Umfrage: PCs bleiben beliebteste Spieleplattform
(Bild: dpa, Caroline Seidel)
Gaming ist schon lange kein Nischenmarkt fĂŒr Teenager mehr. Eine aktuelle Umfrage zeigt: Die HĂ€lfte der Deutschen spielen regelmĂ€Ăig digitale Spiele. Bei ihnen liegt der gute alte PC weiterhin klar vorn.
Spielkonsolen gehören zu den groĂen Wachstumstreibern in der Spielebranche, doch der PC hat einer aktuellen Studie zufolge noch immer die Nase vorn. Ăber die HĂ€lfte (55 Prozent) der Gamer in Deutschland nutzen den Personal Computer regelmĂ€Ăig zum Spielen, ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov. Den Laptop gaben demnach 42 Prozent als bevorzugte Spieleplattform an, gefolgt vom Smartphone (39 Prozent). Konsolen wie die Xbox von Microsoft, die Playstation von Sony oder Nintendos Wii favorisieren dagegen lediglich ein Viertel der Befragten.
Jede(r) Zweite spielt
AuĂerdem ergab die im Juli durchgefĂŒhrte Umfrage, dass die HĂ€lfte der Menschen in Deutschland regelmĂ€Ăig Computerspiele spielen. Das zeigt auch das Interesse an der Gamescom [1], die vom 5. bis 9. August in Köln stattfindet. Schon zwei Wochen vor Beginn waren Tagestickets fĂŒr Privatbesucher der Spielemesse ausverkauft.
Der Branchenverband BIU hatte vor einigen Tagen einen positiven Ausblick fĂŒr das laufende Jahr gegeben. In der ersten JahreshĂ€lfte seien mit Spielen fĂŒr PC, Konsole, Handheld, Tablet und Smartphone 534 Millionen Euro umgesetzt worden [2]. Im Vergleich zum Vorjahr war das ein Plus von 3 Prozent.
Spiele fĂŒr Konsolen legten sogar um 16 Prozent zu. Microsoft und Sony haben ihre neuen Konsolen seit 2014 im Handel. Der Umsatz stieg im vergangenen Jahr zwar um ĂŒber 30 Prozent, doch der Absatz der GerĂ€te blieb zunĂ€chst stabil. Das dĂŒrfte sich nun langsam Ă€ndern. Der BIU rechnet fĂŒr dieses Jahr mit einem Zuwachs im niedrigen einstelligen Bereich.
Internet zu langsam fĂŒr Streamingspiele
Nur Spiele aus der Cloud, die per Streaming auf den Rechner kommen, bleiben laut einer Studie der WirtschaftsprĂŒfer PwC noch ein Nischenmarkt in Deutschland. Bis 2019 werde der Umsatz auf 17,5 Millionen Euro steigen, weltweit dagegen bereits auf eine Milliarde US-Dollar. Vor allem die nicht ausreichende Internetgeschwindigkeit gaben rund die HĂ€lfte der Nutzer (51 Prozent) in einer Befragung als Hinderungsgrund an.
Auf der Gamescom stellen in diesem Jahr ĂŒber 700 Aussteller aus mehr als 40 LĂ€ndern ihre Neuheiten einem breiten Publikum vor. Im vergangenen Jahr kamen 335.000 Besucher zu der Messe. Die Gamescom [3] ist eine der wichtigsten Messen der Branche nach der E3 [4] in Los Angeles, die sich ausschlieĂlich an ein Fachpublikum wendet. (mho [5])
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[1] https://www.heise.de/news/Gamescom-2015-Mekka-fuer-Hardcore-Gamer-Gelegenheitsspieler-Spiele-Entwickler-2767083.html
[2] http://www.biu-online.de/de/presse/newsroom/newsroom-detail/datum/2015/07/29/computer-und-videospiele-markt-waechst-im-ersten-halbjahr-2015.html
[3] http://www.heise.de/thema/gamescom
[4] http://www.heise.de/thema/e3
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