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Blindenverein will AVAS fĂŒr Hamburgs Elektro-Fuhrpark

dpa
Solaris Urbino 12 electric

Mit einer Demonstration hat der Blinden- und Sehbehindertenverein (BSHV) am Mittwoch eine GerĂ€uschpflicht fĂŒr alle Hybrid- und Elektrofahrzeuge der Stadt Hamburg gefordert. Blinde und sehbehinderte Menschen seien im Verkehr dringend auf FahrzeuggerĂ€usche angewiesen

Solaris Urbino 12 electric

Hamburgs Hochbahn betreibt batterieelektrische Omnibusse, wie diesen Solaris Urbino 12 electric, dazu kommen E-Fahrzeuge des stÀdtischen Fuhrparks.

(Bild: Hochbahn Hamburg)

Mit einer Demonstration hat der Blinden- und Sehbehindertenverein (BSHV) am Mittwoch eine GerĂ€uschpflicht fĂŒr alle Hybrid- und Elektrofahrzeuge der Stadt Hamburg gefordert. Blinde und sehbehinderte Menschen seien im Verkehr dringend auf FahrzeuggerĂ€usche angewiesen, teilte der Verein bei der Demonstration mit. Durch die lautlosen Elektrofahrzeuge steige die Unfallgefahr, hieß es.

Der Verein fordert daher den sofortigen Einbau eines Acoustic Vehicle Alerting System (AVAS) in alle stĂ€dtischen Elektrofahrzeuge, darunter die Omnibusse des ÖPNV [1] und die Fuhrparks der Stadt.

Ab Juli 2021 mĂŒssen alle neu zugelassenen Hybrid- und Elektrofahrzeuge mit AVAS ausgerĂŒstet [2] sein. Die Gefahr durch lautlose Autos bestehe jedoch schon jetzt, teilte der Verein mit. Die bereits angeschafften Fahrzeuge ohne AVAS sollen daher nachgerĂŒstet werden. Außerdem fordert der Verein, dass bei der Vergabe von AuftrĂ€gen das GerĂ€uschsystem zwingendes Zuschlagskriterium werde.

An der Protestaktion im Rahmen der „Woche des Sehens“ beteiligten sich neben dem BSHV verschiedene SozialverbĂ€nde, der Fachverband Fußverkehr (Fuss e.V.) und der ADFC.

(fpi [3])


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https://www.heise.de/-4550339

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/news/Batterie-statt-Brennstoffzellen-Busse-fuer-Hamburg-4511805.html
[2] https://www.heise.de/news/Laermpflicht-fuer-elektrifizierte-Antriebe-4528523.html
[3] mailto:fpi@heise.de