Razzia bei insolventem Online-HĂ€ndler Getgoods
Die Staatsanwaltschaft geht dem Vorwurf eines US-Unternehmens nach, der insolvente Online-HĂ€ndler habe 50 Millionen Euro unterschlagen, heiĂt es in Medienberichten.
Die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) hat laut einem Medienbericht die Privatwohnung des Vorstandsvorsitzenden der Getgoods AG [1] Markus RockstĂ€dt-Mies sowie LagerrĂ€ume des Unternehmens durchsucht. Dort seien Computer und Festplatten sichergestellt worden, berichtet [2] RBB Online. Der US-amerikanische GroĂhĂ€ndler Brightstar [3] habe Anzeige gestellt, weil Getgoods 192.000 Handys verkauft haben soll, die nicht dem Unternehmen gehörten. Die Staatsanwaltschaft ermittle nun wegen des Verdachts, dass 50 Millionen Euro unterschlagen wurden, berichtet [4] die MĂ€rkische Oderzeitung. RockstĂ€dt-Mies hat die VorwĂŒrfe laut RBB Online als falsch zurĂŒckgewiesen.
Vorige Woche Donnerstag hatte die Vertriebstochter des börsennotierten Online-HĂ€ndlers, die getgoods.de Vertriebs GmbH, Insolvenz angemeldet [5], am Montag folgte die Muttergesellschaft. AuĂerdem interessiere sich die Börsenaufsicht BaFin nach verdĂ€chtigen Kursbewegungen der Getgoods-Aktie vor der Insolvenzanmeldung. Der vorlĂ€ufige Insolvenzverwalter RĂŒdiger Wienberg will die Firma fortfĂŒhren und sanieren, berichtet RBB Online weiter. Die Löhne und GehĂ€lter der Mitarbeiter seien ĂŒber das Insolvenzgeld fĂŒr drei Monate gesichert. (anw [6])
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[2] http://www.rbb-online.de/wirtschaft/beitrag/2013/11/insolvenzantrag-und-hausdurchsuchung-bei-getsgoods-ag.html
[3] http://www.brightstarcorp.com/
[4] http://www.moz.de/nachrichten/brandenburg/artikel-ansicht/dg/0/1/1215119/
[5] https://www.heise.de/news/Online-Haendler-Getgoods-geht-in-die-Insolvenz-2046453.html
[6] mailto:anw@heise.de
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