zurück zum Artikel

Vodafone startet mit eigenem Google-Handy

Vodafone bringt mit dem HTC Magic das zweite Android-Handy auf den deutschen Markt zu Àhnlichen Konditionen wie Mitbewerber T-Mobile.

HTC Magic

Vodafone bringt das Android-Handy HTC Magic in Deutschland heraus

T-Mobile-Konkurrent Vodafone [1] verschĂ€rft mit dem zweiten Google-Handy HTC Magic [2] den Wettbewerb beim mobilen Internet und bezieht Position gegen den MarktfĂŒhrer, der das erste Google-Handy G1 [3] und Apples iPhone 3G [4] im Angebot hat. Der britische Mobilfunk-Anbieter vermarktet das Magic mit dem vom Internet-Konzern Google mitentwickelten Betriebssystem Android zu Ă€hnlichen Tarifen wie die Telekom-Tochter.

Die MonatsgebĂŒhr liege je nach Tarif-Paket zwischen 25 und 120 Euro, kĂŒndigte Vodafone am Freitag in Hamburg an. Das GerĂ€t selbst koste in der Basisversion rund 60 Euro, mit den teureren Tarifen einen Euro. Ohne Vertrag mĂŒssen fĂŒr das HTC Magic 570 Euro bezahlt werden. Alle VertrĂ€ge laufen mindestens zwei Jahre. Die Mobilfunk-Anbieter hoffen, mit dem mobilen Internet rĂŒcklĂ€ufige UmsĂ€tze im GeschĂ€ft mit Sprachdiensten und SMS auszugleichen.

Das Magic wird vom taiwanischen Hersteller HTC [5] gebaut. Die Steuerung erfolgt wie beim iPhone ĂŒber den berĂŒhrungsempfindlichen Bildschirm. Die Verbindung zum Internet lĂ€uft ĂŒber den Daten-Turbo HSDPA [6] oder WLAN [7]. Zudem enthĂ€lt das GerĂ€t einen GPS [8]-EmpfĂ€nger zur Positionsbestimmung und eine 3,2-Megapixel-Kamera. Über den Online-Marktplatz ­ Android Market können Nutzer Ă€hnlich wie im AppStore von Apple zusĂ€tzliche Programme herunterladen. Als Zielgruppe nennt HTC eher Verbraucher denn GeschĂ€ftsleute.

Das GeschĂ€ft mit Telefonie sowie SMS und MMS sei unter Druck, sagte der bei Vodafone fĂŒr InternetgeschĂ€fte zustĂ€ndige Manager Volker Glaeser. Internet-GerĂ€te wie das HTC Magic sollten diesem Trend entgegenwirken. "Datendienste außerhalb von SMS und MMS gehen steil nach oben", betonte Glaeser.

Das offene Betriebssystem Android wird von einer Industrieallianz unter der FĂŒhrung von Google entwickelt. Der Internetkonzern bindet Dienste wie seine Suchmaschine oder das Mailprogramm G-Mail eng in die Software ein, um auch im mobilen Internet Werbeeinnahmen zu erzielen. (dpa) / (rop [9])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-215555

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.vodafone.de
[2] http://www.heise.de/mobil/handygalerie/?rm=show_details&modell=1546
[3] http://www.heise.de/mobil/handygalerie/?rm=show_details&modell=1459
[4] http://www.heise.de/mobil/handygalerie/?rm=show_details&modell=1413
[5] http://www.htc.com/de/
[6] http://www.heise.de/glossar/entry/High-Speed-Downlink-Packet-Access-397379.html
[7] http://www.heise.de/glossar/entry/Wireless-Local-Area-Network-395526.html
[8] http://www.heise.de/glossar/entry/Global-Positioning-System-395580.html
[9] mailto:rop@ct.de