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Alphabet-Labor X entwickelt automatisiertes System gegen Drohnen-Kollisionen

Sascha Mattke
Alphabet-Labor X entwickelt automatisiertes System gegen Drohnen-Kollisionen

Je mehr unbemannte FluggerĂ€te im Luftraum unterwegs sind, desto höher wird die Gefahr von ZusammenstĂ¶ĂŸen. Im Project Wing des Google-Konzerns Alphabet wird an einer Lösung fĂŒr dieses Problem gearbeitet.

Die Vision eines Himmels voller autonomer Flugzeuge ist nicht mehr so weit hergeholt, wie sie einst schien. In Großbritannien hat Amazon mit seinen Quadrocoptern bereits echte Bestellungen ausgeliefert [1], und ein Start-up namens Zipline hat gezeigt, dass es mit seinen FlĂŒgel-Drohnen Medikamente in abgelegene Gegenden bringen kann [2]. Vor diesem Hintergrund entwickelt das X Laboratory des Google-Konzerns Alphabet eine automatisierte Lösung zur Vermeidung von Kollisionen im Luftraum, wie Technology Review online in "Wenn Drohnen Umwege fliegen [3]" berichtet.

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TatsĂ€chlich wird das Fehlen einer Flugsicherung fĂŒr Drohnen hĂ€ufig als das grĂ¶ĂŸte Hindernis fĂŒr die EinfĂŒhrung von Warenlieferungen per Luftfracht genannt. Denn viele der Drohnen werden in geringen Höhen ĂŒber dem begrenzten Luftraum von StĂ€dten unterwegs sein, so dass die Gefahr fĂŒr Kollisionen bei großen StĂŒckzahlen rapide zunimmt. Mit "Project Wing" soll sich das Ă€ndern.

Vergangene Woche haben die Alphabet-Forscher ihre neue Technologie im Drohnen-Testgebiet des Virginia Polytechnic Institute getestet. Bei dem Experiment [8] kamen insgesamt sechs Drohnen zum Einsatz. Drei davon gehörten zu Project Wing – wie bei echten Lieferungen holten sie Pakete ab und lieferten sie aus. Gleichzeitig flogen zwei Drohnen von Intel und eine von Virginia Tech simulierte Rettungsmissionen. ZusammenstĂ¶ĂŸe ließen sich durch den Austausch der Flugrouten und automatisierte Änderungen daran tatsĂ€chlich verhindern.

Mehr dazu bei Technology Review online:

(sma [10])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-3740898

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/newsticker/meldung/Amazon-liefert-erste-Bestellung-per-Drohne-in-Grossbritannien-aus-3570750.html
[2] https://www.heise.de/newsticker/meldung/Drohnen-Eisenbahnnetz-fuer-den-Himmel-3091961.html
[3] https://www.heise.de/hintergrund/Wenn-Drohnen-Umwege-fliegen-3740894.html
[4] https://www.heise.de/news/Project-Wing-Mittagessen-per-Drohne-3317043.html
[5] https://www.heise.de/news/Dachser-Chef-glaubt-nicht-an-baldige-Paketzustellung-per-Drohne-3705599.html
[6] https://www.heise.de/news/Drohnen-Flugzeugtraeger-US-Kuestenwache-mit-Drohnen-gegen-Drogenschmuggler-3714133.html
[7] https://www.heise.de/news/Schweizerische-Post-will-Drohnen-fuer-Laborproben-Lieferungen-nutzen-3672873.html
[8] https://blog.x.company/managing-traffic-in-the-skies-494e2d992358%5D
[9] https://www.heise.de/hintergrund/Wenn-Drohnen-Umwege-fliegen-3740894.html
[10] mailto:s.mattke@gmail.com