| Hersteller: | Francois Dupoux |
| Webseite: | Website besuchen |
| Preis: | kostenlos |
| Lizenz: | Open Source |
| Betriebssystem: | Linux |
| Download-Größe: | 1193696 KByte |
| Downloadrang: | 248 |
| Datensatz zuletzt aktualisiert: | 20.01.2026 |
| Alle Angaben ohne Gewähr | |
SystemRescue ist ein Linux-Werkzeug zur Systemrettung, das als bootfähiges Medium zur Verfügung steht. Mit der Freeware lassen sich Administrations- und Reparaturaufgaben am System und den Daten nach einem Absturz durchführen. SystemRescue kann Partitionen erstellen sowie bearbeiten und enthält System-Utilities wie parted, partimage oder fstools. Basiswerkzeuge wie Editoren oder Netzwerkprogramme sind ebenfalls vorhanden. Eine Installation auf Festplatte ist möglich, aber eigentlich unnötig, da SystemRescue ohne Installation von CD/DVD oder USB-Stick bootet und so im Fall des Falles schnell einsatzbereit ist.
➤ Ratgeber: Die besten Tools zur Datenrettung auf PC und Mac
SystemRescue
Systemwerkzeuge sind in SystemRescue enthalten
SystemRescue enthält einige Linux-Systemwerkzeuge, Dateisystem-Tools und Basis-Software wie Editoren, Netzwerk-Tools, den Midnight Commander, GParted, GNU Parted und FSArchiver. Zu den Kernfunktionen gehören die Erstellung, Bearbeitung sowie das Debuggen von Festplattenpartitionen und Dateisystemen.
Mit FSArchiver lassen sich flexible Archivierungsaufgaben sowohl zur System- als auch zur Datenrettung durchführen. Mit ddrescue wiederum können Kopien von Blockgeräten mit Hardware-Fehlern erstellt werden, wobei sich fehlerhafte Stellen optional mit benutzerdefinierten Mustern füllen lassen. Weitere enthaltene Werkzeuge sind Memtest86+ zur Überprüfung des Arbeitsspeichers sowie rsync für effiziente Remote-Backups.
Unterstützung für Linux- und Windows-Systeme
Der Linux-Kernel von SystemRescue unterstützt alle wichtigen Dateisysteme wie ext4, XFS, Btrfs, vfat und NTFS sowie Netzwerk-Dateisysteme wie Samba und NFS. Das Rettungssystem ist sowohl für Linux- als auch für Windows-Computer geeignet und lässt sich auf Desktops und Servern einsetzen. Mit von ntfs-3g ist auch der Lese- und Schreibzugriff auf NTFS-Partitionen von Microsoft Windows möglich.
SystemRescue anpassen
Wer möchte, kann angepasste Versionen von SystemRescue erstellen. Dies gelingt durch Hinzufügen eigener Skripte oder einer automatischen Systemwiederherstellung. Ein typisches Einsatzszenario ist die Sicherung von Daten von einem nicht mehr bootfähigen Windows-PC. Die Installation auf einen USB-Stick gestaltet sich ebenfalls sehr einfach und bietet eine Alternative zum Booten von CD/DVD.
Open-Source-Projekt mit GPL-Lizenz
Der Quellcode von SystemRescue ist auf GitLab zu finden und steht unter der GPLv3-Lizenz. Somit handelt es sich um ein Open-Source-Projekt, zu dem jeder beitragen kann. Weitere Informationen, eine kurze Übersicht der wichtigsten enthaltenen Systemwerkzeuge sowie eine detaillierte Paketliste finden sich auf der offiziellen Projektseite.
Alternativen zu SystemRescue
Es existieren weitere Linux-Live-Systeme, die sich zur Systemrettung einsetzen lassen, darunter sind Knoppix, Grml und GParted Live. Sie sind vollständigere Linux-Distribution mit grafischer Oberfläche, während SystemRescue den Fokus auf Kommandozeilenwerkzeuge legt. Dafür ist SystemRescue ressourcensparender und lässt sich auch in Umgebungen mit wenig Arbeitsspeicher nutzen. Weiterhin gibt es Produkte von Paragon Software wie Paragon Backup & Recovery und Paragon Partition Manager.
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