Smart-TVs warten in Deutschland auf Anschluss
In jedem dritten Haushalt in Deutschland steht einer aktuellen Studie zufolge bereits ein Smart-TV. Doch gibt es tatsÀchlich Nachholbedarf beim Anschluss der GerÀte ans Internet.
In jedem dritten Haushalt in Deutschland steht einer aktuellen Studie zufolge bereits ein Smart-TV. Doch bei den Nutzern gibt es nach EinschÀtzung der Branchenvereinigung gfu [1] Nachholbedarf beim Anschluss ans Internet. Denn nur 58 Prozent der internetfÀhigen Fernseher seien hierzulande auch ans Netz angeschlossen, sagte Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratschef der gfu.
"Es gibt eine groĂe Begeisterung um neue Techniken", sagte Kamp. Um die neuen Möglichkeiten attraktiver in den Markt zu bringen, seien aber gemeinsame AktivitĂ€ten von Industrie und Handel nötig. Die Nutzer verhielten sich anders als in manchen anderen LĂ€ndern in Europa noch deutlich abwartend. Die Kosten eines neuen TV-GerĂ€ts spielten hierzulande dagegen im europĂ€ischen Vergleich eine nur sehr geringe Rolle.
Die Branche der Unterhaltungselektronik steht derzeit durch anhaltenden Preisverfall vor allem bei Fernsehern unter starkem Druck. 2012 fuhren die Hersteller von Flat-TVs weltweit einen Verlust von umgerechnet mehr als zehn Milliarden Euro ein. Dabei gehören Fernseher mit integriertem Internet-Anschluss zu den wichtigsten Umsatzbringern der Branche.
Im Vorfeld der Elektronikmesse IFA [2], die im September in Berlin stattfindet, stellte die gfu die Ergebnisse der reprĂ€sentativen Studie vor, fĂŒr die 8000 EuropĂ€er in neun LĂ€ndern im April und Mai befragt wurden. Die IFA solle als fĂŒhrende Messe fĂŒr Unterhaltungselektronik und HaushaltsgerĂ€te auch in diesem Jahr weiter ausgebaut werden, sagte Kamp. (jk [3])
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