Es reicht doch völlig aus, wenn generelle Statistiken ausgewertet werden: Jemand hatte eine OP dieser Art, jemand hat sich das Bein gebrochen. Dazu braucht nicht anonymisiert zu werden, alle bekommen die selbe Tracking-ID "1".
Zudem kann es ja ein Gesetz geben, welches es dem Arzt ermöglicht, den Patienten zu fragen ob seine Daten anonymisiert in eine Wissenschaftsdatenbank abgespeichert werden dürfen. Etwa durch eine Trackingnummer, die dem Patienten von der KK gegeben wird. Bei Bedarf können auch mehrere Trackingnummern ausgegeben werden, falls der Patient nicht möchte, dass seine Daten wegen seiner Krankenahausbesuche die auf Grund seines Krebses geschehen mit denen der Besuche, die auf Grund seines komplizierten Sturzes gemacht werden, korreliert werden.
Anderseits sollte nicht einmal die Krankenkasse die Nummer kennen. Also einen Webservice aufstellen, in dem ein Patient selbst eine 9-stellige Zahl eingibt, die dann as benutzt abgespeichert wird, damit ein anderer die nicht auch noch benutzen kann.
Denn zu meinen, es sei wissenschaftlich sinnvoll jeden noch so kleinen Mist "anonymisiert" abzuspeichern, der denkt irgendwie nicht weit genug, wenn es darum geht "Sicherheit" mit "DatenverfĂĽgbarkeit" in Gleichgewicht zu bringen. Es soll jedem einzelnen selbst ĂĽberlassen werden, ob er der Wissenschaft Daten zur VerfĂĽgung stellt oder nicht.
Das sollte insbesondere nach Cambridge Analytica selbstverständlich sein, die ja im Namen der Wissenschaft, zum Wohle der Menschheit, um Beteiligung zu psychologischen Onlinebefragungen gebeten haben.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (20.01.2020 09:33).