Täglich sterben unzählige Menschen an chronischer Unterversorgung des Körpers durch fortschreitenden Sauerstoffmangel. Die meisten durch Ateminsuffizienz bei COPD 4.Grades aber auch durch seltenere Kranheiten wie Mukoviszidose. Eine Zeitlang kann man den Tod noch rauszögern durch Sauerstoffgabe. Aber eine Beatmung macht dann überhaupt keinen Sinn mehr, weil das nur eine qualvolle künstliche Lebensverlängerung wäre, die in der Tat nur mit starker Sedierung zu ertragen wäre. Vom Beatmungsgerät, das die Lungen und den gesamten Organismus noch weiter schädigt, kommt man dann ohnehin nicht mehr weg.
Der Körper gewöhnt sich eine Zeitlang an zu niedrigen Sauerstoffgehalt und erhält die wichtigsten Funktionen aufrecht. Aber dann verliert man einfach das Bewusstsein. Du darfst dir das nicht so vorstellen, als ob dir jemand die Luft abdrückt.
Der Schrecken des Erstickenlassens wird oft an die Wand gemalt, um zu suggerieren, dass eine Vervielfachung von Beatmungskapazitäten viele Menschen retten könnte.
Der Begriff "Triage" der in diesem Sinne (außerdem auch noch falsch) verwendet wird, dient der Erzeugung von Angst, um die Bevölkerung zu immer weiteren Zwangsmaßnahmen zu überzeugen.