Blindenverein will AVAS fĂŒr Hamburgs Elektro-Fuhrpark
Mit einer Demonstration hat der Blinden- und Sehbehindertenverein (BSHV) am Mittwoch eine GerĂ€uschpflicht fĂŒr alle Hybrid- und Elektrofahrzeuge der Stadt Hamburg gefordert. Blinde und sehbehinderte Menschen seien im Verkehr dringend auf FahrzeuggerĂ€usche angewiesen
(Bild:Â Hochbahn Hamburg)
Mit einer Demonstration hat der Blinden- und Sehbehindertenverein (BSHV) am Mittwoch eine GerĂ€uschpflicht fĂŒr alle Hybrid- und Elektrofahrzeuge der Stadt Hamburg gefordert. Blinde und sehbehinderte Menschen seien im Verkehr dringend auf FahrzeuggerĂ€usche angewiesen, teilte der Verein bei der Demonstration mit. Durch die lautlosen Elektrofahrzeuge steige die Unfallgefahr, hieĂ es.
Der Verein fordert daher den sofortigen Einbau eines Acoustic Vehicle Alerting System (AVAS) in alle stĂ€dtischen Elektrofahrzeuge, darunter die Omnibusse des ĂPNV [1] und die Fuhrparks der Stadt.
AVAS soll nachgerĂŒstet werden
Ab Juli 2021 mĂŒssen alle neu zugelassenen Hybrid- und Elektrofahrzeuge mit AVAS ausgerĂŒstet [2] sein. Die Gefahr durch lautlose Autos bestehe jedoch schon jetzt, teilte der Verein mit. Die bereits angeschafften Fahrzeuge ohne AVAS sollen daher nachgerĂŒstet werden. AuĂerdem fordert der Verein, dass bei der Vergabe von AuftrĂ€gen das GerĂ€uschsystem zwingendes Zuschlagskriterium werde.
An der Protestaktion im Rahmen der âWoche des Sehensâ beteiligten sich neben dem BSHV verschiedene SozialverbĂ€nde, der Fachverband FuĂverkehr (Fuss e.V.) und der ADFC.
(fpi [3])
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