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Murnau-Stiftung gibt Filmklassiker zur Digitalisierung frei

Das Deutsche Filminstitut in Frankfurt und die in Wiesbaden ansĂ€ssige Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung wollen gemeinsam alte Filme aus der Zeit des Ersten Weltkriegs digitalisieren und ĂŒber das Internet zugĂ€nglich machen.

Das Deutsche Filminstitut [1] in Frankfurt und die in Wiesbaden ansĂ€ssige Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung [2] wollen kĂŒnftig gemeinsam alte Filme aus der Zeit des Ersten Weltkriegs digitalisieren und ĂŒber das Internet jedem zugĂ€nglich machen. Die Zusammenarbeit ist Teil des europĂ€ischen Gemeinschaftsprojekts "The European Film Gateway" (EFG1914 [3]), wie das Institut am Montag in Frankfurt mitteilte.

"Es ist ein großer Gewinn fĂŒr EFG1914, dass das Deutsche Filminstitut auf den Film- und Rechtebestand sowie die weitreichenden Erfahrungen der Murnau-Stiftung zurĂŒckgreifen kann", sagte Direktorin Claudia Dillmann. Die Stiftung will unter anderem Joe Mays Klassiker "Heimkehrer" (1928) und die Kriegswochenschauen des Filmpioniers Oskar Messter zur Digitalisierung freigeben.

Der Anfang dieses Jahres unter dem Namen EFG1914 gegrĂŒndete Zusammenschluss von 20 europĂ€ischen Filmarchiven will bis 2014 – dem 100. Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkriegs - insgesamt rund 650 Stunden Film ins Netz stellen. Ein Großteil der historischen Schwarz-Weiß-Werke aus dem frĂŒhen 20. Jahrhundert gilt als verschollen; nur rund ein FĂŒnftel lagert in den Archiven. Dort sind die Filme zwar sicher, können aber nur umstĂ€ndlich angeschaut werden. (axk [4])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-1729925

Links in diesem Artikel:

  1. http://deutsches-filminstitut.de/
  2. http://www.murnau-stiftung.de/de/00-00-00-willkommen.html
  3. http://project.efg1914.eu/
  4. mailto:axk@heise.de