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Adobe baut 600 ArbeitsplÀtze ab

Andreas Wilkens

Im vergangenen Quartal hat der Softwarehersteller weniger umgesetzt als prognostiziert. Nun will er durch eine Restrukturierung Kosten senken.

Der US-amerikanische Softwarehersteller Adobe sieht sich durch die weltweite WirtschaftsschwÀche betroffen. Sie habe sich im vierten Quartal signifikant auf den Umsatz ausgewirkt, sagte CEO Shantanu Narayen laut einer Mitteilung [1] zu den vorlÀufigen Zahlen des vierten GeschÀfsquartals. Das Unternehmen wolle die operativen Kosten senken und sich besser auf strategische PrioritÀten einstellen. Im Rahmen dieser Restrukturierung sollen weltweit 600 ArbeitsplÀtze wegfallen. Das entspricht 8 Prozent der Belegschaft.

Laut den vorlĂ€ufigen Ergebnissen hat Adobe im vergangenen Quartal voraussichtlich 912 Millionen bis 915 Millionen US-Dollar umgesetzt, heißt es weiter. Als Ziel hatte das Unternehmen 925 Millionen bis 955 Millionen US-Dollar anvisiert. Die Nachfrage nach der Produktreihe der Creative Suite 4, die seit November erhĂ€ltlich ist [2], sei geringer als erwartet ausgefallen. Der Gewinn je Aktie betrage 0,45 bis 0,46 Dollar, bisher war das Unternehmen von 0,39 bis 0,42 US-Dollar je Aktie ausgegangen.

FĂŒr das laufende erste Quartal seines GeschĂ€ftsjahres erwartet Adobe 800 Millionen bis 850 Millionen US-Dollar Umsatz. Im ersten Quartal des vorigen GeschĂ€ftsjahres hatte Adobe noch 890 Millionen US-Dollar [3] umgesetzt. Analysten hatten laut Wall Street Journal bisher 930 Millionen US-Dollar Umsatz prognostiziert. (anw [4])


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https://www.heise.de/-219319

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[1] http://www.adobe.com/aboutadobe/pressroom/pressreleases/200812/120308PrelimQ4FiscalResults.html
[2] https://www.heise.de/news/Adobe-Creative-Suite-4-verfuegbar-unsichtbare-Aktivierung-inklusive-216471.html
[3] https://www.heise.de/news/Adobe-steigert-Umsatz-um-37-Prozent-191472.html
[4] mailto:anw@heise.de