AMD und drei weitere Firmen treten OSADL bei
AMD, DSM4, Eberspächer und OpenTech sind dem Open Source Automation Development Lab beigetreten; AMDs Motivation sei unter anderem die auf den Embedded-Markt zielenden CPUs der "G-Serie".
Die Firmen AMD, DSM4, Eberspächer und OpenTech sind dem Open Source Automation Development Lab (OSADL) beigetreten, das den Einsatz von Open-Source-Software in der Automatisierungsindustrie und dem Embedded-Bereich fördert und unterstützt. AMD hat den Status eines Silber-Mitglieds; diesen Level hat auch Intel.
Ein Grund für den Eintritt AMDs sind laut OSADL die Anfang des Jahres als "G-Serie" eingeführten Prozessoren, mit denen AMD verstärkt auf den Embedded-Markt zielt. Ein Muster des AMD G-T56N läuft seit einigen Wochen in der Test-Farm des OSADL, in der Realtime-Kernel-Tests laufen; die dabei erzielten Messergebnisse sind über die Webseite des OSADL abrufbar.
Zu einer der Aufgaben des OSADL gehört die Organisation von Workshops zu Realtime Linux. Die dreizehnte Veranstaltung dieser Art findet in diesem Jahr vom 20. bis zum 22. Oktober an der Faculty of Electrical Engineering in Prag statt; damit liegt sie einige Tage von den ebenfalls in Prag abgehaltenen Konferenzen LinuxCon Europe und Embedded Linux Conference (ELC) Europe. (thl)