Obama: Qualifizierte Einwanderer stÀrken Hightech-Branche
In einer Rede in Las Vegas machte sich US-PrĂ€sident fĂŒr eine Einwanderungspolitik zugunsten qualifizierter AnwĂ€rter auf die US-StaatsbĂŒrgerschaft stark. Diese wĂŒrden Innovationen sonst in anderen LĂ€ndern schaffen.
US-PrĂ€sident Obama will âdas defekte Einwanderungssystem der USA reparierenâ, auch um qualifizierte Einwanderer fĂŒr zukunftstrĂ€chtige Industrien zu halten. Derzeit erhielten auslĂ€ndische Studenten in den USA eine Ausbildung, mĂŒssten dann aber das Land verlassen und wĂŒrden mit UnternehmensgrĂŒndungen ArbeitsplĂ€tze in LĂ€ndern wie China, Indien oder Mexico schaffen, erklĂ€rte Obama in einer Rede [1] an der Del Sol High School in Las Vegas: "So werden keine neuen Industrien in den USA sondern bei unseren Konkurrenten geschaffen." Intel [2] und Instagram [3] seien mit der Hilfe von Einwanderern gegrĂŒndet worden, die nach ihrem Studium in den USA geblieben seien.
Am Vortag hatte eine ĂŒberparteiliche US-Senatorengruppe ein Konzept zur Reform des Einwanderungsrechts vorgestellt, derzufolge Einwanderer zunĂ€chst eine Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis erhalten sollen. Obama nannte die VorschlĂ€ge sehr ermutigend, forderte aber in Las Vegas, dass nun Taten folgen mĂŒssten. Als konkrete MaĂnahmen nannte der PrĂ€sident die fortgesetzte GrenzĂŒberwachung, das Verhindern illegaler BeschĂ€ftigung, einen Weg zur EinbĂŒrgerung illegaler Bewohner der USA, sowie die Modernisierung des legalen EinbĂŒrgerungssystems. (gil [4])
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