Zwar denke ich, dass in nahezu allen PKW-Anwendungen E-Fuels im Jahr 2035 rein von der Kostenrechnung keine Chance gegen Elektroautos haben.
Ich könnte mir sogar vorstellen, dass selbst von der praktischen Anwendungen E-Autos dort bereits überlegen sein könnten, da mit einer Tank, bzw. Akkuladung weitere Reichweiten als bei Verbrennern erreicht werden könnten.
Nur warum finde ich dann die Entscheidung zu E-Fuels gut?
Ganz einfach:
Schreibt man eine Technik vor, wird diese, bzw. die Entwickung und der Markt träge. Die Leute müssen es ja sowieso kaufen.
Zudem haben die Hersteller auch kein Interesse an einer Kosten- bzw. Preissenkung, sondern alle versuchen das mittlere Preisniveau auf einer möglichst hohen Ebene anzusiedeln.
Jetzt konkurriert der Elektroantrieb weiterhin mit Verbrennern, was zu einen gewissen Innovationsdruck fĂĽhrt.
Wenn die (mitlerweile etlichen) Hersteller von Elektroautos nicht wollen, dass Leute weiterhin zu dann hohen Betriebskosten Verbrenner fahren, sondern eben Elektoautos, mĂĽssen sie sehen, dass in Sachen praktischen Nutzen und Anschaffungskosten ebenbĂĽrdig, evtl. sogar besser sind.
Diese Entscheidung, dass eben nicht pauschal eine Technik vorgeschrieben wird, ist das beste, was auch dem Elektroauto und dessen Entwicklung passieren konnte.
Zeitgleich sorgt es für Innovationsanreize bei E-Fuels, die man zumindest bei anderen Anwendungen ausserhalb des PKW-Bereiches zwingend benötigen wird.
Frohen Sonntag.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (26.03.2023 10:31).