Regulierer rÀumt Probleme bei LTE-Ausbau ein
Bei der Bundesnetzagentur stauen sich die AntrĂ€ge fĂŒr den LTE-Betrieb der aufgerĂŒsteten Basisstationen. Ohne Stempel des Regulierers können die aufgerĂŒsteten Sender nicht ans Netz gehen.
Die Bundesnetzagentur [1] hat eingerĂ€umt, dass es bei der Genehmigung von mehreren tausend AntrĂ€gen fĂŒr den Ausbau [2] des schnellen LTE-Mobilfunknetzes zu Verzögerungen gekommen ist. Ein Behördensprecher bestĂ€tigte am Freitag einen Bericht [3] der Financial Times Deutschland, dass sie deswegen einen kritischen Brief des neuen Vodafone-Deutschland-Chefs Jens Schulte-Bockum erhalten habe.
"Wir sind dabei, mit den Mobilfunknetz-Betreibern an einer Lösung des Problems zu arbeiten", sagte der Sprecher. Dabei gehe es um eine Aufstockung des Personals bei der Bundesnetzagentur, aber auch um pragmatische AnsĂ€tze wie die vorrangige Bearbeitung von AntrĂ€gen fĂŒr besonders wichtige Mobilfunkstationen.
In der GeschĂ€ftsleitung von Vodafone Deutschland erklĂ€rte dazu Thomas Ellerbeck: "Momentan sind mehrere Millionen Euro in Technik investiert, die nicht eingeschaltet werden darf, weil ein Stempel der Netzagentur fehlt." Die Wirtschaft habe ihre Zusagen eingehalten und massiv investiert. "Die Breitband-Ziele der Bundesregierung werden auf dem Verwaltungsweg verzögert." Ihm komme das so vor, als ob der Platzwart auf dem FuĂballplatz "statt mit dem RasenmĂ€her mit der Nagelschere unterwegs" sei. (vbr [4])
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[1] http://www.bundesnetzagentur.de
[2] https://www.heise.de/news/Studie-34-Millionen-LTE-Anschluesse-bis-Ende-2016-1668714.html
[3] http://www.ftd.de/it-medien/it-telekommunikation/%3Amobilfunk-bund-bremst-ausbau-von-mobilfunk/70077758.html
[4] mailto:vbr@heise.de
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