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Top 10: Der beste 3D-Drucker mit Filament im Test – perfekt drucken ab 190 Euro
Top 10: Die beste Dashcam fürs Auto im Test – Testsieger von Garmin & Nextbase
Top 10: Die beste Starthilfe-Powerbank im Test – Auto überbrücken per Akku
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Testsieger: Die beste Wärmebildkamera im Test – gut schon ab 200 Euro
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Top 5: Der beste Alkoholtester im Test – Promille selbst ermitteln
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Top 10: Das beste Mehrfach-USB-Ladegerät im Test
Top 7: Der beste elektrische Präzisionsschraubendreher
Top 6: Die besten Radar- und Blitzerwarner
Top 7: Der beste Lötkolben mit Stromversorgung per USB – perfekt fürs Hobby
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Top 10: Der beste Full-HD-Beamer für Heimkino, TV & Konsole im Test

Full-HD-Beamer bis 200 Euro Aufmacher

Scharf, hell, flotter Autofokus und Widevine-L1: Full-HD-Beamer sind häufig schon im Einstiegssegment gut. Wir haben 34 getestet und zeigen die zehn besten.

Beamer gibt es bereits zum Schnäppchenpreis, wie der Rotundity (Testbericht) für 30 Euro bei Amazon zeigt. Für diesen extrem geringen Preis bekommt man jedoch ein qualitativ unterirdisches Produkt. Für brauchbare Full-HD-Beamer muss man mehr Geld auf den Tisch legen – allerdings bei Weitem nicht mehr so viel wie noch vor wenigen Jahren.

Es gibt inzwischen Beamer für unter 200 Euro, die ein scharfes Full-HD-Bild mit ausreichend Helligkeit liefern, einen brauchbaren Klang bieten, Netflix dank Widevine L1 in Full HD wiedergeben und Fokus sowie Trapezkorrektur automatisch einstellen.

Allerdings darf man keine Eier legende Wollmilchsau erwarten – keiner der von uns getesteten Full-HD-Beamer im Einstiegssegment kann mit Geräten jenseits der 1000-Euro-Marke mithalten. Trotzdem gibt es günstige Projektoren, die einen runden Eindruck hinterlassen. Hier unsere 10 besten günstigen Full-HD-Beamer aus 34 Tests.

Der beste günstige Full-HD-Beamer

Der Beamer Xgimi Mogo 3 Pro ist unser Testsieger. Er ist kompakt, hervorragend ausgestattet und bietet ein exzellentes Bild zum fairen Preis von 417 Euro bei Galaxus.

Unser Technologiesieger Loewe We Beam für 774 Euro bei Galaxus ist kompakt, flüsterleise, klingt gut und wirft ein sehr scharfes Bild an die Wand.

Der Casiris Omnistar L80 für gerade einmal 160 Euro bei Amazon ist unser Preis-Leistungs-Sieger. Keiner ist in der Preisklasse heller. Allerdings ist sein Lüfter recht laut.

KURZÜBERSICHT

Xgimi Mogo 3 Pro

Beim Xgimi Mogo 3 Pro gibt es fast nichts zu meckern. Der Beamer ist kompakt, hervorragend ausgestattet und bietet ein exzellentes Bild zum fairen Preis. Xgimi hat hier viel richtig gemacht, einzig der mäßige Lautsprecher und die nicht ganz stufenlose Verstellbarkeit der Linse trüben das positive Gesamtergebnis leicht. In Kombination mit dem Xgimi-Wall-Feature wäre es schön gewesen, wenn man den Beamer im 180-Grad-Winkel an die Decke ausrichten könnte. Wer eine Alternative zum sehr guten Xgimi Halo+ (Testbericht) sucht, kann beim Xgimi Mogo 3 Pro bedenkenlos zuschlagen.

Der Xgimi Mogo 3 Pro kostet etwa bei Galaxus 417 Euro. Zusammen mit dem Akku-Stativ Powerbase Stand kostet er 581 Euro.

VORTEILE
  • helles Bild mit guten Farben und hohem Kontrast
  • Google TV
  • fairer Preis
NACHTEILE
  • mäßiger Lautsprecher
  • Linse nicht zur Decke ausrichtbar

Loewe We Beam

Der Loewe We Beam ist mit einem Preis von 774 Euro (Galaxus) kein Schnäppchen. Dafür bekommt man aber auch einiges geboten: eine gute Verarbeitung, ein scharfes Bild dank Full-HD und HDR10, einen für die Größe ordentlichen Klang und eine einfache Bedienung. Auch das fast lautlose Betriebsgeräusch ist ein großer Pluspunkt.

VORTEILE
  • kompaktes, stylishes Design
  • gute Bildqualität dank Full-HD, HDR10 und Laser
  • ordentlicher Klang für die Größe
  • sehr leiser Betrieb
  • mobil dank geringem Gewicht und USB-C
NACHTEILE
  • hoher Preis
  • überschaubare App-Auswahl
  • für helle Räume zu dunkel
  • keine Tasten am Gerät

Casiris Omnistar L80

Der Casiris Omnistar L80 gefällt uns dank seines hellen, scharfen Bildes und des kraftvollen Klangs. Für seinen günstigen Preis von 160 Euro bei Amazon bietet er eine starke Leistung. Eine echte Empfehlung für Budget-bewusste Filmfans.

VORTEILE
  • helles, scharfes Bild
  • kraftvoller Klang
  • günstiger Preis
NACHTEILE
  • lauter Lüfter
  • viele Streaming-Apps nur in HD und per Mauszeiger steuerbar
  • klobiges Gehäuse
Ratgeber

Was kostet ein guter Full-HD-Beamer?

Die Preise von Full-HD-Beamern fangen bei unter 100 Euro an und reichen bis zu über 1000 Euro. Hier muss der Käufer sich im Klaren darüber sein, für welchen Zweck der Beamer genutzt werden soll. So sollten für gelegentliche Nutzung günstige Modelle ausreichen. Wer ein 4K-Bild will, der muss tiefer in die Tasche greifen. Mehr dazu in unserer Top 5: Die besten Laser-Beamer mit 4K bis 2000 Euro.

Klassische Beamer erinnern in ihrer Form häufig an flache Schuhkartons mit einer Linse. Doch immer mehr Hersteller gehen vom langweiligen Äußeren weg und setzen schicke Konzepte um – auch bei Budget-Beamern. Das wohl beste Beispiel dafür ist der Wanbo T2R Max (Testbericht), der an einen abgerundeten Vintage-Toaster erinnert. Für die Beamer-Funktion ist das Design jedoch wenig relevant. Allerdings sollten Käufer zum Beispiel darauf achten, dass der Projektor an seiner Unterseite ein Stativgewinde hat. So lässt er sich mit dem richtigen Zubehör praktisch überall passend und platzsparend aufstellen.

Für eine gute Vergleichbarkeit haben wir über 30 Full-HD-Beamer getestet.

Wie wichtig ist der digitale Fokus bei einem Full-HD-Beamer?

Käufer sollten auf ein möglichst großes Fokusrad oder – noch besser – auf einen digitalen Fokus achten. Nur so lässt sich die Schärfe in Relation zum Abstand zur Projektionsfläche perfekt einstellen. Häufig kommt es gerade bei günstigen Modellen vor, dass die Schärfeverteilung wenig optimal ist. Manchmal ist etwa der mittlere Bereich knackscharf, aber zu den Ecken wird das Bild immer verwaschener.

Neigt sich der Beamer etwas nach oben, trifft also nicht im perfekten Winkel auf die Wand, hilft eine optische Trapezkorrektur, dennoch ein gleichmäßig scharfes und rechtwinkliges Bild ohne Verzerrungen zu erhalten. Viele günstige Beamer bieten mittlerweile eine digitale Trapezkorrektur. Diese beeinflusst jedoch die Bildqualität, da das gesamte Bild beschnitten und neu berechnet wird.

Reicht beim Beamer Full-HD?

Egal für welchen Zweck: Einen Beamer unter einer Auflösung von 480p (640 × 480 Pixel) sollte niemand kaufen, denn darunter wirken selbst kleine Youtube-Clips unscharf und verwaschen. Ab 480p ist es möglich, sich Videos und Filme anzuschauen. Hier sollte die Projektionsfläche aber nicht zu groß sein. Ab einer Auflösung von 720p (1280 × 720 Pixel) zeigen Videos mehr Details, auch sind nun größere Projektionsflächen möglich.

Wer nicht nur Videos anschauen möchte, sondern auch etwa zu Präsentationszwecken Schrift darstellen will, sollte auf eine 1080p-Auflösung (1920 × 1080 Pixel) achten. Aber nicht nur Schrift, auch Videos profitieren von der abermals höheren Auflösung.

Jeder sollte sich vor dem Kauf die Spezifikationen ganz genau anschauen. Häufig schreiben Hersteller von 480p-Beamern in der Beschreibung etwa „1080p Support“. Dies bedeutet aber nur, dass der Beamer vom Zuspieler 1080p-Signale akzeptiert, aber mit 480p wiedergibt.

Wer ein richtig großes Bild will, profitiert von nativem 4K. Mehr dazu in unserer Bestenliste Top 5: Die besten Laser-Beamer mit 4K bis 2000 Euro.

Wie wichtig ist die Helligkeit eines Beamers?

Bei der Helligkeit darf man den Herstellerangaben chinesischer Budget-Beamer nur selten trauen. Ganz besonders, wenn dort Angaben wie Lumen oder Lux stehen. Besser ist da die Angabe der Ansi-Lumen, welche genormten Messmethoden unterworfen ist und entsprechend vergleichbarer ist. Doch auch hier schummeln einige Hersteller, wie der Etoe Whale Pro (Testbericht) zeigt.

Insgesamt zeigt sich, dass die Helligkeit vielleicht die größte Schwachstelle der günstigen Full-HD-Beamer ist. Einige bieten nur bei kompletter Abdunkelung des Raumes ein gutes Bild. Doch es kommen immer mehr günstige Modelle mit einer ordentlichen Helligkeit auf den Markt.

Benötigt ein Beamer ein Betriebssystem?

Günstigste Projektoren sparen auch am Betriebssystem. Meist kann man mit ihnen lediglich ein paar rudimentäre Bildeinstellungen vornehmen und mit etwas Glück ein Video kabellos über Miracast oder Airplay übertragen. Ansonsten müssen externe Zuspieler über HDMI oder AV ran. Ein anschauliches Beispiel ist hier der superhelle Beamer Acer X1528Ki (Testbericht).

Vermehrt sehen wir Android OS. Bei preiswerten Beamern sind die Android-Versionen jedoch häufig hoffnungslos veraltet und einige Apps funktionieren nicht so, wie man sich das vorstellt, oder sie verweigern komplett den Dienst. Wir empfehlen nicht zu viel Augenmerk auf das Betriebssystem zu legen und lieber ein paar Euro in einen günstigen Streaming-Stick zu investieren. Einen Überblick bietet unsere Top 10: Die besten 4K-Streaming-Sticks.

Fazit

Es ist Bewegung im Full-HD-Beamer-Markt. Der Xgimi Mogo 3 Pro für 417 Euro ist unser Testsieger. Unser Technologiesieger ist der Loewe We Beam für 774 Euro bei Galaxus. Wer richtig sparen will, greift zum Preis-Leistungs-Sieger Casiris Omnistar L80 für gerade einmal 160 Euro bei Amazon.

Wer seinen Beamer überwiegend mobil nutzen möchte, dem empfehlen wir einen Blick in unsere Top 5: Die besten Akku-Beamer – mobile Projektoren für unterwegs. Um noch mehr aus seinem stationären Beamer herauszuholen, sei eine passende Leinwand empfohlen. Alternativen zeigt unser Ratgeber: Billig-Beamer und Billig-Leinwand – mit gut 100 Euro zum Monster-Bild?

Wer etwas mehr für einen Beamer ausgeben kann, der sollte sich den Ratgeber: Den besten Heimkino-Beamer finden – 4K, Laser, LED, 3D & Co. Richtig gut sind auch Kurzdistanz-Beamer. Mehr dazu im Artikel: Den besten Kurzdistanz-Beamer finden.

BESTENLISTE

Mit dem Xgimi Mogo 3 Pro bekommen Heimkino-Fans einen tragbaren Mini-Beamer, der mit einem günstigen Preis, Akku-Option, Full-HD-Auflösung und Google TV inklusive Netflix überzeugen will. Ob dieser Plan aufgeht, prüfen wir in unserem Test.

VORTEILE
  • helles Bild mit guten Farben und hohem Kontrast
  • Google TV
  • fairer Preis
NACHTEILE
  • mäßiger Lautsprecher
  • Linse nicht zur Decke ausrichtbar

Mit dem Xgimi Mogo 3 Pro bekommen Heimkino-Fans einen tragbaren Mini-Beamer, der mit einem günstigen Preis, Akku-Option, Full-HD-Auflösung und Google TV inklusive Netflix überzeugen will. Ob dieser Plan aufgeht, prüfen wir in unserem Test.

Der Markt für Mini-Beamer ist riesig, was den Herstellern viel Kreativität abverlangt, um aus der Masse der unterschiedlichen Geräte herauszustechen. Während manche wie der Wanbo T2R Max (Testbericht) mit einem besonders günstigen Preis locken, versuchen andere, Kunden mit besonders hoher Helligkeit zum Kauf zu bewegen. Xgimi legt beim Mogo 3 Pro den Fokus auf ein intelligentes Design und eine gute Ausstattung inklusive Google TV und offizieller Netflix-Unterstützung.

Wir haben uns den Mini-Beamer im Test genauer angeschaut und zeigen, ob der Mogo 3 Pro sein Geld wert ist. Der Xgimi Mogo 3 Pro kostet etwa bei Galaxus 417 Euro. Zusammen mit dem Akku-Stativ Powerbase Stand kostet er 581 Euro.

Entscheidet ihr euch für den Kauf, bekommt ihr einen Beamer mit drehbarem Objektiv, 1080p-Full-HD-Auflösung und 450 ISO-Lumen. Eine Besonderheit des Mogo 3 Pro ist der um 130 Grad verstellbare Ständer, der direkt mit dem Gehäuse verbunden ist. Das beeinflusst maßgeblich das ungewöhnliche Design des Beamers, der außerdem mit zwei 5-Watt-Speakern ausgestattet ist.

Design und Verarbeitung des Xgimi Mogo 3 Pro

Wer den Xgimi Mogo 3 Pro aus der Verpackung nimmt, stellt schnell fest, dass er sich mit diesem Beamer längst nicht mehr im Preissegment der billigen China-Produkte befindet. Stattdessen hält man hier einen äußerlich wertigen Beamer in der Hand, der mit einem Gewicht von 1,1 Kilogramm recht schwer wirkt. Das Gewicht kommt dem Mogo 3 Pro zugute. So macht er einen soliden Eindruck, ohne für einen Mini-Beamer zu schwer zu sein.

Darüber hinaus kann der Mogo 3 Pro mit seiner Verarbeitung überzeugen. Das matt-silberne Gehäuse und der verstellbare Ständer sind optisch dezent, aber elegant gestaltet. Unsaubere Kanten oder klapprige Einzelteile gibt es keine. Der Schiebemechanismus am Ständer funktioniert ebenfalls einwandfrei und durch das hohe Gewicht des Lautsprechers im Fuß des Beamers ist auch eine ordentliche Standfestigkeit gegeben.

Beim Design hat Xgimi sich geschickt angestellt: Während die meisten Beamer über eine abnehmbare Abdeckung für die Linse verfügen oder auf entsprechenden Schutz komplett verzichten, setzt der Hersteller beim Mogo 3 Pro auf einen eigenen Mechanismus. Denn um die Linse auszurichten, müssen wir zuerst den oberen Teil des Beamers vom Lautsprecher aus wegschieben und dann drehen. Im zusammengeschobenen Zustand dient also der Lautsprecher beziehungsweise der Fuß des Beamers als Abdeckung für die Linse. Beschädigungen des empfindlichen Bauteils beim Transport durch Stöße oder Verschmutzungen sind damit also ausgeschlossen.

Wie ist die Bedienung des Xgimi Mogo 3 Pro?

Anders als bei anderen Mini-Beamern wie etwa dem Blitzwolf BW-VT2 Pro Max (Testbericht) müsst ihr beim Xgimi Mogo 3 Pro auf ein Bedienpanel am Gehäuse verzichten. Der Beamer verfügt lediglich über einen USB-C- und einen Micro-HDMI-Port, geschützt von einer Silikonabdeckung. Ansonsten könnt ihr den Mogo 3 Pro ausschließlich über die beiligende Fernbedienung steuern.

Die Fernbedienung macht einen guten Eindruck. Sie ist hochwertig verarbeitet und bietet übersichtlich angeordnete Bedientasten. Batterien sind im Lieferumfang enthalten. Lediglich die fehlende Beleuchtung und die zu kleine Beschriftung der Tasten für Youtube, Netflix und Prime Video fallen uns negativ auf. Ein Nummern-Pad gibt es nicht, aber das gehört bei den wenigsten Beamern dieser Preisklasse zum Standard. Da der Mogo 3 Pro von Haus aus Google TV unterstützt und sich mithilfe des eigenen Smartphones einrichten lässt, stört das Fehlen des Nummern-Pads nicht.

Über die Fernbedienung lassen sich alle wichtigen Funktionen des Beamers steuern, ohne dass wir das separate Optionsmenü (auf der Fernbedienung mit einem Zahnrad markiert) aufrufen müssen. Die Fernbedienung selbst liegt stets angenehm in der Hand und alle Tasten sind gut erreichbar. Im Test verarbeitet der Mogo 3 Pro alle unsere Eingaben zuverlässig und ohne Verzögerung.

Weil der Beamer mit Google TV arbeitet, das auf dem Gerät bereits vorinstalliert ist, erwarten uns bei der Menüführung keine großen Überraschungen. Wer bereits mit der zugehörigen Software gearbeitet hat, findet sich schnell zurecht, aber auch Neueinsteiger sollten ohne Probleme alle Funktionen des Mogo 3 Pro nutzen können. Die Menüs sind übersichtlich angeordnet und lassen sich flüssig navigieren.

Xgimi Mogo 3 Pro

Welche Software-Features bietet der Xgimi Mogo 3 Pro?

Der Xgimi Mogo 3 Pro läuft genauso wie der Benq GV50 (Testbericht) mit Google TV. Zusätzliche Hardware ist dementsprechend nicht vonnöten, wir können nach der Ersteinrichtung direkt mit dem Streamen loslegen. Dabei stehen uns eine Vielzahl verschiedener Apps zur Verfügung, die alle bekannten Streaming-Dienste und Mediatheken abdecken.

Die Benutzeroberfläche von Google TV ist sehr übersichtlich und leicht verständlich aufgebaut. Auf der Startseite sind direkt die wichtigsten Apps aufgelistet. Bei der Ersteinrichtung entscheiden wir zudem, welche Apps beziehungsweise Dienste direkt von Beginn an verfügbar sein sollen.

Neben Google TV hat der Xgimi Mogo 3 Pro zwei weitere Besonderheiten zu bieten: Erstens verfügt der Beamer über einen besonderen Umgebungslichtmodus. Klappen wir die Linse des Beamers nach unten ein, ohne die beiden Gehäuseteile komplett zusammenzuschieben, aktiviert sich automatisch ein Stimmungslicht. Das ist nett, haut uns aber nicht vom Hocker.

Deutlich interessanter ist demgegenüber das zweite besondere Feature des Beamers, die sogenannte Xgimi-Wall-Funktion. Aktivieren wir Xgimi Wall, wirft der Beamer atmosphärische Inhalte an die Wand, wie zum Beispiel einen Sternenhimmel, einen Regenwald oder eine Unterwasserlandschaft. Um für ein besonders immersives Erlebnis zu sorgen, bietet der Hersteller zum Preis von rund 50 Euro einen optischen Filter an, durch den das Bild deutlich größer wird als normal. Außerdem erscheinen die Ränder des Bildes unscharf. In der Praxis entsteht dadurch ein Effekt, der an Virtual Reality erinnert. Das Ergebnis ist beeindruckend, entfaltet aber nur in vollständig abgedunkelter Umgebung seine volle Wirkung.

Xgimi Mogo 3 Pro

Wie klingt der Lautsprecher des Xgimi Mogo 3 Pro?

Xgimi nutzt beim Mogo 3 Pro zwei 5-Watt-Speaker der Marke Harman/Kardon, die Dolby Audio und Dolby Digital (+) unterstützen. Was auf dem Papier vielversprechend klingt, entpuppt sich in unserem Test bestenfalls als oberer Durchschnitt. Der Klang der Lautsprecher ist nicht schlecht, aber auch nicht gut. Mitunter wirkt der Sound dumpf, aber auch an Bass fehlt es. Für Sportsendungen und vergleichbar eher anspruchslose Inhalte reicht der Speaker aber aus. Wir empfehlen die Anschaffung eines Bluetooth-Lautsprechers (Bestenliste) oder vergleichbarer Zusatzhardware.

Besser kommt bei uns die geringe Lautstärke des Lüfters an. Der ist zwar nicht ganz so leise wie der vom Benq GV50 (Testbericht), aber mit rund 35 Dezibel (in 30 cm Entfernung in einer natürlichen Umgebung gemessen) bleibt der Lüfter im Betrieb trotzdem kaum hörbar.

So gut ist das Bild des Xgimi Mogo 3 Pro

Obwohl der Xgimi Mogo 3 Pro auf dem Papier nur 450 ISO-Lumen darstellt, was gut 550 Ansi-Lumen entspricht, überrascht der Beamer im Praxistest positiv. Die Helligkeit des Bildes ist auch bei Tageslicht noch erstaunlich gut, wobei die Helligkeit bei hohen Bilddiagonalen ab 80 Zoll deutlich nachlässt. Im komplett abgedunkelten Raum spielt die LED-Linse aber vollends ihre Stärken aus und lässt keine Wünsche offen.

Das Bild ist durchweg scharf, wobei sowohl der Kontrast als auch die Farben bei jeder Bildgröße gut zur Geltung kommen. Der Hersteller gibt die mögliche Diagonale zwischen 40 und 200 Zoll an, wobei der Beamer auch kleinere Größen ab 32 Zoll scharf darstellt. Positiv aufgefallen ist uns zudem die Tatsache, dass das Bild unabhängig von der Größe auch an den Rändern gleichmäßig hell und scharf bleibt.

Preis & Alternativen

Der Xgimi Mogo 3 Pro kostet etwa bei Galaxus 417 Euro. Zusammen mit dem Akku-Stativ Powerbase Stand kostet er 581 Euro.

Wer den Mogo 3 Pro ohne Powerbase Stand mobil nutzen will, muss in eine kräftige Powerbank (Bestenliste) investieren. Als Akku-Alternative zum Mogo 3 Pro bietet sich außerdem der teurere Alleskönner Xgimi Halo+ (Testbericht) und der Preis-Leistungs-Tipp Blitzwolf BW-VT2 Pro Max (Testbericht) an.

Fazit

Beim Xgimi Mogo 3 Pro gibt es fast nichts zu meckern. Der Beamer ist kompakt, hervorragend ausgestattet und bietet ein exzellentes Bild zum fairen Preis. Xgimi hat hier viel richtig gemacht, einzig der mäßige Lautsprecher und die nicht ganz stufenlose Verstellbarkeit der Linse trüben das positive Gesamtergebnis leicht. In Kombination mit dem Xgimi-Wall-Feature wäre es schön gewesen, wenn man den Beamer im 180-Grad-Winkel an die Decke ausrichten könnte. Wer eine Alternative zum sehr guten Xgimi Halo+ (Testbericht) sucht, kann beim Xgimi Mogo 3 Pro bedenkenlos zuschlagen.

Der Mini-Beamer Loewe We Beam will mit Lasertechnik, leisem Lüfter und gutem Full-HD-Bild überzeugen. Wir haben den mobilen Laser-Beamer getestet und zeigen, was er kann.

VORTEILE
  • kompaktes, stylishes Design
  • gute Bildqualität dank Full-HD, HDR10 und Laser
  • ordentlicher Klang für die Größe
  • sehr leiser Betrieb
  • mobil dank geringem Gewicht und USB-C
NACHTEILE
  • hoher Preis
  • überschaubare App-Auswahl
  • für helle Räume zu dunkel
  • keine Tasten am Gerät

Der Mini-Beamer Loewe We Beam will mit Lasertechnik, leisem Lüfter und gutem Full-HD-Bild überzeugen. Wir haben den mobilen Laser-Beamer getestet und zeigen, was er kann.

Einige Beamer ersetzen den klassischen Fernseher im Wohnzimmer. Andere Modelle sind so kompakt, dass man sie auch gerne unterwegs nutzt. Der Loewe We Beam siedelt sich irgendwo dazwischen an und gehört zu der Kategorie der mobilen Lifestyle-Beamer. Mit seinem schmalen Formfaktor, hoher Mobilität dank USB-C-Ladung mit einer starken Powerbank und dem geringen Gewicht passt er bequem in einen Rucksack. Wir haben den Loewe We Beam ausführlich getestet.

Wie sind Design und Verarbeitung?

Der Loewe We Beam gefällt uns sofort dank seines kompakten und stylishen Designs. Mit Maßen von 17,5 × 17,5 × 4,8 cm und einem geringen Gewicht von nur 800 g ist er äußerst portabel. Er passt problemlos in einen Rucksack oder eine Tasche. Das Gehäuse ist größtenteils in Schwarz gehalten und teilweise mit einer Stoffoberfläche überzogen. Das verleiht ihm einen wertigen und wohnlichen Look.

Die Verarbeitung macht einen robusten Eindruck. Der We Beam besteht aus einem Mix von Kunststoff und Stoff. Die Unterseite ist gummiert, sodass der Beamer auf den meisten Oberflächen einen guten Halt hat. Hier findet sich auch ein Gewinde für Stative. Einen Linsenschutz gibt es nicht, dafür ist die Linse aber mit Glas geschützt. Insgesamt fühlt sich der Beamer hochwertig an. Eine Tragetasche fehlt im Lieferumfang.

Was kann die Hardware?

Im Hinblick auf Anschlüsse bietet der Loewe We Beam das Nötigste. Es gibt einen HDMI-Port, einen USB-A-Anschluss, einen 3,5-mm-Klinkeneingang für Audio sowie Bluetooth und WLAN. So lassen sich externe Zuspieler oder Lautsprecher anschließen. Der Projektor selbst wird über USB-C mit Strom versorgt. Das ermöglicht den Betrieb mit einer Powerbank (min. 60 W) und macht ihn so fast zu einem Akku-Beamer. Im Betrieb messen wir eine Leistungsaufnahme von durchschnittlich 37 W.

Wie gut ist die Bildqualität?

Einer der größten Pluspunkte des Loewe We Beam ist seine Bildqualität. Er setzt auf eine ALPD-Lasertechnik. Das ist eine Art Laser-Phosphor-Display, bei dem blaues Laserlicht auf eine Phosphorscheibe trifft und dort in weißes Licht umgewandelt wird. Das sorgt für eine hohe Farbbrillanz und Helligkeit.

Die native Auflösung beträgt 1920 × 1080 Pixel (Full-HD). Damit wirkt das Bild scharf und detailreich. Auch HDR10 wird unterstützt, was gerade bei Filmen und Serien für eine bessere Dynamik und Farbwiedergabe sorgt. Die maximale Helligkeit gibt Loewe mit 500 ANSI-Lumen an. Das reicht für Räume mit kontrolliertem Licht, für taghelle Zimmer ist der Projektor aber zu dunkel. Die beste Bildqualität erreicht man in abgedunkelten Räumen. Die Schärfeverteilung ist gleichmäßig.

Positiv ist die automatische Bildanpassung, sobald der Beamer bewegt wurde. Der We Beam justiert dann oder auf Knopfdruck selbstständig den Fokus, die Ausrichtung und die Trapezkorrektur. Das funktioniert im Test zuverlässig. Allerdings dauert es gelegentlich bis zu 30 Sekunden – das ist länger als bei den meisten anderen von uns getesteten Mini-Beamern.

Wie gut sind Software und Bedienung?

Der Loewe We Beam läuft mit einem eigenen Betriebssystem namens Loewe OS. Dieses basiert auf Netrange und bietet einen App-Store sowie einen Browser. Die Navigation ist simpel und das System reagiert schnell. In den Einstellungen lassen sich viele Parameter anpassen, etwa Bass, Höhen, Bildhelligkeit, OTA-Updates oder einen Bildschirmschoner.

An vorinstallierten Apps gibt es unter anderem die Streaming-Dienste wie Netflix, Youtube und Amazon Prime Video. Ansonsten ist die Auswahl aber überschaubar. Dienste wie Disney+, Dazn, Apple TV+ oder die Mediatheken von ARD, ZDF, RTL+ und so weiter fehlen. Hier muss man auf externe Lösungen wie einen Streaming-Stick zurückgreifen.

Die Bedienung erfolgt primär über die beiliegende Bluetooth-Fernbedienung. Sie ermöglicht den Schnellzugriff auf Netflix und YouTube. Eine Sprachsteuerung bietet sie aber nicht. Am Beamer selbst gibt es nur einen Ein-/Ausschalter, weitere Knöpfe fehlen. Das ist etwas schade.

Wie gut ist der Klang und wie laut ist der Lüfter?

Für die kompakten Abmessungen liefert der Loewe We Beam einen ordentlichen Klang. Zwei 5-Watt-Lautsprecher und die Unterstützung von Dolby Audio sorgen für einen räumlichen Sound. Für kleine bis mittlere Räume ist die Qualität absolut in Ordnung. Bässe darf man nicht erwarten, dafür ist der Klang aber klar und deutlich. Für ein besseres Sounderlebnis empfiehlt sich die Verbindung mit einer externen Bluetooth-Box.

Bemerkenswert: Der Lüfter des We Beam ist in Betrieb kaum hörbar. Es ist der leiseste Beamer, den wir bisher im Test hatten. Eine lautstarke Lüftung nervt bei vielen Projektoren, umso erfreulicher, dass Loewe das besser gelöst hat.

Preis: Wie viel kostet der Loewe We Beam?

Der Loewe We Beam kostet 774 Euro (Galaxus).

Fazit

Der Loewe We Beam ist ein stylisher Lifestyle-Beamer, der mit einer guten Bild- und Tonqualität sowie einer einfachen Bedienung überzeugt. Dank seiner kompakten Bauweise ist er äußerst mobil und dank USB-C-Stromversorgung etwa über eine Powerbank fast wie ein Akku-Beamer nutzbar. Zu seinen Stärken zählen das scharfe Full-HD-Bild mit HDR10, die ALPD-Lasertechnik, die automatischen Bildanpassungen und der sehr leise Betrieb.

Schwächen zeigt der We Beam bei der App-Auswahl und der Helligkeit. Dienste wie Disney+, Apple TV+ oder Dazn fehlen und für helle Räume ist er zu dunkel. Auch der hohe Preis von 999 Euro schmerzt etwas. Insgesamt ist der Loewe We Beam aber ein gelungener Beamer für alle, die Wert auf Optik, Mobilität und eine gute Bild- und Tonqualität legen.

Full-HD-Beamer Casiris Omnistar L80 im Test: hell für 160 Euro

Der Casiris Omnistar L80 ist ein Full-HD-Beamer mit einer hohen Helligkeit von 1500 ANSI-Lumen, guten Lautsprechern und vielen Anschlüssen für 160 Euro. Wir haben ihn getestet.

VORTEILE
  • helles, scharfes Bild
  • kraftvoller Klang
  • günstiger Preis
NACHTEILE
  • lauter Lüfter
  • viele Streaming-Apps nur in HD und per Mauszeiger steuerbar
  • klobiges Gehäuse

Der Casiris Omnistar L80 ist ein Full-HD-Beamer mit einer hohen Helligkeit von 1500 ANSI-Lumen, guten Lautsprechern und vielen Anschlüssen für 160 Euro. Wir haben ihn getestet.

Nur wenige Full-HD-Beamer sind günstig und trotzdem hell. Der Casiris Omnistar L80 will genau diese Lücke füllen. Für unter 300 Euro verspricht er ein helles Bild, guten Klang und smarte Funktionen. Ob er das leistet, klären wir in diesem Testbericht.

Wie sind die Optik und die Verarbeitung?

Der Casiris Omnistar L80 kommt in einem schlichten schwarzen Kunststoffgehäuse. Mit Abmessungen von 28,7 × 28,9 × 18 cm und einem Gewicht von rund 4,5 kg plus Netzteil ist er alles andere als kompakt oder leicht. Das Design wirkt zwar modern, aber auch etwas austauschbar und wenig inspirierend.

Die Verarbeitung geht in Ordnung, erzeugt aber kein Premiumgefühl. Aufgrund der Größe und des Gewichts eignet sich der L80 vorrangig für die stationäre Nutzung im Wohnzimmer. Für den mobilen Einsatz fehlt ihm die nötige Portabilität. Auch eine Tragetasche oder ein Linsenschutz liegen nicht bei.

Was kann die Hardware?

An der Vorderseite dominiert die große Linse. Daneben sitzen Sensoren für den Autofokus und die Trapezkorrektur. Auf der Oberseite gibt es lediglich eine Taste zum Ein- und Ausschalten. Alle weiteren Einstellungen nimmt der Nutzer über die beiliegende Bluetooth-Fernbedienung vor. Der Full-HD-Beamer hat kein Stativgewinde, allerdings eine Möglichkeit, ihn angewinkelt aufzustellen.

Auf der Rückseite finden sich zahlreiche Anschlüsse. Dazu zählen 2x HDMI, 1x USB, 1x AV, 1x Audio-Ausgang und 1x LAN. Außerdem unterstützt der L80 WLAN (2,4/5 GHz) und Bluetooth 5.0 für die kabellose Verbindung mit Lautsprechern oder Kopfhörern. Die Vielfalt der Schnittstellen ist für diese Preisklasse überdurchschnittlich.

Wie gut ist das Bild?

Im Casiris Omnistar L80 arbeitet ein LCD-Modul mit einer Diagonale von 5,7 Zoll. Es löst nativ mit Full-HD auf und dekodiert auch 4K-Inhalte. Der Projektor erreicht laut Hersteller eine Helligkeit von 1500 ANSI-Lumen. Eine dermaßen hohe Helligkeit ist in diesem Preisbereich sehr unüblich.

In der Praxis überzeugt die Bildqualität. Die Darstellung ist scharf und detailreich, die Farben wirken natürlich und kräftig. Dank der hohen Helligkeit lassen sich auch tagsüber oder in leicht beleuchteten Räumen ordentliche Ergebnisse erzielen. Die Schärfeverteilung ist weitgehend homogen, in den Randbereichen nimmt sie jedoch leicht ab. Die Ausleuchtung erfolgt gleichmäßig.

Der Projektionsabstand liegt zwischen 1,5 und 5 Metern. Damit lassen sich Diagonalen von 40 bis 200 Zoll realisieren. Autofokus und Trapezkorrektur justieren das Bild in den meisten Fällen zuverlässig. Nur bei sehr ungewöhnlichen Aufstellwinkeln sind manuelle Anpassungen über die Fernbedienung nötig.

Wie gut ist die Software und ihre Bedienung?

Als Betriebssystem kommt auf dem Casiris Omnistar L80 das veraltete Android 9 zum Einsatz. Die Bedienoberfläche wirkt aufgeräumt und übersichtlich, die Navigation ist in den meisten Fällen ausreichend flott, unter anderem beim Starten von Apps gibt es kleine Verzögerungen.

Die Konfigurationsmöglichkeiten für das Bild fallen überschaubar aus. Hier hätten wir uns mehr Optionen gewünscht. Die gängigsten Streaming-Dienste wie Netflix, YouTube und Amazon Prime Video an Bord – allerdings mit einer entscheidenden Einschränkung. Die Apps unterstützen maximal eine HD-Auflösung und lassen sich ausschließlich per Mauszeigersteuerung über die Fernbedienung bedienen. Das macht die Nutzung umständlich und wenig komfortabel.

Um die Streaming-Apps in Full-HD und mit komfortabler Steuerung zu nutzen, empfehlen wir dringend den Einsatz eines externen Sticks wie dem Amazon Fire TV oder Google Chromecast. Das ist mit Zusatzkosten verbunden, verbessert das Nutzererlebnis aber deutlich.

Wie gut ist der Klang und wie laut ist der Lüfter?

Beim Sound macht der Casiris Omnistar L80 eine ausgezeichnete Figur. Im Gehäuse sitzen zwei 15-Watt-Lautsprecher, die einen überraschend klaren, dynamischen und voluminösen Klang liefern. Externe Lautsprecher sind nicht zwingend nötig, werten den Sound aber im Zweifel trotzdem auf. Die Verbindung erfolgt wahlweise kabellos per Bluetooth oder kabelgebunden über den Audio-Ausgang.

Weniger erfreulich ist die Geräuschentwicklung des Lüfters. Er läuft permanent und verursacht ein deutlich wahrnehmbares Rauschen. In ruhigen Filmszenen empfinden wir ihn als störend.

Preis: Wie teuer ist der Casiris Omnistar L80?

Mit einem Preis von 160 Euro bei Amazon ist der Casiris Omnistar L80 ein echtes Schnäppchen. Kein anderer von uns getesteter Beamer bietet in dieser Preisklasse eine derart hohe Helligkeit.

Fazit

Der Casiris Omnistar L80 ist ein grundsolider Full-HD-Beamer mit kleinen Schwächen. Er überzeugt mit einem hellen, scharfen Bild, natürlichen Farben und einem kraftvollen Sound. Auch die Ausstattung mit zahlreichen Anschlüssen ist üppig. Das veraltete Betriebssystem mit nur umständlich bedienbaren Streaming-Apps und die hohe Lautstärke des Lüfters trüben den positiven Gesamteindruck.

Für Heimkino-Fans, die ein helles, detailreiches Bild zu einem attraktiven Preis suchen, ist der Casiris Omnistar L80 trotzdem einen Blick wert, besonders wenn man bereit ist, in einen externen Streaming-Stick zu investieren.

Der Acer X1528Ki bietet 5200 Ansi-Lumen, Full-HD-Auflösung und 3D-Unterstützung für 510 Euro. Wir testen den DLP-Beamer und zeigen seine Stärken und Schwächen.

VORTEILE
  • hohe Helligkeit von 5200 Ansi-Lumen
  • scharfes Full-HD-Bild
  • gute Farbwiedergabe
  • Screen-Mirroring
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
NACHTEILE
  • schwacher 3-Watt-Lautsprecher
  • hörbarer Lüfter
  • kein Smart-Betriebssystem
  • Schwarzwert nicht optimal

Der Acer X1528Ki bietet 5200 Ansi-Lumen, Full-HD-Auflösung und 3D-Unterstützung für 510 Euro. Wir testen den DLP-Beamer und zeigen seine Stärken und Schwächen.

Wer seinen Beamer auch am Tag nutzen will, der braucht ein richtig helles Modell. Der Acer X1528Ki verspricht mit 5200 Ansi-Lumen genau das – ein klares und gutes Bild auch bei Tageslicht.

Anders als viele der von uns getesteten Mini-Beamer setzt Acer beim X1528Ki auf DLP-Technologie statt auf LCD. Das hat Vor- und Nachteile, die wir im Test genauer beleuchten. Ob sich die Investition von 510 Euro (office-partner.de) lohnt und wie sich der X1528Ki gegen die Konkurrenz schlägt, klären wir in diesem ausführlichen Test.

Optik & Verarbeitung

Der Acer X1528Ki verzichtet auf modische Spielereien und konzentriert sich auf Funktionalität. Das weiße Gehäuse mit Abmessungen von rund 31 × 24 × 11 cm wirkt schlicht. Mit etwa 3 kg ist der Beamer zwar nicht ultraleicht, aber dennoch transportabel. Eine Tragetasche liegt allerdings nicht bei.

Das Gehäuse wirkt robust und langlebig. Auf der Oberseite sitzen die Bedientasten für grundlegende Funktionen wie Ein-/Aus, Menünavigation und Quellenwahl. Diese sind gut erreichbar, aber eher als Notlösung gedacht – die mitgelieferte Fernbedienung ist das primäre Steuerungsinstrument.

Ein integrierter Sensor erkennt eine Deckenmontage und korrigiert das Bild entsprechend. Auf der Unterseite sorgen Gummifüße für sicheren Stand, einer lässt sich zum Anwinkeln des Projektors herausschrauben. Zusätzlich gibt es ein Gewinde für die Stativmontage.

Hardware

Der Acer X1528Ki basiert auf DLP-Technologie (Digital Light Processing). Anders als bei LCD-Beamern, die drei separate LCD-Panels für die Grundfarben Rot, Grün und Blau verwenden, arbeitet ein DLP-Projektor mit einem Chip, auf dem über zwei Millionen winzige Spiegel sitzen. Diese Spiegel kippen je nach Bildsignal und reflektieren das Licht durch ein rotierendes Farbrad. Das Ergebnis sind scharfe, kontrastreiche Bilder mit geringer Pixelstruktur. Ein Nachteil kann der sogenannte Regenbogeneffekt sein – manche Menschen nehmen kurze Farbblitze wahr, besonders bei schnellen Augenbewegungen. Im Test fiel uns dieser Effekt beim X1528Ki aber kaum auf.

Die native Auflösung beträgt 1920 x 1080 Pixel (Full-HD). Die Helligkeit liegt bei beeindruckenden 5200 Ansi-Lumen im Standardmodus und immerhin noch bei rund 4160 Lumen im Eco-Modus. Das dynamische Kontrastverhältnis gibt Acer mit 10.000:1 an. Die Lampe hält laut Hersteller bis zu 15.000 Stunden im Eco-Modus – eine Ersatzlampe kostet 166 Euro.

Acer X1528Ki

An Anschlüssen bietet der X1528Ki 2x HDMI (mit HDCP-Kopierschutz), VGA, USB, Audio-In und Audio-Out. Wireless-Projektion ist über einen integrierten WLAN-Dongle (802.11b/g/n) möglich, allerdings nur mit Android- und Windows-Geräten – iOS und macOS werden nicht unterstützt. Der Beamer ist zudem 3D-fähig, eine Brille liegt aber nicht bei. Die Projektionsgröße reicht bis zu 300 Zoll, für ein 100-Zoll-Bild benötigt man etwa 2,5 Meter Abstand. Fokus und Zoom lassen sich manuell einstellen, beide Regler sind leichtgängig und präzise zu bedienen.

Bild

Der größte Pluspunkt des Acer X1528Ki ist seine Helligkeit. Mit 5200 Ansi-Lumen gehört er zu den hellsten Beamern seiner Preisklasse. Das macht sich vor allem in beleuchteten Räumen bemerkbar. Während viele Mini-Beamer bei Tageslicht schnell an ihre Grenzen stoßen, liefert der X1528Ki auch in hellen Räumen ein klares, gut erkennbares Bild.

Die Full-HD-Auflösung sorgt auch bei großen Projektionsflächen für scharfe Darstellungen. Texte bleiben lesbar, Details in Bildern und Videos gut erkennbar. Die Farbwiedergabe ist dank Technologien wie Color Boost 3D lebendig und natürlich. Lumi Sense passt das Bild automatisch an das Umgebungslicht an, was in der Praxis gut funktioniert. Die Schärfeverteilung ist gleichmäßig, auch an den Rändern bleibt das Bild klar.

Acer X1528Ki

In komplett abgedunkelten Räumen zeigt sich allerdings eine Schwäche der DLP-Technologie: Der Schwarzwert ist nicht so tief wie bei hochwertigen LCD- oder Laser-Beamern. Dunkle Filmszenen wirken etwas aufgehellt, was den Kontrastumfang einschränkt. Für Business-Anwendungen spielt das kaum eine Rolle, im Heimkino dagegen sehr wohl.

Die automatische vertikale Trapezkorrektur (Keystone) funktioniert zuverlässig und erleichtert die Ausrichtung des Beamers. Allerdings führt jede Trapezkorrektur zu einem Schärfeverlust, da das Bild digital verzerrt wird. Wer die beste Bildqualität will, sollte den Beamer möglichst gerade zur Projektionsfläche aufstellen.

Wie gut ist die Software und ihre Bedienung?

Der Acer X1528Ki verzichtet auf ein smartes Betriebssystem – es gibt weder vorinstallierte Apps noch einen integrierten Mediaplayer. Stattdessen arbeitet der Beamer mit einer klassischen Projektor-Firmware und einem OSD-Menü (On-Screen-Display), über das sich Bildmodi, Farbanpassungen und weitere Einstellungen vornehmen lassen. Das Menü ist übersichtlich und selbsterklärend.

Wer Streaming-Dienste nutzen will, muss externe Geräte anschließen – einen guten Überblick bietet unsere Bestenliste Top 10: Der beste TV-Stick ab 40 Euro im Test.

Die Steuerung über die Fernbedienung funktioniert einwandfrei. Alle wichtigen Tasten sind vorhanden, die Reaktionszeit ist gut. Die Bedientasten am Gehäuse sind eine praktische Notlösung, falls die Fernbedienung mal nicht zur Hand ist.

Die Wireless-Projektion über den integrierten WLAN-Dongle ist unkompliziert, sofern man ein Android- oder Windows-Gerät nutzt. Eine Verbindung steht schnell, die Übertragung läuft stabil.

Wie gut ist der Klang und wie laut ist der Lüfter?

Der integrierte 3-Watt-Lautsprecher des Acer X1528Ki reicht für Präsentationen oder Videokonferenzen, klingt aber dünn und leise. Für Filme oder Musik ist er nicht geeignet. Wer besseren Sound will, sollte externe Lautsprecher oder eine Soundbar über den Audio-Ausgang anschließen. Bluetooth gibt es nicht, eine kabellose Verbindung zu Bluetooth-Boxen ist also nicht möglich.

Die Lüfterlautstärke ist typisch für helle Lampen-Beamer. Im Normalmodus ist der Lüfter deutlich hörbar, erzeugt aber ein tiefes Surren, das weniger stört als ein helles Schnarren. Im Eco-Modus wird der Beamer leiser und eignet sich auch für den Heimkino-Einsatz. Flüsterleise ist der X1528Ki aber nicht – wer absolute Ruhe braucht, sollte zu einem anderen Modell greifen.

Wie teuer ist der Beamer?

Der Acer X1528Ki kostet 510 Euro (office-partner.de). Das ist ein fairer Preis für die gebotene Leistung. Mit 5200 Ansi-Lumen und Full-HD-Auflösung bietet er so ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Eine Ersatzlampe schlägt mit 166 Euro zu Buche.

Fazit

Der Acer X1528Ki ist ein solider Full-HD-Beamer, der vor allem durch seine hohe Helligkeit überzeugt. Mit 5200 Ansi-Lumen liefert er auch in hellen Räumen ein klares, gut lesbares Bild. Die Full-HD-Auflösung sorgt für scharfe Darstellungen, die Verarbeitung ist robust und langlebig. Die DLP-Technik bietet scharfe Bilder mit geringer Pixelstruktur, hat aber in dunklen Räumen Schwächen beim Schwarzwert.

Als TV-Ersatz ist er nur bedingt geeignet – der schwache Lautsprecher, der hörbare Lüfter und der matte Schwarzwert machen ihn weniger attraktiv für den regelmäßigen Einsatz. Wer einen Beamer für gelegentliche Filmabende in hellen Räumen sucht, findet im X1528Ki aber eine spannende Option.

Kein Platz? Kein Problem: Kurzdistanz-Beamer Fengmi Formovie R1 Nano im Test

Der Fengmi Formovie R1 Nano ist ein bemerkenswert kompakter Ultrakurzdistanz-Beamer, der trotzdem mit ordentlicher Leistung beeindruckt, die weit über die typischer Mini-Beamer hinausgeht. Wir haben ihn getestet und zeigen, was dieses Gerät kann.

VORTEILE
  • ultra-kompakt und leicht
  • Stromversorgung über USB-C
  • farbenfrohes und kontrastreiches FHD-Bild (bei Abdunklung)
  • automatische Trapezkorrektur und Autofokus
NACHTEILE
  • für Tageslicht zu dunkel
  • nur FHD

Der Fengmi Formovie R1 Nano ist ein bemerkenswert kompakter Ultrakurzdistanz-Beamer, der trotzdem mit ordentlicher Leistung beeindruckt, die weit über die typischer Mini-Beamer hinausgeht. Wir haben ihn getestet und zeigen, was dieses Gerät kann.

Mini-Beamer gibt es schon für weit unter 100 Euro, brauchbar wird es aber meistens ab rund 200 Euro. All diesen Geräten ist gemein, dass sie in einem gewissen Abstand zur Leinwand aufgestellt werden müssen. Doch was, wenn dafür der Platz nicht reicht? Dann kommen sogenannte UST-Beamer (Ultra Short Throw, Ultrakurzdistanz) zum Einsatz, die nur wenige Zentimeter vor und unterhalb der Projektionsfläche aufgestellt werden können. Trotzdem schaffen sie je nach Gerät Bilddiagonale von weit über 100 Zoll, also mehr als bezahlbare Fernseher und sind noch dazu deutlich kompakter als die Riesenbildschirme.

Dass solche Geräte nicht ultrateuer sein müssen, will der enorm handliche Fengmi Formovie R1 Nano im Test beweisen.

Den Fengmi Formovie R1 Nano gibt es derzeit bei Aliexpress für 433 Euro.

Design: Wie groß ist der Fengmi Formovie R1 Nano?

Der Fengmi R1 Nano ist ein Ultra-Kurzdistanzbeamer, der sich durch seine besonders kompakte Bauweise auszeichnet. Mit einer Größe von nur 20 × 20 cm und einem Gewicht von 1,44 kg ist er einer der kleinste seiner Art. Dies macht ihn nicht nur platzsparend, sondern auch äußerst mobil. Man kann ihn problemlos in einem Rucksack verstauen und zu Freunden mitnehmen, um dort Filme oder Spiele zu genießen. Einen Akku hat er jedoch nicht, das Netzkabel muss immer mit dabei sein und eine Steckdose in der Nähe.

Der kleine schwarze Kasten besteht zwar überwiegend aus Kunststoff, sieht aber wegen der äußeren Mesh-Oberfläche gar nicht billig aus. Die gesamte Verarbeitung wirkt erstaunlich gut, zur Bedienung gibt es nur einen einzelnen Knopf.

Wie wird der Fengmi Formovie R1 Nano in Betrieb genommen?

UST-Beamer benötigen eine möglichst vollständig ebene Oberfläche, auf die sie die Inhalte projizieren. Wegen des flachen Winkels und der kurzen Distanz zu dieser Oberfläche wird jede Unebenheit schnell unschön sichtbar. Wir empfehlen daher spezielle ALR- (Ambient Light Rejecting) oder CLR-Leinwände (Ceiling Light Rejecting), die speziell für UST-Beamer konzipiert wurden. Der Fengmi Formovie R1 Nano wird anschließend kurz unterhalb der Unterkante der Leinwand und je nach erwünschter Bilddiagonale 20 bis 60 cm vor die Leinwand gestellt. Bei unserem Modell funktionierte anfangs die Bluetooth-Fernbedienung nicht, sie musste erst angelernt werden.

Dafür drückt man nach dem Einlegen der Batterien die Ein-/Aus-Taste am Projektor und dann die Bestätigungs-Taste auf der Fernbedienung, um die Verbindung zu starten. Anschließend müssen Home- und Menü-Tasten gleichzeitig gedrückt werden, bis ein Piepton erklingt – fertig. Fernbedienung und Projektor sollten dabei am besten nicht weiter als 20 cm voneinander entfernt sein. Ohne die Fernbedienung ist keine Steuerung des Beamers möglich.

Technik: Was kann der Fengmi Formovie R1 Nano?

Die Auflösung des R1 Nano beträgt 1920 × 1080 Pixel, also Full-HD. Er kann jedoch auch Inhalte in 4K wiedergeben, dabei werden diese entsprechend heruntergerechnet. Immerhin macht ihn das halbwegs zukunftssicher, andere Modelle verweigern hier einfach den Dienst. Das Kontrastverhältnis liegt bei 2000:1, die Helligkeit bei 1.200 ANSI Lumen – keine Spitzenwerte und Hinweis darauf, dass der Beamer eher in abgedunkelten Räumen Verwendung finden sollte. Als Lichtquelle kommt Laser mit ALPD-Technologie (Advanced Laser Phosphor Display) zum Einsatz. Diese Technologie sorgt für eine gleichmäßige Ausleuchtung.

Der Beamer kann Bilddiagonalen zwischen 40 und 120 Zoll projizieren. Das entspricht einer maximalen Bildgröße von etwa drei Metern. Der Abstand zur Wand beträgt dabei nur 20 bis 60 cm, sodass der UST-Beamer auch in beengter Umgebung Verwendung finden kann.

Da der Beamer beim Blick direkt ins Licht sehr hell ist und einen Laser verwendet, ist Sicherheit ein wichtiger Aspekt. Der R1 Nano verfügt über einen Sensor, der Bewegungen und Menschen vor der Projektion erkennt. Wird eine Person erkannt, schaltet sich das Bild automatisch aus, um zu verhindern, dass jemand direkt in die Lichtquelle schaut. Diese Funktion kann bei Bedarf auch deaktiviert werden.

Praktisch: Der R1 Nano bietet eine automatische Trapezkorrektur, die das Bild so anpasst, dass es immer rechteckig und verzerrungsfrei ist, unabhängig vom Aufstellungswinkel. Auch die Bildschärfe wird automatisch geregelt, was die Bedienung erleichtert und stets für ein optimales Bild sorgt.

Als Anschlüsse gibt es HDMI, USB-A und USB-C, über letzteres wird der Beamer mit Strom versorgt. Ton gibt das Gerät über zwei 5-Watt-Lautsprecher aus, alternativ lassen sich Lautsprecher per 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss (Line-Out) anbinden. Alternativ landen Bilder von Tablet oder Smartphone per AirPlay und Screen Mirroring auf der großen Leinwand.

Betriebssystem: Gibt es Streaming-Dienste?

Als Betriebssystem des R1 Nano kommt das hauseigene Feng OS zum Einsatz, das auf Android 9 basiert. Das ist hauptsächlich für den chinesischen Markt konzipiert und bietet viele Funktionen, die nur in China nutzbar sind, immerhin lässt sich die Menüsprache auf Englisch umstellen. Europäische Nutzer sind daher besser beraten, ein externes Gerät wie einen Laptop, einen TV-Stick oder eine Konsole anzuschließen, um Streaming-Dienste wie Netflix oder Prime Video zu nutzen. Immerhin bietet das System einige Anpassungsmöglichkeiten für Sound und vor allem Bild, sodass das an den persönlichen Geschmack des Nutzers angepasst werden kann.

Bildqualität: Wie scharf ist der Fengmi Formovie R1 Nano?

Bei einer Auflösung von 1920 × 1080 Pixel dürfte klar sein, dass es dem Fengmi Formovie R1 Nano am letzten Quentchen Bildschärfe fehlt, wenn man ihn direkt mit einem 4K-Projektor bei entsprechendem Zuspielmaterial vergleicht. Dennoch gefällt das Bild insgesamt mit ausreichender Schärfe, kräftigen Farben und guten Kontrasten. Das gilt allerdings nur, wenn man den Raum, in dem der Beamer läuft, abdunkelt – am besten ganz. Bei Tageslicht gehen Kontraste, Farben und generell der Bildinhalt gnadenlos unter, selbst, wenn kein direktes Licht auf die Leinwand fällt.

Hier kann auch eine graue Kontrastleinwand nicht viel retten – sie erhöht zwar dem Namen entsprechend Kontraste, senkt die Helligkeit aber zusätzlich. Was fehlt, ist zudem eine ordentliche Zwischenbildberechnung. Wer empfindlich auf das unterschwellige Ruckeln einer 24-fps-Aufnahme reagiert oder mit leichten Geisterbildern bei Fußballübertragungen nicht leben kann, sollte zu deutlich teureren Modellen greifen. Der Sound der beiden 5-Watt-Lautsprecher ist zwar nicht gerade voll, reicht aber für ein paar Serien-Folgen erstaunlich gut aus.

Preis: Was kostet der Fengmi Formovie R1 Nano?

Den Fengmi Formovie R1 Nano gibt es derzeit bei Aliexpress für 433 Euro.

Fazit

Der Fengmi Formovie R1 Nano ist ein beeindruckender Kurzdistanzbeamer, der durch seine ultra-kompakte Größe und dafür leistungsstarke Projektion überzeugt. Mit Full-HD-Auflösung kommt er bei der Bildschärfe zwar nicht an deutlich teurere 4K-Modelle heran, immerhin kann er 4K-Inhalte aber problemlos wiedergeben. Die Helligkeit von 1.200 ANSI Lumen reicht zudem nicht aus, um bei Tageslicht ein gutes Bild zu erschaffen, in abgedunkelter Umgebung ist das aber kein Problem. Dann machen Streaming oder lineares Fernsehen bei passenden Zuspielern auf bis zu 120 Zoll mächtig Spaß – für knapp über 500 Euro kommt zumindest bei der Größe kein Fernseher auch nur annähern heran.

Automatische Trapezkorrektur und Bildschärfe sowie die Sicherheitsfunktionen machen den UST-Beamer zudem benutzerfreundlich und sicher. Trotz des auf den chinesischen Markt ausgerichteten Betriebssystems ist der Beamer auch in Europa gut nutzbar, wenn man externes Gerät wie einen FireTV-Stick anschließt. Wer einen ultra-kompakten und leistungsstarken Kurzdistanzbeamer für wenig Geld sucht, dürfte mit dem Fengmi R1 Nano sehr zufrieden sein.

Der Wanbo X5 ist ein kompakter Full-HD-Beamer für 189 Euro mit hoher Helligkeit. Im Test zeigen wir, für wen sich der Kauf lohnt – und welche Schwachstellen er hat.

VORTEILE
  • sehr helles und farbenfrohes Full-HD-Bild
  • günstiger Preis
  • Auto-Fokus und Trapezkorrektur funktionieren gut
NACHTEILE
  • Schwächen bei Software und App-Auswahl
  • Durchschnittliche Lautsprecher
  • keine Abdeckung für Linse

Der Wanbo X5 ist ein kompakter Full-HD-Beamer für 189 Euro mit hoher Helligkeit. Im Test zeigen wir, für wen sich der Kauf lohnt – und welche Schwachstellen er hat.

Der Wanbo X5 reiht sich in das Beamer-Portfolio des chinesischen Herstellers ein. Bisher haben wir unter anderem den Wanbo T2 Max (Testbericht) und den Wanbo T2R Max (Testbericht) getestet.

Der Wanbo X5 kostet bei Geekmaxi 189 Euro.

Wie ist die Optik und die Verarbeitung des Wanbo X5?

Der Beamer zeigt sich in einem schicken weiß-goldenen Design. Er besteht überwiegend aus mattem Kunststoff, auf dem keine Fingerabdrücke zu sehen sind. Mit Maßen von 26,5 cm x 23,5 cm x 11,9 cm und einem Gewicht von 2,6 kg ist der X5 recht kompakt. Ein ausklappbarer Ständer an der Unterseite sorgt für einen sicheren Stand. Ein Stativgewinde gibt es hingegen nicht.

Negativ fällt das Fehlen einer Abdeckung für die große Linse auf der Vorderseite auf. Das ist ungünstig für den Transport, da die Linse so leicht verkratzen kann. An der Rückseite und den Seiten befinden sich Lüfteröffnungen. Beim Lieferumfang müssen Käufer Abstriche machen – neben einer knappen Kurzanleitung, einem Netzkabel und der Fernbedienung liegt nichts weiter im Karton.

Optisch gefällt uns der Wanbo X5 richtig gut.

Was kann die Hardware des Wanbo X5?

In puncto Anschlüsse ist der X5 solide aufgestellt. Er bietet 2x USB 2.0, HDMI, einen Kopfhöreranschluss sowie einen AV-Eingang. Positiv sind der automatische Fokus und die Vier-Punkt-Trapezkorrektur, die im Test zuverlässig funktionieren und über die Fernbedienung angepasst werden können. Allerdings zeigen sich bei der Trapezkorrektur leichte Unschärfen an den Bildrändern. Ansonsten bietet der Beamer 1 GB RAM, 16 GB internen Speicher, Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.0.

Wie gut ist das Bild des Wanbo X5?

Hier kann der X5 überzeugen. Die native Full-HD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln sorgt für ein scharfes Bild. Auch 4K-Inhalte können wiedergegeben werden, werden aber auf Full-HD heruntergerechnet. Der minimale Abstand zur Wand liegt bei 140 cm für eine Bilddiagonale von 100 cm (39 Zoll). Maximal sind 400 cm Abstand für eine 254-cm-(100 Zoll)-Projektion möglich. Das Projektionsverhältnis liegt bei 1,5:1.

Der große Pluspunkt des X5 ist seine hohe Helligkeit. Wanbo gibt 1100 Ansi-Lumen an, was für diese Preisklasse außergewöhnlich ist. Auch wenn dieser Wert vielleicht übertrieben ist, übertrifft der X5 alle anderen von uns getesteten Beamer in diesem Preissegment deutlich. Das ermöglicht auch in nicht komplett abgedunkelten Räumen noch ein gutes Bild, wobei der Abstand dann nicht zu groß sein sollte. Für helle Räume oder Tageslicht ist aber auch der X5 nicht lichtstark genug.

Die Farbwiedergabe ist sehr natürlich und kräftig. In den Optionen lässt sich das Bild an die eigenen Wünsche anpassen. HDR10 wird ebenfalls unterstützt, was für besseren Kontrast und größeren Farbraum sorgt.

Wie gut ist die Software und ihre Bedienung?

Hier hat der X5 seine größten Schwächen. Er läuft mit dem veralteten Android 9. Die Performance ist zwar noch in Ordnung, aber Apps benötigen manchmal lange zum Öffnen. Der Beamer hat kein Widevine L1, was für die Wiedergabe von Netflix und Co. in HD wichtig wäre.

Streaming-Dienste laufen nur umständlich über Web-Apps im Browser, wo teils auch die Bedienung nicht richtig funktioniert. Netflix verweigert nach der Anmeldung das Abspielen von Inhalten. Stattdessen erscheint ein Pop-Up mit dem Inhalt: „Netflix ist auf diesem Gerät nicht mehr verfügbar“. Der App-Store bietet nur eine kleine Auswahl und viele beliebte Dienste wie Wow oder Apple TV+ fehlen komplett.

Die Lokalisierung ist lieblos. Es finden sich häufig noch englische Begriffe und schlechte Übersetzungen in den Menüs. Oder kann sich jemand unter „Der Bildschirm tritt automatisch in den Vorhang ein“ etwas vorstellen? Die virtuelle Tastatur gibt es nicht auf Deutsch.

Positiv ist die schicke Infrarot-Fernbedienung, die gut in der Hand liegt. Sie hat keine extra Tasten für Streaming-Dienste. Insgesamt raten wir wegen der Softwareschwächen zur Verwendung eines externen Streaming-Sticks. Gute und günstige Alternativen zeigen wir in unserer Bestenliste Die 10 besten 4K-Streaming-Sticks- und Boxen.

Wie gut ist die der Klang und wie laut ist der Lüfter?

Der Sound der zwei 5-Watt-Lautsprecher ist laut, lässt aber Tiefe und Volumen vermissen. Wer mehr will, kann externe Bluetooth-Boxen oder Kopfhörer anschließen. Mehr dazu im Ratgeber Die beste tragbare Bluetooth-Box finden: klarer Sound ab 30 Euro.

Die Lüfterlautstärke liegt in einem erträglichen Rahmen. Wir messen bei 30 cm Abstand 34 dB. Trotzdem hätten wir ihn noch ruhiger erhofft.

Wie teuer ist der Wanbo X5?

Der Wanbo X5 kostet bei Geekmaxi 189 Euro.

Fazit

Der Wanbo X5 ist ein äußerst heller und farbstarker Full-HD-Beamer zum Schnäppchenpreis. Sein großer Pluspunkt ist die Bildqualität, die in dieser Preisklasse ihresgleichen sucht. Dazu kommen das schicke Design, der zuverlässige Auto-Fokus und die gute Trapezkorrektur.

Schwächen zeigt der X5 bei der Software, die veraltet und schlecht lokalisiert ist. Streaming-Apps laufen – wenn überhaupt – nur umständlich. Der Anschluss eines Streaming-Sticks ist fast Pflicht. Für den mobilen Einsatz ist der X5 ganz ohne Akku und Gehäuseabdeckung ebenfalls nicht geeignet.

Insgesamt ist der Wanbo X5 aber ein guter Beamer für preisbewusste Heimkino-Fans, die Abstriche bei Software und Mobilität verschmerzen können. Alternativen zeigt unsere Bestenliste: Top-5 der Akku-Beamer.

Der mobile Beamer Samsung Freestyle kostet seit Marktstart nur noch die Hälfte. Das macht den Hype-Beamer auf einmal richtig attraktiv. Wir haben ihn im Test.

VORTEILE
  • massiver Preissturz
  • schickes und praktisches Design
  • umfangreiche Multimedia-Funktionen
NACHTEILE
  • geringe Helligkeit
  • langsames Betriebssystem
  • kein integrierter Akku, Powerbank notwendig

Der mobile Beamer Samsung Freestyle kostet seit Marktstart nur noch die Hälfte. Das macht den Hype-Beamer auf einmal richtig attraktiv. Wir haben ihn im Test.

Beamer werden immer beliebter. Das zeigen unsere Tests und Ratgeber, die regelmäßig auf hohes Interesse stoßen. Etwa unsere Top-10-Bestenliste: Mini-Beamer. Das scheint auch Samsung erkannt zu haben und zeigt mit dem Freestyle einen mobilen Beamer für den Mainstream – so zumindest das Ziel.

Um zum Marktstart Interesse zu schüren, verteilt Samsung den Freestyle an Lifestyle-Influencer, die in großen Teilen das Gerät in den Himmel loben. Man kann davon ausgehen, dass hier der ein oder andere Euro den Eigentümer gewechselt hat. Die Kritik an der Medienaktion und am Beamer selbst folgte auf dem Fuß. Wir machen uns in diesem Test selbst ein Bild vom Samsung The Freestyle.

Schauen wir uns die Preisverlaufskurve des Samsung The Freestyle an, wird deutlich, dass der schicke Beamer seit seinem Markststart einem kontinuierlichen Preisverfall ausgesetzt ist. Das freut alle, die sich für einen neuen Beamer interessieren. Schließlich eliminiert der Preissturz einen unserer größten Kritikpunkte: den zu hohen Preis. Deswegen ändern wir nun auch die Sternbewertung von 2/5 (30.06.22) auf 3/5 (03.03.2023).

Aktuell kostet der Samsung The Freestyle bei Playox 419 Euro.

Samsung-Freestyle-LSP3 Preisverlaufskurve

Optik & Verarbeitung

Der Samsung Freestyle ist der wohl schickeste Beamer, den wir bisher getestet haben. Er besteht im Grunde aus einem 13 Zentimeter langen Zylinder mit einem Durchmesser von 9,5 Zentimetern. Die weiße Oberfläche ist gummiert und kann gewechselt werden. Am unteren Ende sitzt ein Fuß, in dem der Zylinder um gut 180 Grad geschwenkt werden kann. So lässt er sich flexibel platzieren. Die Konstruktion ist nicht nur clever und praktisch, sie hat auch Style.

Auf der schwarzen Hochglanzvorderseite des Zylinders sitzt die recht kleine Linse, flankiert von mehreren Sensoren. Unter der Linse dienen vier berührungsempfindliche Buttons zur rudimentären Bedienung. Fingerabdrücke sind hier deutlich zu sehen. Unter der perforierten schwarzen Kunststoffhinterseite des Zylinders sitzt der Monolautsprecher und ein Anschluss für Zubehör, welches jedoch (noch) nicht erhältlich ist.

Samsung The Freestyle

Seitlich am The Freestyle befinden sich ein USB-C-Port für die Stromversorgung, ein Micro-HDMI-Port und ein Schiebeschalter zum Ein- und Ausschalten des Mikrofons. Um ein normales HDMI-Kabel anzuschließen, benötigt der Nutzer einen Adapter (Amazon-Kauflink), der nicht beiliegt.

The Freestyle ist mit 840 Gramm recht leicht. Wer ihn jedoch mobil betreiben will, benötigt eine starke Powerbank, die gut und gerne 400 Gramm hinzuaddiert. Für den Transport legt Samsung einen milchig weißen Deckel bei, um die Linse zu schützen. Der Deckel dient gleichzeitig als Diffusor, um den Projektor als Ambient-Light zu verwenden.

Die Fernbedienung funkt über Infrarot. Das heißt, sie benötigt Sichtkontakt zum The Freestyle und sie kann keine Sprachbefehle entgegennehmen. Sie ist flach und benötigt keine Batterien, sondern verfügt über einen Akku. Geladen wird sie über USB-C. Die Tasten sind zwar unbeleuchtet, aber auch im Dunkeln gut zu erfühlen. Auch ihr Druckpunkt ist in Ordnung.

Bild & Ton

Der Beamer kann nativ Full-HD ausgeben und leuchtet laut Samsung mit einer Helligkeit von 550 LED-Lumen. Samsung verzichtet auf die realistischere Angabe der Helligkeit in ANSI-Lumen, wohl wissend, dass ihr Projektor nicht wahnsinnig hell ist. Er hat etwa 250 ANSI-Lumen und ist damit nur etwas heller als der gute Budget-Beamer Blitzwolf BW-VT2 (Testbericht) und deutlich dunkler als der preislich vergleichbare Akku-Beamer XGIMI Halo+ (Testbericht). In deutlich abgedunkelten Räumen mit einer Diagonale von etwa einem Meter ist dennoch ein ordentliches Bild möglich. Sobald jedoch etwas Licht vorhanden ist, wirkt das Bild verwaschen und nicht leuchtstark genug.

Um eine etwas bessere Bildqualität zu erreichen, raten wir zur Verwendung einer Leinwand. Mehr dazu in unserem Ratgeber Billig-Beamer und Billig-Leinwand: Mit gut 100 Euro zum Monster-Bild?

Selbst der sehr günstige Blitzwolf BW-VT2 ist im Akku-Modus kaum dunkler aus der teure Samsung The Freestyle.

Laut Samsung reicht die Projektionsgröße des Beamers von 0,75 Meter Diagonale (0,8 Meter Abstand) bis 2,5 Meter Diagonale (2,7 Meter Abstand). Allerdings kann man auch deutlich näher an die Projektionsfläche heran. Vorteil: Die gesamte Helligkeit verteilt sich dann auf einer kleineren Projektion, wodurch das Bild insgesamt heller ist.

Dank Auto Keystone, Auto Leveling und Autofokus richtet sich das Bild automatisch aus und wählt den passenden Fokus. Das funktioniert allerdings nicht so gut wie beim XGIMI Halo+. So wirkt das Bild häufig weiterhin leicht verzerrt. Auch der Autofokus arbeitet nicht perfekt, gerade Schriften sind stets leicht verwaschen. Rücken wir den Beamer dann etwas an die Leinwand heran, ist das Bild scharf. Zwar kann man über die Fernbedienung nachjustieren, das gelingt aber nur umständlich über das Einstellungsmenü und nicht so selbsterklärend wie beim Halo+. Trotzdem ist das Bild in dunkler Umgebung gut. Gerade die Farben können überzeugen.

Der ordentlich laute 5-Watt-Mono-Lautsprecher eignet sich, um etwa ein Fußballspiel zu vertonen. Den Lüfter übertrifft er mühelos, mit Bässen darf man jedoch nicht rechnen. Auch strahlt der Lautsprecher zwar im weiten Winkel ab. Trotzdem kommt mit ihm beim Betrachten von Filmen wenig Freude auf. Zum Glück lassen sich über Bluetooth externe Lautsprecher verbinden. Wir empfehlen unsere Kaufberatung JBL, Sonos, Sony: Outdoor-Lautsprecher mit Akku für die beste Party draußen.

Im folgenden Preisvergleich zeigen wir die aktuell beliebtesten Beamer mit Akku

Software

Auf dem The Freestyle läuft das Samsung-eigene Betriebssystem Tizen. Beim Erststart bietet Tizen das Einrichten über das Smartphone an. Das funktionierte zumindest mit unserem Google Pixel 6 Pro (Testbericht) nicht. Nach dem Herunterladen der Smartthings-App und dem Einloggen findet die App zwar den Beamer sofort. Auch die Kopplung mit dem WLAN und das Übertragen des SMS-Bestätigungscodes scheinen zu funktionieren. Beim Registrieren des Beamers im Samsung-Account dann die Fehlermeldung, die uns dazu zwingt, die Erstinstallation über die Fernbedienung vorzunehmen. Kurios: Nach einem Software-Update spiegelt der Beamer das Bild. Ein Neustart behebt das Problem. Mehr dazu in den Fotos und Screenshots der Bildergalerie.

Tizen wirkt in seiner Optik recht aufgeräumt und erinnert mit seinem großen Kacheln, die horizontal navigiert werden, an viele weitere TV-Betriebssysteme wie Android TV oder Fire OS. Allerdings ist die App-Auswahl mit etwa 300 Apps gegenüber Android-TV eingeschränkt. Dennoch sind die wichtigsten Apps verfügbar. Dazu gehört auch Samsung TV Plus und ein kostenloser Live-TV-Dienst. Insgesamt bleiben bezüglich des Streaming-Angebots kaum Wünsche offen.

Wer will, kann über die Android-App Smartthings (Testbericht) auf den Projektor spiegeln. Auch Bixby und Alexa sind mit dabei. Riesen-Manko: Das Navigieren durch die Menüs ist zuweilen quälend langsam. Gerade wenn sich Tizen über einen im Hintergrund laufenden Stream legt, geht die Hardware in die Knie. Das erstickt jede aufkommende Freude im Keim.

Akku

Samsung bewirbt den The Freestyle als mobilen Mini-Beamer für den Außeneinsatz. Da verwundert es doch sehr, dass der Projektor keinen Akku integriert. Hier empfiehlt Samsung dein Einsatz einer Powerbank ab 60 Watt und Power Delivery (pd). Im Test funktionieren auch Powerbanks mit 45 Watt (min. 3A/9V). Billig ist eine solche Powerbank jedoch nicht. Hier müssen Käufer je nach Kapazität mit mindestens 50 Euro rechnen.

Samsung The Freestyle

Wir testen die Akkulaufzeit mit einer 88-Wattstunden-Powerbank und erreichen 109 Minuten. Das reicht nur für kurze Filme. Beim Wechseln der Powerbank schaltet sich der The Freestyle aus, eine kleine Batterie zum Überbrücken gibt es nicht. Wer The Freestyle mobil länger einsetzen will, kann zu einer Powerstation greifen. Diese fangen etwa bei 250 Euro an. Einen guten Überblick liefert unsere Top-10-Solargeneratoren: Die besten Powerstations mit Photovoltaik.

Preis

Der Samsung The Freestyle kostete zum Testzeitpunkt im Juni 2022 stolze 750 Euro. Das war viel zu teuer und für uns ein Grund, in abzuwerten. Aktuell kostet der Samsung The Freestyle bei Playox 419 Euro. Damit lohnt sich der Beamer wieder, das ist uns auch eine Aufwertung bezüglich seiner Sterne wert.

Sein Skin ist wechselbar, alternative Farben kosten ab 25 Euro. Ein passender Akku mit 32.000 mAh ist für 130 Euro bestellbar. Das Adapterkabel auf HDMI gibt es für rund 10 Euro.

Fazit

Der Samsung The Freestyle soll vor allem Nutzer ansprechen, die bisher wenig Kontakt zu Mini-Beamern hatten. Der Samsung The Freestyle sieht toll aus, seine Haptik und Mechanik sind durchdacht und praktisch. Doch ihm mangelt es an einigen wichtigen Eigenschaften. So integriert Samsung keinen Akku, die Helligkeit ist gering und die Geschwindigkeit des im Grunde guten Betriebssystems ist lahm. Zudem funktionieren das Auto-Keystone und der Autofokus nicht optimal, er hat nur einen Micro-HDMI-, keinen normalen HDMI-Port und der Sound ist höchstens durchschnittlich.

Für anfangs knapp 1000 Euro war das zu wenig. Doch für den mittlerweile aufgerufenen Preis von nur noch gut 400 Euro, ist der Samsung Freestyle plötzlich eine Empfehlung. Alternativ kann man sich auch den Akku-Beamer Blitzwolf BW-VT2 (Testbericht) anschauen. Viel besser als der Freestyle ist der XGIMI Halo+ (Testbericht).

Everycom Spectra im Test: Full-HD-Beamer mit Netflix für 218 Euro

Der Budget-Beamer Everycom Spectra kostet nur 218 Euro und bietet trotzdem Netflix in Full-HD, ein helles Bild sowie einen 360-Grad-Ständer.

VORTEILE
  • helles Full-HD-Bild
  • Netflix in 1080p
  • 360-Grad-Ständer
  • automatischer Fokus und Trapezkorrektur
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
NACHTEILE
  • Lüfter konstant laut
  • begrenzte App-Auswahl

Der Budget-Beamer Everycom Spectra kostet nur 218 Euro und bietet trotzdem Netflix in Full-HD, ein helles Bild sowie einen 360-Grad-Ständer.

Der Everycom Spectra verspricht für gerade einmal 218 Euro (Banggood, Code: BGfe6c77) native Full-HD-Auflösung, Widevine L1 für 1080p-Wiedergabe und ein flexibles Gimbal-Design. Das klingt nach viel Beamer fürs Geld. Wir haben den Everycom Spectra getestet.

Optik und Verarbeitung

Der Everycom Spectra zeigt sich als mattschwarzer Block mit ungewöhnlichem Gimbal-Design. Mit Maßen von etwa 23 × 21 × 14 Zentimetern plus Gimbal-Aufhängung fällt er größer aus als erwartet – fast schon bullig. Das Gewicht liegt bei rund 2,3 Kilogramm.

Der Ständer erlaubt eine 360-Grad-Neigung des Projektors. Diese Flexibilität ermöglicht unkonventionelle Aufstellungen, etwa für Deckenprojektionen oder schräge Winkel. Allerdings schränkt das Netzkabel die volle Rotation leicht ein. Auf der Unterseite sitzt ein Gewinde für die Montage auf Stativen oder Wandhalterungen.

Die Verarbeitung liegt für diese Preisklasse auf zufriedenstellendem Niveau. Das Plastikgehäuse zeigt minimale Spaltmaße. Die Gimbal-Konstruktion macht einen robusten Eindruck, nichts wackelt oder quietscht. Auf der matten, schwarzen Oberfläche sind Fingerabdrücke allerdings deutlich sichtbar.

Auf der Rückseite verbergen zwei Gitter die Lautsprecher. Darüber sitzen zwei USB-A-Ports, zwei HDMI-Anschlüsse und zwei 3,5-Millimeter-Klinkenbuchsen.

Was kann die Hardware?

Der Everycom Spectra setzt auf ein LCD-Projektionssystem mit LED-Lichtquelle, das laut Hersteller 40.000 Stunden durchhalten soll. Die native Auflösung liegt bei Full-HD (1920 × 1080 Pixel) im 16:9-Format.

Everycom Spectra

Die Helligkeit erreicht laut Everycom 1200 Ansi-Lumen. Das liegt deutlich über vielen Konkurrenten in dieser Preisklasse, die oft nur 400 bis 600 Ansi-Lumen bieten. Der Stromverbrauch beträgt knapp 100 Watt. Die Wurfweite ermöglicht Projektionsgrößen von 34 bis 260 Zoll Diagonale. In der Praxis empfehlen wir jedoch maximal 120 Zoll.

Der Beamer unterstützt Wi-Fi 6 im 5-GHz-Band und Bluetooth 5.2 für die Verbindung zu Kopfhörern oder externen Lautsprechern. Miracast und Airplay stehen für kabelloses Screen-Mirroring zur Verfügung. Im Test funktioniert das anstandslos.

Auf der Oberseite des Beamers sitzt der einzige Knopf zum Ein- und Ausschalten. Weitere Bedienelemente am Gerät fehlen, die Fernbedienung ist stets notwendig.

Wie gut ist das Bild?

Das Bild des Everycom Spectra überzeugt für seine Preisklasse. Die native Full-HD-Auflösung sorgt für eine scharfe Darstellung. Die Kantenschärfe ist okay, Farb- und Helligkeitsverläufe wirken akzeptabel.

Everycom Spectra Screenshot

Das Gimbal und die gute digitale Trapezkorrektur verleiten dazu, den Beamer schräg aufzustellen – dann muss man jedoch spürbare Kompromisse bei der Bildqualität eingehen. Denn sobald der Projektor nicht im optimalen 90-Grad-Winkel zur Wand steht, leidet die Schärfeverteilung deutlich. Bei perfektem Winkel ist sie hingegen einwandfrei.

Mit 1200 Ansi-Lumen ist der Beamer für diese Preisklasse überdurchschnittlich hell. Bei Tageslicht ist der Beamer zwar kaum nutzbar, aber in leicht abgedunkelten Räumen liefert er noch brauchbare Ergebnisse bis 80 Zoll. Das beste Bild zeigt sich erwartungsgemäß bei kompletter Dunkelheit.

Der Kontrast von 1500:1 sorgt für solide Schwarzwerte. Dunkle Filmszenen wirken trotzdem leicht grau. Die Farbdarstellung ist natürlich und lässt sich im Menü über Bildprofile anpassen. HDR-Unterstützung ist vorhanden, allerdings nur als Downmix. Einen Regenbogeneffekt konnten wir nicht feststellen.

Everycom Spectra

Die automatische Fokussierung arbeitet zuverlässig und schnell. Das Bild stellt sich innerhalb einer Sekunde scharf. Auch die Keystone-Korrektur funktioniert zuverlässig, um trapezförmige Verzerrungen sowohl horizontal als auch vertikal auszugleichen.

Wie gut ist die Software und ihre Bedienung?

Auf dem Everycom Spectra läuft das Linux-basiertes Betriebssystem Movin OS. Die Bedienoberfläche zeigt sich schlicht und aufgeräumt. Die Apps Netflix, Youtube und Prime Video sind vorinstalliert und funktionieren bei uns fehlerfrei. Die Widevine-L1-Zertifizierung ermöglicht Netflix-Streaming in Full-HD – ein wichtiger Vorteil gegenüber vielen günstigen Konkurrenten.

Der App-Store bietet eine begrenzte Auswahl. Immerhin gibt es Apple TV, ARD und ZDF. Andere beliebte Streaming-Dienste wie Sky, Wow, Zattoo, Waipu.tv, Spotify oder Disney+ fehlen. Für eine größere App-Vielfalt empfehlen wir die Nutzung eines Streaming-Sticks wie Fire TV Stick oder Chromecast an. Mehr dazu in unserer Bestenliste Top 10: Der beste TV-Stick im Test.

Wie gut ist der Klang und wie laut ist der Lüfter?

Die integrierten Stereo-Lautsprecher auf der Rückseite liefern einen klaren Klang mit überraschend gutem Bass. Sie bleiben auch bei hoher Lautstärke verzerrungsfrei. Für einen Beamer dieser Preisklasse übertrifft die Audioqualität unsere Erwartungen.

Everycom Spectra Screenshot

Der Lüfter ist stets deutlich hörbar. Bei geringer Video-Lautstärke wirkt er oft störend. Einen Silent- oder Eco-Modus bietet der Spectra nicht. Das Gehäuse wird im Betrieb nicht sehr warm, die Wärmeableitung funktioniert gut.

Wie teuer ist der Everycom Spectra?

Der Everycom Spectra kostet aktuell 218 Euro (Banggood, Code: BGfe6c77).

Fazit

Der Everycom Spectra schnürt für seinen günstigen Preis ein überzeugendes Gesamtpaket. Die native Full-HD-Auflösung, die überdurchschnittliche Helligkeit von 1200 Ansi-Lumen und die Widevine-L1-Zertifizierung für Netflix in 1080p heben ihn von vielen Budget-Konkurrenten ab. Der stabile 360-Grad-Ständer ermöglicht eine flexible Aufstellung, auch wenn die Schärfeverteilung bei suboptimalen Winkeln deutlich leidet.

Die Bildqualität überzeugt in abgedunkelten Räumen bis zu einer Projektionsgröße von 120 Zoll. Die automatische Fokussierung und Trapezkorrektur funktionieren zuverlässig und schnell. Die integrierten Lautsprecher sind besser als erwartet. Der Lüfter ist jedoch deutlich hörbar und arbeitet konstant unangenehm. Schwächen zeigen sich auch bei der begrenzten App-Auswahl. Hier hilft ein günstiger Streaming-Stick. Das mattschwarze Gehäuse zeigt Fingerabdrücke.

Für Einsteiger, die für gelegentliche Filmabende ein großes Bild ohne hohe Kosten wollen, ist der Everycom Spectra eine gute Wahl.

Full-HD-Beamer Etoe Whale Pro im Test: Android TV, solides Bild, guter Klang

Der Etoe Whale Pro kostet 349 Euro. Er bringt Android TV 11, guten Klang und ein ordentliches Bild. Bei der Helligkeit schummelt der Hersteller allerdings.

VORTEILE
  • Android TV 11
  • gutes Full-HD-Bild
  • solide Verarbeitung
  • kräftiger Klang mit 2
  • zuverlässiger Autofokus und Auto-Keystone
NACHTEILE
  • 1500 Ansi-Lumen werden nicht erreicht
  • Sicherheits-Update vom Februar 2024
  • Für helle Räume zu dunkel

Der Etoe Whale Pro kostet 349 Euro. Er bringt Android TV 11, guten Klang und ein ordentliches Bild. Bei der Helligkeit schummelt der Hersteller allerdings.

Der Etoe Whale Pro für 349 Euro (Gutscheincode HeiseEtoe; gültig bis 22.01.26) ist das Nachfolgemodell des Etoe Seal Pro (Testbericht). Die Helligkeit soll von 1000 auf 1500 Ansi-Lumen gestiegen sein. Dazu kommt Android TV 11 mit nativer Netflix-Unterstützung. Wir haben uns den Etoe Whale Pro im Test genau angeschaut.

Design: Wie ist die Verarbeitung?

Der Etoe Whale Pro zeigt sich als kubischer Block in Anthrazit-Schwarz. Eine dezente rote Linie verläuft am unteren Gehäuserand. Der Look ist modern und passt ins Wohnzimmer.

An der Front dominiert die große Linse. Viele Lüftungsschlitze drumherum verraten: Hier wird ordentlich gekühlt. Die Abmessungen von 28 × 20 × 15 Zentimetern und das Gewicht von 3,7 Kilogramm machen den Beamer zum Stubenhocker. Zwei Hände zum Tragen sind Pflicht.

Das Plastikgehäuse fühlt sich robust und hochwertig an. Die Oberfläche ist wenig empfänglich für Fingerabdrücke. Abgerundete Kanten, keine scharfen Stellen, keine Verarbeitungsmängel. Die optische Einheit ist versiegelt und damit staubgeschützt.

Im Karton liegen neben dem Beamer eine Bluetooth-Fernbedienung, ein 180-Watt-Netzteil und eine mehrsprachige Anleitung.

Ausstattung: Was kann die Hardware?

Der Etoe Whale Pro löst nativ mit 1920 × 1080 Pixeln auf. Er dekodiert 4K-Inhalte und unterstützt HDR10. Das Kontrastverhältnis liegt bei etwa 3000:1. Die Projektionsgröße reicht bis 200 Zoll, wir empfehlen allerdings maximal 120 Zoll. Bei 2,7 Metern Abstand ergibt sich ein Bild mit etwa 100 Zoll Diagonale. Das Projektionsverhältnis liegt bei 1,22:1, der Mindestabstand zur Wand beträgt 1,2 Meter.

Als Anschlüsse gibt es einen HDMI-2.1-Port, USB und einen AUX-Ausgang. Drahtlos verbindet sich der Beamer über Dual-Band-WLAN mit 2,4 und 5 GHz sowie Bluetooth. Chromecast und Airplay sind integriert.

Als Prozessor arbeitet ein Amlogic S905. Im Betrieb zieht der Beamer etwa 130 Watt aus der Steckdose. MEMC-Technologie glättet Bewegungen bei Sport und Action. Einen integrierten Akku gibt es nicht.

Etoe Whale Pro

Bildqualität: Wie gut und hell ist die Darstellung?

Etoe gibt die Helligkeit mit 1500 Ansi-Lumen an. Im Test erreicht der Whale Pro diesen Wert nicht. Der Beamer ist deutlich dunkler. Die übertriebene Angabe wirkt wenig vertrauenswürdig.

In abgedunkelten Räumen liefert der Etoe Whale Pro dennoch ein gutes Bild. Die Full-HD-Auflösung sorgt für ausreichende Schärfe. Die Farben wirken natürlich und intensiv. Der Kontrast überzeugt für einen LCD-Beamer in dieser Preisklasse. Die Schwarztöne sind besser als bei vielen LCD-Konkurrenten.

Der Autofokus arbeitet zuverlässig. Auch die automatische Trapezkorrektur justiert das Bild aus verschiedenen Winkeln korrekt. Die Bildmitte ist scharf, zu den Rändern zeigt sich eine leichte Weichheit. Typisch für LCD-Projektoren.

HDR10 bringt mehr Details in hellen und dunklen Bildbereichen. Bei Umgebungslicht fällt die Bildqualität jedoch stark ab. Der Whale Pro ist ein Beamer für das abgedunkelte Heimkino. Wer auch bei Tageslicht projizieren will, benötigt mehr Lumen.

Etoe Whale Pro

Bedienung: Wie gut ist die Software?

Auf dem Etoe Whale Pro läuft Android TV 11. Netflix, Prime Video, Disney+ und Youtube sind nativ verfügbar. Das ist ein großer Vorteil.

Sideloading von Apps funktioniert problemlos. Allerdings ist das Betriebssystem veraltet: Das letzte Sicherheits-Update datiert vom 5. Februar 2024 und kann ein potenzielles Sicherheitsrisiko darstellen. Im Alltag läuft Android TV dennoch rund, damit gehört der Beamer insgesamt zum Besten, was in dieser Preisklasse zu haben ist.

Google Assistant ermöglicht Sprachsteuerung über die Bluetooth-Fernbedienung. Die Menüführung ist selbsterklärend. Die Navigation läuft nicht immer flüssig, dafür ist der Prozessor zu schwach.

Am Gerät befinden sich die wichtigsten physischen Tasten für Ein/Aus und Menüzugriff. Die Fernbedienung ist für den Alltag trotzdem unverzichtbar.

Etoe Whale Pro

Sound: Wie gut ist der Klang und wie laut ist der Lüfter?

Der Etoe Whale Pro hat zwei Lautsprecher mit je 10 Watt. Dolby Audio ist an Bord. Vier Klangmodi stehen zur Auswahl: Film, Musik, Standard und ein anpassbarer Modus. Der Klang mit präsentem Bass ist für integrierte Lautsprecher überdurchschnittlich kräftig. Damit ist er besser als viele Konkurrenten in der Preisklasse. Für echtes Heimkino-Gefühl empfehlen wir dennoch externe Lautsprecher über Bluetooth oder AUX.

Der Lüfter des Beamers ist vergleichsweise leise für diese Preisklasse und stört nur selten.

Preis: Wie teuer ist der Beamer?

Der Etoe Whale Pro kostet 349 Euro (mit Gutscheincode HeiseEtoe in Höhe von 20 Euro, gültig bis 22.01.26) statt 369 Euro. Die UVP liegt bei 439 Euro.

Fazit

Der Etoe Whale Pro bietet ein solides Gesamtpaket. Sein größter Trumpf: Android TV 11 mit nativer Netflix-Unterstützung. Die Verarbeitung ist für den Preis gut. Das kubische Design mit roten Akzenten wirkt elegant.

In abgedunkelten Räumen liefert der Beamer ein scharfes und farbintensives Full-HD-Bild. Autofokus und automatische Trapezkorrektur funktionieren zuverlässig. Die versiegelte optische Engine schützt vor Staub. Die 20-Watt-Lautsprecher mit Dolby Audio klingen besser als bei vielen Konkurrenten, dabei bleibt die Lautstärke des Lüfters im Rahmen.

Ärgerlich ist die übertriebene Helligkeitsangabe. Die angegebenen 1500 Ansi-Lumen erreicht der Whale Pro nicht. Für helle Räume ist der Beamer damit ungeeignet. Auch das letzte Sicherheits-Update vom Februar 2024 ist viel zu alt.

Trotzdem: Wer einen günstigen Heimkino-Beamer für abgedunkelte Räume sucht und Wert auf einfaches Streaming legt, findet im Etoe Whale Pro eine gute Option.

600 Ansi-Lumen, Full-HD, Google TV und Netflix-Support für 200 Euro? Klingt nach einem richtig guten Full-HD-Beamer-Deal. Wir haben den Wanbo DaVinci 1 Pro getestet.

VORTEILE
  • starkes Bild bei Dunkelheit
  • Google TV mit Widevine L1
  • günstig
NACHTEILE
  • Neigung kaum anpassbar
  • kaum Extras
  • kein Stativgewinde

600 Ansi-Lumen, Full-HD, Google TV und Netflix-Support für 200 Euro? Klingt nach einem richtig guten Full-HD-Beamer-Deal. Wir haben den Wanbo DaVinci 1 Pro getestet.

Der Wanbo DaVinci 1 Pro kostet gerade einmal 250 Euro, bietet aber auf dem Papier immerhin 600 Ansi-Lumen und Google TV mit Widevine L1. Aber überzeugt der Wanbo DaVinci 1 Pro auch in der Praxis?

Wie gut ist die Verarbeitung des Wanbo DaVinci 1 Pro?

Wanbo bewirbt das Design des DaVinci 1 Pro als minimalistisches Meisterstück – das macht sich bei Optik und Verarbeitung auch bemerkbar. Das Gehäuse besteht überwiegend aus Kunststoff sowie einem Stoffbezug an der Vorderseite. Durch die silbrig-matte Farbgebung wirkt der Beamer aber elegant. Die Oberfläche bleibt gegenüber Fingerabdrücken und Verschmutzungen unempfindlich. Insgesamt gefällt uns der DaVinci 1 Pro.

Das Gewicht des Beamers beträgt 2,8 kg, was im Vergleich mit anderen Modellen relativ viel ist. Der DaVinci 1 Pro ist also kein kompaktes Gerät. Das macht sich auch bei den Maßen bemerkbar, die bei 22,2 × 19,6 × 17,5 cm liegen. Man benötigt also etwas Platz, um den Beamer aufzustellen. Leider verzichtet Wanbo auf ein Gewinde an der Unterseite des Beamers, sodass eine Montage auf einem Stativ nicht möglich ist. Dafür gibt es immerhin einen kleinen Ständer aus Kunststoff, mit dem sich der DaVinci 1 Pro leicht neigen lässt.

Wanbo verzichtet beim DaVinci 1 Pro auf eine Abdeckung für Linse und Anschlüsse an der Rückseite. Da der Beamer jedoch kaum für regelmäßigen Transport geeignet ist, stört dieser Nachteil weniger als bei kompakten Modellen.

Wie gut funktioniert die Bedienung des Wanbo DaVinci 1 Pro?

Ein Bedienpanel am Gehäuse fehlt dem Wanbo DaVinci 1 Pro – abgesehen von einem Einschaltknopf neben den Anschlüssen. Dafür liegt eine einfache Fernbedienung bei, die alle wichtigen Funktionen steuert: Buttons für Netflix, Disney+, Prime Video und YouTube sowie Tasten für Google Sprachassistent, Lautstärke, Menünavigation, Google-Konto-Auswahl und Einstellungen. Die Fernbedienung überzeugt im Test mit solider Verarbeitung und nahezu keinem Input-Lag.

Wie beim Xming Episode One fehlt ein Nummernpad. Dank Google TV fällt das kaum auf. Die Einrichtung funktioniert über das Smartphone problemlos, dauert je nach Set-up jedoch bis zu 20 Minuten.

Die Bedienung des DaVinci 1 Pro läuft reibungslos. Vorinstallierte Apps wie YouTube, Netflix, Disney+ und Amazon Prime Video ermöglichen einen schnellen Start. Die Widevine-L1-Zertifizierung sichert Netflix-Streaming in Full-HD. Google Assistant funktioniert einwandfrei, und Android 11 erlaubt zusätzliche Apps aus dem Google Play Store.

Weitere Features bietet der Beamer nicht – man bleibt also auf Googles Angebot beschränkt. Angesichts des günstigen Preises stört das aber kaum.

Wie taugt der integrierte Lautsprecher des Wanbo DaVinci 1 Pro?

Der Klang der zwei 8-Watt-Lautsprecher überzeugt und reicht für gelegentliche Heimkino-Abende. Mit Soundbars (Bestenliste) oder Dolby Atmos kann er nicht mithalten, doch das hatten wir auch nicht erwartet.

Auch die Lüfterlautstärke stimmt. Wanbo gibt maximal 32 dB an; wir messen 30 dB in 30 cm Abstand. Im Betrieb bleiben die Lüfter kaum hörbar.

Überzeugt das Bild des Wanbo DaVinci 1 Pro?

Wanbo verspricht 600 Ansi-Lumen – viel für diese Preisklasse. Im Test wirkt das Bild jedoch dunkler als angegeben. Dennoch überzeugt der Beamer angesichts seines Preises. Bei Tageslicht reicht die Helligkeit jedoch nicht für ein gutes Bild.

In einem abgedunkelten Raum liefert der DaVinci 1 Pro hingegen ein kontrastreiches, klares Bild. Bei zugezogenen Vorhängen oder Rollos kommt das Bild am besten zur Geltung. Ab 80 Zoll Diagonale nimmt die Helligkeit spürbar ab, in absoluter Dunkelheit stört das kaum. In unserem Test bleibt die Anzeige durchweg scharf und auch an den Rändern gleichmäßig hell.

Die Bilddiagonale lässt sich zwischen 40 und 180 Zoll anpassen. Der ideale Abstand zur Leinwand liegt bei 1,2 bis 5 Metern.

Preis & Alternativen

Der Wanbo DaVinci 1 Pro kostet bei Mediamarkt 250 Euro.

Fazit

Der Wanbo DaVinci 1 Pro setzt klare Prioritäten: kein Fokus auf Kompaktheit oder flexible Aufstellung, keine umfangreiche Ausstattung. Stattdessen liefert er ein gutes Bild zum kleinen Preis – und das gelingt weitgehend.

Wer bei 200 Euro kein Tageslicht-Bild erwartet und einen abdunkelbaren Raum hat, trifft mit dem DaVinci 1 Pro eine solide Wahl. Google TV und Android 11 bieten eine starke Softwarebasis, Full-HD-Streaming inklusive. Nur die kaum verstellbare Neigung und fehlende Stativoption mindern den positiven Eindruck.

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