Uber kann noch nicht mal ganze Fußgänger in den Sensordaten ihrer autonomen Fahrzeuge erkennen, wie kürzlich auf tragische Weise offenbar wurde.
Nun will mal also mittels der "Wundermethode fĂĽr Alles" KI zwischen den subtilen Verhaltensunterschieden alkoholisierter und nĂĽchternen Menschen diskriminieren?
Der überzogenen Euphorie für KI zum Trotz, haben diese Algorithmen immer Fehlerraten von oft mehreren Prozent. Das bedeutet, das dann entweder auch vielen nicht alkoholisierten Menschen die Beförderung verweigert würde oder viele Betrunkene nicht erkannt werden oder beides. Insbesondere Menschen mit von der Norm abweichendem Verhalten, z.B. mit mentalen Einschränkungen, dürften zu den Opfern der algorithmischen Diskriminierung gehören. Und überhaupt, wieso sollte man Betrunkenen die Beförderung verweigern? Dafür gibt es doch Taxidienste.
Diese Pläne von Uber zeigen nur einmal mehr, dass sich viele "innovative" Unternehmen aus Amerika bei ihren rücksichtslosen Geschäftsmodellen wenig um gesetzliche und ethische Normen scheren.
Und wenn unsere Politiker sich um mehr um die Rechte ihrer BĂĽrger aks um die Gewinne der Unternehmen kĂĽmmern wĂĽrden, mĂĽsste die Diskrimierung von Menschen in Gruppen durch Algorithmen, von der dann der Benachteiligungen ausgehen, komplett verboten werden. Und das sollte nicht nur fĂĽr Silicon-Valley Firmen, sondern auch fĂĽr Versicherungen, Banken etc. gelten.