Modellpflege: Nikon stellt die Nikon 1 J2 vor 3 Kommentare
Sparsame Neuerungen: Nikon hat die Nikon 1 J2 vorgestellt. Die Unterschiede zur VorgĂ€ngerin J1 muss man allerdings mit der Lupe suchen. DafĂŒr gibt es auch ein neues Objektiv und ein UnterwassergehĂ€use.
(Bild:Â Nikon)
Die zweite Generation des Nikon-1-Systems ist da. Die Nikon 1 J2 [1] ist damit Nikons aktuelle spiegellose Systemkamera im Einsteigerbereich. Allerdings muss man die Unterschiede zur VorgÀngerin J1 mit der Lupe suchen. Nikon bietet nicht mehr als Modellpflege an.
Eine der gröĂten VerĂ€nderungen betrifft das 3-Zoll-LC-Display: Statt 460.000 Bildpunkte löst es nun 921.000 Bildpunkte auf. AuĂerdem ist die neue J2 in mehr Farben erhĂ€ltlich als die J1 â zu WeiĂ, Schwarz, Grau, Rot und Rosa gesellt sich noch Orange. Auch neu ist ein Kreativmodus, in dem Fotografen viele manuelle Einstellmöglichkeiten nutzen können.
Technische Daten
Weitere technische Daten sind bekannt: Im Inneren der J2 arbeitet ein CMOS-Sensor im Nikon-CX-Format (13,2 mm à 8,8 mm), der eine Auflösung von zehn Megapixeln bietet. Die Empfindlichkeit der Kamera reicht von ISO 100 bis ISO 3200. Ebenfalls mit ihrer VorgÀngerin gemein hat die J2 einen EXPEED-3-Bildprozessor, der Bilder mit einer Geschwindkeit von 600 Megapixeln pro Sekunde verarbeiten könne, so Nikon.
(Bild:Â Nikon)
AuĂerdem ist die J2 mit einem Hybrid-Autofokus ausgestattet, der sowohl mit Phasenerkennung als auch mit Kontrasterkennung arbeitet. Die Serienbildrate der Kamera liegt bei 10 Bildern pro Sekunde in voller Auflösung. In Full-HD-Auflösung (1080p) filmt sie mit 30 Bildern pro Sekunde beziehungsweise 60 Halbbildern pro Sekunde.
Wieder mit an Bord ist auch das Aufnahmekonzept âBewegter Schnappschussâ: Die J2 nimmt damit zu jedem Foto ein Video in Zeitlupe auf und kombiniert beide zu einem "lebendigen" Foto. Der âSmart Photo Selectorâ soll den J2-Fotografen darĂŒber hinaus helfen, ein optimal aufgelöstes Bild aufzunehmen. DafĂŒr schieĂt die Kamera beim einmaligen Druck auf den Auslöser 20 Fotos hintereinander und kombiniert die besten fĂŒnf Aufnahmen zu einem Bild.
Neues Zubehör
(Bild:Â Nikon)
Mit der neuen Spiegellosen hat Nikon zudem das UnterwassergehÀuse WP-N1 vorgestellt. Es wird voraussichtlich Mitte August im Handel erscheinen und knapp 800 Euro kosten. Kompatibel ist es zum Objektiv Nikkor VR 10-30mm f/3.5-5.6, es kann in einer Wassertiefe von bis zu 40 Metern verwendet werden.
Nikon erweitert auĂerdem die Objektiv-Auswahl fĂŒr sein Nikon-1-System. Mit dem Nikkor 11-27,5 mm f/3.5-5.6 gibt es ein 2,5-fach-Zoomobjektiv, das eine Kleinbild-Ă€quivalente Brennweite von 30 mm bis 74 mm bietet. Als Kit-Objektiv kommt es in den Farben der Kamera. Einzeln erhĂ€ltlich sein soll es in Schwarz und WeiĂ und knapp 190 Euro kosten.
Die Nikon 1 J2 wird voraussichtlich Anfang September in den Handel kommen. FĂŒr das Kit mit dem Nikkor VR 10-30 mm mĂŒssen KĂ€ufer knapp 540 Euro auf den Tisch legen, zusammen mit dem neuen Nikkor 11-27,5 mm werden etwa 520 Euro fĂ€llig. (ssi [2])
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