Mit Farbe gestalten

Fotografieren in Farbe bedeutet, die vielen Farben der Wirklichkeit zu einem harmonischen Bildgefüge zu ordnen. Das gelingt, wenn der Fotograf Form und Farbe ähnlich wie ein Maler bewusst gestaltet. Wir zeigen die verschiedenen Möglichkeiten.

Artikel verschenken
vorlesen Druckansicht
Lesezeit: 23 Min.
Von
  • Torsten Andreas Hoffmann
Inhaltsverzeichnis

Mehr und mehr Menschen auf der Welt fotografieren, aber kaum jemand macht sich Gedanken darüber, dass jede Fotografie über eine eigene Bildsprache verfügt – eine Bildsprache, für die nahezu die gleichen Gesetze gelten wie für die klassische Malerei. Will man Fotografien in diesem Sinne bewusst gestalten, so ist auch die Farbfotografie eine große Herausforderung, denn sehr oft ist die Wirklichkeit ein Tummelfeld vieler verschiedener Farbtöne, die – einfach abfotografiert – ungeordnet und disharmonisch wirken. Will man ein gelungenes Farbfoto gestalten, so gilt es, die Wirklichkeit auf Ausschnitte und Momente abzuklopfen, in denen die Farben und Formen miteinander harmonieren und für eine Bildaussage nichts Überflüssiges auf dem Foto zu finden ist.

In diesem Artikel über die Farbgestaltung in der Fotografie soll es darum gehen, deutlich zu machen, wie sehr eine gute Fotografie ähnlich „gebaut“ ist wie ein gutes Gemälde. Dabei kann die Farbpalette wie in der expressionistischen Malerei „laut“ sein. Dann betont sie die leuchtenden Farben erster und zweiter Ordnung im Farbkreis, also Blau, Rot, Gelb, Grün, Orange und Violett.

Sie kann aber auch aus „leiseren“ Tönen bestehen, denn nicht zwingend ist das bunteste Bild auch das Beste. In jedem Fall aber sollte ein gutes Foto sowohl in der Anordnung der Farben als auch in der Anordnung der Formen bewusst gestaltet werden.

Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels "Mit Farbe gestalten". Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.