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Top 5: Das beste Ambilight für jeden Fernseher – einfach nachrüsten ab 80 Euro

Ambilight nachrüsten

Ambilight erweitert über farbige LED-Streifen effektvoll den Fernsehinhalt auf die Wand. Wir zeigen die fünf besten Ambilight-zum-Nachrüsten-Lösungen.

In dieser Topliste zeigen wir die fünf besten Ambilight-Sets mit Kamera oder HDMI-Box zum Nachrüsten.

Wer integriertes Ambilight will, sollte beim TV-Kauf auf die entsprechende Unterstützung achten. Aktuell können das ausschließlich Fernseher der Marke Philips.

Doch es gibt auch gute und günstige Möglichkeiten, dieses effektvolle Feature nachzurüsten. Ein Lösungsansatz greift das HDMI-Signal über eine Sync-Box ab und überträgt die passenden Bildinformationen auf den LED-Strip, der auf der Rückseite des Fernsehers klebt. Ein zweiter Ansatz liest die Farbinformationen des Fernsehers über eine Kamera aus.

Das beste Ambilight zum Nachrüsten

Unser Testsieger ist die Philips Hue Play HDMI Sync Box 8K. Sie eignet sich perfekt für den Einsatz mit aktuellen Konsolen und Fernsehern. Allerdings hat das Ganze seinen Preis: 297 Euro für die Box plus Zusatzkosten für Bridge und Leuchten sind eine Menge Geld.

Die Govee AI Sync Box 2 für 240 Euro ist unser Technologiesieger. Sie ist dank HDMI 2.1 und 8K bei 60 Hz sowie 4K bei 144 Hz eine rundum gelungene Ambilight-Lösung.

Das Govee Envisual T2 für 85 Euro ist unser Preis-Leistungs-Tipp. Sie ist ein überzeugendes Ambilight-System zum Nachrüsten. Die Dual-Kamera erfasst die TV-Farben zuverlässig, die Einrichtung per App geht fix von der Hand.

KURZÜBERSICHT

Philips Hue Play HDMI Sync Box 8K

Dank HDMI 2.1 und verbesserter HDR-Unterstützung eignet sich die Philips Hue Play HDMI Sync Box 8K perfekt für den Einsatz mit aktuellen Konsolen und Fernsehern. Die Einrichtung geht dank der Hue-App schnell von der Hand und die Synchronisation mit mehreren Leuchten klappt im Test perfekt.

Allerdings hat das Ganze seinen Preis: 297 Euro für die Box plus Zusatzkosten für Bridge und Leuchten sind eine Menge Geld.

VORTEILE
  • HDMI 2.1 für 4K bei 120 Hz und 8K bei 60 Hz
  • VRR-Unterstützung für Konsolen
  • Dolby Vision und Dolby Atmos (eARC)
  • Synchronisation von bis zu zehn Leuchten
  • Steuerung per App, Sprache und TV-Fernbedienung
NACHTEILE
  • hoher Preis plus Zusatzkosten für Zubehör
  • keine Synchronisation mit Smart-TV-Apps (außer Samsung und LG)
  • 120-Hz-Fernseher und passender Zuspieler für vollen Funktionsumfang nötig

Govee AI Sync Box 2

Die Govee AI Sync Box 2 ist eine rundum gelungene Ambilight-Lösung, die dank HDMI 2.1 und 8K bei 60 Hz sowie 4K bei 144 Hz gerade für Gamer interessant ist, die verlustfrei ihre aktuelle Spielekonsole mit dem Fernseher verbinden möchten. Die Installation und Einrichtung geht schnell von der Hand, Farbwiedergabe und Helligkeit sind super und die Effekte wissen zu gefallen.

Mit einem Preis von 240 Euro bei Amazon ist die Govee AI Sync Box 2 deutlich günstiger als die Konkurrenz von Philips Hue.

VORTEILE
  • HDMI 2.1 mit bis zu 8K bei 60 Hz und 4K bei 144 Hz
  • gute Farbwiedergabe, hohe maximale Helligkeit
  • viele Beleuchtungsmodi und individuelle Einstellungen
  • einfache Installation und Einrichtung
NACHTEILE
  • App wirkt etwas überladen
  • keine automatische HDMI-Umschaltung
  • kein Streamen per Smart-TV

Govee Envisual T2

Das Govee Envisual T2 ist ein überzeugendes Ambilight-System zum Nachrüsten. Es lässt sich schnell und einfach an jedem Fernseher anbringen und zaubert in abgedunkelten Räumen einen tollen Effekt an die Wand. Die Dual-Kamera erfasst die TV-Farben zuverlässig, die Einrichtung per App geht fix von der Hand. Auch die Zusatzfunktionen und die Sprachsteuerung wissen zu gefallen.

Das Govee Envisual T2 kostet bei Amazon gut 85 Euro.

VORTEILE
  • einfache Installation und Einrichtung
  • gute Farbwiedergabe mit geringer Verzögerung
  • Zusatzfunktionen wie Musik-Modus und eigene Farbschemata
  • Alexa- und Google-Sprachsteuerung
  • fairer Preis
NACHTEILE
  • Kamera steht ab
  • in hellen Räumen nur dezenter Effekt
Ratgeber

Wie funktioniert Ambilight zum Nachrüsten?

Ambilight-Nachrüst-Sets verwenden entweder eine HDMI-Box oder eine Kamera, um die Farbinformationen des Fernsehers auf den LED-Streifen hinter dem TV zu übertragen. Lösungen, die eine HDMI-Box verwenden, bieten den Vorteil, dass sie das Bild unabhängig von der Größe des TVs oder Monitors sehr genau erfassen und entsprechend stets die passenden Farbinformationen an den LED-Streifen weitergeben. Auch ist diese Lösung eleganter, da nirgends eine Kamera stört.

Man sollte sich beim Kauf eines Ambilight-Nachrüst-Sets mit HDMI-Box vorab überlegen, wie viele Zuspieler wichtig sind. Die Lösungen von Philips und Govee bieten je vier HDMI-2.1-Eingänge, das sollte für die meisten ausreichen. So fungiert die Ambilight-Lösung auch gleich aus HDMI-Hub.

Die LED-Strips kleben auf der Rückseite des TVs oder Monitors.

Ein Nachteil von HDMI-Boxen: Es kann lediglich das HDMI-Signal ausgewertet werden. Will man etwa über die Smart-TV-Software streamen, bleibt der LED-Streifen dunkel. Eine Ausnahme bilden etwa Samsung und LG, die für einige ihrer Smart-TVs eine Philips-App zur Farbdatenübertragung bietet.

Kamera-Lösungen sind mehrheitlich etwas günstiger. Allerdings kann es sein, dass etwa bei einem sehr großen Fernseher nicht alle Randbereiche von der Kamera erfasst werden. Zudem kann eine zu helle Umgebung das Erkennen der Farben verschlechtern, auch kann es zu leichten Latenzen kommen. Dafür erfasst die Kamera unabhängig vom Zuspieler wirklich alle vom TV wiedergegebenen Inhalte.

Wie weit muss Ambilight von der Wand weg?

Für eine optimale Ambilight-Wirkung sollte der Fernseher idealerweise 15 bis 30 Zentimeter von der Wand entfernt stehen, damit das Licht gleichmäßig diffundiert und einen weichen Halo-Effekt erzeugt. Bei geringerem Abstand – etwa unter 10 Zentimetern – entstehen häufig harte Lichtkanten, Hotspots und eine zu intensive Ausleuchtung, was den immersiven Effekt mindert. Eine weiße, matte Wand verstärkt die Farbwiedergabe zusätzlich, während zu großer Abstand oder helle Umgebungen den Effekt abschwächen können.

Warum gibt es Ambilight nur bei Philips?

Ambilight ist ein eingetragener Markenname und eine patentierte Technik von Philips, die seit 2004 exklusiv in deren Fernsehern integriert wird – andere Hersteller dürfen den Namen und die deren Umsetzung nicht nutzen, da Philips keine Lizenzen vergibt. Patente auf zentrale Elemente der dynamischen Hintergrundbeleuchtung laufen teilweise noch bis mindestens 2027, was den Wettbewerb blockiert und Philips ein klares Alleinstellungsmerkmal sichert.

Ist Ambilight gut für die Augen?

Ambilight mildert durch die dynamische Hintergrundbeleuchtung den harten Kontrast zwischen hellem Bildschirm und dunkler Umgebung, was die Pupillenbewegungen reduziert und nachweislich Augenermüdung bei längerem Schauen verringert – ein Effekt, der schon lange als augenschonend gilt.

Nutzer und Tests berichten von spürbar entspannterem Sehen, besonders abends in abgedunkelten Räumen, ohne dass die Bildwahrnehmung leidet. Bei zu heller oder falsch kalibrierter Beleuchtung kann der Effekt jedoch nachlassen oder sogar ablenken, weshalb eine moderate Einstellung und dunkle Wände den größten Nutzen bringen sollen.

DIY-Alternative Raspberry Pi

Wer es eine ganze Ecke nerdiger haben will, sollte sich die Bastellösungen mit einem Raspberry Pi anschauen. Dafür ist es zunächst nötig, das Bildsignal auf den Ambilight-Rechner zu bekommen. Das geht entweder über einen USB-TV-Stick, per IPTV oder einen DVB-Receiver wie der Dreambox.

Schwierig wird es, wenn externe HDMI-Zuspieler dazu kommen. Grundsätzlich lässt sich das HDMI-Signal über einen vorgeschalteten Splitter zwar abgreifen, der HDCP-Kopierschutz macht dies jedoch zumindest bei digitaler Übertragung zunichte. Also kommt das analoge Bildsignal, dank eines Grabbers umgewandelt, über den Splitter an den Ambilight-Rechner. Die Qualität des SD-Analogsignals ist für die benötigten Farbinformationen ausreichend.

Für den Nachbau benötigt der Bastler eine RGB-Lichterkette, deren LEDs sich über einen IC einzeln ansteuern lassen. Dafür bieten sich etwa WS2812B oder auch dessen Nachfolger SK6812 an. Zusätzlich benötigt man ein passendes Netzteil für die LEDs und einen Controller wie einen Raspberry. Dabei muss der Controller zur Wahl des Steuer-ICs passen.

Für eine Anleitung mit Video und Software-Links empfehlen wir den heise+-Artikel: Licht Chi-Chi.

Fazit

Ambilight sieht einfach toll aus! Wer jedoch keinen entsprechenden Philips-Fernseher hat, muss auf Nachrüstlösungen zurückgreifen. Hier ist der Markt übersichtlich, aber es buhlen immer mehr Anbieter um die Gunst der Käufer. Das beste Ergebnis erhalten Käufer mit der Philips Hue HDMI Sync Box 8K in Verbindung mit dem Hue Gradient Lightstrip. Diese Lösung ist einfach, zuverlässig und extrem beeindruckend – allerdings auch richtig teuer. Etwas günstiger kommen Käufer der Govee AI Sync Box 2 weg. Auch sie kann High-End-Konsolen verlustfrei durchschleifen.

Für mehr Lichteffekte empfehlen wir den Ratgeber Fackeln, Ambilight & Laser: Smarte und günstige Lichteffekte für zu Hause.

BESTENLISTE

Die Philips Hue Play HDMI Sync Box 8K mit HDMI 2.1 Unterstützung synchronisiert die Beleuchtung nun auch mit Konsolen wie PS5 und Xbox Series X ohne Qualitätsverlust.

VORTEILE
  • HDMI 2.1 für 4K bei 120 Hz und 8K bei 60 Hz
  • VRR-Unterstützung für Konsolen
  • Dolby Vision und Dolby Atmos (eARC)
  • Synchronisation von bis zu zehn Leuchten
  • Steuerung per App, Sprache und TV-Fernbedienung
NACHTEILE
  • hoher Preis plus Zusatzkosten für Zubehör
  • keine Synchronisation mit Smart-TV-Apps (außer Samsung und LG)
  • 120-Hz-Fernseher und passender Zuspieler für vollen Funktionsumfang nötig

Die Philips Hue Play HDMI Sync Box 8K mit HDMI 2.1 Unterstützung synchronisiert die Beleuchtung nun auch mit Konsolen wie PS5 und Xbox Series X ohne Qualitätsverlust.

Ambilight erweitert das TV-Bild, indem es die Farben des Bildschirms in Echtzeit auf die Umgebung überträgt und so für zusätzliche Immersion sorgt. Die neue Version der Sync Box unterstützt jetzt HDMI 2.1, was die Synchronisation mit modernen Konsolen wie der Playstation 5 und Xbox Series X ohne Qualitätsverlust ermöglicht. Auch HDR-Formate wie Dolby Vision und 3D-Audio über Dolby Atmos werden unterstützt.

In diesem Test schauen wir uns die Philips Hue Play HDMI Sync Box 8K genauer an. Wir klären, welche Vorteile die HDMI 2.1 Unterstützung bringt, wie sich die Box im Alltag schlägt und für wen sich die Anschaffung lohnt.

Optik & Anschlüsse

Die Sync Box 8K ähnelt optisch dem Vorgängermodell, hat aber einen dezenten glänzenden Ring am Rand der Oberseite. Mit Abmessungen von 200 × 108 × 25 mm passt sie locker unter oder hinter die meisten Fernseher. An der Rückseite befinden sich vier HDMI 2.1 Eingänge zum Anschluss von Konsolen und Mediaplayern sowie ein HDMI-Ausgang für die Verbindung zum TV. Zusätzlich gibt es einen USB-C-Anschluss, einen Stromanschluss und eine Reset-Taste.

Aufbau

Zum Lieferumfang gehören neben der Sync Box ein 1 Meter langes HDMI-2.1-Kabel, ein 24-Watt-Netzteil mit Adaptern für Deutschland und Großbritannien sowie eine Kurzanleitung. Für den Betrieb ist zwingend eine Hue Bridge erforderlich, die separat erworben werden muss. Außerdem benötigt man für die Lichtsynchronisation kompatible Hue-Leuchten wie der hinter dem Fernseher zu montierende Gradient Lightstrip.

App

Die Einrichtung erfolgt über die Hue-App. Zunächst wird die Box per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden, dann folgt die WLAN-Einrichtung per QR-Code. In der App lassen sich die HDMI-Eingänge benennen und ein virtueller Entertainment-Bereich zur Positionierung aller kompatibler Lampen einrichten. Diverse Sync-Modi und Einstellungen für Intensität und Helligkeit sind ebenfalls verfügbar, mehr dazu in der Bildergalerie. Die Steuerung kann wahlweise über die App, Sprachassistenten oder die TV-Fernbedienung erfolgen. Ein Firmware-Update steht bei Bedarf bereit.

Funktion

Dank HDMI 2.1 unterstützt die Sync Box 8K Auflösungen bis 4K bei 120 Hz oder 8K bei 60 Hz sowie VRR (Variable Refresh Rate) für Konsolen. HDR inklusive Dolby Vision wird ebenso unterstützt wie eARC für Dolby Atmos Sound. Die Box synchronisiert Farben und Helligkeit von bis zu zehn Hue-Leuchten in Echtzeit mit dem Bildschirminhalt. Der ARC-Bypass am HDMI-Eingang 4 ermöglicht die Integration mit AV-Receivern und Soundbars. Für den vollen Funktionsumfang ist allerdings ein 120-Hz-fähiger Fernseher und ein entsprechender Zuspieler nötig. Mit Smart-TV-Apps funktioniert die Synchronisation nicht, schließlich kann man hier die Sync Box 8K nicht dazwischenschalten. Ausnahmen bilden hier einige Smart-TVs von Samsung und LG, auf denen die Hue Sync TV App läuft.

Im Praxistest überzeugt die Philips-Hue-Lösung dank ihrer Zuverlässigkeit und der verzögerungsfreien Farbübertragung vom Bildschirm auf die kompatiblen Lampen. Während wir beim Vorgänger regelmäßig Systemabstürzen erlebten, läuft die Sync Box 8K nun bereits seit einem Monat problemlos durch.

Preis

Die Philips Hue Play HDMI Sync Box 8K kostet auf Amazon 297 Euro inklusive einer smarten Steckdose. Hinzu kommen die Kosten für eine Hue Bridge von knapp 44 Euro und Hue-Leuchten wie dem Gradient Lightstrip 65 Zoll für 165 Euro. Wer noch keine Hue-Leuchtmittel besitzt, muss also mit deutlichen Zusatzkosten rechnen, was die Box zu einem teuren Vergnügen macht.

Fazit

Dank HDMI 2.1 und verbesserter HDR-Unterstützung eignet sich die Philips Hue Play HDMI Sync Box 8K perfekt für den Einsatz mit aktuellen Konsolen und Fernsehern. Die Einrichtung geht dank der Hue-App schnell von der Hand und die Synchronisation mit mehreren Leuchten klappt im Test hervorragend.

Allerdings hat das Ganze seinen Preis: 297 Euro für die Box plus Zusatzkosten für Bridge und Leuchten sind eine Menge Geld. Auch funktioniert die Sync Box nicht mit Smart-TV-Apps (außer Samsung und neuerdings auch LG) und ein 120-Hz-Fernseher ist für den vollen Funktionsumfang nötig. Letztlich ist die Philips Hue Play HDMI Sync Box 8K ein tolles, aber auch teures Luxus-Gadget für Philips-Hue-Fans.

Die Govee AI Sync Box 2 setzt auf vier HDMI-2.1-Ports mit je maximal 60 Hz bei 8K und gar 144 Hz bei 4K.

VORTEILE
  • HDMI 2.1 mit bis zu 8K bei 60 Hz und 4K bei 144 Hz
  • gute Farbwiedergabe, hohe maximale Helligkeit
  • viele Beleuchtungsmodi und individuelle Einstellungen
  • einfache Installation und Einrichtung
NACHTEILE
  • App wirkt etwas überladen
  • keine automatische HDMI-Umschaltung
  • kein Streamen per Smart-TV

Die Govee AI Sync Box 2 setzt auf vier HDMI-2.1-Ports mit je maximal 60 Hz bei 8K und gar 144 Hz bei 4K.

Mit der AI Sync Box 2 stellte Govee auf der CES 2024 eine Alternative zur populären Philips Hue Sync Box 2 vor. Die neue Version setzt auf HDMI 2.1 und unterstützt damit Auflösungen bis 8K bei 60 Hz und 4K bei 144 Hz. Zudem synchronisiert die Box kompatible Govee-Leuchten mit dem HDMI-Eingangssignal und erzeugt so einen dynamischen Ambilight-Effekt. Im Lieferumfang befindet sich ein LED-Lichtband mit 75 LEDs.

Die Govee AI Sync Box 2 ist mit Govee Home, Alexa, Matter und Google Assistant kompatibel und verfügt über vier HDMI 2.1 Eingänge sowie einen HDMI 2.1 Ausgang für die Verbindung zum Fernseher. Wir haben die Box getestet und verraten, ob sich der Kauf lohnt.

Lieferumfang & Installation

Die Govee AI Sync Box 2 wird mit allem geliefert, was man für den Betrieb benötigt. Neben der Box selbst finden sich im Paket ein LED-Lichtstreifen für 55- bis 65-Zoll-Fernseher, zwei HDMI 2.1 Kabel, Reinigungstücher, ein Netzteil und eine gedruckte Kurzanleitung. Wir testen das Set an einem 75-Zoll-TV. Auch das geht, obwohl die Ecken dann nicht perfekt ausgeleuchtet sind.

Der Aufbau geht recht einfach und innerhalb von 15 Minuten von der Hand: Zunächst reinigt man die Rückseite des Fernsehers mit den beiliegenden Tüchern und bringt dann den LED-Streifen möglichst gleichmäßig an.

Im nächsten Schritt verbindet man den LED-Streifen via USB-C, die HDMI-Zuspieler und den Fernseher mit der Sync Box und schließt das Netzteil an. Die weitere Einrichtung erfolgt über die Govee Home App. Insgesamt ist die Installation auch für technisch weniger versierte Nutzer machbar.

App

Die Einrichtung und Steuerung der Govee AI Sync Box 2 erfolgt über die Govee Home App. Ein WLAN ist dabei zwingend erforderlich. In der App nimmt man die Kalibrierung der LEDs vor und kann die HDMI-Eingänge manuell auswählen und benennen. Eine automatische Umschaltung je nach aktivem Zuspieler ist nicht möglich. Wer die App gerade nicht zur Hand hat, kann den HDMI-Eingang auch über einen Taster am Gerät wechseln.

Sprachsteuerung funktioniert, allerdings bei Alexa und Google Assistant nicht vollumfänglich. Ein/Aus, Farbwahl, Dimmen und mehr ist direkt per Sprache ausführbar. Eine Szene oder einen HDMI-Eingang wählen dagegen nicht. Schön: Die Box schaltet sich mit dem Fernseher ein und aus.

Das Herzstück der App ist der Video-Modus, in dem der LED-Streifen auf der Rückseite des TVs in den Farben des Bildschirminhalts leuchten. Hier kann zusätzlich die Farbintensität, die Helligkeit sowie die Empfindlichkeit angepasst werden. Auch eine relative Helligkeitseinstellung der Seiten und eine automatische Erkennung von schwarzen Balken steht bereit. Über die Dreamview-Funktion lassen sich weitere Govee-Leuchten in das Setup einbinden und synchronisieren.

Der LED-Streifen lässt sich auch als Stimmungslicht einsetzen. Neben einem Musikmodus, der die Lichter passend zum Takt blinken lässt, gibt es auch voreingestellte Farbszenen wie Sonnenuntergang oder Nordlichter. Wer möchte, kann die Farben und Effekte selbst erstellen.

Die App wirkt dabei etwas überladen, nicht jede Option ist selbsterklärend. Hier darf Govee gerne etwas aufräumen.

Funktion

Im Test leuchten die Farben des LED-Streifens kräftig und natürlich, sie passen sich schnell an die Inhalte auf dem Fernseher an. Trotzdem gibt es bei schnellen Farbwechseln eine geringe, aber dennoch spürbare Verzögerung. Insgesamt ist die Farbwiedergabe auf einem hohen Niveau und mit der deutlich teureren Hue Play HDMI Sync Box 8K vergleichbar. Auch bezüglich der maximalen und minimalen Helligkeit der LEDs gefällt die Govee AI Sync Box 2.

Als Highlight bezeichnet Govee die AI-Funktionen der Box: Wird eines von derzeit 17 unterstützten Spiele erkannt, erzeugt die Govee AI Sync Box 2 dynamische Lichteffekte passend zum Spielgeschehen. Ausprobiert haben wir das nicht.

Wichtig: Die Govee AI Sync Box 2 funktioniert nur mit Signalen, die über HDMI durchgeschleift werden. Wer etwa zum Streamen die Software seinen Smart-TVs nutzt, schaut ohne dynamisch ans Bild angepasst Lichter in die Röhre.

Preis

Mit einem Preis von 240 Euro bei Amazon ist die Govee AI Sync Box 2 deutlich günstiger als die Konkurrenz von Philips Hue.

Fazit

Die Govee AI Sync Box 2 ist eine rundum gelungene Ambilight-Lösung, die dank HDMI 2.1 und 8K bei 60 Hz sowie 4K bei 144 Hz gerade für Gamer interessant ist, die verlustfrei ihre aktuelle Spielekonsole mit dem Fernseher verbinden möchten. Die Installation und Einrichtung geht schnell von der Hand, Farbwiedergabe und Helligkeit sind super und die Effekte wissen zu gefallen.

Die App wirkt etwas überfrachtet, ist dafür aber mächtig. Leider wechselt der HDMI-Eingang nicht automatisch. Auch funktioniert das System nicht mit der Software von Smart-TVs. Unterm Strich ist die Govee AI Sync Box 2 dennoch eine willkommene und deutlich günstigere Alternative zur Philips Hue Play HDMI Sync Box 2.

Das Govee Envisual T2 bringt den Ambilight-Effekt auf jeden Fernseher. Mit einer verbesserten Dual-Kamera und einfacher Installation verspricht es ein intensives Fernseherlebnis zum attraktiven Preis. Wir haben das Set getestet.

VORTEILE
  • einfache Installation und Einrichtung
  • gute Farbwiedergabe mit geringer Verzögerung
  • Zusatzfunktionen wie Musik-Modus und eigene Farbschemata
  • Alexa- und Google-Sprachsteuerung
  • fairer Preis
NACHTEILE
  • Kamera steht ab
  • in hellen Räumen nur dezenter Effekt

Das Govee Envisual T2 bringt den Ambilight-Effekt auf jeden Fernseher. Mit einer verbesserten Dual-Kamera und einfacher Installation verspricht es ein intensives Fernseherlebnis zum attraktiven Preis. Wir haben das Set getestet.

Ambilight erweitert das Fernsehbild, indem es die Farben des Bildschirms in Echtzeit auf die Umgebung überträgt. Das sorgt für eine beeindruckende Immersion und ein intensiveres Fernseherlebnis. Während Ambilight bisher vor allem von Philips-Fernsehern bekannt war, bringt Govee mit dem Envisual T2 eine günstige Nachrüstlösung für alle TV-Geräte auf den Markt. Wir haben das Govee Envisual T2 getestet und verraten, wie es sich im Alltag schlägt.

Lieferumfang & Installation

Im Lieferumfang des Govee Envisual T2 befinden sich ein LED-Streifen, eine Dual-Kamera, eine Steuereinheit sowie alle nötigen Kabel und Klebestreifen für die Montage. Zunächst bringt man den selbstklebenden LED-Streifen, der aus vier miteinander verbundenen Elementen besteht, an den Rändern der TV-Rückseite an. Laut Hersteller eignet er sich für Fernseher von 55 bis 65 Zoll. In unserem Test funktionierte er aber auch problemlos an einem 75-Zöller.

Als Nächstes wird die Dual-Kamera mithilfe eines Gegengewichts mittig auf dem Fernseher positioniert. Anders als beim Vorgänger lässt sie sich nicht mehr an der TV-Unterseite ankleben. Zuletzt klebt man die kleine Steuereinheit auf die TV-Rückseite und verbindet alle Elemente mit den beiliegenden Kabeln. Die gesamte Installation dauert in unserem Test kaum länger als zehn Minuten.

Einrichtung per App

Die weitere Einrichtung erfolgt über die Govee-App. Hier kann man zunächst sechs mitgelieferte Schaumstoffrechtecke an vorgegebene Stellen des TV-Bildschirms kleben, um die Bildbereiche für die Farberfassung zu kalibrieren. Das Anbringen der Schaumstoffstücke ist optional, man kann die Kalibrierung auch manuell in der App vornehmen. Hier zeigt die App das Bild der Kamera und man passt den Sichtbereich an die Größe des Fernsehers an.

In der App lassen sich zudem viele weitere Einstellungen vornehmen. So kann man den LED-Streifen auf Musik reagieren lassen, zwischen Video- und Spiele-Modus wechseln, eigene Farbschemata erstellen oder vorgefertigte Szenen wie Kerzenlicht oder Sonnenuntergang auswählen. Die App ist recht übersichtlich und leicht verständlich.

Sprachsteuerung & Funktionen

Das Govee Envisual T2 lässt sich per Sprachbefehl über Amazon Alexa oder Google Assistant steuern. Neben dem Ein- und Ausschalten kann man so auch die Helligkeit anpassen, Szenen wechseln und vieles mehr. Praktisch: Da das System dauerhaft mit dem WLAN verbunden ist, schaltet es sich auch unabhängig vom Fernseher ein und aus.

Bild- & Farbwiedergabe

In abgedunkelten Räumen erzeugt das Govee Envisual T2 einen intensiven Ambilight-Effekt. Die Farben des Fernsehbildes werden von der Dual-Kamera erfasst und mit minimaler Verzögerung an den LED-Streifen weitergegeben. Dieser ist zwar nicht extrem hell, strahlt bei wenig Umgebungslicht aber kräftig und gleichmäßig.

Im direkten Vergleich mit dem günstigeren Vorgänger Govee Dreamview T1 zeigt die Dual-Kamera des T2 eine etwas präzisere Farberkennung. Der Unterschied fällt im Test aber gering aus.

Preis

Das Govee Envisual T2 kostet bei Amazon gut 85 Euro.

Fazit

Das Govee Envisual T2 ist ein überzeugendes Ambilight-System zum Nachrüsten. Es lässt sich schnell und einfach an jedem Fernseher anbringen und zaubert in abgedunkelten Räumen einen tollen Effekt an die Wand. Die Dual-Kamera erfasst die TV-Farben zuverlässig, die Einrichtung per App geht fix von der Hand. Auch die Zusatzfunktionen und die Sprachsteuerung wissen zu gefallen.

Kritikpunkte sind die etwas abstehende Kamera und die Tatsache, dass der Effekt in hellen Räumen nur dezent ausfällt. Davon abgesehen bekommt man mit dem Govee Envisual T2 ein tolles Ambilight-Erlebnis zum fairen Preis.

Die Govee TV-Hintergrundbeleuchtung 3 Pro bringt den beliebten Ambilight-Effekt per HDR-Triple-Kamera und LED-Streifen auf jeden Fernseher.

VORTEILE
  • funktioniert mit allen Quellen
  • einfache Installation
  • Matter-kompatibel
  • nahezu latenzfrei
NACHTEILE
  • teuer
  • Farbtreue nicht perfekt
  • Kamera auf dem TV optisch störend

Die Govee TV-Hintergrundbeleuchtung 3 Pro bringt den beliebten Ambilight-Effekt per HDR-Triple-Kamera und LED-Streifen auf jeden Fernseher.

Ambilight erweitert das Fernsehbild, indem es die Farben des Bildschirms in Echtzeit auf die Wand hinter dem TV überträgt. Das sorgt für mehr Immersion beim Filmabend oder bei der Gaming-Session. Philips hat diese Technik in seinen Fernsehern etabliert. Wer keinen Philips-TV besitzt, kann den Effekt nachrüsten.

Die Govee TV-Hintergrundbeleuchtung 3 Pro setzt dabei auf eine Kamera-Lösung. Eine HDR-Triple-Kamera filmt das Fernsehbild und überträgt die Farbdaten an einen LED-Streifen auf der TV-Rückseite. Der Vorteil: Das System funktioniert mit allen Quellen. Streaming-Apps, Spielekonsolen, Blu-ray-Player und externe Mediaplayer werden gleichermaßen unterstützt. Eine HDMI-Box wie bei der Philips Hue Play HDMI Sync Box 8K oder der Govee AI Sync Box 2 ist nicht nötig.

Zudem kostet es mit einer UVP von 200 Euro (Amazon.de) für 55 Zoll bis 65 Zoll und 220 Euro (Amazon.de) für 75 Zoll bis 85 Zoll etwas weniger.

Wir haben die Govee TV-Hintergrundbeleuchtung 3 Pro mit einem Thomson Google TV Mini-LED 55 Zoll (Bestpeis) getestet. Dabei klären wir, wie gut die Kamera-Lösung funktioniert, wie sich das System im Alltag schlägt und für wen sich die Anschaffung lohnt.

Lieferumfang und Installation

Die Govee TV-Hintergrundbeleuchtung 3 Pro kommt mit allem, was für den Betrieb nötig ist. Im Paket befinden sich ein 3,6 Meter langer LED-Streifen mit 75 LEDs pro Meter, eine HDR-Triple-Kamera, eine Steuerbox, ein Netzteil, Befestigungsclips für die Ecken, orange Kalibrierungs-Schaumstoffblöcke und USB-C-Kabel. Die getestete Version eignet sich für Fernseher von 55 bis 65 Zoll. Für größere TVs von 75 bis 85 Zoll gibt es eine separate Variante für etwa 20 Euro Aufpreis.

Die Installation beginnt mit dem Reinigen der TV-Rückseite. Anschließend klebt man den selbstklebenden LED-Streifen mit etwa einem Zentimeter Abstand zum Rand auf. Bei unserem 55-Zoll-Testgerät gestaltete sich das etwas fummelig. Der Streifen ist fast so lang wie die Längsseite des TVs, muss aber noch um die Ecken geführt werden. Bei einem 65-Zoll-Fernseher dürfte das einfacher gehen. Die mitgelieferten Clips fixieren anschließend die Ecken.

Die Kamera wird oben auf den Fernseher gesetzt. Sie hält ohne Kleber und sitzt stabil. Allerdings empfinden wir die Kamera auf dem TV als optisch störend. Eine Alternative: Die Kamera lässt sich mit Teppichklebeband an der Unterseite des Fernsehers befestigen. Die App bietet dafür eine Spiegelung des TV-Bilds an. Auch wenn diese Option von Govee nicht erwähnt wird, empfehlen wir diese Variante, wenn der Platz es zulässt. So fällt die Kamera deutlich weniger auf.

Govee TV-Hintergrundbeleuchtung 3 Pro Bilder

Zuletzt verbindet man Kamera und LED-Streifen per USB-C mit der Steuerbox und schließt das Netzteil an. Die gesamte Installation ist allein machbar und dauert etwa 15 Minuten. Bei wandnahen Fernsehern kann es hinter dem Gerät eng werden. Der Ambilight-Effekt wirkt am besten bei einem Abstand von 10 bis 40 Zentimetern zur Wand.

App und Bedienung

Die Einrichtung und Steuerung erfolgt über die Govee Home App. Die App verbindet sich per Bluetooth und WLAN mit dem Gerät. Wichtig: Es wird wie so häufig nur das 2,4-GHz-Band unterstützt. In unserem Test wurde die Govee TV-Hintergrundbeleuchtung 3 Pro sofort erkannt. Das kennen wir von anderen Govee-Produkten.

Die Kalibrierung nimmt etwa fünf Minuten in Anspruch. Dabei positioniert man die orangenen Schaumstoffblöcke auf dem Bildschirm und markiert die Ecken in der Live-Ansicht der App. Bei ausreichend hellem Umgebungslicht funktioniert die Kalibrierung auch ohne die Blöcke. Ein Kalibrierungsvideo ist in der App integriert.

Die App bietet zahlreiche Einstellungen für Helligkeit, Sättigung und verschiedene Szenen, die unabhängig von der Kamera funktionieren. Auch eigene Effekte lassen sich erstellen, wenn auch etwas umständlich. Die Vielzahl an Untermenüs kann für Anfänger zunächst unübersichtlich wirken und benötigt etwas Einarbeitung.

Govee TV-Hintergrundbeleuchtung 3 Pro Screenshot

Die Govee TV-Hintergrundbeleuchtung 3 Pro ist Matter-kompatibel. Es lässt sich in Apple Homekit, Google Home und Amazon Alexa integrieren. Die Sprachsteuerung ermöglicht Ein- und Ausschalten, Helligkeitsanpassung und Farbwechsel. Die Bedienung erfolgt ausschließlich per App oder Sprachbefehl, eine Fernbedienung liegt nicht bei.

Funktion & Farben

Die HDR-Triple-Kamera erfasst das Fernsehbild in 1080p bei 30 fps mit einem Dynamikumfang von 105 dB. Ein 16-Bit-Chip sorgt für eine nahezu latenzfreie Synchronisation.

Die KI-Funktion will Filmgenres erkennen und Farben sowie Sättigung automatisch anpassen. Schwarze Balken bei Kinofilmen und statische Bilder werden herausgefiltert. Bei einem komplett schwarzen Bild schaltet sich das System nach einer gewissen Zeit automatisch aus. Diese lässt sich in der App einstellen.

Die RGBWWIC-LEDs verfügen über separate Warm- und Kaltweiß-Kanäle. Das ist für alle wichtig, die die Hintergrundbeleuchtung auch ohne laufenden TV nutzen wollen und Wert auf fein anpassbare Warm- und Kaltweißtöne legen.

In der Praxis zeigen sich jedoch Schwächen bei der Farbtreue. Die Farben passen nicht immer exakt zum Bildinhalt. Blautöne wirken oft dominant. Rot und Blau werden insgesamt trotzdem gut dargestellt, Grün und Gelb jedoch weniger präzise. Die Ecken leuchten manchmal ungenau aus. Die Kalibrierung verbessert das Ergebnis, perfekt ist es aber auch dann nicht.

Eine von Govee Dreamview getaufte Funktion synchronisiert bis zu zehn Govee-Geräte miteinander. So lässt sich der Ambilight-Effekt auf weitere Leuchten im Raum erweitern.

Im Betrieb liefert die Govee TV-Hintergrundbeleuchtung 3 Pro eine stabile Synchronisation und geringer Latenz. Abstürze oder Verbindungsabbrüche traten während unseres Testzeitraums nicht auf. Die Steuerbox wird lediglich handwarm, der Stromverbrauch liegt bei etwa 24 Watt.

Was kostet die Govee TV-Hintergrundbeleuchtung 3 Pro?

Die Govee TV-Hintergrundbeleuchtung 3 Pro kostet 200 Euro (Amazon.de) für 55 Zoll bis 65 Zoll und 220 Euro (Amazon.de) für 75 Zoll bis 85 Zoll. Im Angebot war sie zeitweise für 150 Euro, beziehungsweise 187 Euro zu haben.

Fazit

Die Govee TV-Hintergrundbeleuchtung 3 Pro ist eine solide Ambilight-Lösung, allerdings in unseren Augen zu teuer. Die Kamera-Technologie ermöglicht die Nutzung mit allen Quellen. Streaming-Apps, Spielekonsolen und Blu-ray-Player funktionieren gleichermaßen. Eine HDMI-Box ist nicht nötig.

Die Installation gelingt auch für technisch weniger versierte Nutzer. Die App bietet viele Einstellungsmöglichkeiten und die Matter-Kompatibilität ermöglicht die Integration in bestehende Smart-Home-Systeme. Die Synchronisation arbeitet nach der Kalibrierung nahezu latenzfrei.

Schwächen zeigt das System bei der Farbtreue. Blautöne dominieren, Grün und Gelb werden weniger präzise dargestellt. Die Ecken leuchten nicht immer exakt aus. Auch die auf dem Fernseher platzierte Kamera stört optisch. Eine alternative Montage an der TV-Unterseite verringert das Problem.

Philips Ambilight gibt es auch zum Nachrüsten. Wir testen, wie gut sich Hue Sync zusammen mit den Hue Play Lightbars schlägt.

VORTEILE
  • Ambilight-Feeling
  • kostenlos für Hue-Besitzer
  • einfache Installation
NACHTEILE
  • nur über PC / Mac
  • Bereiche weniger differenziert als bei Ambilight
  • leichte Verzögerung

Philips Ambilight gibt es auch zum Nachrüsten. Wir testen, wie gut sich Hue Sync zusammen mit den Hue Play Lightbars schlägt.

Die kostenlose Software Hue Sync bietet zusammen mit Philips-Hue-Lampen das von Philips-Fernsehern bekannte Ambilight-Lichterlebnis zum Nachrüsten. Wir zeigen im Test, wie Installation und Betrieb von der Hand gehen.

Ein Hauptargument für den Kauf eines Philips-Fernsehers ist Ambilight. Dabei analysiert eine Software das dargestellte Bild und auf der Rückseite des Gerätes installierte LEDs illuminieren die Wand hinter dem TV in passenden Farben. Das soll nicht nur augenschonender als Fernsehen im ansonsten stockfinsteren Raum sein, sondern auch die Stimmung der gezeigten Szenen intensiver machen. Denn da die Farben weit über den Bildschirmrand hinausgehen, taucht der Nutzer so intensiver in die Szene ein.

Zwar gibt es viele mehr oder weniger gute und teils umständliche Bastellösungen, wie etwa der heise-Artikel „ Licht-Chichi“ zeigt. Sie versprechen Ambilight auch ohne Neukauf des Fernsehers. Aber es geht auch einfacher. Hue Sync heißt eine kostenlose Software von Hue-Hersteller Signify.

Hue Play & Sync

Was benötigt man für Hue Sync?

Wer Ambilight nachrüsten will, der benötigt einen Rechner mit Windows 10 oder MacOS Sierra, eine aktuelle Hue-Bridge (erkennbar an der eckigen Form), passende farbige Leuchtmittel von Hue oder kompatibler Hersteller und ein Smartphone mit installierter Hue-App. Rechner und Hue-Bridge müssen dabei im gleichen WLAN oder zumindest am gleichen (WLAN)-Router hängen.

Signify empfiehlt als Leuchtmittel die Akku-Leuchten Hue Go Light and Color, den Hue Lightstrip Plus White and Color (Testbericht) und die Hue Play Lightbar White and Color, die es im Doppelpack oder einzeln gibt.

Hue Play & Sync

Los geht’s: Einrichtung

Als erstes wird die kostenlose Sync-Software benötigt. Die lässt sich direkt auf der Homepage des Herstellers herunterladen, ist anschließend mit wenigen Klicks installiert. Für die Installation müssen entsprechende farbige Lampen so platziert werden, dass sie dem Nutzer nicht direkt in die Augen strahlen, sondern hinter und auf Wunsch auch neben dem entsprechenden Ausgabe-Display auf eine Wand.

In der Hue -App auf dem Smartphone muss (ggf. nach dem Einbinden neuer Leuchtmittel) anschließend ein Entertainment-Bereich definiert werden, in den durch einfaches Anhaken die gewünschten Lampen virtuell einsortiert werden. Praktisch: Jede Lampe, die so ausgewählt wird, blinkt zur einfachen Identifizierung kurz auf. Das gilt auch für das anschließende Anpassen der Positionierung der Lampen in der App per Drag&Drop, damit Hue Sync später weiß, wo sich die Lampen tatsächlich befinden. Nur so kann die Software die richtigen Farben pro Leuchtmittel ausgeben.

Hue Sync: Die Software

Hue Play & Sync

Die Software läuft in einem kleinen Fenster auf dem Windows- oder MacOS-Rechner und kann bei Bedarf minimiert werden. Sie arbeitet dann im Hintergrund weiter. Die Illuminierungen passend zu Inhalten lassen sich getrennt für Szenen, Spiele, Musik und Videos aktivieren, dort gibt es jeweils unterschiedliche Intensitätseinstellungen von „subtil“ über „normal“ und „hoch“ bis hin zu „intensiv“. Diese Einstellungen geben an, wie sensibel und häufig die Farben an die jeweilige Wiedergabe angepasst werden und wie abrupt die Farbübergänge gestaltet werden.

In der Kategorie „Szenen“ lässt sich das verwendete Hintergrundlicht wie von Hue-Lampen aus der Smartphone-App bekannt als Stimmungslicht unabhängig vom gezeigten Display-Inhalt einstellen. Zur Verfügung stehen dafür 10 Presets, die zudem in ihrer Helligkeit angepasst werden dürfen. Die Kategorie „Spiele“ erlaubt in den tieferen Einstellungen das Übernehmen der vom Hersteller der Games vorgegebenen Beleuchtungs-Settings, die zudem noch auf bestimmte Razer-Gaming-Produkte wie das Keyboard Razer Death Stalker Chroma (Preisvergleich) oder die Razer Black Widow Tournament Edition Chroma V2 (Testbericht) ausgeweitet werden dürfen.

Anhand der Kategorie „Musik“ wird Hue Sync dazu angehalten, Farben nicht mehr anhand des gezeigten Bildes, sondern zum Takt und der Art der Musik zu verwenden. Früher hieß das mal Lichtorgel und war ein Hit auf jeder Party.

Die „Video“-Kategorie sorgt dafür, dass sich die verwendeten Lichter wie das eingangs erwähnte Philips Ambilight verhalten. Wie bei allen Kategorien erfolgen die Lichtanpassungen erst nach einem Klick auf den Button „Synchronisierung starten“. Alternativ wird die Synchronisierung auch automatisch bei jedem Start des Rechners aktiviert. Außerdem gibt es noch weitere Optionen wie etwa eine Verzögerungseinstellung für kabellose Lampen wie die Hue Go, um im Zweifel manuell Synchronität zwischen Darstellung und Lampensteuerung herzustellen.

Hue Play & Sync

Hue Sync mit Hue Play im Alltag

Es wurde eingangs bereits erwähnt: Hue Sync funktioniert nur über einen PC oder Laptop, am besten per HDMI-Kabel, aber auch kabellos über Standards wie Chromecast. Dann muss aber gegebenenfalls eine entstehende Latenz bei der Übertragung in den Einstellungen der Sync-Software justiert werden. Angeblich arbeitet Signify aber auch daran, Hue Sync auf smarte Fernseher zu bringen. Da das zum Zeitpunkt des Tests noch nicht möglich war, haben wir überwiegend einen Laptop samt HDMI-Kabel verwendet.

Hue Play & Sync

Ja, das hat schon was: Die weiße Wand hinter dem Fernseher erstrahlt auf der einen Seite im satten Blaugrün der Karibik, während die andere Seite das warme Gelbweiß des Sandstrandes wiederspiegelt. Dadurch taucht man tatsächlich weiter in die Szenerie ein, man ist quasi mittendrin statt nur dabei. Allerdings hätte es im Test ruhig noch eine weitere Lampe sein dürfen, die eine dedizierte dritte Farbe für den oberen Bildschirmrand erlaubt hätte. Mehr scheint hingegen kaum sinnvoll, da die Hue-App am Smartphone beim Einrichten der Entertainment-Bereiche nur eine zwei- und keine dreidimensionale Positionierung passender Leuchtmittel erlaubt. Entsprechend ist es unmöglich, dass eine Lampe den oberen und eine andere Lampe den unteren linken Bereich hinter dem Screen unterschiedlich illuminiert – beide würden nur als „links“ erkannt und die gleiche Farbe abstrahlen. Für die inzwischen sehr aufwändige und differenzierte Ambilight-Technologie ist Hue Sync also kein vollwertiger Ersatz.

Hinzu kommt, dass bei schnellen Farbwechseln eine leichte Verzögerung zu erkennen ist, die schnell störend wirkt. Das lässt sich bis zur Unmerklichkeit minimieren, indem man die Intensität der Farbanpassungen senkt – uns hat im Test tatsächlich der „subtile“ Modus am meisten zugesagt, bei dem nicht nur keine Verzögerung mehr bei Farbwechseln auffiel, sondern sich das Farbenspiel der Hue-Lampen darüber hinaus mit fließenden Verläufen unaufdringlich im Hintergrund hält. Dadurch bemerkt man das zusätzliche Licht schon bald gar nicht mehr – aber wehe, die Hintergrundlampen werden abgeschaltet! Dann fehlt nämlich plötzlich die zuvor kaum mehr wahrgenommene Untermalung umso mehr – offensichtlich macht Hue Sync also irgendetwas richtig.

Preis

Die Philips Hue Sync Box HDMI kostet über 300 Euro und damit mehr als ihr besserer Nachfolger.

Fazit

Links, rechts, oben – Hue Sync enfaltet sein volles Potenzial ab drei einzelnen Hue-Leuchtmitteln. Aber bereits zwei Lampen für links und rechts erweitern den Fernsehinhalt an die dahinterliegende Wand. Die Frage ist aber, ob die Software wirklich einen Mehrwert bietet. Wir finden: Ja, Hue Sync hat seine Daseinsberechtigung. Signify bietet die Software kostenlos an und erweitert das Einsatzgebiet ohnehin schon vorhandener Philips-Hue-Lampen – schließlich funktioniert Sync grundsätzlich mit allen aktuellen farbigen Hue-Leuchtmitteln. Störend empfanden wir die leichte Verzögerung. Einen Grund, dieses Feature als Hue-Besitzer nicht wenigstens mal auszuprobieren, gibt es trotzdem keinen. Für eine gezielte Anschaffung von Hue-Leuchtmitteln für Sync erscheint der Mehrwert in Relation zum Preis etwas zu gering.

ZUSÄTZLICH GETESTET
Luminea Home Control ZX-5345
Moes Wifi Smart Hintergrundbeleuchtung