Vorwerk VR200 und VR300: Cloud-Probleme bei Staubsaugerrobotern Update
Der Vorwerk VR300
(Bild: Vorwerk)
Nutzer der Staubsaugerroboter Vorwerk Kobold VR200 und VR300 berichten von EinschrÀnkungen beim Cloud-Betrieb. Vorwerk arbeitet an einer Lösung.
Die beiden Staubsaugerroboter-Modelle Vorwerk Kobold VR200 und VR300 lassen sich seit mehreren Tagen nicht mehr vollumfÀnglich betreiben. Das hat der Hersteller heise online bestÀtigt. Demnach funktioniert aktuell die Cloud-Anbindung der Staubsaugerroboter nicht mehr richtig. Das Team arbeite derzeit an einer Lösung, die möglicherweise per Firmware-Update verteilt werden könnte.
Vorwerk rĂ€t Besitzern des VR300 bis dahin davon ab, ihren Saugroboter zurĂŒckzusetzen oder aus dem Account zu entfernen. Betroffene Nutzer sollen bald auf den Support-KanĂ€len ĂŒber das weitere Vorgehen informiert werden. Vorwerk bestĂ€tigte heise online auĂerdem, dass die Server-Probleme im Zusammenhang mit dem am 30. Mai abgelaufenen TLS-Root-Zertifikat "AddTrust External Root CA" [1] stehen. Ein Sicherheitsproblem liege nicht vor. Man bedauere den Vorfall und sei bemĂŒht, die Auswirkungen fĂŒr Kunden so gering wie möglich zu halten.
Zuvor hatten mehrere Nutzer der Vorwerk-Saugroboter das Problem in Mails an heise online beschrieben. Die fehlende Cloud-FunktionalitĂ€t fĂŒhrt laut den Nutzerberichten dazu, dass die Saugroboter nicht mehr auf gespeicherte Grundrisse zugreifen können. Der manuelle Reinigungsmodus, der per Knopfdruck ausgelöst wird, funktioniere dagegen noch. In diesem Modus fehlen allerdings individuelle Einstellungen wie festgelegte Zonen oder die Zeitsteuerung.
"Keine Verbindung zum Server möglich"
Die Fehlerbeschreibung aus den Mails an heise online decken sich mit weiteren Erfahrungsberichten aus Internet-Foren [2]. Nachdem die Staubsaugerroboter auf Werkseinstellungen zurĂŒckgesetzt werden, zeigen sie demnach die Fehlermeldung "Keine Verbindung zum Server möglich" an. Das Problem scheint seit dem 30. Mai zu bestehen. Laut Vorwerk befinden sich alle Server in der EuropĂ€ischen Union.
Der Vorwerk Kobold VR300 [3] wird auf der Herstellerwebseite fĂŒr 800 Euro vertrieben, der VorgĂ€nger VR200 [4]befindet sich nicht mehr im offiziellen Sortiment.
Update vom 3.6.: Vorwerk hat die Cloud-Probleme in einer Mail an heise online bestĂ€tigt und weitere Schritte angekĂŒndigt. Der Text wurde entsprechend ergĂ€nzt.
(dahe [6])
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- https://www.heise.de/news/AddTrust-Probleme-durch-abgelaufenes-Root-Zertifkat-4771717.html
- https://www.roboter-forum.com/index.php?thread%2F44479-vorwerk-kobold-vr300-laden-des-grundrisses-fehlgeschlagen%2F&pageNo=1
- https://www.techstage.de/test/Vorwerk-Kobold-VR300-im-Test-starke-Saugleistung-hoher-Preis-4325607.html
- https://www.techstage.de/test/Vorwerk-Kobold-VR200-im-Test-unkompliziert-und-gruendlich-4009547.html
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