United Internet mit Umsatzschub
Die Expansion in neue GeschĂ€ftsfelder sowie die Ăbernahme des DSL-GeschĂ€fts von Freenet lieĂen den Umsatz des Internet-Dienstleisters (GMX, web.de, 1&1 unter anderem) krĂ€ftig steigen.
Der Internetdienstleister United Internet [1] (zu dem u. a. die Marken GMX, web.de und 1&1 gehören [2]) hat den Umsatz 2010 dank der Expansion in neue GeschĂ€ftsfelder deutlich gesteigert. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr von 1,66 Milliarden Euro auf 1,907 Milliarden Euro. Den Schub verdankt das Unternehmen in erster Linie der Ăbernahme von DSL-Kunden von Freenet und dem Einstieg ins MobilfunkgeschĂ€ft.
Allerdings deckelten die Kosten fĂŒr diese AktivitĂ€ten sowie den Einstieg in den polnischen Markt den Betriebsgewinn. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag mit 357,7 Millionen Euro ungefĂ€hr auf Vorjahresniveau.
Unterm Strich schrumpfte der Gewinn wegen millionenschwerer Abschreibungen auf die Beteiligung Versatel von 271,2 Millionen Euro auf 127,7 Millionen Euro. FĂŒr das vergangene GeschĂ€ftsjahr schlĂ€gt Unternehmenschef Ralph Dommermuth eine Dividende von 20 Cent vor, nach 40 Cent je Aktie ein Jahr zuvor. United Internet bekrĂ€ftigte das Ziel, 2011 ein EBITDA auf Vorjahresniveau zu erreichen. (jk [3])
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