zurück zum Artikel

Fujifilm GFX100S im Test: Mittelformatsensor in kompaktem GehÀuse 2 Kommentare

Peter Nonhoff-Arps, Sophia Zimmermann

Die Fujifilm GFX100S bringt zwei Welten zusammen. WÀhrend ihr GehÀuse kompakt bleibt, liefert der Sensor kompromisslose MittelformatqualitÀt.

Fujifilm zeigt keinerlei Vollformatambitionen. Das ĂŒberlĂ€sst der Hersteller anderen, allen voran Sony, Canon und Nikon. Vielmehr noch: Er treibt sie vor sich her. Das untermauert die neue spiegellose Mittelformatkamera GFX100S, denn sie nimmt deutlich das professionelle Vollformatlager ins Visier. Deshalb vergleichen wir sie hier mit der spiegellosen Systemkamera Sony A7R IV.

Um die GFX100S als Alternative zum Vollformat zu platzieren, gestaltet Fujfilm das GehĂ€use agil und outdoor-tauglich. LĂ€ngst vorbei sind die Zeiten, in denen große MittelformatkĂ€sten nur im Studio beherrschbar waren.

Der Body ist wie bei der A7R IV rundum gegen Staub und Spritzwasser geschĂŒtzt. Außerdem will Fujifilm das Bajonett verstĂ€rkt haben, um schweren Mittelformat-Teleoptiken einen sicheren Halt zu geben. Die Serienbildrate ist mit fĂŒnf Bildern pro Sekunde nicht rekordverdĂ€chtig. Mit der Sony-Konkurrenz und deren zehn Bildern pro Sekunde kann sie nicht mithalten. FĂŒr die meisten Situationen dĂŒrfte das dennoch ausreichen. Wie viele der hochwertigen spiegellosen Vollformate bietet die GFX100S außerdem einen Bildstabilisator, der Freihandaufnahmen mit lĂ€ngeren Belichtungszeiten ermöglicht. Bei 45 Millimetern Brennweite erzielten wir so beispielsweise noch bei 1/10 Sekunde verwacklungsfreie Fotos.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-6025152