...sondern den von ihnen kontrollierten Kapitalgesellschaften.
Das mag fĂĽr so manche gefĂĽhlt das gleiche sein und daher kommt auch der Aufschrei nach dieser anscheinlichen Ungerechtigkeit.
Ja, diese Personen kontrollieren das Vermögen und üben auch die damit verbundene Macht und Entscheidungsgewalt aus - diese Art von Kontrolle wird aus vielen guten Gründen aber gerade nicht besteuert. Vor allem darf dieses Geld auch nicht für privaten Konsum genutzt werden und wer die strikte Trennung des Privatvermögens und des Vermögens der Kapitalgesellschaften nicht einhält, begibt sich damit in jeder Hinsicht auf dünnes Eis. Man kann sich höchstens darüber streiten, ob letzteres konsequent genug geprüft wird.
Was die ganzen Aufreger-Schlagzeilen tatsächlich bedeuten, ist eigentlich etwas ganz anderes:
Bezos, Musk und Co. haben eine extrem geringe Konsumquote.
Sie leben in Anbetracht ihrer Möglichkeiten also vergleichsweise bescheiden. Natürlich haben es Reiche leichter, eine geringe Konsumquote zu haben, da die menschlichen Grundbedürfnisse nicht proportional zum Einkommen steigen. Eine himmelschreiende Ungerechtigkeit ist das aber keineswegs.