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3D-Drucker und mehr: So war es bei der Mini Maker Faire Sindelfingen

Dirk Herrendoerfer
Kinder und Erwachsene stehen um einen Tisch

Letztes Wochende war es erstmals in Sindelfingen bei Stuttgart so weit: Eine Mini Maker Faire lockte mit Mikrocontrollern und 3D-Druckern zum Einstieg ins Basteln mit Elektronik.

Am 11. November öffnete das Jugendforschungszentrum (JVZ) der Gottlieb Daimler Schule seine Pforten zur ersten Sindelfinger Mini Maker Faire. Das JVZ lud ein, sich ĂŒber aktuelle Entwicklungen, Projekte und Technologien zu informieren [1] und an den Workshops teilzunehmen. Zahlreiche Vereine, Klubs und Privatpersonen waren dem Aufruf gefolgt und prĂ€sentierten sich auf der Minimesse.

Zu den Ausstellern gehörte der Deutsche Amateur Radio Club, an deren Stand sich jeder unter Anleitung einen keinen LED-WĂŒrfel bauen konnte. Der Verein Yirabah Gambia prĂ€sentierte mit "Licht fĂŒr Afrika" seine Solarlampen und lud ebenfalls zum Basteln und Löten ein. Vom Miniraketen-Projekt "Raketfued" waren die Macher angereist und zeigten ihre selbst entwickelten Wasserraketen. Lokale Einrichtungen wie das Repair-Cafe Sindelfingen und die Offene Werkstatt Hobbyhimmel erlĂ€uterten ihre Angebote, Leistungen und Erfahrungen. Hewlett Packard Enterprise zeigte Surface Touch.

Mini Maker Faire Sindelfingen 2017 (0 Bilder) [2]

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Auch die Make war mit zwei Autoren vertreten: Guido Burger zeigte in der Ausstellung und in Workshops die IoT-Lernplatine "Octopus" [4] und erklĂ€rte deren einfache Programmierung, wĂ€hrend ich Mini-3D-Drucker und kleine, gĂŒnstige Fabrikationsmaschinen prĂ€sentierte. Das Jugendforschungszentrum selbst richtete die Ausstellung "Technik spielend lernen" aus, in der Jung wie Alt sich an technischem Spielzeug und BausĂ€tzen versuchen konnten.

In den Laboren, WerkstĂ€tten und Klassenzimmern gab es parallel weitere Workshops und VortrĂ€ge. So hielt die Sparte Geschichte des IBM-Klub Böblingen einen Workshop zur LEGO-EV3-Programmierung, die Robotics-AG des Johannes-Kepler-Gymnasium in Weil der Stadt einen Calliope-mini [5]-Workshop und Prof. Winfried Bantel der Hochschule Aalen einen Vortrag ĂŒber das Internet der Dinge.

FĂŒr die Veranstalter war die Mini Maker Faire in Sindelfingen ein voller Erfolg. Über den Tag hinweg wurden circa 400 Besucher und Workshop-Teilnehmer gezĂ€hlt. Die Ausstellung und Workshops waren stets gut besucht und die RĂ€umlichkeiten nahe den Grenzen ihrer KapazitĂ€t. Bei sehr angenehmer Stimmung war es ein wahres Show-and-Tell, eine echte Maker Faire. (hch [6])


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[1] http://www.maker-faire-sindelfingen.de/index.php/konzept
[2] https://www.heise.de/bilderstrecke/2318565.html?back=3891531;back=3891531
[3] https://www.heise.de/bilderstrecke/2318565.html?back=3891531;back=3891531
[4] https://www.heise.de/select/make/2016/14/1481540099093747
[5] https://www.heise.de/thema/calliope-mini
[6] mailto:hch@make-magazin.de