bloodstix schrieb am 30.10.2017 15:09:
RolfKopter schrieb am 30.10.2017 11:07:
al-Mu'alla schrieb am 29.10.2017 00:33:
ähm...dir ist klar...opendns betreibt zensur? es gibt sehr viele seiten die opendns blockiert...nicht weiterleitet (also als nicht existent ausgegeben).
da kanste auch bei den dns servern der teledoof bleiben...
Das hängt sicherlich davon ab welche Seiten man besuchen möchte.
FĂĽr meinen Bedarf reicht es bzw. da wird nichts blockiert, es sei denn ich habe es selber auf die Blacklist gesetzt.Man muss halt eine Analyse machen, was man derzeit macht und ob es besser ist zu wechseln.
Bei mir überwiegen die Vorteile, wenn ich den DNS Server wechsel, und ich habe mich für eine Lösung entschieden bei der ich sicher weiß wer den DNS Server betreibt.Natürlich gibt es da noch einige sinnvolle Alternativen zu OpenDNS, aber mir gefällt bei OpenDNS die Konfigurierbarkeit, also z.B. die Möglichkeit Blacklists zu erstellen und Einblick zu erhalten, welche Anfragen OpenDNS aus meinem Netzwerk erhält.
Zensur sollte man, egal ob sie einen persönlich trifft, nicht unterstützen.
Guter Punkt.
Dem wĂĽrde ich aber entgegnen, dass man berĂĽcksichtigen muss, was zensiert wird.
Unsere Freiheitsrechte hören nämlich da auf, wo die Rechte anderer anfangen.
Wenn z.B. Kipo, Hassreden, Pro-Ana und Mobbing-Webseiten etc. etc. ..."zensiert" werden, dann hätte wohl kaum jemand was dagegen.
Ich weiß nicht ob und was OpenDNS zensiert, aber normalerweise muss man als Nutzer aktiv Kategorien wie "Hate/Discrimination" oder "Tasteless" auf die Blacklist setzen, andernfalls löst der OpenDNS-Server die Anfrage ganz normal auf.
Ferner muss man nicht immer 100% mit den politischen Ansichten eines Anbieters ĂĽbereinstimmen.
Ich nutze z.B. bis heute ein BlackBerry, weil ich den Work-Flow schätze und es in Kombination mit einem BES-Server immer noch sicherste Lösung im Markt ist.
Mit der der ziemlich politischen Ausrichtung des Unternehmens habe ich zwar wirklich große Probleme, aber ein Wechsel zu Android oder iOS wäre leider wie ein Schuss ins eigene Knie.
Google und Apple sind zwar "politisch" näher an meinen Interessen, aber deren Produkte sind es leider (noch) nicht.