissingen, in dem ein Schaden von rund 4500 Euro entstanden war. Die im Bericht nicht genannte Hausbank will dem Opfer jedoch nur 500 Euro erstatten. Mit den Risiken beim Online-Banking [3] beschĂ€ftigt sich auch die aktuelle c't-Ausgabe 22/05 [4]. (uma [5])
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[2] https://www.heise.de/news/Tricks-von-Online-Betruegern-abwehren-138100.html
[3] http://www.heise.de/ct/05/22/148/
[4] http://www.heise.de/ct/
[5] mailto:uma@ct.de
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