Makro-Fotografie in Herbst und Winter: Mit kreativen Tricks bewusst gestalten 0 Kommentare
Die Tautropfen auf den feinen Haaren verleihen den Grassamen eine edle Anmutung.APS-C | 100 mm | ISO 100 | f/8.0 | 1/60 s | Stativ
Rauchende Pilze, Eiskristalle, Eisblumen: In der kalten Jahreszeit erzielen Makrofotografen mit einfachen Mitteln spannende Effekte. 10 Kreativ-Workshops.
Im Herbst und im Winter lohnt es sich gerade fĂŒr Fotografen, den Parka ĂŒberzuziehen und bei Wind und Wetter nach drauĂen zu gehen. Wobei â die HerbststĂŒrme sollten wir lieber meiden, denn Wind stört in der Makrofotografie erheblich, und seien wir ehrlich: Er kann Ă€uĂerst unangenehm sein. Vor allem Wassertropfen an Halmen oder in Spinnennetzen reagieren darauf sehr empfindlich.
Im Herbst dominieren naturgemÀà die Braun-, Rot und Gelbtöne. Denken Sie nur an die bunt leuchtenden BlĂ€tter und Pilze â willkommene Farbtupfer in einer ansonsten oft tristen Jahreszeit. In einem ordentlichen Winter folgen dann typischerweise blĂ€uliche, kĂŒhlere Farbtöne zwischen SchneeweiĂ und mehr oder weniger durchsichtigen Eisstrukturen.
Sind Sie im Herbst oder Winter drauĂen unterwegs, ziehen Sie sich selbst entsprechend warm an. GlĂŒcklicherweise mĂŒssen Sie sich mittlerweile weniger Gedanken darĂŒber machen, welche Auswirkungen die niedrigen Temperaturen auf Ihr fotografisches Equipment haben. Moderne Digitalkameras brauchen normalerweise keinen Wollpullover, sie stecken Minusgrade gut weg. Wir haben einmal einen ganzen Tag bei minus acht Grad drauĂen fotografiert. Die ersten Ausfallerscheinungen traten an unseren Fingerspitzen auf, nicht an den Kameras.
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