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JavaLand 2014: CfP-Statistiken und frĂŒhe Informationen

Markus Eisele

Deutschland bekommt eine neue Java-Konferenz. Neben den schon lÀnger arrivierten Veranstaltungen hat sich in diesem Feld in letzter Zeit nicht viel getan. Das zu Àndern ist jetzt die Aufgabe der deutschen Java-Gemeinschaft unter dem Dach des iJUG e.V.

Ihr habt sicherlich schon davon gehört: Deutschland bekommt eine neue Java-Konferenz. Neben den schon lÀnger arrivierten Veranstaltungen hat sich in diesem Feld in letzter Zeit nicht viel getan. Das zu Àndern ist jetzt die Aufgabe der deutschen Java-Gemeinschaft unter dem Dach des iJUG e.V [1].

Das JavaLand [2] öffnet am 25. und 26. MĂ€rz 2014 seine Tore. Es will zum Zentrum der deutschen Java-Entwicklerszene werden und neben Wissenstransfer und Networking vor allem gute GesprĂ€che, aber auch spannende Abenteuer, Spaß und Action bieten. Doch das JavaLand ist weit mehr, denn die Konferenz versteht sich als "das Event der Java-Community fĂŒr die Java-Community". Das Konferenzprogramm entsteht unter starker Beteiligung der im iJUG e.V. organisierten Java User Groups. Dabei konnte das Programmkomittee aus mehr als 400 eingereichten VorschlĂ€gen auswĂ€hlen. Das Programm soll noch in dieser Woche veröffentlicht werden. SpĂ€testens dann heißt es: "Anmelden! [3]", denn die 300 Hotelzimmer direkt im JavaLand sind vermutlich die begehrtesten. Wer hier nicht mehr zum Zuge kommt, kann noch immer eines der umliegenden Hotels nehmen. Aber ein wenig was von dem Charme, das JavaLand zu besiedeln, wird verloren gehen.

Wer ohne Programm schon bucht, muss mĂ€chtig ĂŒberzeugt sein, von dem was da kommt. Das sind bei einer neuen Konferenz vermutlich nicht genug. Daher nutze ich die Chance und werde heute schon mal ein wenig was ĂŒber die Konferenz verraten. Allerdings nur indirekt. Als Vorsitzender des Programmkomittees war ich mehr als interessiert daran, ein paar Auswertungen ĂŒber den eingereichten VorschlĂ€gen durchzufĂŒhren. Damit sollte die Wartezeit auf das finale Programm dann auch nicht so schwer fallen, und die Vorfreude steigert sich vielleicht ein wenig.

Die Themen aus den CfP VorschlÀgen

Die Themen aus den CfP VorschlÀgen

(Bild: Markus Eisele)

Mit 400 VortragsvorschlĂ€gen aus insgesamt 18 verschiedenen LĂ€ndern wurden wir vollkommen ĂŒberrascht. Im Positiven natĂŒrlich. Die verfĂŒgbaren Slots sind deutlich weniger, und der Auswahlprozess war durchaus eine Herausforderung. Nur unter Mithilfe der vielen Bewerter aus dem iJUG sind wir hier ĂŒberhaupt zeitnah zum Ziel gekommen. Das kleine Wordle auf der rechten Seite zeigt, worum es sich auf der Konferenz hauptsĂ€chlich drehen wird. Alles rund um Java. Dabei ist hier nicht nur der Server oder der Client gemeint. Vielmehr dreht sich alles um die JVM als Runtime. Somit sind auch neue JVM-Sprachen und natĂŒrlich angrenzende Themen und Trends durchaus auch auf dem Radar. Positiv ĂŒberrascht waren wir von den vielen Spring-VorschlĂ€gen. Auch wenn es sich durchaus mehrfach inhaltlich um die Migration weg von Spring oder um spezielle Aspekte von Spring handelte. Auch wichtigen Frameworks und allgemeiner Bibliotheken sollen Platz im Programm bekommen.

Ebenfalls spannend ist sicherlich die Verteilung auf die Themenbereiche des CfP. Hier kann man durchaus von einem ausgewogenen VerhÀltnis sprechen. Mit Ausnahme des Security-Bereichs, in dem es deutlich zu wenige Einreichungen gab, lÀsst sich kein klarer Themenschwerpunkt benennen. Das ist auch gut so. Der Anspruch war und ist ein möglichst breites Feld rund um den Themenschwerpunkt Java zu adressieren.

Verteilung der Einreichungen pro Track

Verteilung der Einreichungen pro Track

(Bild: Markus Eisele)

Eine weitere Frage hat viele im Vorfeld durchaus interessiert, da die DOAG Veranstalter ist: Was fĂŒr eine Rolle spielt Oracle bei der Konferenz? Kurze und ehrliche Antwort: keine Besondere. Bisher ist Oracle nicht mal als Sponsor vertreten und hat auch inhaltlich keinen Einfluss auf das Programm. Die Programmkomittee-Sitzungen konnten wir auch in den RĂ€umlichkeiten von Oracle durchfĂŒhren, was die DurchfĂŒhrung durchaus kostengĂŒnstig gemacht hat und unter dem Oberpunkt: "Oracle unterstĂŒtzt JUGs" abzuhaken ist. Inhaltlich durfte sich Oracle am CfP beteiligen – wie alle anderen auch. Und die Chance wurde genutzt. Neben ein paar sehr bekannten Namen, die bisher noch nicht in Deutschland aufgetreten sind, kamen in Summe 6 Prozent der Einreichungen von Oracle. Im Vergleich mit einer JavaOne ist das gar nichts. Hier sind es circa 30 Prozent.

Verteilung Oracle / non-Oracle

Verteilung Oracle / non-Oracle Einreichungen

(Bild: Markus Eisele)

Abseits des Programms wird in den kommenden Tagen noch eine Vielzahl von AktivitĂ€ten im JavaLand bekannt gemacht. Noch ist es ein wenig frĂŒh, und ich kann die Spannung nur weiter anheizen. Aber ĂŒber das Twitter Handle des iJUG (@iJUGeV [4]) und auch ĂŒber meinen eigenen Twitter-Account (@myfear [5]) wird es in den kommenden Tagen weitere spannende Informationen und natĂŒrlich auch das komplette Programm geben. Wer möchte, kann sich natĂŒrlich heute schon anmelden. Ich freue mich auf euch. Im JavaLand [6]. NĂ€chstes Jahr! ( [7])


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[1] http://www.ijug.eu/
[2] http://www.javaland.eu/
[3] http://www.javaland.eu/anmeldung/anmeldung.html
[4] https://twitter.com/iJUGeV
[5] http://twitter.com/myfear
[6] http://www.javaland.eu/
[7] mailto:eisele.markus@gmail.com