... mal eine Berichterstattung in den öffentlichen Medien, die
a) ein Politiker
b) das Wahlvolk
versteht!
Nur als Beispiel:
Sowas läuft in Bayern auf "B5 aktuell" - einem Nachrichtensender:
"Unterhändler des Parlaments und der EU-Staaten hatten sich Mitte Februar auf eine Urheberrechtsreform geeinigt. Diese sieht unter anderem ein Leistungsschutzrecht für Presseverlage sowie - in Artikel 13 - deutlich mehr Pflichten zum Urheberrechtsschutz für Plattformen wie YouTube vor. Kritiker befürchten durch die Upload-Filter eine Zensur im Internet." [1]
Diese Nachrichtig ist so natĂĽrlich nicht falsch - aber es geht fĂĽr den Normalo nicht draus hervor, worum es ĂĽberhaupt geht! Es wird letztlich sogar so dargestellt, dass es fĂĽr den Normalo absolut positiv rĂĽberkommt!
"mehr Pflichten zum Urheberrechtsschutz" ... ist a prinzipiell mal nichts schlechtes. Was diese "Pflicht" aber konkret bedeutet, steht nicht dort - sonst wĂĽrde man vielleicht erkennen, dass das praktisch nicht realisierbar ist.
"... für Plattformen wie YouTube" ... klar! Wenn's gegen große amerikanische Monopolisten geht, da sind alle dafür! Dass die Webseite vom Schützenverein aber auch als "Plattform wie YouTube" zählt, kapiert niemand! Dann sähe die Sache nämlich gleich anders aus ....
"... befürchten ... eine Zensur im Internet" ... ist ja auch nur die halbe Wahrheit! Zensur fürchtet primär ja mal keiner - aber die Tatsache, dass man wg. der Filter schlichtwg nix mehr hochladen kann. Generell die Tatsache, dass man die Inhalte irgendwie "prüfen" muss ...
Und was im Detail an Artikel 13 problematisch ist, erfährt der Normalo aus den Medien auch nicht! Und damit auch nicht, dass ihm, dem Normalo, das durchaus auch alles betrifft ... nicht nur YouTube, Facebook und Instagram.
[1] https://www.br.de/nachrichten/netzwelt/weber-stellt-klar-votum-ueber-urheberrechtsreform-ende-maerz,RJsMe2I