PKK-Chef Öcalan sieht Zionisten als politisches Vorbild, Rojava ist eine politische Kopie der Zionisten.
Bereits Ende der 90er Jahre leitete Öcalan die Wende ein bei der PKK von einer marxistisch-leninistischen-stalinistischen Organisation zu einer völkisch-rassistischen. Entsprechend wurde in PKK-Schriften auch Ariertümelei betrieben, von einer "arischen Rasse" bei den Kurden war dabei die Rede. Öcalan sympathisierte mit den rassistischen Rechten und Nazis in Europa.
KURDEN - Wende ins Völkische, 21.04.1997
https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8700785.html
In seinem Gefängnis in Imrali entdeckte Öcalan schliesslich die Bücher und Theorien von Murray Bookchin, der einer der Frühzionisten ist und umstritten.
Ich poste mal einige Quellen und Hintergründe, da wird auf den Zusammenhang ebenfalls hingewiesen und selbst von kurdischer und speziell PKK-Seite zugegeben.
https://jewishcurrents.org/fighting-for-rojava
M: Do you think it made sense to the Kurdish people that you were there?
TV: Oh hell yes. There were a lot of people that were native to Kobani and it was a matter of: “This is where we live, and we don’t have a choice but to fight.” But thousands and thousands of Kurds came from areas that weren’t Syria—from Turkey, Iran, Iraq.
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MM: I’ve heard that the Kurds feel positively about Zionism or identify with it in a way. Did you ever get a sense of that?TV: That never came up, but I know that there’s sort of a mutual affinity between Israelis and Kurds.
The Myth of the Kurdish YPG’s Moral Excellence: Stephen Gowans
https://www.barakabooks.com/the-myth-of-the-kurdish-ypgs-moral-excellence-stephen-gowans
WHY ROJAVA MATTERS FOR ISRAEL
https://www.jpost.com/Opinion/Why-Rojava-matters-for-Israel-580358
"Israel is our only friend in the Middle East"
https://www.israeldefense.co.il/en/content/israel-our-only-friend-middle-east
Und nun wird es wirklich sehr interessant, hier aus von einer kurdischen PKK-Unterstützerin namens Dilar Dirik:
https://www.progressiveisrael.org/syrian-kurdish-areas-resemble-early-israeli-socialism
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Syrian Kurds’ Anarcho-Feminism resembles early Israeli socialism
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What Dirik described as happening on the ground in the autonomous Kurdish enclaves in northern Syria, with women’s empowerment, cooperative enterprises and decisions made via community-wide voting, reminded me of Israeli kibbutzim, moshavim and worker-owned cooperatives — especially during the most experimental times in the pre-State Yishuv. Israeli socialism was closer to anarcho-syndicalism than state socialism, but David Ben-Gurion was very much a “statist,” perhaps out of necessity, and Israel has developed very differently than the “one big kibbutz” or confederation of autonomous communities as envisioned by some early left-Zionist theorists. Today, most kibbutzim and moshavim are pleasant communities that have been basically absorbed into a corporate economic culture, with mere remnants remaining of their original collectivist ethos.
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Nachfolgend weitere sehr lesenswerte Artikel und weil es hier den Rahmen sprengt, poste ich lediglich die Quellen. Die PKK sieht also Murray Bookchin als ideologisches Vorbild, der ein zionistischer Faschist war, die Verbrechen von Israel rechtfertigte und legitimierte, zudem rassistische Pamphlete gegen Araber verfasste. In den Artikeln wird auch auf Öcalan und die PKK ebenfalls Bezug genommen, schlichtweg auf aktuellem Anlass, da Journalisten zwar erwähnen, dass die PKK die Idee und Ideologie von Bookchin zu realisieren versucht, aber sie gehen niemals auf Details ein, um was es sich dabei handelt.
Anarchist hero Murray Bookchin was a Zionist who whitewashed Israeli colonialism and war crimes
https://bennorton.com/anarchist-murray-bookchin-zionist-israel-colonialism
Bizarre and Wonderful: Murray Bookchin, Eco-Anarchist
https://pulitzercenter.org/reporting/bizarre-and-wonderful-murray-bookchin-eco-anarchist
Es ist schon sehr interessant zu sehen, dass in deutschen Medien zwar gesagt wird, dass letztendlich Rojava als Idee vom Zionisten Murray Bookchin stammt bzw. als Vorbild genommen wird von der PKK, auch US Medien haben das öfters erwähnt, aber wieso geht man da nicht in Details? Die Aufgabe des Journalisten ist es doch zu recherchieren und seine Leser zu informieren? Wieso hört der Journalist an dem Punkt auf? Oder ist da etwa wieder die übliche Selbstzensur am Werke? Soll mir mal einer einen einzigen Artikel der Mainstreammedien zeigen, das Murray Bookchin als Vorbild für Rojava erwähnt, aber diesbezüglich irgendetwas zu den Hintergründen erklärt und die Leser informiert. Mir ist kein einziger Artikel oder Bericht bekannt.
Mir konnte bis heute kein einziger erklären und die Frage habe ich mehr als ein Dutzend Mal gestellt, inwiefern es realistisch ist oder gar friedlich enden kann, wenn 8%-10% der Bevölkerung mit Kurden in Syrien über 30% der syrischen Gebiete illegal für sich beanspruchen, 98% der syrischen Erdölressourcen, die Hauptwassergebiete Syriens und die Hauptanbaugebiete für landwirtschaftliche Produkte (hierbei sind es fast ausschliesslich arabische Bauern bzw. Landwirte in dem von den USA und PKK-Kurden illegal okkupierten Gebiet).
Dass man im Westen versucht dies illegal und völkerrechtswidrig durchzusetzen, ist ein weiteres Verbrechen und reiht sich ein in frühere Kolonialverbrechen des Westens.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (19.11.2019 23:40).