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Top 10: Die beste Android-Box fürs Auto im Test – Youtube, Netflix & Co. nutzen
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Top 10: Der beste 3D-Drucker mit Filament im Test – perfekt drucken ab 190 Euro
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Top 10: Die beste Starthilfe-Powerbank im Test – Auto überbrücken per Akku
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Testsieger: Die beste Wärmebildkamera im Test – gut schon ab 200 Euro
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Top 5: Der beste Alkoholtester im Test – Promille selbst ermitteln
Top 6: Die beste kabellose Rückfahrkamera zum Nachrüsten im Test
Top 10: Das beste Mehrfach-USB-Ladegerät im Test
Top 7: Der beste elektrische Präzisionsschraubendreher
Top 6: Die besten Radar- und Blitzerwarner
Top 7: Der beste Lötkolben mit Stromversorgung per USB – perfekt fürs Hobby
Top 5: Die besten RC-Helikopter bis 100 Euro – Rundflug im Wohnzimmer
Top 5: Die besten 3D-Drucker für Anfänger – einfach & gut drucken ab 269 Euro
Top 5: Die besten smarten elektrischen Zahnbürsten – besser Putzen dank App
Top 5: Die besten Head-up-Displays – HUD für jedes Auto ab 12 Euro nachrüsten
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Top 10: Bluetooth-Schlüsselfinder – die besten Keyfinder für Android und iOS

Top 10: Die beste Powerstation im Test – Ecoflow vor Aferiy, Fossibot & Co.

Powerstations mit LiFePO4-Akkus

Mobile Solargeneratoren liefern netzunabhängig Strom – unterwegs oder daheim. Wir zeigen die besten zehn Powerstations aus über 60 Tests.

Mobile Solargeneratoren mit internem Akku laden im Gegensatz zu Powerbanks nicht nur Gadgets mit USB-A oder USB-C auf, sondern bieten auch Steckdosen für 12-Volt- und 230-Volt-Verbraucher. Für eine möglichst hohe Flexibilität ist das Laden der Powerstation sowohl per Netzteil als auch mittels Photovoltaik-Panels möglich. Damit bieten sie autarke Stromversorgung fernab des Stromnetzes und bei Stromausfall. Je nach Leistung eignen sich die Geräte etwa für mobiles Arbeiten, Gartenarbeit, Baustelle, Festival oder beim Campingplatz. Neben dem Design und der Akkukapazität unterscheiden sich die getesteten Modelle hauptsächlich bei Ladezeiten, Lautstärke und maximaler Leistung.

In den vergangenen Monaten wurden wir nicht nur von Lesern, sondern auch von Freunden, Kollegen und Nachbarn gefragt: Was ist die beste Powerstation? Das ist gar nicht so einfach zu beantworten. Grund hierfür sind einerseits die unterschiedlichen Ansprüche an einen mobilen Stromspeicher, andererseits ist die Produktkategorie auch noch vergleichsweise neu.

Powerstations gibt es in unterschiedlichsten Preis- und Leistungsklassen.

Welches ist die beste Powerstation?

Das lässt sich aus unserer Sicht nicht wirklich eindeutig sagen – Nachdem wir um die Vielschichtigkeit des Themas wissen, stellen wir zunächst die Frage nach individuellen Faktoren:

  • Soll das Gerät günstig oder möglichst kompakt sein?
  • Sind eine möglichst hohe Kapazität & Leistung wichtig?
  • Sind Spezialfunktionen wie Licht oder kabelloses Qi-Laden von Endgeräten gefragt?
  • Muss das Modell vorrangig schnell an Steckdose oder Solarpanel laden?
  • Gibt es besondere Anforderungen an USB-C- oder USB-A-Anschlüsse?
Anker Portable Powerstation 521

Da das Antworten auf diese Fragen gar nicht so leicht fällt, haben wir unsere besten tragbaren Powerstations zusammengestellt, die Solargeneratoren aller Preis- und Leistungsklassen enthalten und verschiedenste Ansprüche berücksichtigen. Neben unseren eigenen Favoriten aus mittlerweile fast 60 Einzeltests zeigen wir außerdem, worauf es bei der Wahl des besten Modells ankommt.

Unser allgemeiner Testsieger ist die Ecoflow Delta Pro 3, die für 1887 Euro eine Leistung von 4000 W und eine Kapazität von 4 kWh bietet. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet die nur wenig leistungsschwächere Aferiy P310, die mit dem Code P310heisede nur 1259 Euro kostet. Und die Ecoflow Delta 3 Max Plus mit 2 kWh für 1133 Euro ist unser Technologiesieger. Sie bietet eine Leistung von 3000 W und überzeugt auch mit einem leisen Betriebsgeräusch.

KURZÜBERSICHT

Ecoflow Delta Pro 3

Die Ecoflow Delta Pro 3 ist eine schicke Premium-Powerstation, die kaum Wünsche offen lässt – für einen Preis von 1887 Euro aber auch erwartbar. Leistung und Kapazität sind mit 4 kW und 4 kWh enorm, die Verarbeitung ist erstklassig und die Ausstattung üppig. Wem der interne Stromspeicher nicht ausreicht, der kann Zusatzakkus oder das Notstromaggregat von Ecoflow anschließen.

VORTEILE
  • hohe Leistung und ordentliche Kapazität
  • kurze Ladezeit (am Netzteil)
  • USV-Funktion
NACHTEILE
  • sehr schwer und unhandlich
  • hoher Anschaffungspreis

Aferiy P310

Aferiy liefert mit der P310 mit 3600 W und 3,84 kWh eine leistungsfähige und ausdauernde Powerstation, die mit einer hervorragenden Effizienz, einem – außer bei hoher Leistungsabgabe – leisen Betrieb und einem mit 1259 Euro aktuell günstigen Preis überzeugt

VORTEILE
  • hohe Leistung
  • hervorragende Effizienz
  • außer bei hoher Belastung sehr leise
NACHTEILE
  • sehr schwer
  • laut bei hoher Belastung

Ecoflow Delta 3 Max Plus

Die Ecoflow Delta 3 Max Plus positioniert sich nicht nur als bloßes Modell-Update, sondern definiert einen neuen Standard in der 2-kWh-Klasse. Sie verbindet die gerade noch handhabbare Portabilität einer Mittelklasse-Station mit der rohen Leistung einer großen Hausbatterie.

VORTEILE
  • Enorme Leistungsreserve (3 kW Dauer / bis 4 kW Peak)
  • Sehr leiser Betrieb ("Wohnzimmertauglich") & Top-App
  • Hohe Effizienz (> 80% Round-Trip bei Last)
  • Exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
NACHTEILE
  • Kein Solarkabel im Lieferumfang
  • Schutzart nur IP20 (Nicht regenfest)
Ratgeber

Powerstation als Speicher fürs Balkonkraftwerk

Möchte man die Powerstation nicht nur als mobile Steckdose nutzen, sondern auch als Speicher für ein Balkonkraftwerk verwenden, kommen aktuell nur wenige Geräte infrage. So ist etwa die genannte Oukitel BP2000 trotz einer Anschlussmöglichkeit nur sehr bedingt geeignet. Auch die Bluetti AC200Max ließe sich mit entsprechendem Wechselrichter als Speicher einsetzen – smart oder effizient ist aber auch diese Lösung nicht.

Komplette Sets und spezielle Einzellösungen finden sich zudem in der Top 10: Balkonkraftwerk mit Speicher – die besten Akkus im Set & zum Nachrüsten.

Ecoflow Powerstream

Hier bietet sich am ehesten das System von Ecoflow mit bedarfsgerechter Einspeisung per WLAN-Steckdose an. Zusammen mit dem Wechselrichter Ecoflow Powerstream (Testbericht) können hier zahlreiche Powerstations des Herstellers als Speicher genutzt werden. Mit einem entsprechenden Kabel funktionieren etwa Ecoflow Delta 3 Pro, Delta 2, Delta 2 Max und Delta Pro als BKW-Speicher. Ein Anschluss ohne den speziellen Wechselrichter ist allerdings nicht möglich. Wer bereits eine kompatible Powerstation besitzt, bekommt hier eine praktikable und bezahlbare Alternative zu klassischen Speichersystemen.

Der Micro-Inverter Ecoflow Powerstream mit 800 Watt Leistung ist einzeln ab 88 Euro (Preisvergleich) erhältlich.

Akkus & Ladegeschwindigkeit

Die verwendeten Akkus in den mobilen Stromspeichern unterscheiden sich nicht nur in Hinblick auf ihre Kapazität und damit auch Gewicht und Größe, sondern auch bei der Batterie-Technologie. Günstige und ältere Powerstations haben meist Li-Ionen-Akkus (Lithium-Ionen). Modernere tragbare Powerstations haben dagegen überwiegend Lithium-Eisenphosphat-Akkus, die auch LiFePO4- oder Lithium-Eisen-Batterie genannt werden. Ihr Vorteil ist eine höhere Sicherheit und eine deutlich höhere Lebensdauer. So verspricht eine Lithium-Ionen-Batterie mindestens noch 80 Prozent der Nennkapazität nach etwa 500 bis 1000 Ladezyklen. LiFePO4-Akkus sollen diese Kapazität auch nach 3000 bis 3600 Zyklen bieten. Wer das Gerät zum täglichen Einsatz oder als Insellösung verwenden will, sollte auf die langlebigen Akkus achten.

Die Jackery Explorer 2000Pro kann in knapp 2 Stunden per Solarpanel aufladen – die meisten Powerstations brauchen gerade per Solar deutlich länger.

Bei der Ladegeschwindigkeit an der Steckdose sind die Unterschiede ebenfalls gravierend. Während eine günstige tragbare Powerstation trotz niedriger Kapazität Ladezeiten von etwa fünf bis neun Stunden haben, sind Solargeneratoren mit Schnellladefunktion bereits nach etwa einer Stunde zu 80 Prozent aufgeladen.

Auch beim Laden per Photovoltaik sind die Unterschiede enorm. Grund hierfür sind die Leistung der Solarmodule im Vergleich und die Begrenzung der maximalen Ladeleistung. Zwar vertragen einige Solargeneratoren wie die Jackery Explorer 2000 Pro und die Ecoflow Delta 3 Pro auch 1200 Watt und mehr, die Regel ist das allerdings nicht. Insbesondere günstigere Modelle laden meist nur mit einigen Hundert Watt und benötigen so teils mehrere Tage, bis sie von der Sonne vollgeladen sind. Wer die Powerstation ausschließlich per Photovoltaik versorgen will, muss deshalb unbedingt auf ausreichend Eingangsleistung achten. Die Explorer 2000 Pro mit 2160 Wh war im Test nach weniger als drei Stunden vollgeladen. Wichtig außerdem: Die Solarpanels sind nur in seltenen Bundle-Angeboten im Kaufpreis enthalten. Günstige Solarmodule liefern oft auch deutlich weniger Dauerleistung (Watt) als angegeben. Welche Panels in den Tests am besten abgeschnitten haben, zeigt der Artikel Top 10 Solarpanels: Die besten Photovoltaik-Module für Powerstations.

Ausstattung

Abgesehen von der Ladeleistung unterscheiden sich Powerstations durch ihr Netzteil zum Aufladen, das intern oder extern ausgeführt sein kann. Externe Netzteile müssen zusätzlich transportiert werden und kosten Platz. Der Vorteil: Bei einem Defekt ist der Austausch einfach möglich. Interne Netzteile sind immer dabei und in der Regel stärker. Geht es kaputt, muss man das ganze Gerät reparieren oder austauschen. Und weil es eben immer an Bord ist, erhöht es Gewicht und Größe der Powerstation.

Standard sind 230 Volt-Anschlüsse, ein 12-Volt-kfz-Stecker und USB-Ports mit bis zu 100 Watt per PD.

Über Standardanschlüsse wie einen USB-A-Anschluss, einen USB-C-Ausgang sowie 230-Volt-Steckdosen oder 12-Volt-Zigarettenanzünder-Buchsen verfügen praktisch alle Powerstations. Manche Modelle bringen zusätzlich 12 Volt per Rundsteckverbinder oder kabellose Ladepads mit Qi zum Nachladen des Smartphones mit. Für die 230-Volt-Verbraucher gibt es zwar häufig, aber nicht immer echte Schuko-Steckdosen. Chinesische Hersteller liefern häufig Powerstations mit internationalen Anschlüssen. Die sind zwar auf den ersten Blick flexibler, geben den Steckern aber weniger zuverlässigen Halt.

Weiter geht es mit dem LC-Display zur Statusanzeige. Zwar zeigen alle Geräte im Vergleich die Restladung und die aktiven Ausgänge an, allerdings sind einige günstige oder ältere Modelle hier nicht sehr genau. Da gibt es im schlimmsten Fall eine sehr grobe Auflösung in Form von 20-Prozent-Blöcken auf der Anzeige statt eines Prozentwerts. Aus- und Eingangsleistung werden zwar häufig, aber nicht immer angezeigt. Moderne und gut ausgestattete Geräte zeigen gar eine ungefähre Restlaufzeit oder können per App bedient werden. Wenn man an einer schwach abgesicherten Steckdose laden möchte, sollte die Ladeleistung nicht hoch oder zumindest reduzierbar sein.

Wer seinen mobilen Stromspeicher als USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung) einsetzen will, hat nur eine begrenzte Auswahl an Geräten. Eine Pass-Through-Funktion zur Schonung des Akkus und kurze Umschaltzeiten sind hier entscheidend.

Ein integriertes Zubehörfach ist zwar sehr praktisch, aber keinesfalls kaufentscheidend. Gleiches gilt für eine integrierte Notleuchte. Anders sieht es bei Transportmöglichkeiten aus. Griffe sind immer vorhanden. Ist der Stromspeicher riesengroß und entsprechend schwer, sollte es integrierte Rollen geben.

Leistung

Die entscheidende Frage vor dem Kauf lautet: Was möchte ich damit betreiben? Konkret geht es um die angegebene Dauerleistung in Watt. Dieser Wert entscheidet, ob ein Gerät tatsächlich an der Powerstation funktioniert. Das hängt ganz vom geplanten Einsatzzweck ab. Wer lediglich unterwegs die Laufzeit des Notebooks verlängern, die Akkus von E-Bike, Drohne und Kamera nachladen oder ein paar Lampen betreiben möchte, der kommt auch mit geringer Leistung von wenigen Hundert Watt an der 230-Volt-Steckdose aus. Da solche eher leistungsschwachen Powerstations allesamt mit wenig Kapazität daherkommen, sind die Geräte normalerweise auch gleich besonders kompakt und leicht.

Die Ecoflow Delta 3 Pro leistet bis zu 4000 Watt

Für moderate Verbraucher wie Eiswürfelbereiter, Office-Ausstattung oder leichtes Werkzeug darf es dann gerne etwas mehr sein. Unser PC-Arbeitsplatz etwa begnügt sich im Normalbetrieb mit 100 bis 140 Watt aus der Schuko-Dose. Beim Hochfahren der angeschlossenen Verbraucher schießt die Leistungsaufnahme aber kurzzeitig auf über 700 Watt. Grund hierfür ist der Laserdrucker, der sich einen hohen Anlaufstrom gönnt. Während des Druckens steigt der Verbrauch auf immerhin über 400 Watt. Wer etwas sucht, was die meisten Alltagssituationen meistert, sollte in einen Bereich ab etwa 1000 Watt zielen.

Zum Vergleich: Für starke Verbraucher wie Werkzeug oder Küchengeräte sind auch 1000 Watt deutlich zu wenig. Hier funktionieren zwar Kühlschrank, TV & Co., für Tischgrill, Wasserkocher, Kochplatte und Ähnliches müssen es aber mindestens 1800 bis 2000 Watt sein. Manchmal reicht aber auch das nicht. Unsere Kappsäge mit einer Leistungsangabe von 1800 Watt verursacht einen kurzfristigen Einschaltstrom von bis zu 3500 Watt. Hier kommen nur die leistungsstärksten Modelle infrage.

Sollen vorwiegend USB-Verbraucher mit USB-A-Ports und QC 3.0 oder per USB-C-Ausgang mit PD versorgt werden, muss auch hier die Leistung der USB-Anschlüsse ausreichen, damit man das eigentliche Netzteil zu Hause lassen kann. Zwar leisten viele Powerstations 60 bis 100 Watt, bei vielen Modellen stehen aber nur maximal 18 Watt zur Verfügung. Das reicht zwar, um das Handy wieder aufzuladen – aber nicht für den Laptop. Alle Geräte zeigen auf einem LC-Display den Ladezustand an, manche auch den aktuellen Verbrauch respektive die Ladeleistung.

Kapazität

Wer weiß, wie viel Leistung er benötigt, sollte die Nutzungsdauer planen, um sich ein Bild über die benötigte Kapazität zu machen. Von sehr überschaubaren internen 155 Wh der Xmund PS-6 bis zu den 5120 Wh der Oukitel Abearl P5000 gibt es für jede Anwendung passende Kapazitäten.

Neben den Verbrauchern muss man im Schnitt 15 Prozent Umwandlungsverlust einkalkulieren. Am niedrigsten sind die Verluste beim Einsatz der 12-Volt-Ausgänge und bei leistungshungrigen 230-Volt-Verbrauchern. Hier können bis über 90 Prozent der Nennkapazität genutzt werden. Niedrige Lasten an der 230-Volt-Dose führen zu Wandlungsverlusten von 20 Prozent und mehr.

Soll die mobile Powerstation zur Notstromversorgung eines Haushaltes eingesetzt werden, lohnt ein Blick auf die Modelle mit erweiterbarem Akku. Hier dient die eigentliche Powerstation als Hauptgerät, an welches zusätzliche Akku-Module angeschlossen werden, um die Kapazität zu erhöhen. Mit entsprechenden Zusatz-Akkus sind Kapazitäten von zu 20 kWh und mehr möglich.

Größe & Gewicht

Eine hohe Kapazität wirkt sich direkt auf Größe und Gewicht aus. Wer viel Strom benötigt, muss mit entsprechend hohem Gewicht rechnen. Statt einer tragbaren Powerstation in Größe eines Schuhkartons reden wir dann schnell von Abmessungen einer ausgewachsenen Kühlbox – ohne Solarmodule versteht sich.

Die Größe der Geräte ist hauptsächlich von deren Kapazität abhängig. Große Kapazität bedeutet allerdings meist auch viel Leistung.

Zwar ist die Leistung bei „großen“ Powerstations ebenfalls meist höher als bei kleinen Modellen. Die handliche EF Ecoflow River 2 leistet dank Boost-Funktion trotz der geringen Abmessungen zwischen 600 und 1600 Watt. Das ist ideal, wenn man etwa kurz starkes Elektrowerkzeug betreiben möchte und mobil sein will. Für eine dauerhafte Nutzung bei hoher Last sind die kleinen Powerstations aber ungeeignet: Hier wäre der interne Akku bereits nach 15 bis 30 Minuten leer gesaugt.

Wer seine Powerstation stationär benutzt, kann in die Vollen gehen und auch XL-Modelle wie die Ecoflow Delta 3 Pro, die Zendure Superbase V6400 oder die Oukitel Abearl P5000 mit einem Gewicht von über 50 Kilogramm einsetzen. Soll der Stromspeicher allerdings mobil genutzt werden, sollte man genau überlegen, wie viel man tatsächlich tragen möchte. Von der Rucksack-tauglichen Flashfish P66 mit einer Größe von 29 × 20 × 21 Zentimetern und einem Gewicht von 3,2 Kilogramm bis hin zur 55 × 30 × 49 Zentimetern großen P5000 mit 51 Kilogramm ist hier für jeden Geschmack etwas dabei.

Lautstärke

Wird die Powerstation beim Campen im Zelt oder innerhalb der Wohnung genutzt, sollte die Lautstärke während des Betriebs möglichst niedrig sein. Dass die Lüftung der Geräte während des Schnellladevorgangs deutlich zu hören ist, ist dabei ja noch verständlich. Warum die Lüfter der riesigen Oukitel Abearl P5000 aber schon ohne Last alle paar Minuten hochdrehen, bleibt uns ein Rätsel. Gerade bei niedriger Last sollte eine passive Kühlung ausreichen, ganz so wie bei der Ugreen Power Roam 1200 oder bei der sehr speziellen DJI Power 1000. Zweitere ist zwar super leise, kann aber nur mithilfe von Adaptern an Solarpanels angeschlossen werden und benötigt weitere Adapter, um die Schnellladefunktion für DJI-Drohnen zu nutzen.

Fazit

Die beste Powerstation bietet alle gewünschten Anschlüsse, ausreichend Leistung und Kapazität für die geplante Anwendung. Sie ist dabei möglichst leicht, lädt schnell auf und kostet wenig. Bei häufiger oder täglicher Nutzung sollte man auf langlebige LiFePO4-Akkus achten. Formfaktor und die Entscheidung für ein internes oder externes Netzteil bleiben Geschmackssache.

Die Eierlegende Wollmilchsau kann es somit nicht geben, denn je nach Anspruch sind hier unterschiedliche Faktoren kaufentscheidend. Während sich einige Ausstattungsmerkmale wie USB-C-Anschlüsse oder Ports für Solarmodule noch auf den ersten Blick erschließen, ist für andere Punkte wie die Lautstärke der Lüfter unbedingt ein ausführlicher Praxistest nötig.

BESTENLISTE
Testsieger

Ecoflow Delta Pro 3

Die Ecoflow Delta Pro 3 ist ein echtes Kraftpaket unter den Powerstations. Mit 4096 Wh Akkukapazität, 4000 W Leistung und vielseitigen Anschlüssen meistert sie praktisch jede Herausforderung. Wir haben sie getestet.

VORTEILE
  • hohe Leistung und ordentliche Kapazität
  • kurze Ladezeit (am Netzteil)
  • USV-Funktion
NACHTEILE
  • sehr schwer und unhandlich
  • hoher Anschaffungspreis

Die Ecoflow Delta Pro 3 ist ein echtes Kraftpaket unter den Powerstations. Mit 4096 Wh Akkukapazität, 4000 W Leistung und vielseitigen Anschlüssen meistert sie praktisch jede Herausforderung. Wir haben sie getestet.

Die Ecoflow Delta Pro 3 ist eine leistungsstarke Powerstation, die mit ihrem modernen Design und der enormen Akkukapazität von 4096 Wh beeindruckt. Dank der Erweiterbarkeit auf bis zu 12 kWh durch Zusatzakkus oder Smart Generatoren ist sie für vielfältige Einsatzzwecke geeignet – vom Camping bis hin zur Notstromversorgung zu Hause. Mit einer Leistung von 4000 W (6000 W mit X-Boost) kann die Delta Pro 3 problemlos die meisten Haushaltsgeräte mit Strom versorgen. Ob der relativ hohe Preis von aktuell knapp 1887 Euro gerechtfertigt ist, zeigt unser Test.

Design und Ausstattung

Die Ecoflow Delta Pro 3 besticht durch ihr schickes und modernes Design. Neben einer hochwertigen Haptik und einer hohen Verarbeitungsqualität wurde hier großes Augenmerk auf die optischen Details gelegt. Neben schicken Gittern vor den Lüftungsöffnungen fallen etwa die seitlichen Zierleisten in Chromoptik und die seitlichen Schweller an der Unterseite auf – beides erinnert an ein schickes und sportliches Auto.

Trotz des hohen Gewichts von 51,5 kg lässt sie sich dank integriertem Teleskopgriff und stabilen Rollen noch verhältnismäßig gut transportieren. Über weite und unebene Strecken wollen wir sie zwar nicht ziehen, kurze Wege sind so aber kein großes Problem – außer es gibt Stufen, dann lohnt es sich zu zweit zu sein.

An Anschlüssen mangelt es wahrlich nicht: Insgesamt stehen vier 230-V-Steckdosen zur Verfügung, die jeweils bis zu 4000 W (Spitzenleistung 6000 W) liefern. Hinzu kommen zwei USB-C-Ports mit 100 W Leistung, die sich zum schnellen Laden von Notebooks, Tablets oder Smartphones eignen. Über die beiden USB-A-Ports können weitere Geräte mit bis zu 12 W geladen werden. Der 12-V-Kfz-Anschluss mit bis zu 120 W ist etwa für Kühlboxen, Kompressoren und andere Camping-Geräte geeignet. Natürlich darf auch ein XT60-Eingang für Solarpanels nicht fehlen. Dieser verträgt bis zu 1200 W und ermöglicht eine rasche Aufladung per Solarenergie – eine derart hohe Solarleistung ist selbst im Bereich der Premium-Powerstations selten.

Hinzu kommen ein Netzwerkanschluss und ein Port zum Anschluss am Wechselrichter Ecoflow Powerstream (Testbericht) oder dem Notstromaggregat Ecoflow Smart Generator (Testbericht). Das dafür benötigte Kabel muss allerdings extra gekauft werden. Für die optional erhältlichen Zusatzakkus zur Erweiterung der ohnehin großzügigen Kapazität stehen zwei weitere Schnittstellen zur Verfügung.

Richtig praktisch finden wir die versenkbare Abdeckung über den hinteren Anschlüssen, die diese vor Schmutz und Feuchtigkeit schützt. Neben der obligatorischen Ladebuchse befindet sich hier auch ein Sicherungsschalter. Das große Display auf der Vorderseite informiert über alle wichtigen Parameter wie Ladezustand, Restlaufzeit, Aus- und Eingangsleistung. Gesteuert wird die Delta Pro 3 über die übersichtlich angeordneten Taster an der Front oder bequem per App. Diese bietet zudem nützliche Zusatzfunktionen wie eine Akkuschonung oder eine Zeitsteuerung. Schade nur, dass Ecoflow den vorderen Anschlüssen nicht ebenfalls Schutzkappen spendiert hat.

Praxistest

Im Test überzeugt die Delta Pro 3 mit ihrer enormen Leistung bei erträglicher Lautstärke. Selbst stromhungrige Geräte wie Werkzeuge oder Küchenmaschinen versorgt sie mühelos mit Energie. Auch unsere energiehungrige Kappsäge mit einem Anlaufstrom von kurzzeitig über 3600 Watt arbeitet problemlos an der Delta Pro 3. Geräte mit weniger Leistung, etwa Heizlüfter, Fritteuse oder Wasserkocher funktionieren natürlich auch und das sogar gleichzeitig – bis zu einer maximalen Gesamtleistung von kurzzeitig (5 Minuten) 6000 Watt. Wer solch hohe Leistungen bei niedrigen Temperaturen benutzen will, muss den ausgekühlten Akku der Powerstation im Zweifel kurz vorwärmen. Ecoflow empfiehlt hier den fünfminütigen Einsatz eines Verbrauchers mit mindestens 500 Watt. Im Test klappte das prima und die Warnmeldung verschwand.

Ecoflow Delta 3 Pro

Klassische Alltagsverbraucher wie unseren PC-Arbeitsplatz mit Notebook, Drucker, zwei zusätzlichen Monitoren, Telefon und Lautsprechern versorgt die Delta Pro 3 im Test über 30 Stunden am Stück – trotz deaktivierter Stromsparfunktion. Die nutzbare Kapazität liegt bei den Messungen bei satten 96 Prozent bei einer Leistung über 2000 Watt. Bei der Nutzung von Verbrauchern mit 500 Watt sind noch rund 95 Prozent nutzbar. In unseren Praxistests mit gemischten Verbrauchern liegt die nutzbare Kapazität mit rund 88 Prozent nur leicht darunter, was noch immer sehr gut ist. Damit gehört die Delta Pro 3 zu den effizientesten Powerstations in mehr als 60 Einzeltests – in der Regel liegt die tatsächlich nutzbare Kapazität bei nur etwa 80 bis 85 Prozent und in Ausnahmefällen sogar noch deutlich darunter.

Beim Nachladen an der Steckdose ist der Wandlungsverlust dann etwas höher. Hier liegt die Effizienz im Test bei rund 82 Prozent, was immerhin durchschnittlich ist. Die Lautstärke fällt angesichts der enormen Leistung erfreulich niedrig aus. Zwar ist die Powerstation unter Last hörbar, aber zumindest bis etwa 2000 Watt nicht störend laut mit 30 dB(A). Bei mehr Leistung drehen dann auch irgendwann die Lüfter weiter auf und wir messen bis zu 52 dB(A). In der Praxis ist das aber weniger schlimm, da die angeschlossenen Verbraucher in der Regel weit mehr Lärm verursachen. Um die Geräuschentwicklung bei hoher Last überhaupt messen zu können, mussten wir die Verbraucher dementsprechend weit entfernt aufstellen und mit einem langen Verlängerungskabel arbeiten.

Beeindruckend und in der Praxis äußerst praktisch ist die Schnellladefunktion: Per Netzteil ist der riesige Akku in nur knapp einer Stunde zu 100 Prozent geladen. Schnell sind zwar auch andere, die haben allerdings weniger Kapazität an Bord und benötigen mindestens 90 Minuten. Und auch per Solarpanel lässt sich die Delta Pro 3 zügig laden – um die volle Leistung zu erreichen, sind hier allerdings mindestens drei 400-Watt-Panels nötig.

Die integrierte USV-Funktion arbeitet im Test tadellos und sorgt für eine unterbrechungsfreie Stromversorgung von etwa Router, Server oder 3D-Drucker. Bei einem Stromausfall schaltet die Delta 3 Pro blitzschnell von Passthrough auf den internen Akku um und angeschlossene Verbraucher arbeiten einfach weiter, als wäre nichts geschehen.

Preis, Varianten & Preiseinschätzung

Mit einem regulären Preis ab 2400 ist die Ecoflow Delta Pro 3 kein Schnäppchen. Inzwischen ist der Preis auf 1887 Euro gefallen. Dafür bekommt man dann aber ein extrem leistungsfähiges und vielseitiges Gerät, das mit Zusatzakkus auf bis zu 12 kWh erweitert werden kann. Günstigere Alternativen mit weniger Leistung gibt es natürlich – wer die Power der Delta Pro 3 aber wegen der maximalen Leistung und der Kompatibilität mit Benzin-Inverter und Balkonkraftwerk kauft, findet aktuell keine bessere Alternative.

Fazit

Die Ecoflow Delta Pro 3 ist das teure und extrem schicke Kraftpaket für alle, die maximale Leistung und einen großen Akku benötigen. Egal, ob als mobiler Stromlieferant beim Camping, als Stromspeicher für die Werkstatt, als Backup bei Stromausfällen oder als Speicher für das Balkonkraftwerk – die Delta Pro 3 meistert unterschiedlichste Aufgaben mit Bravour.

Leistung, Verarbeitung und Ausstattung sind absolut top. Einzige Wermutstropfen sind der happige Preis und das enorme Gewicht. Wer das verkraften kann, erhält mit der Delta Pro 3 eine der besten Powerstations am Markt. Wenn auch minimal weniger Leistung und Kapazität ausreichen, lohnt sich der Blick auf die ältere Ecoflow Delta Pro der ersten Generation.

Preis-Leistungs-Sieger

Aferiy P310

Diese Powerstation lädt auch E-Autos: Aferiy P310 mit 3840 Wh und 3600 W im Test

Die Powerstation Aferiy P310 lässt sich mit zwei Erweiterungs-Akkus auf eine Kapazität von 11,5 kWh ausbauen. Was sie sonst noch kann, zeigt der Test.

VORTEILE
  • hohe Leistung
  • hervorragende Effizienz
  • außer bei hoher Belastung sehr leise
NACHTEILE
  • sehr schwer
  • laut bei hoher Belastung

Die Powerstation Aferiy P310 lässt sich mit zwei Erweiterungs-Akkus auf eine Kapazität von 11,5 kWh ausbauen. Was sie sonst noch kann, zeigt der Test.

Die Aferiy P310 ist eine leistungsstarke Energiestation, die mit einer Dauerleistung von 3600 Watt nahezu alle Haushaltsgeräte zuverlässig mit Strom versorgen kann. Ihre Kapazität beträgt in der Basisversion 3,84 kWh. Durch den Anschluss von bis zu zwei Erweiterungs-Akkus des Typs P310B lässt sich die Gesamtkapazität stufenweise auf 7,68 kWh oder sogar 11,5 kWh erhöhen. Damit bietet die Station auch bei längeren Stromausfällen – wie dem 60-stündigen Ausfall in Berlin im September – eine verlässliche Notstromversorgung für die wichtigsten Verbraucher. Wie gut die Aferiy P310, die auch einen USV-Modus bietet, in der Praxis funktioniert, zeigt unser Test.

Lieferumfang

Neben der Powerstation sind im Lieferumfang ein AC-Ladekabel, ein Solar-Ladekabel (XT90 auf MC4), eine Kabelaufbewahrungstasche, eine Abdeckung und ein Benutzerhandbuch enthalten. Das gedruckte Handbuch, das zudem als PDF vorliegt, ist mehrsprachig und erläutert auch auf Deutsch die wichtigsten Funktionen der Powerstation.

Design und Verarbeitung

Der Aferiy P310 kommt mit einem schlichten, zweifarbigen Design in Schwarz und Grau. Trotz eines Gewichts von 41 kg ist der Transport denkbar einfach: Integrierte Rollen und ein praktischer Teleskopgriff ermöglichen ein bequemes Bewegen der Powerstation.

Im Bedienbereich befindet sich ein Bildschirm, der alle wichtigen Betriebsdaten auf einen Blick anzeigt. Dazu zählen die aktuelle Ein- und Ausgangsleistung, der Ladezustand des Akkus, die verbleibende Lade- oder Betriebszeit sowie die Frequenz der Wechsel- und Gleichstromausgänge. Zusätzlich zeigen kleine Symbole bestimmte Betriebszustände wie WLAN, Temperatur, Stromeingang et cetera an.

Die Kühlung der Powerstation übernehmen leistungsstarke Lüfter im oberen Gehäusebereich, die für eine aktive Luftzirkulation und eine stabile Betriebstemperatur sorgen.

Ein besonderes Plus an Benutzerfreundlichkeit bietet die individuelle Steuerung der Ausgänge. Jede Anschlussgruppe – ob USB oder AC – lässt sich separat über eine eigene Taste ein- und ausschalten. So müssen Geräte nicht physisch getrennt werden, um sie vom Strom zu nehmen.

Insgesamt hinterlässt der Aferiy P310 einen sehr wertigen Eindruck. Die Verarbeitungsqualität ist durchweg hochwertig und bietet in jeder Hinsicht ein überzeugendes Gesamtbild.

Aferiy P310: Die Powerstation verfügt über 13 verschiedene Ausgänge. Dazu zählen drei Schuko-Steckdosen (AC), ein leistungsstarker USB-C-Port mit 100 Watt Ladeleistung, drei weitere USB-C-Anschlüsse mit je 20 Watt sowie zwei USB-A-Ports mit Quick-Charge 3.0.

Welche Anschlüsse bietet die Aferiy P310?

Für eine maximale Flexibilität verfügt die Powerstation über 13 verschiedene Ausgänge. Dazu zählen drei Schuko-Steckdosen (AC), ein leistungsstarker USB-C-Port mit 100 Watt Ladeleistung, drei weitere USB-C-Anschlüsse mit je 20 Watt sowie zwei USB-A-Ports mit Quick-Charge 3.0. Für den Einsatz in Fahrzeugen oder mit speziellen Geräten stehen zudem ein Zigarettenanzünder-Ausgang (12V/10A), zwei DC5521-Anschlüsse (12V/3A) und ein hochstromfähiger XT60-Port (12V/25A) zur Verfügung.

Über den AC-Eingang lässt sich die Station mit bis zu 2.200 Watt netzseitig laden. Über die darunterliegenden Buchsen lassen sich zwei Zusatz-Akkus anschließen. Damit steigt die Kapazität auf bis zu 11,52 kWh.

Vielseitige Lademöglichkeiten und Anschlüsse

Alle Ladeanschlüsse der Aferiy P310 sind praktisch an der Geräterückseite unter einer schützenden Klappe zusammengefasst. Oberhalb dieser Klappe befindet sich eine vielseitige LED-Arbeitsleuchte mit 3 Watt Leistung. Über einen separaten Schalter lässt sich das Licht nicht nur ein- und ausschalten, sondern auch zwischen verschiedenen Betriebsmodi wechseln: Dauerlicht, Blinkmodus und SOS-Funktion stehen zur Auswahl. Diese Integration macht die Powerstation zu einem rundum praktischen Begleiter für Camping, Notfälle oder Arbeiten in dunklen Umgebungen.

Für die solare Aufladung steht ein leistungsstarker XT90-Eingang zur Verfügung, der einen Spannungsbereich von 12 bis 160 Volt und Ströme von 20 bis 25 Ampere unterstützt. So sind Solarladeleistungen von bis zu 2.000 Watt möglich. Zusätzlich kann die Station konventionell über den Kfz-Anschluss mit bis zu 120 Watt (12 V/10 A) geladen werden. Letztere Möglichkeit ist aber aufgrund der Akku-Kapazität nicht wirklich sinnvoll. Daher vermissen wir auch nicht ein entsprechendes Ladekabel im Lieferumfang.

Über den AC-Eingang lässt sich die Station mit bis zu 2.200 Watt netzseitig laden. Die Eingangsleistung kann dabei bequem über einen Drehregler an der Vorderseite in fünf Stufen gesteuert werden (400, 800, 1.200, 1.600 oder 2.200 Watt).

Eine besondere Stärke des Systems ist die Kombinierbarkeit der Ladequellen: Durch gleichzeitige Nutzung von AC- und Solareingang sind kombinierte Ladeleistungen von bis zu 4.200 Watt möglich, was eine zügige Aufladung ermöglicht. Allerdings haben wir die Solarladung in Verbindung mit PV-Modulen aufgrund der herrschenden Dunkelflaute während der Testphase nicht überprüft.

Mit der Aferiy P310 kann man auch ein E-Auto laden. Natürlich ist die Kapazität mit 3,84 kWh und das Ladelimit nur als Notreserve zu betrachten. Jedenfalls gibt es im Dauerbetrieb mit 3600 Watt Leistung keinerlei Probleme.

Ladeverhalten und Geräuschemission

In der Praxis dauert eine Vollladung über den AC-Eingang mit maximalen 2.200 Watt etwas mehr als zwei Stunden. Erfreulich ist das gezielte Kühlverhalten: Anfänglich laufen die Lüfter nur intermittierend und springen nicht sofort dauerhaft an. Erst im fortgeschrittenen Ladeverlauf ab etwa 50 Prozent Ladezustand – insbesondere bei höheren Umgebungstemperaturen – arbeiten die Lüfter durchgängiger und erreichen einen Geräuschpegel von etwa 46 dB(A).

Ein weiteres Plus ist die Möglichkeit des pass-through charging: Die Powerstation kann problemlos gleichzeitig geladen und entladen werden, was eine unterbrechungsfreie Stromversorgung ermöglicht.

Lautstärker unter Last

Die Lautstärke im Betrieb variiert je nach Belastung. Bis zu einer Leistungsabgabe von 1000 Watt hört man von der P310 so gut wie gar nichts. Gelegentlich springt der Lüfter an, bleibt aber angenehm leise. Anders sieht es bei Volllast mit einer Leistungsabgabe von 3600 Watt aus. Für diesen Test haben wir die Powerstation die Batterie eines Hybrid-Fahrzeugs laden lassen. In diesem Szenario machen sich die Lüfter deutlich bemerkbar. Mit dem Smartphone haben wir eine Lautstärke von etwa 65 dB(A) direkt am Gerät gemessen.

Im Bedienbereich befindet sich ein Bildschirm, der alle wichtigen Betriebsdaten auf einen Blick anzeigt. Dazu zählen die aktuelle Ein- und Ausgangsleistung, der Ladezustand des Akkus, die verbleibende Lade- oder Betriebszeit sowie die Frequenz der Wechsel- und Gleichstromausgänge. Zusätzlich zeigen kleine Symbole bestimmte Betriebszustände wie WLAN, Temperatur, Stromeingang et cetera an.

Nutzbare Kapazität und Effizienz

Die nutzbare Kapazität liegt im Test je nach Leistungsabgabe zwischen 89 und 92 Prozent – das sind Top-Werte. Beim Laden der Powerstation müssen wir circa 9 Prozent mehr Energie aufbringen, als wir später wieder zur Verfügung gestellt bekommen. Das kann sich ebenfalls sehen lassen. Insgesamt gehen also durch das Laden und Entladen etwa 20 Prozent Energie durch Umwandlungsverluste verloren.

Gibt es eine App?

Die Aferiy P310 kann optional über die App „Bright EMS“ gesteuert werden – interessanterweise dieselbe App, die auch für die Fossibot F3600 Pro verwendet wird. Dies legt die Vermutung nahe, dass beide Powerstations auf einer gemeinsamen technischen Basis, vermutlich der des Herstellers Sydpower aus Shenzhen, aufbauen.

Die App bildet alle wesentlichen Funktionen der Station digital ab. Nutzer können damit alle Ausgänge sowie die LED-Leuchte schalten, den aktuellen Ladezustand und Energiefluss einsehen sowie Lade- und Entladegrenzen festlegen. Zusätzlich lassen sich Standby-Zeiten für die Station und das Display konfigurieren.

Allerdings bleibt die App in einem Punkt hinter den Möglichkeiten zurück: Sie bietet keine Aufzeichnung oder Historie vergangener Lade- und Entladevorgänge, was für eine detaillierte Nutzungsanalyse wünschenswert wäre.

Preis

Die Powerstation Aferiy P310 mit 3840 Wh und 3600 Watt Leistung kostet im Online-Shop des Herstellers 1395 Euro. Mit dem Code P310heisede sinkt der Preis auf 1259 Euro (325 Euro pro kWh). Der Versand ist aktuell kostenlos. Damit ist die Aferiy P310 etwas günstiger als die nahezu baugleiche Fossibot F3600 Pro, die derzeit 1349 Euro kostet.

Fazit

Aferiy liefert mit der P310 eine leistungsfähige und ausdauernde Powerstation, die mit einer hervorragenden Effizienz, einem – außer bei hoher Leistungsabgabe – leisen Betrieb und einem mit 1259 Euro aktuell günstigen Preis überzeugt. Die P310 ist zwar mit 41 kg sehr schwer, lässt sich aber dennoch dank Rollen und Teleskopgriff leicht transportieren. Das Ein- und Ausladen in einen Pkw erfordert allerdings viel Kraft. Aferiy bietet neben der Standardgarantie von 24 Monaten eine Verlängerung der Garantiezeit um fünf auf sieben Jahre. Hierfür muss man die P310 registrieren.

Die neue Fossibot F3600 Pro ist dank seiner Ausbaufähigkeit und einer Leistung von 3600 Watt eine der stärksten Powerstations aus über 60 Einzeltests. Der Test zeigt, wie sich der XL-Solargenerator mit USV-Funktion und Zusatzakku in der Praxis schlägt.

VORTEILE
  • stark & ausdauernd
  • leise
  • praktische Trolley-Funktion
  • Zubehörtasche & Regenschutz
  • regulierbare Ladeleistung
  • Kapazität mit Zusatzakkus erweiterbar
NACHTEILE
  • groß & schwer und wenig mobil
  • hohe Anschaffungskosten

Die neue Fossibot F3600 Pro ist dank seiner Ausbaufähigkeit und einer Leistung von 3600 Watt eine der stärksten Powerstations aus über 60 Einzeltests. Der Test zeigt, wie sich der XL-Solargenerator mit USV-Funktion und Zusatzakku in der Praxis schlägt.

1000 bis 2400 Watt Leistungsabgabe und Kapazitäten von bis zu 2500 Wh sind für den Alltag in der Regel ausreichend und die Auswahl an Modellen ist entsprechend groß. Wenn es aber mehr sein soll, kommen nur noch wenige XL-Powerstations infrage. Hier setzte auch der Hersteller Fossibot mit der großen F3600 (Testbericht) an. Die neue, überarbeitete Fossibot F3600 Pro haben wir zusammen mit dem optionalen Zusatzakku bekommen und zeigen, was das neue Modell besser macht.

Beim chinesischen Online-Versender Geekmaxi, der uns das Testgerät zur Verfügung gestellt hat, kostet die Fossibot F3600 Pro zum Testzeitpunkt mit dem Coupon: XL98NDBL 1599 Euro. Der Zusatzakku Fossibot FB3840 ist mit dem Coupon: rWTV8v4s für 1399 Euro erhältlich. Im Set gibt es das Duo mit dem Coupon: re9Iw6BY für 2998 Euro. Die Shops hierzulande setzen die Preise deutlich höher an. Ob und für wen sich das Investment in den riesigen mobilen Stromspeicher lohnt, zeigt dieser Einzeltest.

Was leistet die Fossibot F3600 Pro?

Das Design der Fossibot F3600 Pro kommt uns auf Anhieb sehr bekannt vor. Auf den ersten Blick hat sich wenig zur älteren F3600 (Testbericht) geändert. Auch die Abmessungen der rund 38 kg schweren Powerstation sind mit 609 × 321 × 475 mm identisch. Um das hohe Gewicht einigermaßen bequem transportieren zu können, verfügt auch die F3600 Pro über zwei Rollen an der Unterseite und einen ausfahrbaren Handgriff. Mit ausgefahrenem Griff wird die Powerstation mit einer internen Kapazität von 3840 Wh zum Rollkoffer und lässt sich zumindest auf ebener Oberfläche gut ziehen. Um den XL-Stromspeicher und oder den Zusatzakku in den Kofferraum zu wuchten, kommen die zwei Tragegriffe auf der Oberseite ins Spiel. Über längere Strecken schleppen, würden wir den Solargenerator aber nur sehr ungern – daran ändert auch die Polsterung an den Griffen nichts.

Der mitgelieferte Zusatzakku mit dem Namen FB3840 unterscheidet sich ebenfalls erst auf den zweiten Blick von der bereits bekannten F3600. Die Abmessungen und das Gewicht der zusätzlichen LiFePO4-Batterie mit einer Kapazität von 3840 Wh sind mit der Powerstation vergleichbar. Lediglich die zahlreichen Anschlüsse für Verbraucher fehlen – außer einer USB-Buchse gibt es hier keine direkte Lademöglichkeit.

Fossibot F3600 Pro

Die Farbgebung wirkt zwar edel, das dunkle Gehäuse zieht im Freien aber die Hitze an – im Test bei Temperaturen von weniger als 30 Grad hatten wir jedoch trotzdem keinerlei Überhitzungsprobleme. Das Gehäuse aus Kunststoff hinterlässt insgesamt einen hochwertigen und ordentlich verarbeiteten Eindruck, ist aber, wie auch alle anderen Solargeneratoren, nicht wasserdicht. Um zumindest einigermaßen gegen schlechtes Wetter geschützt zu sein, legt Fossibot einen Regenüberzieher bei.

Bei der F3600 Pro sind wieder alle Stromausgänge auf der Vorderseite platziert, die Anschlüsse zum Laden und für die Zusatzakkus befinden sich hingegen auf der Rückseite. Ganz oben auf der Vorderseite sitzt das kontrastreiche und ausreichend helle Status-Display. Neben den gerade aktiven Ausgängen erkennt man hier die Ein- und Ausgangsleistung, die restliche Kapazität in Prozentwerten, den Status der Lüfter, die geschätzte Restlaufzeit und Temperaturwarnungen. Auch der WLAN-Status und optional anschließbare Zusatzakkus werden angezeigt.

Unter der Statusanzeige sitzen links ein Drehschalter zur Wahl der Ladeleistung, mittig die insgesamt sechs USB-Ausgänge samt Power-Taster und der Ein-/Aus-Knopf der Powerstation. Neben zweimal USB-A mit QC 3.0 stehen vier USB-C-Ausgänge zur Verfügung. Drei der Ports unterstützen das Laden bis maximal 20 Watt, der vierte Anschluss liefert dank Power Delivery (PD) bis zu 100 Watt. Die vom Nutzer einstellbare Ladeleistung ist nur bei wenigen Powerstations zu finden. Die Funktion ist sinnvoll, um die internen LiFePo4-Akkus zu schonen und außerdem kann die Powerstation so auch an einer schwachen Stromquelle nachladen.

Unter den Anschlüssen für USB-Verbraucher befinden sich insgesamt vier 12-Volt-Ausgänge inklusive Power-Taster. Neben einer klassischen Kfz-Dose (Zigarettenanzünder) mit bis zu 10 A gibt es hier noch zwei Dosen für Rundsteckverbinder mit maximal 3 A und eine XT-60-Buche mit bis zu 25 A. Leider sind nur die Kfz- und XT60-Dose durch kleine Kunststoffkappen gegen Dreck und Feuchtigkeit geschützt. Ganz unten befindet sich der Power-Knopf für die drei 230-Volt-Schukosteckdosen, welche durch Kunststoffklappen geschützt sind. Die Steckdosen leisten maximal dauerhaft bis zu 3600 Watt. Insgesamt ist eine maximale Leistung von 4168 Watt möglich. Als Stromspeicher kommen langlebige LiFePO4-Akkus mit mehreren Tausend Ladezyklen zum Einsatz.

Fossibot F3600 Pro

Die Ladebuchsen und die magnetische Not-Taschenlampe befinden sich auf der Rückseite. Zwar verfügt die F3600 Pro auch eine interne Notleuchte, die entnehmbare Lampe ist allerdings deutlich flexibler und praktischer. Unterhalb der Notlampe verstecken sich hinter einer Klappe die Eingänge für das Netzkabel, eine XT90-Dose zum Laden per Photovoltaik und die Sicherung der Powerstation. Direkt darunter befinden sich die Anschlüsse für zwei zusätzliche Akkus – insgesamt ist so eine maximale Kapazität von satten 11520 Wh möglich. Auch diese Anschlüsse sind durch eine Kunststoffklappe gegen Dreck und Feuchtigkeit geschützt.

Was uns auch bei der Pro-Variante positiv auffällt, ist die praktische im Lieferumfang enthaltene Zubehörtasche. Sie bietet ausreichend Platz für das mitgelieferte Zubehör und wird direkt auf der Oberseite der Powerstation verzurrt. In der Praxis sind so alle wichtigen Teile immer griffbereit und trotzdem geschützt. Neben einem Ladekabel, einem 12-Volt-Lader für die Nutzung im Pkw gehören noch ein USB-C-auf-USB-C-Kabel und der Regenschutz zum Lieferumfang. Während des Betriebs mit hoher Leistung sollte man die Hülle allerdings nicht benutzen, da sie die seitlichen Lüftungsöffnungen verdeckt, was dann zu einer Überhitzung führen kann. Bei niedrigen Lasten kann der Regenschutz aufgezogen werden.

Fossibot F3600 Pro

Praxistest

Die Benutzung der F3600 Pro ist dank klarer Beschriftung und übersichtlicher Anordnung der Bedienelemente selbst ohne Anleitung selbsterklärend. Für den eigentlichen Praxistest muss die XL-Powerstation allerdings zunächst in die Wohnung des Redakteurs transportiert werden. Das ist dank der praktischen Trolley-Funktion auch einigermaßen bequem machbar. Zwar sind die Rollen nicht für die Nutzung im Gelände geeignet, sie machen den Transport etwa zum oder vom PKW aber deutlich bequemer. Die Powerstation zu tragen, klappt zwar ebenfalls, weit wollen wir die fast 40 kg aber nicht tragen müssen. Die zusätzliche Batterie schließen wir mit dem dicken, beim Akku mitgelieferten Kabel an der Powerstation an und erhöhen so die Nennkapazität von 3840 Wh auf 7680 Wh. Mit einem zweiten Akku wären dann bis zu 11,5 kWh möglich.

Fossibot F3600 Pro

Nach dem Einschalten oder dem Verbinden mit Netzkabel oder Solarpanel erleuchtet das Display der F3600 Pro und zeigt die aktuellen Statuswerte. Bei Nichtbenutzung schaltet sich das Display nach wenigen Minuten automatisch ab. Ein Druck auf einen der Schalter reicht aus und der Status wird erneut angezeigt.

Nachdem wir Zusatzakku und Powerstation vollständig geleert haben, laden wir die beiden Geräte zunächst an unserer Steckdose mit maximaler Ladeleistung von 2200 Watt auf. Hier springen die internen Lüfter schon nach wenigen Minuten an. Die Lautstärke bleibt aber stets erträglich und insgesamt scheint das Lüftungsmanagement ordentlich zu funktionieren. Im Testbetrieb verstummen die Lüfter bereits nach wenigen Minuten wieder und drehen dann nur mal sporadisch kurz auf. Bei einer auf 1200 Watt reduzierten Ladeleistung, springt der Lüfter nur noch selten an. Bei einer Ladeleistung von 400 oder 800 Watt ist die Powerstation nur noch ganz selten zu hören.

Laut Angabe des Herstellers benötigt die F3600 Pro für eine vollständige Ladung bei maximaler Ladeleistung nur rund zwei Stunden an der Steckdose, was wir nach dem Test bestätigen. Bei reduzierter Ladeleistung auf 1200 Watt benötigt das Laden dann etwa vier Stunden (3 Stunden, 55 Minuten). Bei einer Reduktion auf 400 Watt benötigt das Aufladen etwas mehr als elf Stunden. Wer die Leistung durch den Anschluss zusätzlicher Solarpanels erhöht, der kann die Ladezeit auf 90 Minuten reduzieren. Wer wie wir einen Zusatzakku anschließt, benötigt etwas mehr als doppelt so lang.

Fossibot F3600 Pro

Angesichts der enormen Kapazität ist die Ladedauer angenehm überschaubar. Rekorde bricht Fossibot mit der Ladezeit zwar nicht, für den Alltag ist die Zeit aber völlig in Ordnung. Zum besseren Verständnis: Andere Solargeneratoren benötigen schon bei weniger als 0,5 kWh sechs bis acht Stunden, um den Akku zu füllen.

Für die mobile Nutzung abseits des Stromnetzes, etwa beim Camping, ist die Ladedauer per Photovoltaik spannender und auch hier muss sich die F3600 Pro nicht verstecken. Mit dem XT90-Adapter erlaubt die Powerstation eine maximale Ladeleistung von bis zu 2000 Watt per Solar – ein starker Wert! Wer ausreichend Panels anschließt, kann die F3600 Pro damit in nur knapp 2 Stunden komplett aufladen – ganz autark, nur durch Kraft der Sonne. Das Laden per Kfz-Netzteil funktioniert im Test ebenfalls, aufgrund der langen Ladedauer brechen wir diesen Ladevorgang allerdings nach wenigen Stunden ab.

Neben den Ladevorgängen überprüfen wir auch die Sicherheitsfunktionen und machen unsere Leistung– und Kapazitätstests. Verbraucher wie Computer, Kühlschrank oder Gartengeräte funktionieren problemlos – allerdings erreichen sie auch zusammen nicht mal ansatzweise die Belastungsgrenze der F3600 Pro. Zum besseren Verständnis, die maximal 3600 Watt reichen aus, um etwa gleichzeitig unseren Computer-Arbeitsplatz inklusive dreier Monitore, Playstation 5 samt Fernseher, Eiswürfelbereiter, Kühlbox und noch einen Tischgrill zu versorgen! Selbst leistungshungrige Geräte wie Föhn, Wasserkocher und Induktionskochplatte versorgt die Fossibot F3600 Pro völlig problemlos. Selbst unser stärkster Verbraucher im ganzen Haushalt, eine Kappsäge, deren Einschaltstrom über 3500 Watt beträgt, funktioniert an der mobilen Steckdose ohne Murren. Erst als wir weitere starke Verbraucher neben der Kappsäge anschließen, kommen wir über die Leistungsgrenze und die Powerstation deaktiviert nach wenigen Sekunden ihre 230-V-Ausgänge. In der Praxis ist solch ein Szenario im privaten Bereich allerdings eher unwahrscheinlich.

Fossibot F3600 Pro

Unseren PC-Arbeitsplatz mit mehreren Monitoren, Drucker und Telefon versorgen F3600 Pro samt zweitem Akku insgesamt fast 50 Stunden lange, bevor sich die Powerstation abschaltet. In dieser Zeit entnehmen rund 6142 Wh, was rund 80 Prozent der Nennkapazität von 7680 Wh entspricht. Im zweiten Durchgang mit einer höheren Ausgangsleistung von knapp 700 Watt ist Effizienz mit knapp 84 Prozent (6450 Wh) sogar etwas höher. Auf einen dritten Kapazitätstest haben wir aufgrund der enormen Speichergröße verzichtet.

Die tatsächliche Effizienz ist immer stark von eingesetzten Verbrauchern abhängig. Hoch und gut ist die Ausbeute besonders bei Nutzung der Gleichstromausgänge oder beim Anschluss von starken 230-V-Verbrauchern. Am wenigsten effektiv arbeitet das Gerät bei Anschluss eines schwachen 230-V-Verbrauchers. Die durchschnittlich angegebenen 80 bis 85 Prozent nutzbare Kapazität sind somit stimmig und mit anderen Powerstations vergleichbar.

Von den internen Lüftern hört man während der Leistungstests nur selten mal etwas, denn die angeschlossenen Verbraucher machen meist mehr Lärm als die Powerstation. Selbst bei knapp über 1000 Watt Leistung arbeitet die F3600 Pro meistens im Flüstermodus. Wenn die Lüfter mal hochdrehen, dauert es maximal einige Minuten, bis sie wieder verstummen. Somit ist diese Powerstation auch etwa für die Nutzung in Zelt oder Caravan geeignet.

Fossibot F3600 Pro

Die von extra beworbener USV-Funktion testen wir ebenfalls in der Praxis. Dazu stecken wir die Powerstation an die Steckdose und verbinden sie mit unserem 3D-Drucker und einem PC. Der Strom wird, wenn die Powerstation vollgeladen ist, nur durchgeleitet. Wenn nun der Strom ausfällt, oder die Sicherung herausgedreht wird, wechselt die F3600 Pro unmittelbar auf die Stromversorgung per Akku um. Das Umschalten geschieht in Sekundenbruchteilen und so funktionieren die angeschlossenen Verbraucher weiter, als ob nichts geschehen wäre. Kommt wieder Strom aus der Steckdose, dauert es dann einige Sekunden und die Powerstation schaltet wieder auf den Pass-Through-Modus und die externe Stromversorgung um.

Was kostet die Fossibot F3600 Pro?

Bei Geekmaxi kostete die F3600 Pro mit dem Code BF6POFF25 1340 Euro. Der Zusatzakku Fossibot FB3840 kostet mit dem Coupon rWTV8v4s 1099 Euro.

Fazit

Die Fossibot F3600 Pro wirkt zwar auf den ersten Blick wie die ältere F3600 (Testbericht), der erweiterbare Akku und die so maximale Kapazität von bis zu 11,5 kWh sind im Bedarfsfall aber ein deutlicher Vorteil. Dank XL-Speicher und hoher Ladeleistung per Solarpanels eignet sich diese Powerstation hervorragend als Inselanlage, fürs Camping oder für harte Einsätze in Garten und Baustelle.

Die XL-Powerstation von Fossibot macht auch in der Pro-Variante sehr viel richtig und bekommt deshalb eine klare Kaufempfehlung. Neben den beachtlichen Leistungswerten punktet die F3600 Pro auch mit vielen Kleinigkeiten. Da wären wieder die praktische entnehmbare Taschenlampe, die großzügige Zubehörtasche und der beigepackte Regenschutz.

Technologiesieger

Ecoflow Delta 3 Max Plus

Das 3-kW-Kraftwerk im Härtetest: Setzt Ecoflows neues High-End-Modell den Standard für Camper, Handwerker und Notstrom?

VORTEILE
  • Enorme Leistungsreserve (3 kW Dauer / bis 4 kW Peak)
  • Sehr leiser Betrieb ("Wohnzimmertauglich") & Top-App
  • Hohe Effizienz (> 80% Round-Trip bei Last)
  • Exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
NACHTEILE
  • Kein Solarkabel im Lieferumfang
  • Schutzart nur IP20 (Nicht regenfest)

Das 3-kW-Kraftwerk im Härtetest: Setzt Ecoflows neues High-End-Modell den Standard für Camper, Handwerker und Notstrom?

Mit der Delta 3 Max Plus schickt Ecoflow sein neuestes Pferd ins Rennen um die Krone der 2-kWh-Klasse. Auf dem Papier liest sich das Datenblatt wie eine Kampfansage an die Konkurrenz: 3.000 Watt Dauerleistung, flüsterleiser Betrieb, 5 Jahre Garantie und eine Zyklenfestigkeit, die ein Jahrzehnt überdauern soll. Außerdem können Anwender über Zusatzakkus den Reserverstrom auf bis zu 10 kWh ausbauen. Doch wie schlägt sich das 22-Kilo-Paket unter realen Bedingungen und im Labor-Messbetrieb? Wir haben nachgemessen.

Ecoflow Delta 3 Max Plus: Lieferumfang und Verarbeitung

Schon beim ersten Kontakt macht die Ecoflow Delta 3 Max Plus klar, dass es sich hierbei um professionelles Equipment handelt. Das Gerät wird in einer extrem stabilen, stoßgeschützten Verpackung geliefert, die wir empfehlen aufzubewahren – sie eignet sich ideal für den sicheren Versand im Servicefall, für den Transport oder zur Einlagerung.

Neben der Powerstation selbst findet sich in der Box ein hochwertiges AC-Kaltgerätekabel. Hier hat der Hersteller mitgedacht und setzt auf einen Leiterquerschnitt von mindestens 1,5 mm², um die hohen Ladeströme sicher zu bewältigen.

Ein Wermutstropfen bleibt jedoch: Ein Solar-Ladekabel (MC4 auf XT60i) liegt nicht standardmäßig bei. Angesichts der Ausrichtung auf Solarnutzung ist das ein Zubehörteil, das Käufer leider separat erwerben und einkalkulieren müssen.

Haptisch bewegt sich die Delta 3 Max Plus auf Top-Niveau. Das Gehäuse aus robustem Kunststoff wirkt wie aus einem Guss, Spaltmaße sind kaum vorhanden, und die Tasten reagieren mit präzisem Druckpunkt. Ecoflow unterstreicht diesen Qualitätsanspruch mit einer Herstellergarantie von 5 Jahren (nach Registrierung). Das vermittelt die nötige Sicherheit für eine langfristige Investition.

Ecoflow Delta 3 Max Plus: Vier AC-Ausgänge mit maximal 3000 Watt und vier USB-Ausgänge mit bis zu 140 Watt

Anschlüsse & Design: Durchdacht bis ins Detail

Das zentrale Element ist das große, auch bei direkter Sonneneinstrahlung hervorragend ablesbare LCD-Display. Darunter gruppieren sich die USB-Ausgänge, die zeitgemäß bestückt sind: Ein 140 W USB-C-Port (PD 3.1) versorgt selbst leistungshungrige Gaming-Laptops oder Macbooks im laufenden Betrieb, flankiert von zwei weiteren 45 W USB-C-Buchsen und einem USB-A-Port. Die vier 230 V Schuko-Steckdosen sind praxisgerecht paarweise angeordnet.

Ein echtes Highlight im Test sind die rückseitigen Anschlussklappen. Diese öffnen sich nach unten und lassen sich anschließend elegant ins Gehäuse schieben. Wer die Powerstation oft im Camper oder Auto transportiert, wird diesen Schutz der Ports vor Staub und mechanischer Beschädigung zu schätzen wissen. Hier finden sich:

  • AC-Input: für die Schnellladung am Netz mit bis zu 2.300 W.
  • Solar-Input: zwei separate Eingänge à 500 W (Gesamt 1.000 W).
  • DC-Out: ein 12 V Anderson-Hochstromanschluss (30 A) sowie die klassische KFZ-Buchse.

⚠️ Wichtiger Warnhinweis (IP20): Das Gerät ist nach Schutzart IP20 klassifiziert. Das bedeutet: Es ist gegen das Eindringen fester Fremdkörper (>12,5 mm, z. B. Finger) geschützt, bietet aber keinen Schutz gegen Wasser. Der Betrieb im Regen oder in feuchten Umgebungen ist tabu!

Wichtig: XT60i – Der "Sense-Pin" entscheidet über die Leistung

Ein technisches Detail, das Käufer unbedingt kennen müssen: Ecoflow nutzt den XT60i-Steckerstandard. Dieser unterscheidet sich vom normalen XT60 durch einen dritten Kontakt (Sense-Pin) zwischen den Polen.

  • Mit XT60i (Original/Kompatibel): Das Gerät erkennt das hochwertige Kabel und schaltet bis zu 18 A Stromstärke frei. Nur so lässt sich die volle Solarleistung von 1.000 W nutzen und das MPPT-Tracking funktioniert optimal.
  • Mit Standard XT60 (ohne "i"): Aus Sicherheitsgründen (60 V DC-Spannung kann bereits gefährlich sein) begrenzt die Firmware den Stromfluss auf ca. 8 A. Die Ladeleistung wird dadurch effektiv mehr als halbiert.

Anmerkung: Ein gesonderter Feldtest zeigte, dass die maximale Solarleistung von 1.000 W in einem spezifischen 4x 500W-Modul-Setup sowohl mit dem XT60i- als auch mit dem Standard-XT60-Kabel erreicht wurde. Dies widerspricht der internen Spezifikation und deutet auf eine Komplexität der Firmware-Regelung hin, ist aber ein positives Ergebnis für die Praxis.

Ecoflow Delta 3 Max Plus: Über zwei XT60-Eingänge kann die Powerstation mit bis zu 1000 Watt geladen werden.

PV-Ladung: Feldtest mit 4x 500W Modulen

In unserem Feldtest mit leistungsstarker PV-Anlage (4x 500W-Module, verschaltet in 2x 2 in Parallel) wurde die maximale Ladeleistung unter realen Bedingungen geprüft. Die Module lieferten kurz zuvor an einem normalen AC-Mikrowechselrichter 1.050 W. Die Ecoflow Delta 3 Max Plus erreichte unter diesen Bedingungen eine stabile Ladeleistung von ihren maximalen 1.000 W über ihre zwei Solareingänge.

Bemerkenswerterweise wurde diese volle Leistung sowohl mit dem empfohlenen XT60i-Kabel als auch mit einem Standard XT60-Kabel erreicht. Dieses Ergebnis aus dem Feldversuch legt nahe, dass bei optimaler Spannung und sehr hoher Leistung der 1.000W-Begrenzer eventuell unabhängig vom Sense-Pin greift oder die Kabelbegrenzung in diesem spezifischen Set-up umgangen wurde.

Gewicht & Mobilität

Machen wir uns nichts vor: Mit gewogenen 22,05 kg ist die Delta 3 Max Plus kein Gerät, das man gerne weit trägt. Das Gewicht ist jedoch der Physik geschuldet – immerhin stecken 2 kWh LiFePO₄-Zellen, ein 3-kW-Wechselrichter und die gesamte Ladeelektronik im Gehäuse.

Dank der massiven, ergonomisch hervorragend geformten Griffe, die seitlich weit herausragen, lässt sich das Gewicht kurzzeitig gut handhaben – idealerweise hebt man das Gerät zu zweit ins Fahrzeug. Für längere Wege zum Campingplatz ist ein Bollerwagen oder Rollbrett Pflicht.

Zum Vergleich: Eine nackte 100 Ah Blei-Gel-Batterie wiegt ähnlich viel, bietet aber keinerlei integrierte Infrastruktur.

Standby-Verbrauch: Effizienz im Leerlauf

Viele Powerstations kranken an einem hohen Eigenverbrauch, der den Akku über Nacht leersaugt. Nicht so hier: Im eingeschalteten Zustand (AC/DC aktiv, aber ohne Last) haben wir lediglich 5,1 W gemessen. Das ist ein absoluter Spitzenwert in dieser Leistungsklasse. Er bedeutet, dass die Station auch über Tage hinweg betriebsbereit bleiben kann, ohne signifikant an Kapazität zu verlieren.

Ecoflow Delta 3 Max Plus: 3 kW Leistung, 2 kWh Kapazität, ausbaubar bis 10 kWh

AC Lade- & Entladetests

Hier muss die Station beweisen, wie effizient sie wirklich ist. Wir haben unter kontrollierten Bedingungen gemessen, wie viel Energie man "investieren" muss, um den Akku zu laden, und wie viel man tatsächlich wieder herausbekommt. Besonders relevant ist hier die Round-Trip-Effizienz (AC-Steckdose zu AC-Steckdose).

Messwert Test #1 (500 W Last) Test #2 (990 W Last)
Entnommene Energie (Output) 1,83 kWh 1,94 kWh
Nutzeffizienz (Intern DC→AC) 89,36 % 94,72 %
Benötigte Ladeenergie (AC-Input) 2,42 kWh 2,40 kWh
Round-Trip-Effizienz (Gesamt) 75,6 % 80,8 %
Ladedauer (0–100%) 1h 25min 1h 36min

Die Ergebnisse sind beeindruckend. Bei höherer Last (Test #2) steigt der Wirkungsgrad des Wechselrichters deutlich an. Eine Round-Trip-Effizienz von über 80 % ist für ein System mit doppelter Spannungswandlung (AC-DC beim Laden, DC-AC beim Entladen) ein exzellenter Wert.

Die Schnellladung erfolgt intelligent. Der Prozess startet mit 1,1–1,3 kW, pendelt sich dann schnell auf konstante 2,3 kW ein. Ab 80 % Füllstand drosselt die Elektronik auf akkuschonende 1,2 kW. Das letzte Prozent dient dem "Balancing" der Zellspannungen und erfolgt sanft mit etwa 550 W.

Thermik & Lautstärke: Endlich Ruhe im Karton

Ein massiver Kritikpunkt an leistungsstarken Vorgängermodellen (wie der Delta 2 Max) war oft die hohe Lautstärke unter Last. Hier hat Ecoflow massiv nachgebessert.

  • Lautstärke: Die Delta 3 Max Plus ist absolut wohnzimmertauglich. Selbst bei Ladevorgängen blieb der Lüfter akustisch unauffällig. Im "Silent-Mode" gibt der Hersteller unter 30 dB an – ein Wert, der im Test bestätigt wurde.
  • Temperaturmanagement: Laut interner Sensorik stieg die Temperatur im Test nie über 46 °C. Wird diese Schwelle erreicht, greift kein harter "Not-Aus", sondern das System regelt die Ladeleistung sanft auf etwa 1,1 kW herunter, um die Zellen zu schützen.

Lasttest & X-Boost

Das "Max" im Namen steht für Leistung. Mit 3.000 W dauerhafter Ausgangsleistung versorgt die Station nahezu jeden Haushaltsverbraucher. Doch was passiert, wenn man das Limit überschreitet? Wir haben den Härtetest mit zwei regelbaren Heizlüftern gemacht.

Der Stresstest in drei Stufen:

  1. 3,0 kW Dauerlast (Nennleistung):
  • Set-up: Heizlüfter A auf 2 kW + Heizlüfter B auf 1 kW.
  • Ergebnis: Die Spannung blieb stabil auf 230 V. Kein Flackern, kein Einbruch. Die Station liefert die Nennleistung souverän ab.
  1. 3,9 kW Spitzenlast (Echte Überlast):
  • Set-up: Beide Heizlüfter auf volle Stufe (je 2 kW = 4 kW Anforderung).
  • Ergebnis: Überraschung – die Station schaltete nicht ab! Sie lieferte tatsächlich kurzzeitig ~3,9 kW. Die Spannung sank dabei lediglich leicht auf 227 V. Das zeigt, dass die verbauten Komponenten massive Reserven für Anlaufströme haben.
  1. X-Boost Modus (Intelligente Begrenzung):
  • Szenario: Dauerbetrieb bei Überlast.
  • Funktion: Hier greift der patentierte X-Boost. Die Elektronik senkt die Ausgangsspannung aktiv auf etwa 202–203 V.
  • Effekt: Nach dem Ohmschen Gesetz sinkt dadurch die Leistungsaufnahme der Heizlüfter auf physikalische 1,5 kW pro Gerät (Gesamt 3,0 kW).
  • Nutzen: Ohmsche Verbraucher (Heizungen, Wasserkocher, Föhns) laufen einfach mit etwas weniger Hitze weiter, statt die Sicherung auszulösen. Für empfindliche Elektronik sollte dieser Modus jedoch deaktiviert werden.

App & Smart-Features

Die App-Steuerung ist bei Ecoflow kein Gimmick, sondern ein mächtiges Werkzeug. Die "Ecoflow Oasis 3.0" Plattform setzt Maßstäbe in puncto UX und Stabilität.

  • Akkupflege: Der Nutzer kann exakte Lade- und Entladegrenzen definieren (z. B. Stopp bei 80 %, Entladeschutz bei 20 %), was die Lebensdauer der Zellen erheblich verlängert.
  • Konnektivität: Ein Lebensretter im Outdoor-Einsatz ist der Bluetooth-Fallback. Fällt das WLAN aus oder ist keines vorhanden, verbindet sich das Smartphone nahtlos direkt mit dem Gerät.
  • Automatisierung: Features wie "StormGuard" (automatisches Vollladen bei Unwetterwarnung aus dem Netz) oder die Zeitsteuerung nach Stromtarifen (TOU) machen das Gerät zur smarten Hausbatterie.

USV-Funktion

Das Gerät unterstützt "Pass-through Charging", kann also gleichzeitig am Netz geladen werden und Strom an Verbraucher durchleiten.

  • Der Test: Wir haben ein komplettes Homeoffice (zwei Laptops, Monitore, Dockingstationen) sowie die kritische Netzwerkinfrastruktur (Synology NAS, Router, Switch) angeschlossen.
  • Die Last: Die Gesamtlast betrug ca. 145 W.
  • Das Ergebnis: Beim Ziehen des Netzsteckers von der Powerstation erfolgte die Umschaltung auf Akkubetrieb in unter 10 ms. Keines der Geräte stürzte ab. Damit ist die Delta 3 Max Plus uneingeschränkt als USV für sensible IT-Geräte geeignet.

Akkutechnik & Pflegehinweise

Im Inneren arbeiten moderne Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LiFePO₄) im sogenannten "Full-Tab-Design", das den internen Widerstand senkt und die Wärmeableitung verbessert.

  • Zyklenfestigkeit: Ecoflow spezifiziert 4.000 Zyklen bis zu einer Restkapazität von 80 %. Bei täglicher, vollständiger Entladung und Ladung entspricht das theoretisch einer Lebensdauer von über 10 Jahren.
  • Erweiterbarkeit: Über den Erweiterungsport lässt sich die Kapazität mit Zusatzakkus auf bis zu 10,24 kWh skalieren.

⚠️ Kritischer Pflegehinweis aus dem Handbuch:

"Lagern Sie das Gerät nicht länger als 6 Monate ohne Aufladung oder Benutzung, da sonst die Garantie erlischt." Auch die besten LiFePO₄-Zellen leiden unter Tiefentladung oder langer Lagerung bei unveränderter SoC. Bei längerer Lagerung sollte also unbedingt ein Reminder im Kalender stehen, um regelmäßig nachzuladen und wenn möglich durch Benutzung einen Teil-Ladezyklus zu erzeugen!

📊 Technische Daten im Überblick

Kategorie Daten Ecoflow Delta 3 Max Plus
Kapazität / Chemie 2.048 Wh / LiFePO₄ (4.000 Zyklen)
AC-Leistung 3.000 W Dauer / 6.000 W Peak
Solar-Input 2x 500 W (Max. 1.000 W, 11–60 V)
Maße / Gewicht ca. 49,7 × 24,2 × 30,5 cm / 22,05 kg
Schutzart IP20 (Kein Wasserschutz!)

Markteinordnung & Konkurrenzvergleich

Um die Leistung der Delta 3 Max Plus richtig einzuschätzen, lohnt sich ein Blick auf den Vorgänger und das Marktumfeld.

1. Der interne Vergleich: Delta 2 Max vs. Delta 3 Max Plus

Der Generationssprung ist deutlich spürbar. Während die Delta 2 Max mit 2.400 W Leistung oft an die Grenzen schwerer Werkzeuge kam, bietet die neue Plus-Version mit 3.000 W satte 25 % mehr Dauerleistung. Der wichtigste Unterschied im Alltag ist jedoch die Lautstärke: Wo die Delta 2 Max unter Last oft deutlich hörbar lüftete, bleibt die 3 Max Plus dank effizienterer Architektur (Full-Tab-Zellen) und besserem Airflow nahezu lautlos.

2. Blick über den Tellerrand: Anker & Bluetti

Im Vergleich zur Anker Solix F2000 (ehemals 767) punktet die Ecoflow mit einer höheren AC-Ausgangsleistung (3.000 W vs. 2.300 W) und dem flexibleren Dual-Solar-Eingang, der bei Teilverschattung Vorteile bietet.

Gegenüber der Bluetti AC200L hat Ecoflow vor allem bei der Software die Nase vorn: Die App-Integration, die Cloud-Features (StormGuard) und der nahtlose Bluetooth-Fallback wirken bei Ecoflow ausgereifter.

Preis

Wir haben das Testgerät von Yuma erhalten. Dort kostet die Powerstation Ecoflow Delta 3 Max Plus 1259 Euro.

Fazit

Die Ecoflow Delta 3 Max Plus positioniert sich nicht nur als bloßes Modell-Update, sondern definiert einen neuen Standard in der 2-kWh-Klasse. Sie verbindet die gerade noch handhabbare Portabilität einer Mittelklasse-Station mit der rohen Leistung einer großen Hausbatterie.

Wem nützt dieses Gerät wirklich?

  • Für Camper & Vanlifer:
  • Sie ist der perfekte Begleiter im Fahrzeug. Die zwei getrennten Solareingänge (2x 500 W) sind ein Segen bei Teilverschattung auf dem Campingplatz. Dank des extrem leisen Lüfters stört sie auch nachts nicht, liefert morgens aber genug Power für Kaffeevollautomaten oder Induktionskochfelder.
  • Für Handwerker & Profis:
  • Echte 3.000 Watt Dauerleistung bedeuten, dass Tischkreissägen, große Bohrhämmer oder Kompressoren mobil betrieben werden können – ganz ohne den Benzingestank, die Abgase und den Lärm eines Generators.
  • Für Hausbesitzer (Notstrom & USV):
  • Dank der extrem schnellen Umschaltzeit (<10ms) ist sie eine professionelle Plug-and-Play USV-Lösung. Sie hält bei Stromausfall nicht nur den Kühlschrank und das Licht am Leben, sondern schützt auch Router und NAS-Server vor Abstürzen. Und bei Bedarf lässt sie sich bis zu 10 kWh mit Zusatzakkus ausbauen.

Der mobile Solargenerator Delta 2 Max von Ecoflow bietet eine Dauerleistung von 2400 Watt und eine Kapazität von 2048 Wh. Wir haben die Premium-Powerstation mit Schnellladefunktion und App-Steuerung getestet.

VORTEILE
  • hohe Leistung und ordentliche Kapazität
  • kurze Ladezeit (am Netzteil & per Solar)
  • umfangreiche Einstellungen per App
NACHTEILE
  • keine Kappen vor den Anschlüssen
  • Lüfter auch bei wenig Leistung immer wieder hörbar

Der mobile Solargenerator Delta 2 Max von Ecoflow bietet eine Dauerleistung von 2400 Watt und eine Kapazität von 2048 Wh. Wir haben die Premium-Powerstation mit Schnellladefunktion und App-Steuerung getestet.

Solargeneratoren mit integrierten Akkus erlauben eine autarke Stromversorgung fernab des Stromnetzes. Dank zahlreicher Anschlussmöglichkeiten inklusive 230-V-Steckdose und ausreichend hoher Dauerleistung bieten sich die mobilen Stromspeicher nicht nur für Campingurlaub und Freizeit, sondern auch für Messen und als Notstromversorgung an. Das Nachladen geschieht wahlweise per Netzteil oder mithilfe von Photovoltaik-Panels. Die Modelle der Delta-Serie sind dank Schnellladefunktion in weniger als einer Stunde zu 80 Prozent geladen.

Die jetzt veröffentlichte Ecoflow Delta 2 Max schließt die Lücke zwischen der Delta 2 und der riesigen Delta Pro. Was die neue Powerstation für aktuell 879 Euro besser macht als die Schwestermodelle, zeigen wir im Test.

Design und Lieferumfang

Wie von Ecoflow gewohnt erreicht uns die Ecoflow Delta 2 Max ordentlich und sicher verpackt. Auf den ersten Blick wirkt sie auf uns wie eine gewachsene Delta 2. Im Unterschied dazu bringt es die Delta 2 Max auf Abmessungen von 50 × 24 × 31 cm und rund 23 kg, statt 21 × 40 × 28 cm (B/L/H) und 12 kg Gewicht bei der Delta 2. Dank der beiden an den kurzen Seiten sitzenden Handgriffen ist die Powerstation zwar mobil, aber wegen des hohen Gewichts nicht für längere Fußmärsche geeignet. Wer die Delta Max 2 bequemer transportieren will, sollte sich eine Sackkarre anschaffen.

Das Tragen der Powerstation ist möglich, aber nicht angenehm.

Das Design wirkt modern und die Verarbeitung ist sehr hochwertig. Anders als viele andere Hersteller verzichtet Ecoflow auf knallige und auffallende Farben und so passt diese mobile Steckdose optisch auch auf den Messestand oder ins Büro und nicht nur auf Campingplatz oder Festival. Die großflächigen Gummifüße sorgen für einen stabilen Stand. Wasserdicht ist das Gehäuse mit den offenen Lüftungsschlitzen nicht. Das ist zwar bei allen Powerstations so, allerdings hätten wir uns wenigstens Schutzabdeckungen für USB-Ports und die Steckdosen gewünscht, damit keine Feuchtigkeit in die Anschlüsse eindringen kann, wenn man die Delta 2 Max in die Wiese stellt.

Die verschiedenen Ein- und Ausgänge, Funktionstasten und Statusdisplay sind über drei Seiten verteilt und nicht zentral angeordnet. An der Frontseite befinden sich oben die Statusanzeige, darunter insgesamt sechs USB-Ports, deren Power-Taster und der On/Off-Taster. Neben insgesamt vier USB-A-Anschlüssen (2x 12 Watt, 2x 18 Watt) stehen zwei USB-C-Ports mit Power-Delivery bis 100 Watt zur Verfügung. Außerdem kann man mit der Powerstation über WLAN und Bluetooth kommunizieren und per App diverse Einstellungen ändern, Ausgänge ein- und ausschalten oder die Leistungsdaten überwachen.

Die Sicherung der Powerstation sowie die Eingänge für Solarpanels und Netzkabel sitzen versteckt hinter einer Kunststoffklappe mittig über den vier 230-V-Steckdosen auf der Rückseite. Hier befindet sich auch ein kleiner Schiebeschalter, mit dem man die Ladeleistung der Powerstation reduziert. Unterhalb der Schuko-Dosen sind ein 12-V-KFZ-Anschluss mit 10 A (Zigarettenanzünder) und zwei 12-V-Rundsteckdosen mit maximal 3 A angebracht. Die 12-V-Verbraucher verfügen über einen eigenen beleuchteten Power-Taster und werden unabhängig von den USB-Ports angesteuert. Hinter zwei kleinen Klappen auf der rechten Gehäuseseite sitzen die Eingänge für die optional erhältlichen Zusatzakkus. Mit deren Hilfe lässt sich die Kapazität der Delta 2 Max auf bis zu 6 kWh verdreifachen.

Beim Stromspeicher setzt der Hersteller wieder auf langlebige LiFePO4-Akkus. Ecoflow verspricht, dass nach 3000 Ladezyklen weiterhin über 80 Prozent der Nennkapazität von rund 2048 Wh verfügbar sein sollen. Bei täglicher Nutzung würde die Powerstation dann fast 10 Jahre lang durchhalten. Außer der Powerstation gehören noch ein 12-V-Kabel, das Netzkabel zum Laden an der Steckdose und ein KFZ-Ladekabel zum Lieferumfang. Ein Adapterkabel auf etwa MC4-Anschlüsse zum Anschluss eines Solarpanels ist nicht beigelegt. Ein klobiges externes Netzteil braucht man hier nicht.

Praxistest

Die Benutzung und Steuerung der Delta 2 Max sind dank klarer Beschriftung und intuitiver Bedienung selbsterklärend. Nach dem Einstecken von Netzkabel oder Solarpanel oder dem Einschalten der Powerstation schaltet sich die Statusanzeige ein und zeigt die Werte für Eingangs- und Ausgangsleistung, die aktuelle Kapazität in Prozent und die errechnete Restlaufzeit bei gleichbleibendem Verbrauch. Auch welche Ausgänge aktuell eingeschaltet sind, ist auf dem Display erkennbar. Nach einigen Minuten schaltet sich die Anzeige dann automatisch ab. Wer jetzt die Werte abfragen will, drückt kurz auf einen der Taster und auf und die Anzeige schaltet sich wieder ein. Ob Ausgänge gerade aktiv sind, zeigt zusätzlich eine kleine LED im jeweiligen Power-Taster.

Zunächst entladen wir die Delta 2 Max vollständig und machen dabei gleich unsere ersten Leistungstests. Die angeschlossenen Verbraucher, egal ob mit Gleich- oder Wechselstrom, funktionieren dank reiner Sinuswelle ordnungsgemäß und ohne Auffälligkeiten.

Die Ecoflow Delta 2 Max eignet sich dank der hohen Leistung auch für Gartengeräte und Werkzeuge.

Das Laden von Geräten wie Handy, Actioncam oder MacBook Pro per USB-C mit PD bis 100 W funktionierte reibungslos. Mittelstarke Verbraucher wie Drohnen-Ladegerät, Kompressorkühlbox, Gaming-PC, moderate Werkzeuge oder Lampen bringen die Delta 2 Max nicht mal ansatzweise aus der Fassung. Auch stärkere Verbraucher wie Säbelsäge, elektrischer Rasentrimmer und E-Kettensäge versorgt die Powerstation anstandslos. Selbst der Wasserkocher mit 1800 W arbeitet dank Energiepuffer durch den sogenannten X-Boost (bis 3100 W) zuverlässig. Lediglich bei unserer Kappsäge mit einem Anlaufstrom von über 3500 W bringen wir die Delta 2 Max an ihre Grenzen. Diese konnten wir bisher nur mit der Ecoflow Delta Pro betreiben. Bei Überlast werden die entsprechenden Ausgänge der Delta 2 Max sofort und zuverlässig abgeschaltet.

Nun geht es ans Aufladen des geleerten Akkus. Dazu nutzen wir zunächst das interne Netzteil. An der Steckdose angeschlossen, nimmt die Delta 2 Max zwar sofort Fahrt auf, der Lärmpegel bleibt aber selbst bei einer Eingangsleistung von über 2100 Watt deutlich hinter Delta 2 oder der beim Ladevorgang sehr lauten Delta Pro. In knapp einem halben Meter messen wir selbst bei voller Leistung knapp 41 bis 42 dB. Andere Modelle bringen es hier auf locker 55 dB und mehr. Bei reduzierter Ladeleistung (400 Watt) verlängert sich zwar die Ladedauer, allerdings reduziert sich auch die Lautstärke auf etwa 32 bis 35 dB.

Aber nicht nur die Lautstärke, sondern auch die Ladeleistung ist beeindruckend. Nach knapp einer Stunde (53 Minuten im Test) sind die Akkus der Delta 2 Max schon zu 80 Prozent geladen. Bis wir 100 Prozent erreichen, vergehen knapp eineinhalb Stunden (91 Minuten). Ein hervorragender Wert für solch eine hohe Kapazität. Viele, selbst deutlich schwächere Powerstations mit weniger Kapazität, wie die EBL MP500, benötigen zwischen sechs bis acht Stunden, um sie per Netzteil zu laden.

Das Laden per Photovoltaik funktioniert ebenfalls mit bis zu 1000 Watt. So ausgestattet bräuchte die Delta 2 Max zum Laden per Solar etwas weniger als drei Stunden – gutes Wetter vorausgesetzt.

Die Ecoflow Delta 2 Max zusammen mit dem 400-Watt-Panel des Herstellers.

Bei den anschließenden Langzeittests überprüfen wir, wie viel Strom wir der Delta 2 Max in der Praxis tatsächlich entnehmen können. Wie hoch der Wandlungsverlust in der Realität ausfällt, ist vorwiegend von den angeschlossenen Verbrauchern abhängig. Am größten war im Test die Ausbeute bei Nutzung eines starken Verbrauchers mit 230 Volt. Bei angeschlossenem Heizlüfter mit einer Leistung von bis 1800 Watt flossen knapp 1860 Wh, was hinsichtlich der Nennkapazität einer Ausbeute von fast 91 Prozent entspricht – ein hervorragender Wert. Beim Anschluss von PC-Arbeitsplatz und einiger kleinerer Verbraucher (in Summe 80 Watt bis 120 Watt) entnehmen wir noch rund 1702 Wh, was immerhin noch 84 Prozent der Nennkapazität entspricht. Die größten Verluste traten bei Nutzung der 230-V-Dosen und einiger schwacher Lampen mit nur knapp 30 Watt auf. Hier flossen nur etwa 1515 Wh, was etwa 74 Prozent der Nennkapazität entspricht. Unseren Arbeitsplatz mit Macbook Pro, zwei 24-Zoll-Monitoren, Drucker und Telefon (etwa 120 Watt bis 140 Watt) versorgt die Delta 2 Max gut zwei Arbeitstage am Stück und gibt dabei rund 1720 Wh ab, was einem Verlust von 16 Prozent entspricht. Das entspricht beinahe der von den meisten Herstellern angegebenen 85 Prozent an nutzbarer Kapazität.

Bei über 100 W Ausgangsleistung schalten sich die internen Lüfter während des Tests zu. Bei weniger Leistung bleibt die Delta 2 Max in der Regel stumm. Nur sporadisch drehen kurzzeitig die Lüfter hoch. Diese sind zwar hörbar, aber deutlich leiser als bei vielen anderen Powerstations. Die Lautstärke ist selbst bei über 400 Watt Leistungsabgabe etwa mit der eines klassischen Office-PCs vergleichbar. Bei höherer Leistung drehen zwar auch die Lüfter hoch, insgesamt bleibt die Lautstärke aber gut erträglich. Wer im Zelt direkt daneben schlafen möchte, sollte bei unter 100 Watt Leistung bleiben, dann ist die Powerstation praktisch lautlos. Hier wäre eine angeschlossene Kompressorkühlbox in der Regel deutlich lauter.

Gleichzeitiges Laden und Entladen der Delta 2 Max ist problemlos möglich. Die bei der Delta 2 massiv beworbene USV-Funktion ist hier allerdings nicht an Bord. In den Tests reichte die Umschaltzeit auch nicht aus, um unseren Gaming-PC am Laufen zu halten.

Eine Bedienung per App empfanden wir in der Vergangenheit immer als unnötig. Die Statusüberwachung aus der Ferne kann zwar sinnvoll sein, wirklich brauchen, tun wir sie aber nicht. Optimal finden wir allerdings, dass man per App viele Einstellungen an der Powerstation vornehmen kann. So deaktivieren wir etwa den Status-Ton und ändern die automatischen Abschaltzeiten für Ausgänge und Display. Zusätzlich kann man die nutzbare Kapazität einschränken oder die Ladeleistung reduzieren. So hat der Nutzer selbst die Wahl zwischen voller Leistung und schonendem Umgang mit dem Akku.

Preis

Die Ecoflow Delta 2 Max gab es zum Testzeitpunkt ab 1760 Euro. Jetzt bekommt man sie bei Ebay für 879 Euro.

Fazit

Die Ecoflow Delta 2 Max ist perfekt für all jene, denen die Kapazität und Leistung der Delta 2 nicht ausreichen. Mit 2400 Watt ist sie zwar etwas schwächer als die XL-Powerstation Delta Pro, allerdings ist sie auch deutlich kompakter und günstiger.

Wer eine kompakte und trotzdem starke Powerstation zur Nutzung mit Solarmodulen oder als Notstromversorgung sucht, der ist mit der Ecoflow Delta 2 Max besser beraten. Auch wenn es um kurze Ladezeiten und lange Lebensdauer geht, ist die Delta-Serie eine exzellente Wahl. Zudem ist der Akku optional erweiterbar, und die wichtigsten Einstellungen können per App individualisiert werden.

Die Lüfter sind zwar auch in diesem Solargenerator hörbar, deren Lautstärke ist – anders als bei den Schwestermodellen – aber gänzlich alltagstauglich. Selbst bei voller Ladeleistung macht die Delta 2 Max erfreulich wenig Lärm. Schade ist lediglich, dass die Ausgänge ungeschützt und damit potenziell für Feuchtigkeit anfällig sind.

Powerstations mit hoher Leistung und Kapazität sind praktisch, aber teuer. Fossibot hält mit der F2400 dagegen. Wir haben den Solargenerator mit 2400 Watt und 2048 Wattstunden getestet.

VORTEILE
  • hohe Leistung und Kapazität
  • Ausstattung mit LiFePo4-Akkus, USV-Funktion, Ladeleistungsbegrenzung
  • sehr leise
NACHTEILE
  • Kunststoff riecht unangenehm
  • Bei USV-Funktion wird Erdleiter nicht durchgeschliffen

Powerstations mit hoher Leistung und Kapazität sind praktisch, aber teuer. Fossibot hält mit der F2400 dagegen. Wir haben den Solargenerator mit 2400 Watt und 2048 Wattstunden getestet.

Die Fossibot F2400 ist seit Längerem ein absoluter Preis-Leistungs-Kracher und der Deal-Preis von 1300 Euro zum Testzeitpunkt am 3.3.2023 war schon richtig gut. Mittlerweile ist die Powerstation mit dem Coupon-Code HjzCwwkB für nur noch 609 Euro bei Geekmaxi erhältlich. Das Set mit F2400 und mobilem 200-Watt-Solarpanel Fossibot SP200 gibt es mit dem Coupon-Code HjzCwwkB für 809 Euro statt für 879 Euro.

Mobile Stromspeicher eignen sich als Notstromversorgung und überall dort, wo Strom fernab der Steckdose benötigt wird. Zwar gibt es großartige Solargeneratoren bis 500 Euro, deren Leistung und vor allem die Kapazität sind aber sehr begrenzt. Starke Verbraucher wie Werkzeug, Garten- und Küchengeräte lassen sich damit gar nicht oder bestenfalls für einige Minuten betreiben. Wer energiehungriges Equipment betreiben oder längere Zeitspannen überbrücken will, muss für leistungsstarkes Modell in der Regel mehrere tausend Euro investieren.

In diese Kerbe schlägt der chinesische Hersteller Fossibot mit der F2400. Warum uns das Modell auch abgesehen von Preis, Leistung und Kapazität hervorragend gefällt, klärt dieser Test.

Ausstattung

Die Ausstattungsmerkmale der Fossibot F2400 lesen wie die technischen Daten einer mehreren tausend Euro teuren Marken-Powerstation: 2400 Watt, 2048 Wattstunden, USV-Funktion, Schnellladefunktion und USB-C mit PD bis 100 Watt. Zudem lässt sich die Powerstation mit bis 500 Watt per Solarpanel laden und der Ladestrom begrenzen. Mit einem Gewicht von rund 22 Kilogramm und Abmessungen von 39 × 28 × 32 Zentimetern gehört die F2400 zu den „großen“ Powerstations und ist mit den beiden Handgriffen zwar mobil, aber eben nicht für Ausflüge mit Fahrrad oder Rucksack geeignet. Die Verarbeitung ist tadellos, allerdings riecht der Kunststoff der Powerstation unangenehm. Zumindest nach dem Auspacken, nach einigen Tagen legt sich der Geruch.

Was uns direkt nach dem Auspacken positiv auffällt, ist das praktische Design. Form und Größe erinnern zwar an andere Powerstations wie die Bluetti AC200 Max, allerdings hat der Hersteller viele Details vorbildlich gelöst. Los geht es mit den geschützten Anschlüssen. Bei der F2400 sind alle Steckdosen und sogar die Lüftungsschlitze durch Klappen und Gummikappen geschützt. Das ist ideal, wenn der Stromspeicher im Freien zum Einsatz kommt. Bisher haben wir das bei allen Powerstations bemängelt. In der Regel sind die Anschlüsse gar nicht oder nur zum Teil geschützt. Beim Betrieb müssen bei der F2400 entsprechend die beiden seitlichen Lüftungsklappen geöffnet werden.

Angeschlossene Verbraucher finden auf der Powerstation ausreichend Platz.

Ein weiteres praktisches Highlight: Es ist alles kompakt an Bord. Ein externes Netzteil wie bei etwa Bluetti ist nicht nötig. Die mitgelieferten Kabel sind ebenfalls direkt in der Powerstation verstaut. Sie befinden sich versteckt unter einer Klappe auf der Oberseite. Neben einem Kaltgerätekabel gehören ein Anschlusskabel für Solarpanels und ein 12-Volt-KFZ-Lader (Zigarettenanschluss) zum Lieferumfang. Die Powerstation verfügt über einen Hauptschalter zum Ein- und Ausschalten. Zur Aktivierung der einzelnen Funktionen (12-Volt-Ausgänge, USB-Ausgänge, 230-Volt-Ausgänge und die Notlampe) gibt es jeweils eigene Powertaster.

Auf der Vorderseite befinden sich links die Gleichstromausgänge für 12-Volt-Verbraucher und rechts die insgesamt sechs USB-Anschlüsse. Neben zwei Rundsteckdosen für 12 Volt mit maximal 3 Ampere stehen noch eine KFZ-Dose (Zigarettenanzünder) mit maximal 10 Ampere und eine XT-60-Dose mit bis zu 25 Ampere zur Verfügung. Bei den USB-Ports gibt es zweimal USB-A mit QC 3.0 (18 Watt), dreimal USB-C mit PD bis 20 Watt und einmal USB-C mit PD bis 100 Watt. Somit sind auch starke Gleichstromverbraucher wie portable Kühlboxen oder das Macbook Pro kein Problem für die F2400.

Mittig sitzen oben das einfarbige Statusdisplay und darunter die integrierte Notlampe. Auf dem Display erkennt der Nutzer, welche Ausgänge aktiv sind, wie viel Ein- und Ausgangsleistung anliegen und die Restkapazität in Prozentschritten. Auch die geschätzte Restlaufzeit auf Berechnung des aktuellen Verbrauchs werden dargestellt.

Alle nötigen Kabel sind in der Powerstation verstaut. Das Netzteil ist im Gehäuse integriert.

Eine echte Besonderheit ist der rechts neben dem Display angebrachte silberne Drehschalter, mit dem der Nutzer die Ladeleistung reduzieren kann. Neben 1100 Watt stehen 900, 700, 500 und 300 Watt zur Verfügung. Bei maximaler Leistung ist die F2400 nach nur knapp zwei Stunden aufgeladen, warum also sollte man die Leistung herunterregeln? Die Antwort ist einfach: Weil man die Powerstation so auch an schwachen Leitungen, etwa auf dem Campingplatz, aufladen kann. Dieses Feature kannten wir so bisher nur von der Ecoflow Delta Pro, wo sich diese und weitere Einstellungen per App vornehmen lassen. Auf eine App verzichtet Fossibot zwar, das aus unserer Sicht wichtigste Feature ist aber an Bord.

Die drei 230-Volt-Wechselstromausgänge befinden sich geschützt hinter einer Klappe auf der rechten Gehäuseseite. Statt Universalsteckdosen wie bei vielen anderen chinesischen Powerstations kommen hier klassische Schuko-Dosen zum Einsatz. Die sind zwar weniger flexibel, bieten dem Stecker aber deutlich besseren Halt. Die Eingänge zum Laden der Powerstation sind auf der linken Seite platziert. Auch der 230-Volt-Anschluss und der Edison-Stecker für Solarpanels sind durch eine Klappe geschützt.

Fossibot F2400: Alle Anschlüsse und Lüftungsöffnungen sind durch Klappen oder Dichtungen geschützt.

Praxistest

Da der Akku der F2400 im Lieferzustand fast leer ist, laden wir die Powerstation zunächst an der Steckdose auf. Das geht dank Schnellladefunktion angenehm fix und so sind die LiFePo4-Akkus nach eineinhalb Stunden wieder voll. Bei geleertem Akku dauert der Ladevorgang knapp zwei Stunden – zumindest bei maximaler Ladeleistung. Ein ausgezeichneter Wert.

Derart kurze Ladezeiten sind in der Regel den teuren Premium-Powerstations vorbehalten. Powerstations aus China benötigen hingegen oft fünf bis acht Stunden – selbst bei geringer Kapazität. Ein weiterer Pluspunkt ist die Akku-Technologie. Die LiFePO4-Akkus halten bis zu 80 Prozent der Nennkapazität auch nach 3000 bis 3500 Ladezyklen.

Die Stromeingänge der Fossibot F2400 - hier mit angeschlossenem Solarpanel.

Was uns beim Aufladen direkt auffällt, ist die geringe Lautstärke. Im ersten Moment dachten wir gar, die Lüfter wären defekt, weshalb wir die Lüftung geschlossen und eine Überhitzung provoziert haben. Zwar laufen die Lüfter bei geschlossenen Öffnungen hörbar an, bei geöffneten Luftschlitzen bleibt die F2400 aber selbst unter hoher Last flüsterleise. So wünschen wir uns das! Sowohl beim Ladevorgang als auch bei der Stromabgabe bleibt die Powerstation leise – selbst unser Notebooklüfter ist lauter! Somit ist die F2400 auch für etwa Schlafzimmer oder Zelt geeignet.

Das Laden per Photovoltaik funktioniert ebenfalls zuverlässig. Im Test haben wir die F2400 zusammen mit Panels von Ecoflow, EBL und Bluetti ausprobiert und dabei auch Strom entnommen. Das gleichzeitige Laden und Entladen ist mit der Fossibot problemlos möglich, weshalb sie sich auch etwa als Insellösung für Camping oder Gartenhütte eignet. Beim Anschluss von den maximal möglichen 500-Watt-Solarleistung dauert der Ladevorgang bei idealem Wetter im Idealfall vier Stunden. Erfahrungsgemäß liegt die tatsächliche Ladedauer bei eher fünf bis sechs Stunden. Angesichts der großen Kapazität ein guter Wert.

Bei den folgenden Leistungstests schließen wir unterschiedliche Verbraucher an die verschiedenen Anschlüsse und prüfen, ob die versprochenen Leistungsdaten eingehalten werden. Und die F2400 liefert ab. Neben den starken USB-Ausgängen überzeugt vor allem die Leistung der 230-Volt-Anschlüsse. So laden wir etwa die Ecoflow Delta Pro sogar mit knapp über 2400 Watt und auch das funktioniert. Beim Zuschalten eines weiteren Verbrauchers wird die Leistungsgrenze dann aber überschritten und die F2400 deaktiviert zuverlässig die 230-Volt-Ausgänge.

Selbst bei knapp mehr als 2400 Watt bleibt die Fossibot F2400 leise.

Während der Nutzung sollte man laut Anleitung unbedingt die Klappen vor den Lüftern öffnen. Tut man das nicht, wird die Powerstation zwar warm und die Lüfter drehen hoch, ansonsten hatten wir bei Raumtemperatur aber keine Probleme. Trotzdem sollte man die seitlichen Klappen öffnen, um mittelfristig Beschädigungen durch Überhitzung zu vermeiden.

Spannend wird es dann bei den Kapazitätstests. Hier prüfen wir, wie viele Wattstunden wir der Powerstation tatsächlich entnehmen können. Um einen aussagekräftigen Wert zu erhalten, machen wir den Test einmal mit ganz unterschiedlichen Verbrauchern, einmal mit starken und einmal mit schwachen 230-Volt-Verbrauchern. Einen Durchgang mit Gleichstromverbrauchern haben wir uns in diesem Fall erspart, da solch riesige Kapazitäten tendenziell eher für starke Geräte verwendet werden.

In den verschiedenen Durchgängen entnehmen wir der Fossibot zwischen 1478 und 1644 Wattstunden. Das klingt angesichts der Nennkapazität von 2048 Wattstunden vielleicht enttäuschend, ist es aber nicht. Um Tiefenentladung zu vermeiden, verbleiben sicherheitshalber immer mindestens 200 Wattstunden in den langlebigen LiFePO4-Akkus. Die verbliebenen 1848 Wattstunden sind zu zwischen 80 und 89 Prozent nutzbar – ein durchschnittlicher Wert, wie wir ihn auch von anderen Powerstations her kennen.

Doch was bedeutet das? Unsere Ecoflow Delta Pro mit einer Ladeleistung von über 2400 Watt könnten wir etwa eine 40 Minuten laden. Unseren Gaming-PC könnten wir dann schon gut sieben Stunden unter Volllast betreiben. Unseren PC-Arbeitsplatz würde die F2400 sogar für über zwölf Stunden mit Strom versorgen. Eine Stunde Arbeit mit der elektrischen Kettensäge hat uns nur etwa 12 Prozent Kapazität gekostet.

Die Fossibot F2400 ist auch für energiehungrige Gartengeräte und Werkzeug geeignet.

Der Hersteller bewirbt die F2400 auch als USV. Das überprüfen wir und stecken die Powerstation zwischen Steckdose und unseren Gaming-PC. Nach dem Hochfahren des Computers und dem Start eines Spiels legen wir die Sicherung des Arbeitszimmers um. Und es passiert, außer einem Klicken in der Powerstation, nichts. Rechner und Monitor arbeiten unterbrechungsfrei weiter. Die Funktion als USV können wir somit bestätigen. Ein aus unserer Sicht wirklich sinnvolles Extra. Da hier der Akku nicht genutzt wird, solange Netzstrom zur Verfügung steht, geht die Funktion auch nicht zulasten der Lebensdauer.

Allerdings haben wir hier noch einen Hinweis gefunden: Zu beachten ist, dass bei der USV-Funktion der Erdleiter nicht durchgeschliffen wird und angeschlossene Geräte nicht über den hauseigenen FI-Schutzschalter abgesichert sind. Das kann potenzielle Gefahren bergen und angeschlossene Geräte bei einem Kurzschluss beschädigen. Wer diese Funktion aber nicht verwenden will, kann problemlos zur Fossibot F2400 greifen.

Preis und Varianten

Die Fossibot F2400 ist seit Längerem ein absoluter Preis-Leistungs-Kracher und der Deal-Preis von 1300 Euro zum Testzeitpunkt am 3.3.2023 war schon richtig gut. Mittlerweile ist die Powerstation mit dem Coupon-Code HjzCwwkB für nur noch 609 Euro bei Geekmaxi erhältlich. Das Set mit F2400 und mobilem 200-Watt-Solarpanel Fossibot SP200 gibt es mit dem Coupon-Code HjzCwwkB für 809 Euro statt für 879 Euro.

Fazit

Wer eine starke Powerstation sucht, bekommt mit der Fossibot F2400 eine durchdachte und zuverlässige Lösung mit unschlagbarem Preis-Leistungs-Verhältnis. Aktuell bietet keine andere Powerstation eine vergleichbare Ausstattung zu einem derart interessanten Preis. Neben der hohen Leistung und Kapazität punktet die F2400 auch mit der niedrigen Lautstärke, den geschützten Anschlüssen, der Schnelllade- und der USV-Funktion. Selbst deutlich teurere Premium-Modelle können hier in einigen Punkten nicht mithalten.

Die stärkere Ecoflow Delta Pro bietet zwar noch mehr Leistung, allerdings ist sie deutlich teurer und zudem unangenehm laut. Die ähnlich wie die F2400 ausgestattete Jackery Explorer 2000 Pro ist teurer und verzichtet auf die Begrenzung der Ladeleistung. Bei der Anker Powerhouse 757 gibt es zwar Schnellladung und eine USV-Funktion, sie bietet aber weniger Kapazität und verzichtet auf eine Ladeleistungsbegrenzung.

Alles in allem bietet keine andere Powerstation derzeit eine ähnlich gute Ausstattung zu einem vergleichbaren Preis. Dank des Aktionspreises ist die Fossibot F2400 die erste Wahl für alle, die eine starke mobile Steckdose mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis suchen.

LiFePo4-Akkus mit 1229 Wh, 230-V-Ausgänge mit 1500 W, Schnelllade- und USV-Funktion – der Solargenerator Powerhouse 757 von Anker bietet ein gelungenes Gesamtpaket zu einem gehobenen Preis. TechStage hat den mobilen Stromspeicher für Photovoltaik getestet.

VORTEILE
  • hohe Leistung und niedrige Lautstärke
  • informatives Status-Display
  • langlebige LiFePo4-Akkus
  • USV-Funktion
NACHTEILE
  • hoher Preis
  • ungeschützte Anschlüsse
  • hohes Gewicht

LiFePo4-Akkus mit 1229 Wh, 230-V-Ausgänge mit 1500 W, Schnelllade- und USV-Funktion – der Solargenerator Powerhouse 757 von Anker bietet ein gelungenes Gesamtpaket zu einem gehobenen Preis. TechStage hat den mobilen Stromspeicher für Photovoltaik getestet.

Update: Die Powerhouse 757 wird aktuell stark reduziert angeboten. Als unser Testbericht im Juli letzten Jahres erschien, lag der Preis noch bei stolzen 1700 Euro. Derzeit landet die Powerstation 459 Euro inklusive Versand ür 649 Euro (Kauflink)im Warenkorb.

Powerstations mit integriertem Solargenerator und 230-V-Steckdose ermöglichen die Stromversorgung von Verbrauchern unabhängig und fernab vom Stromnetz. Dank hoher Leistung und zahlreichen Anschlussmöglichkeiten inklusive 12-V-Anschlüssen und USB-Ports bieten sich die Geräte für Hobby, Beruf oder auch als Notstromversorgung an. Das Aufladen der Akkus funktioniert in der Regel wahlweise per Netzteil an der Steckdose, per 12-V-KFZ-Anschluss oder mithilfe eines Solarmoduls. So bieten die Geräte eine höchstmögliche Flexibilität und versprechen Unabhängigkeit.

Dieser Test einer Powerstation gehört zu unseren Themenwelten Outdoor und Camping. Hier zeigen wir etwa Hightech-Gadgets zum Wandern, Ferngläser mit Entfernungsmesser oder erklären, worauf man beim Kauf einer Taschenlampe achten sollte.

Dieses Mal geht es um die Portable Powerstation 757 von Anker für aktuell rund 650 Euro. Der Hersteller ist ein bekannter Anbieter für elektronisches Zubehör, der uns in der Vergangenheit immer wieder mit seinem ordentlichen Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen konnte. Ob die stärkste Powerstation von Anker überzeugen kann, zeigt dieser Test.

Design und Ausstattung

Das Design der schwarz-silbernen Anker Powerhouse 757 weicht deutlich vom optischen Erscheinungsbild der kleineren Modelle Powerhouse 521 und Powerhouse 535 ab und gefällt uns richtig gut. Mit Abmessungen von 463 mm x 288 mm x 237 mm und einem Gewicht von rund 20 kg ist das Top-Modell von Anker zwar noch mobil, für Fahrradtour oder Wanderungen ist die Powerhouse 757 aber deutlich zu sperrig. Dafür sprechen die Daten für sich: bis zu 1500 W Ausgangsleistung (reine Sinuswelle) pro 230-V-Steckdose und eine Kapazität von 1229 Wh.

Anker Powerhouse 757

Das rechteckige, abgerundete Gehäuse verfügt über zwei seitlich an der Oberkante angebrachte Handgriffe. Das erleichtert den Transport und sorgt für eine ebene Fläche. So können andere Gegenstände darauf gestapelt werden, was wir gut finden.

Ganz eigenständig ist das Design allerdings nicht. Wie wir darauf kommen, zeigt folgendes Foto, welches die Powerhouse 757 vor den Solargeneratoren Ecoflow Delta und Ecoflow River zeigt. Letztlich scheint sich Anker diese beiden Geräte als Vorbild genommen zu haben. Ob nun kopiert und zufällig so geschehen – das Design gefällt uns und die Verarbeitung ist tadellos und hochwertig.

Vorne die Anker Powerhouse 757 - dahinter die Ecoflow Delta und Ecoflow River.

Anker hat alle Stromausgänge, Taster, Lampe und Statusdisplay an der Vorderseite platziert. Auf der Rückseite befinden sich hinter einer kleinen Klappe nur die Sicherung, die Netzteildose und der Eingang für Photovoltaik oder das KFZ-Netzteil per XT60-Stecker.

Auf der Vorderseite ist ganz oben eine über die gesamte Gehäusebreite verlaufende LED als Notbeleuchtung angebracht. Deren Power-Taster ist rechts darunter platziert. Mittig finden wir einen kleinen Reset-Button, den Power-Save-Schalter, das große und helle Statusdisplay und den Display-Taster. Darunter sitzen links die 12-V-Dose (Zigarettenanzünder) mit bis zu 120 W Leistung samt eigenem Power-Taster, die insgesamt sechs USB-Anschlüsse und die beiden 230-V-Steckdosen inklusive On-Off-Taster. Was uns positiv auffällt, sind die hochwertigen Metall-Taster für 12-V und 230-V-Ausgänge. Schade, dass Anker diese nicht auch für Lampe und Display nutzt. Schade auch, dass Anker nur dem 12-V-Anschluss eine Schutzkappe verpasst hat. Bei der Nutzung im Freien wären uns abgedeckte Steckdosen deutlich lieber. Aber dieser Kritikpunkt ist uns bei bisher allen Powerstations aufgefallen – die einzige positive Ausnahme ist hier die Bluetti Poweroak AC200 Max.

Das helle und große Statusdisplay der Powerhouse 757 sieht gut aus und hinterlässt einen positiven Eindruck. Neben der genauen Restkapazität in 1-Prozent-Schritten werden hier etwa die aktiven Ausgänge samt Ausgangsleistung dargestellt. Auch die anliegende Eingangsleistung ist auf einen Blick ersichtlich. Das hilft etwa beim Ausrichten des oder der Photovoltaik-Panels. Die restliche Akkulaufzeit oder Ladezeit und der Power-Save-Modus sind ebenfalls ersichtlich. Ein praktisches und nur bei einigen Modellen verwendetes Extra.

Das Statusdisplay der Anker Powerhouse 757.

Positiv, dass Anker bei seiner Flagship-Powerstation auf ein starkes internes Netzteil mit satten 1000 W setzt – ähnlich wie etwa Ecoflow oder Jackery. Andere Hersteller wie etwa Bluetti nutzen ausschließlich externe Netzteile. Diese sind sperrig und zudem häufig so schwach, dass das Aufladen zwischen fünf und acht Stunden dauert. Richtig gut finden wir außerdem die hohe Leistung der USB-Ports, welche auch für energiehungrige Verbraucher wie unser Macbook Pro ausreichend ist. Die vier USB-A-Ausgänge leisten je 12 W, die beiden USB-C-Anschlüsse liefern 60 W und 100 W. Auf ein zusätzliches Netzteil für etwa Notebook, Tablet oder Smartphone kann man so getrost verzichten.

Neben der Powerhouse 757 samt Netzteilkabel gehören eine Anleitung, ein Mehrfach-XT60-Adapter und ein KFZ-Stecker zum Lieferumfang.

Praxistest

Vor Beginn der Praxiserfahrungen wollen wir noch kurz auf eine Besonderheit der Powerhouse-Serie von Anker eingehen: die Power-Save-Funktion. Die USB-Ausgänge der Powerstations von Anker sind grundsätzlich aktiv, was zu einer langsamen, aber dauerhaften Entladung des Akkus führt. Wer das nicht möchte, aktiviert die Funktion. In Folge erkennt die Powerhouse, wenn ein USB-Gerät angeschlossen wird und aktiviert erst dann den entsprechenden Ausgang. Zudem erkennt die Powerstation, wenn ein angeschlossener Verbraucher wie Actioncam, Laptop oder Tablet voll aufgeladen ist – der Ausgang wird dann abgeschaltet, um Strom zu sparen. In Folge können USB-Verbraucher jederzeit eingesteckt und versorgt werden, ohne jedes Mal die Ports ein- und wieder ausschalten zu müssen.

Das Abschalten der Stromsparfunktion kann bei manchen Anwendungen aber durchaus sinnvoll sein. Wir haben etwa eine 360-Grad-Kamera über Nacht angeschlossen, um eine 12 Stunden lange Zeitrafferaufnahme zu machen. Bei aktiver Power-Save-Funktion würde die Powerstation die angeschlossene Kamera nur so lange mit Strom versorgen, bis deren Akku gefüllt ist – für eine lange Aufnahmezeit wäre das dann aber zu wenig. Ohne die Funktion wird die Kamera dauerhaft mit Strom versorgt und so klappt die Aufnahme auch über einen Zeitraum von mehreren Tagen.

Anker Powerhouse 757

Nun aber zu den praktischen Erfahrungen. Zunächst laden wir den Akku der Powerhouse 757 an der Steckdose auf. Und das geht dank der Schnellladefunktion mit knapp 1000 W ordentlich schnell und trotzdem fast lautlos. Selbst bei den im Test hochsommerlichen Raumtemperaturen ist der interne Lüfter kaum zu hören. Erst am Ende der Ladephase dreht der Lüfter dann für etwa 15 Minuten auf und ist dann auch lauter. Die meisten bisher getesteten Powerstations machen aber deutlich mehr Lärm und das häufig über die gesamte Ladedauer hinweg. Das Laden von 0 auf 100 Prozent dauert im Test rund eine Stunde und 33 Minuten, was der Herstellerangabe entspricht. Auch die Angabe von 0 auf 80 Prozent in rund einer Stunde können wir bestätigen (bei uns 62 Minuten). Hervorragend! So ist die Powerstation auch kurzfristig einsetzbar!

Die Ladeanschlüsse sind auf der Rückseite platziert.

Das Laden per Photovoltaik testen wir mit verschiedenen Panels von Ecoflow und Bluetti, da diese ebenfalls auf den klassischen zweiteiligen Solar-Steckverbinder setzen. Andere Panels mit 11 V bis 30 V bis 10 A sind ebenfalls nutzbar, brauchen im Zweifel aber einen zusätzlichen Adapter. Was uns hier sofort auffällt, ist die mit 300 W geringe maximale Eingangsleistung für Photovoltaik. Zum Vergleich, an die Jackery Explorer 2000 Pro (Testbericht) hatten wir insgesamt 1200-W-Solarleistung hängen. Das Aufladen per Sonnenenergie dauert so deutlich länger als per Netzteil. Der Hersteller gibt hier etwas über dreieinhalb Stunden für 80 Prozent Kapazität an. In der Praxis brauchen wir mit unserer Nennleistung von 350 W an einem wolkigen Tag knapp sechs Stunden für eine volle Aufladung. Das ist zwar langsamer als bei anderen Top-Modellen, aber ein ordentliches Ergebnis hinsichtlich der Kapazität. In der Praxis kann die Powerhouse 757 problemlos an einem Sonnentag per Solarpanel laden. Da die Panels nicht gerade günstig und kompakt sind, finden wir die Einschränkung verschmerzbar.

Bei den Leistungstests sind dieses Mal starke Verbraucher gefragt. Die 1500 W je Steckdose sind eine ordentliche Hausnummer. Zur Veranschaulichung: Unser PC-Arbeitsplatz braucht im Normalbetrieb trotz Drucker, Macbook und mehreren Monitoren nur etwa 120 W – hier bleibt sogar der interne Lüfter leise. Selbst unser privater Gaming-PC bringt es unter Last samt Zubehör nur auf unter 900 W. Immerhin ist der Lüfter dann zu hören – allerdings in einer gut erträglichen Lautstärke. Auch Bohrmaschine, Handkreissäge, Zuckerwattemaschine, Toaster, Eiswürfelbereiter oder Rasentrimmer versorgt die Powerhouse 757 anstandslos. Erst Wasserkocher, Induktionskochplatte und Kreissäge mit 1800 W bis 300 W bringen die Powerstation an ihre Leistungsgrenze. Beim Überschreiten der 1500 W werden die Ausgänge umgehend abgeschaltet, was in den Tests zuverlässig funktioniert.

Anker Powerhouse 757

Was wir ebenfalls überprüfen, ist die vom Hersteller beworbene Umschaltzeit von 20 ms zwischen Netzteil und Akku. Bei angestecktem Netzteil versorgt die Powerhouse die verbundenen Verbraucher direkt per Power-Through-Funktion. Fällt der Strom aus, schaltet die Powerhouse 757 dann auf Akkubetrieb um. In der Praxis funktioniert das zumindest mit unserem Gaming-PC, dem Laser-Engraver oder dem 3D-Drucker zuverlässig. Bei empfindlichen Messmitteln oder Servern könnte das anders aussehen, für klassische Anwendungen aus dem Privatbereich ist die Umschaltzeit ausreichend. Wer möchte, kann die Powerhouse 757 also auch als USV (Ratgeber) einsetzten, ohne die Akkus dabei zu belasten. Diese Funktion hatte von den bisher getesteten Powerstations bisher nur die Ecoflow Delta an Bord. Diese ist auch in Sachen Design und den groben Leistungsdaten vergleichbar – allerdings deutlich kleiner. Das liegt vorwiegend an der verwendeten Akkutechnologie. Während Ecoflow auf Li-Ion-Akkus mit höherer Energiedichte, aber weniger Lebenszyklen setzt, nutzt Anker die größeren, allerdings deutlich langlebigeren LiFePo4-Akkus.

In unseren Kapazitätstests ziehen wir zwischen 1034 und 1109 Wh aus der Powerstation, was einem Umwandlungsverlust zwischen knapp zehn und sechzehn Prozent entspricht. Das deckt sich mit den Erfahrungen bei anderen Modellen. Je nach Verbraucher liegt der Verlust bei durchschnittlich 15 Prozent. Die geringsten Einbußen gibt es bei Nutzung von Gleichstrom. 230-V-Verbraucher mit geringer Leistung sorgen für die höchsten Verluste. Unseren PC-Arbeitsplatz versorgt die Powerhouse 757 für gut zehn Stunden, bevor der Akku leer ist.

Anker Powerhouse 757

Preis

Als unser Testbericht im Juli 2022 erschien, lag der Preis für die Anker Powerhouse 757 noch bei 1700 Euro. Trotz der tollen Ausstattung war dies damals doch ein sehr hoher Preis. Inzwischen ist die Anker Powerhouse 757 mit 1229 Wh und 1500 Watt für 459 Euro erhältlich.

Fazit

Die Anker Powerhouse 757 hat uns positiv überrascht. Zwar ist das Design wohl eher keine Eigenleistung und auch der Preis nicht gerade günstig, in Sachen Ausstattung und Leistung hat Anker hier aber viel richtig gemacht. Der Solargenerator Anker Powerhouse 757 ist eines der Top-Modelle auf dem Markt!

Neben den langlebigen LiFePo4-Akkus punktet die Powerstation mit Schnellladefunktion per Netzteil, der praktischen USV-Funktion und den leistungsstarken USB-Ausgängen. Mit 1229 Wh und zweimal 1500 W eignet sich dieser mobile Stromspeicher auch für stärkere Verbraucher wie Werkzeug oder manche Küchenmaschinen. Die Ladezeit per Solarpanel ist ausreichend, um sich auch beim Camping dauerhaft mit Strom zu versorgen. Eine etwas höhere zulässige Eingangsleistung per Solar wäre trotzdem wünschenswert. Schade auch, dass Anker auf Schutzkappen an den Anschlüssen verzichtet.

Weitere Artikel zu den Themen Outdoor und Camping zeigen unsere Themenwelten. Hier haben wir etwa Hightech-Gadgets zum Wandern getestet, Ferngläser mit Entfernungsmesser ausprobiert oder erklären, worauf man beim Kauf einer Taschenlampe achten sollte. Mehr zu Powerstations zeigen unsere Ratgeber Gadgets gegen den Blackout und Notstrom ohne Lärm: Powerstations mit Akku und 230-V-Steckdose.

Der mobile Solargenerator Delta 2 von Ecoflow ist nahezu identisch zum Vorgängermodell – trotzdem gibt es kaufentscheidende Unterschiede. TechStage hat die Delta 2 getestet.

VORTEILE
  • hohe Leistung und ordentliche Kapazität
  • kurze Ladezeit (am Netzteil)
  • USV-Funktion
NACHTEILE
  • hohe Lautstärke beim Laden
  • Lüfter auch bei wenig Leistung hörbar
  • die meisten Ausgänge sind ungeschützt

Der mobile Solargenerator Delta 2 von Ecoflow ist nahezu identisch zum Vorgängermodell – trotzdem gibt es kaufentscheidende Unterschiede. TechStage hat die Delta 2 getestet.

Update: Seit wenigen Tagen ist die Delta 2 zu einem neuen Preis erhältlich. Der Durchschnittspreis war in den letzten Monaten bereits von rund 1200 Euro auf 840 Euro gefallen – mittlerweile ist er mit dem Coupon POWEREBAY8 bei 587 Euro angelangt. Der aktuelle Preis macht die ehemals teure Powerstation zu einem echten No-Brainer.

Solargeneratoren mit integriertem Akku ermöglichen eine autarke Stromversorgung fernab des Stromnetzes. Dank verschiedener Anschlussmöglichkeiten inklusive 230-V-Steckdose und ausreichend hoher Dauerleistung bieten sich die Geräte nicht nur für Camping und Freizeit, sondern auch für Job und als Notstromversorgung an. Das Aufladen der Powerstations geschieht wahlweise per Netzteil oder mithilfe eines Photovoltaik-Paneels und dauert in der Regel sieben bis acht Stunden. Das kann die Ecoflow Delta 2 besser, was wir auch überprüft haben.

In diesem Einzeltest geht es um den Nachfolger einer Ecoflow Delta, welche es durch ein gelungenes Gesamtpaket mit tollen Extras unter die besten Powerstations in unserer Top 10 geschafft hat. Abgesehen von 1800-W-Dauerleistung und über 1000 Wh Kapazität lockten schon beim Vorgänger die Schnelllade- und USV-Funktion. Die Änderungen zur ersten Variante sind erst auf den zweiten Blick erkennbar, trotzdem haben wir uns die Version 2 genau angesehen und getestet.

Links die Ecoflow Delta 2, rechts das Vorgängermodell.

Design und Lieferumfang

Die überarbeitete Ecoflow Delta 2 sieht auf den ersten Blick aus wie das Vorgängermodell, lediglich die Höhe ist um einen cm angewachsen. So misst die Delta 2 jetzt 21 × 40 × 28 cm (B/L/H). Mit 12 kg wiegt die Powerstation rund zwei kg weniger als das Vorgängermodell, was beim Tragen spürbar ist. Dank der beiden an den kurzen Seiten sitzenden Handgriffen ist die Powerstation mobil, aber wegen des hohen Gewichts weniger für Wanderungen oder Radtouren geeignet.

Die größten Änderungen betreffen die internen Akkus. Statt NCM-Akkus mit einer Nennkapazität von 1260 Wh setzt Ecoflow bei der Delta 2 auf LiFePO4-Akkus mit 1024 Wh. Abgesehen vom geringeren Gewicht und der niedrigeren Kapazität macht sich das primär bei der Lebensdauer bemerkbar. So verspricht der Hersteller bei der ersten Variante 80 Prozent Restkapazität nach mehr als 800 Ladezyklen. Die Delta 2 behält diese 80 Prozent auch nach 3000 Ladezyklen - laut Datenblatt.

Ecoflow Delta 2

Das von der Delta übernommene Design wirkt modern und hochwertig. Anders als andere Hersteller verzichtet Ecoflow auf auffallende Farben und so passt diese mobile Steckdose optisch eher auf den Messestand und ins Büro als an den Strand oder auf den Campingplatz. Die breiten Gummifüße sorgen für stabilen Halt, allerdings zieht die Oberfläche Staub und Fusseln an. Wasserdicht ist das Gehäuse mit den offenen Lüftungsschlitzen nicht. Die Verarbeitung der Delta 2 ist tadellos, auch wenn wir uns Schutzabdeckungen für die Anschlüsse gewünscht hätten.

Anschlüsse und Bildschirm sind über insgesamt drei Seiten verteilt und nicht zentral angeordnet. An der Frontseite sitzen die helle und übersichtliche Statusanzeige, insgesamt sechs USB-Ports, deren Power-Taster und der On/Off-Taster. Der Bildschirm zeigt neben Eingangs- und Ausgangsleistung die vorhandene Akkukapazität in Prozent und die errechnete Restlaufzeit an. Wem das nicht reicht, der kann auch per WLAN und Bluetooth mit der Powerstation kommunizieren und per App diverse Einstellungen ändern, Ausgänge ein- und ausschalten oder die Leistungsdaten überwachen.

Ecoflow Delta 2

Die interne Sicherung der Powerstation sowie die Eingänge für Solarpaneel und Netzkabel sitzen versteckt hinter einer Kunststoffklappe – nun aber nicht mehr seitlich, sondern zentral über den vier 230-V-Steckdosen auf der Rückseite. Unterhalb der Schuko-Dosen sind der 12-V-KFZ-Anschluss (Zigarettenanzünder) und zwei neu hinzugekommen 12-V-Rundsteckdosen angebracht. Auch die 12-V-Verbraucher verfügen über einen beleuchteten Power-Taster. Abgesehen von der KFZ-Dose sind die Ausgänge alle ungeschützt. Hinter der Klappe auf der rechten Gehäuseseite sitzt bei der Delta 2 der Anschluss für weitere Zusatzakkus des Herstellers. Die erhältlichen Akkumodule liefern zusätzliche 1024 Wh bis 2016 Wh. Die Kosten für die Erweiterungen liegen zwischen 800 Euro und 1700 Euro.

Außer der Powerstation gehören noch ein Netzkabel zum Laden an der Steckdose, ein KFZ-Ladekabel zum Lieferumfang. Ein Adapterkabel auf etwa MC4-Anschlüsse zum Anschluss eines Solarpanels ist nicht beigelegt. Ein klobiges externes Netzteil, wie bei den Powerstations von Bluetti, braucht man hier nicht. Neben der Powerstation hat uns der Hersteller sein 400-W-Photovoltaikpanel zur Verfügung gestellt.

Praxistest

Die Nutzung der Delta 2 ist dank klarer Beschriftung selbsterklärend. Nach dem Einschalten oder dem Einstecken von Netzkabel oder Solarpaneel leuchtet das Display auf und zeigt die Werte für Eingangs- und Ausgangsleistung, die aktuelle Kapazität in Prozent und die errechnete Restlaufzeit bei gleichbleibendem Verbrauch. Auch welche Ausgänge eingeschaltet sind, ist ersichtlich. Nach einigen Minuten schaltet sich der Bildschirm automatisch ab. Wer die Werte abfragen will, drückt auf den Power-Taster der USB-Ausgänge und die Anzeige erstrahlt wieder. Ob die Ausgänge aktiv sind, zeigt eine kleine LED im jeweiligen Power-Taster.

Ecoflow Delta 2

Nach dem Auspacken entladen wir die Powerstation zunächst vollständig und machen dabei unsere ersten Praxistests. Die angeschlossenen Verbraucher, egal ob mit Gleich- oder Wechselstrom, haben alle ordnungsgemäß funktioniert. USB-Gadgets zu laden funktioniert ebenso, wie die Versorgung unseres MacBook Pro per USB-C mit PD bis 100 W. Moderate Verbraucher wie Drohnen-Ladegerät, Kühlbox, PC-Arbeitsplatz, Bohrmaschine oder Lampen bringen die Delta nicht aus der Fassung. Auch starke Verbraucher wie Säbelsäge, Rasentrimmer, 1300-W-Heizlüfter oder unseren Toaster haben funktioniert. Selbst der Wasserkocher mit 1800 W arbeitet dank Energiepuffer durch den sogenannten X-Boost (bis 2400 W) zuverlässig. Lediglich bei unserer Kappsäge mit einem Anlaufstrom von über 3000 W bringen wir die Delta 2 an ihre Grenzen. Bei Überlastung werden die entsprechenden Ausgänge zuverlässig abgeschaltet.

Nun geht es ans Aufladen des geleerten Akkus. Dazu nutzen wir die vollen 1200 W Leistung des internen Netzteils. An der Steckdose angeschlossen, nimmt die Delta 2 sofort Fahrt auf. Das macht sich bei der rasch steigenden Kapazitätsanzeige und beim Lärmpegel bemerkbar. Die Ladeleistung der Delta 2 ist beeindruckend, nach nur 51 Minuten sind die Akkus bereits zu 80 Prozent gefüllt. Bis wir 100 Prozent erreichen, vergehen exakt 87 Minuten und damit sogar drei Minuten weniger als vom Hersteller angegeben. Bei anderen Herstellern konnte lediglich die Anker Powerhouse 757 mit einer ähnlich kurzen Ladezeit und vergleichbarer Ausstattung überzeugen. Viele, selbst deutlich kleinere und schwächere Powerstations, benötigen meist zwischen sechs bis acht Stunden, um per Netzteil voll zu laden. Bei voller Ladeleistung laufen allerdings auch die Lüfter der Delta 2 auf Hochtouren und das laut und deutlich. Bei einer Lautstärke von bis knapp unter 62 dB(A) ist es ratsam, die Powerstation in Keller oder einem entfernten Raum zu laden. Schade, hier hätte man mit anderen Lüftern oder einem optimierten Luftfluss bestimmt noch Lärm einsparen können. So heißt es: Entweder schnell und laut oder langsam(er) und leise(r). Wer nämlich die Ladeleistung reduziert, kann die Lautstärke damit ebenfalls reduzieren. Ganz stumm ist die Delta 2 beim Laden per Netzteil aber nie.

Die Lüfter sind deutlich zu hören. Darunter sitzt der Anschluss für zusätzliche Akkus.

Bei den folgenden Langzeittests prüfen wir, wie viel Strom wir der Delta 2 in der Praxis entlocken können. Hier kommt es ganz auf die Art der angeschlossenen Verbraucher an, was etwa am Verlust des internen Wandlers liegt. Am größten war im Test die Ausbeute bei Nutzung eines Gartenwerkzeugs mit knapp 900 W Leistungsaufnahme. Hier flossen satte 930 Wh, was hinsichtlich der Nennkapazität einer Ausbeute von rund 91 Prozent entspricht. Ein hervorragender Wert. Beim Anschluss von PC-Arbeitsplatz und einiger kleinerer Verbraucher (in Summe 180 bis 220 W), entnehmen wir rund 887 Wh, was noch immerhin 87 Prozent entspricht. Bei Nutzung der 230-V-Dose und eines schwachen Verbrauchers mit unter 20 W waren die Verluste am höchsten, hier konnten wir lediglich 745 Wh entnehmen, was noch etwa 73 Prozent entspricht. Unseren Arbeitsplatz mit Macbook Pro, zwei 24-Zoll-Monitoren, Drucker und Telefon (etwa 120 W) versorgt die Delta 2 fast über einen ganzen Arbeitstag (7 Stunden und 24 Minuten) und gibt dabei 871 Wh ab, was einem Verlust von 15 Prozent entspricht. Das entspricht exakt den von vielen Herstellern angegebenen 85 Prozent nutzbare Kapazität.

Ab über 100 W Ausgangsleistung schalten sich wieder die internen Lüfter zu. Diese sind zwar leiser als bei etwa Bluetti, aber deutlich hörbar. Die Lautstärke ist etwa mit der eines klassischen Office-PCs vergleichbar. Viele starke Verbraucher machen zwar deutlich mehr Lärm, im Zelt daneben schlafen, möchte man allerdings nicht. Schade, selbst bei noch schwächeren Verbrauchern springt der Lüfter sporadisch an. Hier hätten wir uns einen flüsterleisen Betrieb bis mindestens 100 W, besser 200 W, gewünscht. Je nach Anwendungsfall ist das aber auch so verschmerzbar.

Ecoflow Delta 2

Das Laden der Akkus per Solarpaneel funktioniert im Test trotz leichter Bewölkung. Die maximale Eingangsleistung des Solareingangs liegt bei nun 500 W statt bei 400 Watt und so können gut auch mehrere Solarmodule gemeinsam genutzt werden. Im Test benutzen wir trotzdem das Solarmodul von Ecoflow mit 400 W. Zwar liefert das Photovoltaikmodul bei mäßigem Wetter nur Maximalwerte von 260 W bis 320 W, nach rund fünfeinhalb Stunden ist der Akku trotzdem zu 99 Prozent gefüllt. Der Lüfter springt hier übrigens nur bei einer Leistung von über 200 W an.

Gleichzeitiges Laden und Entladen der Delta 2 ist problemlos möglich, der Hersteller wirbt darüber hinaus wieder mit einer integrierten USV-Funktion. Ecoflow weist allerdings darauf hin, dass man die Geräte im Zweifel ausprobieren sollte. Das tun wir und stecken die Powerstation zwischen Steckdose und unseren Gaming-PC. Nach dem Hochfahren des Computers und dem Start eines Spiels legen wir die Sicherung des Arbeitszimmers um. Und es passiert, außer einem Klicken in der Powerstation, nichts. Rechner und Monitor arbeiten unterbrechungsfrei weiter. Die Funktion als USV können wir somit bestätigen. Ein aus unserer Sicht wirklich sinnvolles Extra. Da hier der Akku nicht genutzt wird, solange Netzstrom zur Verfügung steht, geht die Funktion auch nicht zulasten der Lebensdauer.

Ecoflow Delta 2

Die Bedienung per App empfanden wir vor dem Test als völlig unnötig. Die Statusüberwachung aus der Ferne kann zwar sinnvoll sein, wirklich brauchen können wir das aber nicht. Mega gut finden wir allerdings, dass man per App sehr viele Einstellungen an der Delta 2 vornehmen kann. Als Erstes deaktivieren wir den Status-Ton und ändern die automatischen Abschaltzeiten für Ausgänge und Display. Zusätzlich kann man die nutzbare Kapazität einschränken oder die Ladeleistung auf bis zu 200 W reduzieren. Ausgezeichnet! So hat der Nutzer die Wahl zwischen voller Leistung und schonendem Umgang mit dem Akku. Ersteres scheint uns zwar ideal für eine Powerstation zu sein, zweiteres ist aber bei einem dauerhaft eingesetzten Solargenerator sinnvoll.

Varianten und Preise

Die Ecoflow Delta 2 kostet zum Testzeitpunkt 1150 Euro und damit sogar etwa weniger als das ältere Vorgängermodell. Mittlerweile ist die Powerstation auf Ebay für 461 Euro erhältlich – ein sehr fairer Preis. Anbei beide Modelle im Preisvergleich.

Fazit

Die Ecoflow Delta 2 ist der aus unserer Sicht beste Solargenerator im Preissegment bis 1200 Euro. Neben der ordentlichen Kapazität von 1024 Wh und der überdurchschnittlich hohen Dauerleistung von 1800 W haben insbesondere die USV-Funktion, die Schnelladefunktion und die nun deutlich mehr Ladezyklen überzeugt. Auch die Tatsache, dass man jetzt viele Einstellungen individuell anpassen kann, gibt einen fetten Pluspunkt.

Wer eine kompakte und trotzdem starke Powerstation zur gelegentlichen mobilen Nutzung, zum Dauereinsatz mit Solarmodulen, als Notstromversorgung oder als USV sucht, der ist mit der Ecoflow Delta 2 bestens beraten. Auch wenn es um kurze Ladezeiten und lange Lebensdauer geht, ist die Delta 2 eine sehr gute Wahl. Zudem ist der Akku optional erweiterbar.

Zwar arbeiten auch in diesem Solargenerator hörbare Lüfter, deren Lautstärke aber immerhin alltagstauglich ist – zumindest bei der Leistungsabgabe. Bei voller Ladeleistung ist die Delta 2 hingegen unangenehm laut. Auch die ungeschützten Ausgänge können nicht restlos überzeugen.

Powerstation Aferiy P210 im Test

Es gibt Powerstations mit höherer Kapazität und mehr Leistung, aber wie beim iPhone stimmt bei der P210 das Gesamtpaket: USV-Funktion, kurze Ladezeiten, hohe Ausgangsleistung, viele USB-Ports und eine geringe Lautstärke für aktuell 685 Euro. Wir haben die Powerstation mit sieben Jahren Garantie ausführlich getestet.

VORTEILE
  • hohe Leistung und Kapazität
  • viele Anschlüsse inklusive PD bis 100 Watt
  • leise auch unter hoher Last
  • kurze Ladezeit
NACHTEILE
  • kein Kfz-Ladekabel im Lieferumfang
  • Solarladen nur bis 500 Watt

Es gibt Powerstations mit höherer Kapazität und mehr Leistung, aber wie beim iPhone stimmt bei der P210 das Gesamtpaket: USV-Funktion, kurze Ladezeiten, hohe Ausgangsleistung, viele USB-Ports und eine geringe Lautstärke für aktuell 685 Euro. Wir haben die Powerstation mit sieben Jahren Garantie ausführlich getestet.

Powerstations sind mobile Solargeneratoren mit internem Akku, die mit Solarpanels auch mobil Strom produzieren und diesen für 230-Volt-Verbraucher zur Verfügung stellen. Wie viel Leistung und Kapazität zur Verfügung stehen, war in der Vergangenheit meist eine Frage des Budgets. Wer eine Variante mit ausreichend Power und Speicher suchte, musste tief in die Tasche greifen oder Kompromisse bei der Ausstattung eingehen. Für die Nutzung im Alltag kommt es dabei weniger auf einzelne Bestwerte als eine gute Gesamtperformance an. Und hier waren in der Vergangenheit die Fossibot F2400 (Testbericht) und die Tallpower V2400 (Testbericht) mit je 2400 Watt und 2 kWh führend.

Wie sich die technisch vergleichbare Powerstation Aferiy P210 für aktuell rund 685 Euro in der Praxis schlägt, zeigt unser Test. Das Testgerät hat uns der Hersteller zur Verfügung gestellt.

Was bekommt man für sein Geld?

Die Powerstation P210 kommt zusammen mit einer Anleitung, einem Solarladekabel mit MC4-auf-XT90-Anschluss und einem Netzkabel zum Laden an der Steckdose zum Kunden. Auch eine kleine Tasche samt Regenschutz wird mitgeliefert – sehr praktisch, wenn man das Gerät auch Outdoor etwa beim Campen nutzen will. Die Kabel fliegen zudem nicht einzeln im Karton herum, sondern sind im aufklappbaren Zubehörfach auf der Oberseite untergebracht.

Das Design der Powerstation ist modern und zweckmäßig, die Verarbeitung sehr hochwertig. Die P210 misst rund 40 × 29 × 32 cm und wiegt 22 kg. Material, Spaltmaße und Druckpunkte der Funktionstaster hinterlassen einen ebenso guten Eindruck wie das große und helle Statusdisplay. Neben aktiven Ein- und Ausgängen werden hier Leistung, Restkapazität in Prozent und die rechnerische Restlaufzeit bei kontinuierlicher Leistung dargestellt.

Aferiy P210

Zum Anschluss von Verbrauchern gibt es drei Schuko-Steckdosen mit einer Leistung von bis zu 2400 Watt, zwei 12-Volt-Ausgänge mit bis zu 25 Ampere und sechs USB-Ports mit bis zu 100 Watt per PD.

Die nur bei wenigen Modellen integrierte USV-Funktion, bei der die Powerstation zwischen Stromnetz und Verbraucher angeschlossen wird, ist ebenfalls an Bord. Hier arbeitet die mobile Steckdose dann im Pass-Through-Modus: Wenn der Akku vollgeladen ist, wird der Strom daran vorbeigeführt, um die Batterien zu schonen. Kommt es zum Stromausfall, egal ob wenige Sekunden oder gar Stunden, schaltet die P210 in Sekundenbruchteilen auf den internen Stromspeicher um und man kann problemlos weiterarbeiten. Unsere Playstation, der Computer und 3D-Drucker (Themenwelt) haben dank kurzer Umschaltzeit im Test anstandslos weitergearbeitet, nachdem wir die Sicherung der Haussteckdosen herausgedreht hatten.

Wie lädt man die Aferiy P210?

Geladen wird die Powerstation wahlweise per Netzkabel an der Steckdose, per Zigarettenanzünder oder per Photovoltaik. Das Laden im Pkw ist wegen der langen Ladedauer der riesigen Akkus aber wenig realistisch, was der Hersteller erkannt hat und dementsprechend gar kein 12-V-Netzteil beilegt.

Das Aufladen an einem Solarpanel mit 400 Wattpeak (Wp) hat im Test problemlos funktioniert. Schade nur, dass hier maximal 500 Wp möglich sind, denn so dauert das Nachladen selbst unter idealen Bedingungen mindestens vier bis fünf Stunden – im Spätsommer dann sogar noch deutlich länger. Andere Modelle, wie die Jackery Explorer 2000 Pro (Testbericht), erlauben bis zu 1000 Wp und mehr.

Wer an der heimischen Steckdose lädt und die maximale Ladeleistung von 1100 Watt nutzt, benötigt zum Aufladen auf 100 Prozent rund zwei Stunden. Werden zusätzlich 500 Watt Solarleistung angeschlossen, reduziert sich die Ladedauer auf 90 Minuten. Bei Bedarf lässt sich die Ladeleistung durch einen langen Druck auf die AC-Taste auf 300 Watt, 500 Watt, 700 Watt und 900 Watt reduzieren. Mit einer reduzierten Leistung von 500 Watt vergehen dann schon viereinhalb Stunden, mit 300 Watt etwa sechs Stunden, bis die Akkus wieder voll sind.

Aferiy P210

Mit diesen Ladezeiten gehört die P210, ebenso wie Fossibot F2400 und Tallpower V2400 zu den Schnellladern unter den Powerstations. Häufig verfügen besonders günstige Geräte über wenig Ladeleistung und benötigen dann trotz geringerer Kapazität deutlich länger.

Was leistet die Aferiy P210?

Mit einer maximalen dauerhaften Leistung von bis zu 2400 Watt ist diese Powerstation für einen Großteil aller elektrischen Verbraucher geeignet. In der Praxis finden sich nur wenige Geräte, die tatsächlich noch mehr Leistung benötigen, was wir nach Tests mit E-Rasentrimmer, Kettensäge und Handkreissäge bestätigen können. Wir selbst haben nur ein bis zwei Geräte mit einem höheren Anlaufstrom. Selbst Wasserkocher, Toaster und Fritteuse lassen sich mit der P210 betreiben. Auch starke Elektrowerkzeuge, eine Tauchpumpe und andere Gartengeräte funktionieren während der Tests anstandslos. Um den Überlastschutz auszulösen, müssen wir zu unserer großen Kappsäge mit einem Anlaufstrom von weit über 3500 Watt greifen. Diese löst den internen Schutzmechanismus der Powerstation dann zuverlässig nach etwa ein bis zwei Sekunden aus.

Auch unter hoher Last ist die Aferiy P210 nicht oder kaum zu hören.

Wie lange Geräte an der Powerstation betrieben werden können, bis deren Kapazität erschöpft ist, hängt immer von der Leistung der Verbraucher ab. Energiehungrige Geräte, wie eine Campingkochplatte mit 1800 Watt, würden etwas mehr als eine Stunde funktionieren. Unseren 950-Watt-Toaster könnten wir fast zwei Stunden versorgen, unseren PC-Arbeitsplatz inklusive Drucker und mehreren Monitoren den sogar den ganzen Arbeitstag.

In insgesamt drei Kapazitätstests nutzen wir deshalb unterschiedliche Verbraucher mit verschieden hohem Leistungsbedarf. Bei hoher Last (Toaster mit 950 Watt) können wir von der Nennkapazität (2048 Wh) fast 90 Prozent und somit 1822 Wh entnehmen, was ein leicht überdurchschnittlicher Wert ist. Im Versuch am PC-Arbeitsplatz mit einer durchschnittlichen Leistung von etwa 400 Watt entlocken wir der P210 noch rund 84 Prozent oder 1720 Wh. Dieses Ergebnis ist durchschnittlich – in der Regel spricht man von 80 bis 85 Prozent nutzbarer Energie. Im letzten Durchlauf mit einer Leistungsaufnahme von nur noch 180 Watt ist die Effizienz am schlechtesten. Hier können wir nur rund 78 Prozent (1597 Wh) nutzen.

Eine so hohe Ausbeute und Effizienz erreicht man aber nicht immer. Derart niedrig sind die Verluste nur bei starken 230-Volt-Verbrauchern und bei Nutzung der Gleichstromausgänge. Bei 230-Volt und nur 10 Watt Ausgangsleistung kommt man bei Weitem nicht an die Nennkapazität heran. Die Verluste des Wechselrichters fallen über einen langen Zeitraum deutlich mehr ins Gewicht. Wer so wenig Leistung benötigt, sollte deshalb die 12-Volt-Ausgänge nutzen – hier sind die Verluste etwas geringer. Dies ist allerdings bei allen Powerstations so.

Wie laut ist die Powerstation von Aferiy?

Neben den Leistungsdaten unterscheiden sich die Powerstations primär bei der Lautstärke. Zwar sind die meisten Geräte bei geringer Leistungsabgabe kaum hörbar, bei mehr als 400 Watt ändert sich das aber schnell. Einige Modelle sind dann derart laut, dass man nicht daneben sitzen oder gar schlafen möchte.

Für die Aferiy P210 trifft das aber nicht zu, sie ist flüsterleise. Bei Lasten von bis 2400 Watt und im begrenzten Lademodus messen wir maximal knapp 32 dB(A) aus einem Meter Abstand – aber auch nur, wenn die Lüfter überhaupt anspringen. Während der Leistungsabgabe bleiben diese nämlich meistens aus, selbst unter hoher Last. Die Powerstation wird trotzdem nicht warm. Beim Lüftungsmanagement hat Aferiy also einen sehr guten Job gemacht.

Aferiy P210

Die P210 ist somit auch für die Nutzung in Wohn- oder Schlafzimmer geeignet – ein großer Pluspunkt auch gegenüber der Fossibot F2400 und der Tallpower V2400 – hier ist die Lüftung zwar ebenfalls gut erträglich, insgesamt aber lauter und häufiger im Einsatz.

Preis

Zum Testzeitpunkt kostet die Aferiy P210 rund 850 Euro, was wir insbesondere mit Blick auf die sieben Jahre Garantie als fair empfinden. Inzwischen gibt es die Aferiy P210 mit 2048 Wh und 1400 Watt Leistung mit dem Code P210heisede für 685 Euro statt zuletzt 759 Euro.

Günstigere Strom- & Gastarife

Wer zusätzlich Stromkosten sparen will, sollte derzeit Stromtarife vergleichen. Ende Dezember 2023 ist die Strompreisbremse gefallen. Doch die große Preiserhöhung blieb aus. Stand August 2024 gibt es Stromtarife mit einem Arbeitspreis ab 24 Cent.

Wer sich nicht selbst um günstige Preise und Anbieterwechsel kümmern will, kann zu Wechselservices wie Remind.me gehen. Der Anbieter bietet kostenlose Wechsel zwischen Stromanbietern an. Dabei erhält der Kunde vorab eine Empfehlung und kann sich dann für oder gegen das jeweilige Angebot entscheiden. Vorteil: Remind.me vergleicht über 12.000 Tarife und meldet sich automatisch, wenn man einen Vertrag wechseln kann.

Fazit

Wer auf der Suche nach einer leisen, starken und trotzdem bezahlbaren Powerstation für den alltäglichen Einsatz ist, bekommt mit der P210 ein großartiges Gesamtpaket zum fairen Preis. Dank hoher Leistung und Kapazität ist die mobile Steckdose für fast jede Aufgabe gut gerüstet und dabei noch einigermaßen mobil. Insbesondere wer Wert auf geringe Lautstärke legt, kommt hier voll auf seine Kosten.

Die kompakte Powerstation F1200 von Fossibot leistet 1200 Watt und bietet eine Kapazität von 1024 Wh. USV-Funktion, langlebige LiFePO4-Akkus und kurze Ladezeiten runden das Angebot ab. Wir haben die mobile Steckdose in der Größe zweier Schuhkartons getestet.

VORTEILE
  • kompakt und alltagstaugliche Leistung
  • günstig
  • USV-Funktion
  • geringe Lautstärke, überschaubare Ladedauer
NACHTEILE
  • Solar-Ladeleistung auf 200 Watt begrenzt
  • zu schwach für Wasserkocher & Co.
  • Ausgänge ungeschützt

Die kompakte Powerstation F1200 von Fossibot leistet 1200 Watt und bietet eine Kapazität von 1024 Wh. USV-Funktion, langlebige LiFePO4-Akkus und kurze Ladezeiten runden das Angebot ab. Wir haben die mobile Steckdose in der Größe zweier Schuhkartons getestet.

Dank großer Akkukapazität und zahlreichen Anschlussmöglichkeiten wie 230-V-Steckdosen und USB-Ports erlauben Powerstations die Versorgung von technischen Geräten fernab des Stromnetzes. Durch hohe Dauerleistung und Mobilität eignen sich die Stromspeicher nicht nur für Freizeit, sondern auch für Beruf oder zur Notstromversorgung beim Stromausfall. Einige Modelle, wie auch die hier getestete F1200, können dank USV-Funktion sogar zur unterbrechungsfreien Stromversorgung eingesetzt werden. Das Nachladen der Akkus geschieht wahlweise per Netzteil über 230 Volt, per 12-V-Zigarettenanzünder oder mithilfe eines Solarpanels. Die kleinen Solarkraftwerke bieten also eine sehr hohe Flexibilität und Unabhängigkeit vom Stromnetz.

Der Hersteller Fossibot ist uns aus unseren über 50 Einzeltests von Powerstations bereits gut bekannt. Bereits von uns getestet wurden die Fossibot F800 (Testbericht), F2400 (Testbericht) und F3600 (Testbericht). Die neue F3600 Pro samt Zusatzakku ist ebenfalls bereits in der Redaktion angekommen. Die größte Stärke der Geräte von Fossibot war bisher deren großartiges Preis-Leistungs-Verhältnis.

Ob die F1200 da mithalten kann, zeigt dieser Test. Weitere mobile Stromspeicher zeigen wir in der Top 10: Solargeneratoren – die besten Powerstations mit Photovoltaik.

Highlights aus dem Test

Zusätzlich zu den zuverlässig funktionierenden Grund- und Sicherheitsfunktionen gibt es noch einige weitere positive Aspekte, die uns beim Test der F1200 aufgefallen sind.

  • eine sehr alltagstaugliche Größe und geringes Gewicht trotz 1200 Watt
  • die Lautstärke der Lüfter ist insgesamt niedrig und gut erträglich
  • es kommen langlebige LiFePO4-Akkus zum Einsatz
  • dank Schnelllade- und Kombi-Ladefunktion ist die F1200 schnell wieder einsetzbar
  • USB liefert bis 100 Watt per USB-C PD
  • die Ladeleistung ist bequem per Drehschalter einstellbar

Was bekommt man für sein Geld?

Die F1200 wurde uns von Geekmaxi für den Test zur Verfügung gestellt. Zum Testzeitpunkt ist die Fossibot F1200 für 459 Euro erhältlich. Inzwischen kostet sie mit dem Code F120025OFF nur noch 364 Euro.

Die Powerstation ist mit ihren Abmessungen von 32 x 21 x 26 cm angenehm kompakt. Auffallend beim Design: Anders als bei etwa der F2400 sind die Anschlüsse und Bedienelemente hier auf den schmalen Geräteseiten angeordnet. Mit einem Gewicht von nur 11,5 kg und den Tragegriffen an der Oberseite ist dieser Stromspeicher noch gut zu transportieren. Für Wanderung ist er zwar zu groß, in Fahrradanhänger und Kofferraum bleibt aber ausreichend Platz für andere Dinge.

Bis auf die Griffmulden, die Beschriftung und einige Akzente in auffälligem Gelb, ist das Gerät in hellem Grau gehalten – das ist gut, denn so heizt sich das Kunststoffgehäuse draußen weniger schnell auf. Die Beschriftung von Tastern und Anschlüssen ist gut lesbar. Die praktische Silikonabdeckung gibt es leider nur für der 12-Volt-Anschluss (Zigarettenanzünder). Alle anderen Ausgänge sind ungeschützt. Die Eingänge für Netzstrom und Solarstrom sitzen rückseitig hinter einer Klappe.

Fossibot F1200

Die Ausgänge für USB- und 12-Volt-Verbraucher befinden sich zusammen mit dem Status-Display auf der Vorderseite. Notlampe, Eingänge zum Laden per Netzstrom und Photovoltaik und die beiden AC-Steckdosen (Schuko-Steckdosen 230 Volt) befinden sich auf der Rückseite.

Das kontrastreiche und ausreichend helle Status-Display sitzt ganz oben auf der Vorderseite. Auf der mehrfarbigen Anzeige sind alle relevanten Informationen wie Leistung, Restlaufzeit und aktive Ausgänge bequem ablesbar. Direkt darunter sind der Drehschalter zur Wahl der Ladeleistung. Wählbar sind 200 Watt, 400 Watt, 600 Watt, 800 Watt und 1000 Watt, was sich neben der Ladezeit auch bei der Geräuschentwicklung bemerkbar macht. Rechts vom Display sind die vier USB-Ports und deren Aktivierungstaste sowie der Hauptschalter angebracht. Neben zwei USB-A-Ports mit je 18 W gibt es zweimal USB-C mit einmal 20 Watt und einmal 100 Watt. Ganz unten auf der Vorderseite befindet sich der Kfz-Port mit 12 Volt und bis zu 96 Watt Leistung. Die beiden Wechselstromausgänge samt Ein-Aus-Taster sind auf der Rückseite ganz unten platziert worden. Darüber sitzen der Schutzschalter und die Eingänge für Netzstrom und Solarpanel-Adapter.

Neben der Powerstation gehören eine Anleitung, eine hochwertige Zubehörtasche, ein Netzkabel, ein Kabel für den Zigarettenanzünder (12 Volt) und ein MC4-auf-XT60-Kabel für die Solarpanels zum Lieferumfang.

Hier lädt die Fossibot F1200 per Solarpanel und versorgt gleichzeitig eine Kühlbox.

Wie lädt man die Fossibot F1200?

Die F1200 ist ein wahres Ladetalent. Geladen wird wahlweise per Netzkabel an der Steckdose, per 12-Volt-Anschluss im Kfz oder mithilfe von Solarpanels mit bis zu 200 Watt. An der Steckdose benötigt ein vollständiger Ladevorgang mit maximaler Leistung 70 Minuten, was ein ordentlicher Wert ist. 80 Prozent der Kapazität erreichen wir im Test nach knapp 50 Minuten.

Am Solarpanel dauert der Ladevorgang selbst bei guten Wetterverhältnissen mindestens 6,5 Stunden, am Zigarettenanzünder vergehen gut 10 Stunden. Wer möchte, kann auch Solar- und Netzstrom kombinieren, dann dauert eine volle Ladung nur eine Stunde. Hinsichtlich der Kapazität von 1024 Wh ist die Ladedauer zwar nicht rekordverdächtig, aber völlig alltagstauglich.

Was leistet die FS1200?

Als Akku kommt ein moderner LiFePO4-Akku mit einer Nennkapazität von 1024 Wh zum Einsatz. Statt 1000 Ladezyklen mit 80 Prozent der Nennkapazität bei Li-Ion-Akkus, sollen die modernen Energiespeicher jetzt bis zu 4000 Ladezyklen überstehen und sind dabei weniger empfindlich. Wer seine Powerstation nicht nur gelegentlich, sondern regelmäßig einsetzen will, kann das rein rechnerisch knapp 10 Jahre täglich lang tun.

1200 Watt sind zwar ordentlich, aber nicht immer ausreichend. Für Kühlboxen tut es aber schon deutlich weniger Leistung.

Die Dauerleistung der beiden 230-V-Ausgängen ist mit 1200 Watt ordentlich und für sehr viele Verbraucher ausreichend. Trotzdem sollte man seinen Bedarf genau überprüfen, denn Wasserkocher, Kochplatte und auch das ein oder andere Werkzeug benötigen eher 1800 bis 2000 Watt. Beim Anschluss solcher Geräte reagiert der Überlastungsschutz schnell und zuverlässig und deaktiviert die AC-Ausgänge. Da laut Hersteller eine reine Sinuswelle ausgegeben wird, ist die Powerstation auch für empfindliche Verbraucher wie Computer oder unseren 3D-Drucker geeignet, was wir nach den Tests bestätigen können. Immerhin einer der beiden USB-C-Ports leistet 100 W und somit sind für die Fossibot F1200 auch starke Verbraucher wie etwa Notebooks kein Problem.

Wie lange Verbraucher mit der Powerstation versorgt werden können, bis deren Akkus leer sind, hängt primär von deren Leistung ab. Laden wir etwa eine andere Powerstation mit den maximal möglichen 1200 Watt, wären die Akkus der FS1200 nach nur knapp 35 bis 45 Minuten leergesaugt. Eine klassische Kompressor-Kühlbox ließe sich hingegen gut einen Tag lang (10 bis 12 Stunden) mit Strom versorgen. Eine so hohe Ausbeute und Effizienz erreicht man aber nicht immer. Wer wenig Leistung benötigt, sollte deshalb besser den 12-Volt-Ausgang nutzen, hier sind die Wandlungsverluste geringer als bei 230 Volt. Unsere Kühlbox hängt deswegen auch am Kfz-Port.

Die USV-Funktion der Powerstation haben wir ebenfalls kurz ausprobiert und sie zwischen Verbraucher und Steckdose angeschlossen. Sowohl der Gaming-PC als auch 3D-Drucker und Laserschneider haben nichts von der anschließend herausgedrehten Haussicherung bemerkt – die Geräte arbeiten anstandslos und unterbrechungsfrei weiter. Fossibot nutzt hier den sogenannten Pass-Through-Modus. Hier wird, sobald der Akku voll geladen ist, der Strom direkt an den Verbraucher weitergegeben und somit an der Batterie vorbeigeleitet. Erst bei Stromausfall schaltet das Gerät dann auf den internen Akku um. Das klappt im Test problemlos mit etwa 3D-Drucker und PC. Bei Geräten ohne den Modus wird hingegen ständig der Akku geladen und entladen, was die Lebensdauer beeinträchtigt und außerdem wenig effizient ist. Bei der F1200 geht die Nutzung als USV weder auf Kosten der Lebensdauer der Akkus, noch wird unnötig Strom verbraucht. Wer sich generell für das Thema interessiert, sollte einen Blick auf die Artikel Powerbank mit USV: Unterbrechungsfreie Stromversorgung für Homeserver, Kamera & Co., USVs ab 45 Euro: Unterbrechungsfreie Stromversorgung für Smart Home, PC & Daten und Top 5: Die besten Steckdosen-USVs – Schutz für Daten und Geräte bei Blitzschlag & Stromausfall werfen.

In drei Testläufen zur Ermittlung der tatsächlich nutzbaren Kapazität setzen wir Verbraucher mit verschieden hoher Leistung ein. Bei einer hohen Last von 1200 Watt können wir von der Nennkapazität (1024 Eh) knapp 91 Prozent und somit 932 Wh entnehmen, was ein guter Wert ist. Beim nächsten Versuch am PC-Arbeitsplatz mit einer durchschnittlichen Leistungsaufnahme von 400 Watt können wir durchschnittliche 83 Prozent oder 850 Wh entnehmen. Im letzten Versuch mit einer niedrigen Leistung von etwa 200 Watt ist die Effizienz wie erwartet am schlechtesten. Hier können wir nur knapp 80 Prozent (818 Wh) nutzen, was immerhin noch durchschnittlich ist. Die meisten Hersteller sprechen von etwa 80 bis 85 Prozent nutzbarer Kapazität.

Wie laut ist die Fossibot F1200?

Wir empfinden die Lautstärke und Frequenz der FS1200 nach den verschiedenen Tests als gut erträglich. Bei hoher Leistungsabgabe sind die Lüfter zwar klar hörbar, so extrem laut wie andere Modelle wird die kompakte Fossibot aber nicht. Bei hoher Last kommt hinzu, dass die angeschlossenen Verbraucher meist lauter sind als die interne Lüftung. Die ist primär beim Nachladen mit hoher Leistung zu hören, aber allemal alltagstauglich. Wer die Ladeleistung reduziert, schraubt damit auch gleich die Lautstärke herunter. Direkt neben dem Kopfkissen sollte die Powerstation zwar nicht stehen – das leise Rauschen der Lüfter am Fußende wäre aber durchaus verschmerzbar.

Fossibot F1200

Was kostet die die Fossibot F1200?

Zum Testzeitpunkt ist die Fossibot F1200 für 459 Euro erhältlich. Inzwischen kostet sie mit dem Code F120025OFF nur noch 364 Euro. Das Set mit dem zusätzlichen 200-Watt Panel von Fossibot kostet mit dem Code k2szzcwQ 574 Euro.

Konkurrenzmodelle, sowie kleinere und größere Powerstations zeigen wir in der Top 10 der besten mobilen Solargeneratoren. Wer weniger investieren will, sollte sich unsere Bestenliste der Top 10 Powerstations bis 500 Euro ansehen.

Fazit

Wer auf der Suche nach einer zuverlässigen und trotzdem leisen Powerstation für den Alltag ist, bekommt mit der Fossibot F1200 ein tolles und günstiges Gerät für den täglichen Einsatz. Die Kombination aus kompakten Abmessungen, geringem Gewicht, bei ordentlicher Leistung und alltagstauglicher Kapazität machen die Powerstation zum idealen Begleiter – auch abseits der Steckdose. Die Ladeleistung per Solarpanel ist zwar begrenzt, die Laufzeit der Akkus lässt sich damit aber zumindest einfach verlängern.

Wer mehr als 1200 Watt Leistung benötigt, sollte sich die Einzeltests von Fossibot F2400 (Testbericht) und Tallpower V2400 (Testbericht) ansehen.

Die besten Powerstations aus über 40 Einzeltests zeigt unsere große Top 10 Powerstations: Die besten Solargeneratoren aller Klassen – ab 177 Euro. Wer wissen möchte, wofür sich solche Geräte eignen und warum man solch eine Powerstation braucht, schaut in den Ratgeber Mehr als Notstromversorgung: Darum gehört eine Powerstation in jeden Haushalt. Wer nach passenden Solarpanels zur Powerstation sucht, sieht in unsere Top 10 Solarpanels: Die besten Photovoltaik-Module für Powerstations. Mehr zum Thema Camping zeigen unsere Ratgeber Akku-Kühlbox, Photovoltaik & mobile Klimaanlage: Gadgets für den Campingplatz und Zubehör für Wohnmobil & Wohnwagen: Rückfahrkamera, Photovoltaik, Internet & Co.

ZUSÄTZLICH GETESTET
Pegiant Mitos Y700
Fossibot F800
Anker Powerhouse 521
Litheli BS1000
Jackery Explorer 1000 Plus
Blackview Oscal Powermax 2400
Allpowers R1500
Ecoflow River 2 Max
Ecoflow Delta Pro
Oukitel Abearl P5000
Allpowers R600