zurück zum Artikel

AMD sieht sich bei Sanierung im Aufwind

Der US-amerikanische Prozessorhersteller will im KerngeschÀft nÀchstes Jahr operativ schwarze Zahlen schreiben. Bei Mikroprozessoren und Grafikchips sei in der Branche insgesamt ein Plus von bis zu 15 Prozent zu erwarten, sagte AMD-Chef Dirk Meyer.

Der verlustreiche US-amerikanische Prozessorhersteller AMD [1] will im KerngeschÀft nÀchstes Jahr operativ schwarze Zahlen schreiben. Beim Absatz peilt das Unternehmen ein stÀrkeres Wachstum als der Markt an.

AMD-CEO Dirk Meyer

(Bild: AMD)

Bei Mikroprozessoren und Grafikchips sei 2010 in der Branche insgesamt ein Plus zwischen 10 bis 15 Prozent zu erwarten, sagte AMD-Chef Dirk Meyer auf einer Analystenkonferenz am Konzernsitz im kalifornischen Sunnyvale. Das wolle AMD schlagen. Finanzchef Thomas Seifert versprach, dass der Schuldenabbau höchste PrioritÀt habe.

Der US-Konzern hatte im vergangenen Jahr sein KerngeschĂ€ft rund um das Chip-Design von der Produktion getrennt [2]. Die Fertigung mit einer der grĂ¶ĂŸten Halbleiter-Fabriken in Dresden gliederte AMD in ein eigenes Unternehmen aus.

FĂŒr das dritte Quartal hatte AMD gerade erst erneut rote Zahlen und sinkende UmsĂ€tze vorgelegt [3]. Der Konzern sieht sich bei seiner Sanierung aber im AufwĂ€rtstrend. (anw [4])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-857465

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.amd.com
[2] https://www.heise.de/news/AMD-gruendet-The-Foundry-Company-und-baut-Fab-4X-209895.html
[3] https://www.heise.de/news/AMD-bleibt-in-den-roten-Zahlen-831001.html
[4] mailto:anw@heise.de