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Abgasbetrug: Illinois scheitert vor Gericht gegen VW

dpa
VW USA

Volkswagen hat im Abgas-Skandal einen wichtigen rechtlichen Erfolg in den USA verbucht. Die zustĂ€ndige Richterin Kathleen Pantle wies am Dienstag (Ortszeit) eine Klage des Bundesstaates Illinois wegen VerstĂ¶ĂŸen gegen Umweltgesetze ab

Volkswagen USA

Erleicherung dĂŒrfte sich bei VW USA nach dem Gerichtsurteil von Cook Country breitgemacht haben.

(Bild: VW)

Volkswagen hat im Abgas-Skandal einen wichtigen rechtlichen Erfolg in den USA verbucht. Die zustĂ€ndige Richterin Kathleen Pantle wies am Dienstag (Ortszeit) eine Klage des Bundesstaates Illinois wegen VerstĂ¶ĂŸen gegen Umweltgesetze ab. Durch die Entscheidung des Bezirksgerichts in Cook County entfĂ€llt fĂŒr Volkswagen ein hohes Finanzrisiko.

Die GeneralstaatsanwĂ€ltin von Illinois, Lisa Madigan, hatte laut Anklageschrift Schadenersatz in Höhe von mehr als einer Milliarde Dollar fĂŒr insgesamt ĂŒber 19.000 Diesel-VW gefordert. Die Wagen sollen in dem Bundesstaat mit Betrugsprogrammen zur Manipulation von Abgaswerten verkauft worden sein.

Richterin Pantle befand jedoch, dass aufgrund der Vergleiche, die Volkswagen bereits mit zahlreichen US-SammelklĂ€gern geschlossen hat, keine zusĂ€tzlichen AnsprĂŒche mehr auf bundesstaatlicher Ebene bestehen. Wegen der gleichen BegrĂŒndung waren zuvor bereits andere Bundesstaaten mit Ă€hnlichen Klagen gescheitert.

Aus dem Schneider ist Volkswagen aber noch nicht: Die Verfahren einer Reihe von Staaten laufen noch, darunter Missouri, Montana, New Mexico und Ohio. Volkswagen hat im Abgas-Skandal [1] bereits ĂŒber 25 Milliarden Euro an Rechtskosten fĂŒr Vergleiche in Nordamerika verbucht. Der Konzern hatte im September 2015 auf Druck der US-Umweltbehörden hin eingerĂ€umt, in großem Stil Abgaswerte manipuliert zu haben. (fpi [2])


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Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/news/Wie-ging-Volkswagen-bei-der-Manipulation-der-Abgaswerte-vor-2822634.html
[2] mailto:fpi@heise.de