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Makro-Fotografie in Herbst und Winter: Mit kreativen Tricks bewusst gestalten 0 Kommentare

Kyra SĂ€nger , Christian SĂ€nger
Makro-Fotografie in Herbst und Winter: Mit kreativen Tricks bewusst gestalten

Die Tautropfen auf den feinen Haaren verleihen den Grassamen eine edle Anmutung.APS-C | 100 mm | ISO 100 | f/8.0 | 1/60 s | Stativ

Rauchende Pilze, Eiskristalle, Eisblumen: In der kalten Jahreszeit erzielen Makrofotografen mit einfachen Mitteln spannende Effekte. 10 Kreativ-Workshops.

Im Herbst und im Winter lohnt es sich gerade fĂŒr Fotografen, den Parka ĂŒberzuziehen und bei Wind und Wetter nach draußen zu gehen. Wobei – die HerbststĂŒrme sollten wir lieber meiden, denn Wind stört in der Makrofotografie erheblich, und seien wir ehrlich: Er kann Ă€ußerst unangenehm sein. Vor allem Wassertropfen an Halmen oder in Spinnennetzen reagieren darauf sehr empfindlich.

Im Herbst dominieren naturgemĂ€ĂŸ die Braun-, Rot und Gelbtöne. Denken Sie nur an die bunt leuchtenden BlĂ€tter und Pilze – willkommene Farbtupfer in einer ansonsten oft tristen Jahreszeit. In einem ordentlichen Winter folgen dann typischerweise blĂ€uliche, kĂŒhlere Farbtöne zwischen Schneeweiß und mehr oder weniger durchsichtigen Eisstrukturen.

Sind Sie im Herbst oder Winter draußen unterwegs, ziehen Sie sich selbst entsprechend warm an. GlĂŒcklicherweise mĂŒssen Sie sich mittlerweile weniger Gedanken darĂŒber machen, welche Auswirkungen die niedrigen Temperaturen auf Ihr fotografisches Equipment haben. Moderne Digitalkameras brauchen normalerweise keinen Wollpullover, sie stecken Minusgrade gut weg. Wir haben einmal einen ganzen Tag bei minus acht Grad draußen fotografiert. Die ersten Ausfallerscheinungen traten an unseren Fingerspitzen auf, nicht an den Kameras.


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