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AOL freut sich ĂŒber Gewinne im Werbebereich

AOLs Schwenk zum WerbegeschÀft und Einsparungen bescheren dem Unternehmen gute GeschÀftszahlen. 20,8 Millionen Dollar Gewinn streicht das Internet-Urgestein im dritten Quartal ein. Bei den Internet-Abo-Erlösen verliert AOL.

Ein stark laufendes WerbegeschĂ€ft fĂŒllt AOL [1] die Kasse. Im dritten Quartal konnte das Unternehmen einen Gewinn von 20,8 Millionen Dollar (16,2 Millionen Euro) verbuchen, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Verlust von 2,6 Millionen Dollar aufgelaufen war.

Die Einnahmen aus Werbung sind um sieben Prozent gestiegen - und konnten damit die rĂŒcklĂ€ufigen Abo-Erlöse auffangen. Diese sind im Vergleich zum dritten Quartal 2011 von knapp 192 Millionen auf rund 174 Millionen Dollar gefallen. Der Gesamtumsatz stagnierte bei knapp 532 Millionen Dollar. Der höhere Gewinn kam durch Einsparungen zustande.

Firmenchef Tim Armstrong baut AOL zu einem Inhalteanbieter um; AOL war mit InternetzugĂ€ngen groß geworden. Seitdem die Telekommunikationskonzerne und Kabelanbieter dieses GeschĂ€ft jedoch selbst betreiben, hat sich AOL auf Werbung im Umfeld von Medieninhalten verlegt [2]. Armstrong kaufte fĂŒr 315 Millionen Dollar die US-Onlinezeitung «Huffington Post» [3]. Auch die Technologieblogs «Engadget» und «TechCrunch» gehören zu AOL. (kbe [4])


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[1] http://www.aol.de
[2] https://www.heise.de/news/AOL-schuettet-Sonderdividende-in-Milliardenhoehe-aus-1676238.html
[3] https://www.heise.de/news/AOL-schliesst-Uebernahme-der-HuffPo-ab-1203485.html
[4] mailto:kbe@heise.de