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Apple: Fast 1 Billion US-Dollar Börsenwert, Aktie auf Rekordhoch

Ben Schwan
Apple

Kunde mit Apple-Produkt.

(Bild: dpa, Monica Davey)

Die guten Quartalszahlen und positive Kommentare von MilliardĂ€r Warren Buffett haben die Papiere des iPhone-Konzerns vor dem Wochenende in die Höhe schießen lassen. Die Marktkapitalisierung von einer Billion ist nicht mehr weit weg.

Die Apple-Aktie ist am letzten Freitag um fast 4 Prozent gestiegen – und war damit, die Aktiensplits eingerechnet [1], so wertvoll wie noch nie. Bei einem Preis von 183,83 US-Dollar [2] pro StĂŒck ergab sich ein Unternehmenswert, der nur noch rund 68 Milliarden Dollar von einer Billion entfernt ist. Analysten erwarten [3], dass Apple zum ersten Unternehmen an den US-MĂ€rkten wird, dass diese Marke knackt, auch wenn es zwischenzeitlich danach aussah [4], dass Amazon zum Überholmanöver ansetzen könnte. Apple hat jetzt einen Unternehmenswert von mehr als 932 Milliarden Dollar, der E-Commerce-Riese kam am Freitag auf 767 Milliarden [5].

Die positive Entwicklung der Apple-Aktie hat mehrere GrĂŒnde. So fielen die jĂŒngsten Quartalszahlen des Unternehmens fĂŒr Januar bis MĂ€rz [6] deutlich besser aus als von Beobachtern erwartet, die sich vor einem schlecht(er)en iPhone-X-GeschĂ€ft fĂŒrchteten [7]. Wie sich zeigte, lief das Apple-Handy-Business aber selbst im schwierigen Markt China gut [8] – obwohl das iPhone X das teuerste Apple-Smartphone aller Zeiten ist. Auch die AnkĂŒndigung, 100 Milliarden Dollar zusĂ€tzlich in AktienrĂŒckkĂ€ufe zu investieren und die Dividende um 16 Prozent zu erhöhen, beflĂŒgelte die Papiere

Sehr warme Worte fĂŒr Apple gab es außerdem von MilliardĂ€r und Jahrhundertinvestor Warren Buffett. Dessen Firma Berkshire Hathaway hatte im ersten Quartal 75 Millionen weitere Apple-Aktien erworben und stieg zum drittgrĂ¶ĂŸten Apple-Anteilseigner (hinter den Fondsgesellschaften Vanguard und BlackRock) auf. Das AktienrĂŒckkaufprogramm habe ihn "sehr erfreut", sagte er. Apples Produkte seien "enorm klebrig" ("extremely sticky"), also bei den Kunden sehr beliebt, die eine starke LoyalitĂ€t aufbringen.

Die Firma sei "unglaublich" und verdiene "nahezu doppelt so viel" wie die zweitertragreichste Firma in den Vereinigten Staaten. Buffett profitiert schon allein von der Tatsache, dass Apple eine gute Dividende zahlt: Laut Berechnungen [9] des US-Börsensenders CNBC erhĂ€lt Berkshire Hathaway dadurch allein 700 Millionen Dollar im Jahr, ohne einen Finger zu krĂŒmmen. Pro Anteilsschein zahlt Apple mittlerweile 73 US-Cent. (bsc [10])


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[1] https://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Aktiensplit-Apple-Aktie-gesiebtelt-2218044.html
[2] https://www.nasdaq.com/symbol/aapl
[3] https://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Gute-Zahlen-Apple-zwischenzeitlich-ueber-900-Milliarden-US-Dollar-wert-3878841.html
[4] https://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Boersenwert-Amazon-pirscht-sich-an-Apple-heran-4000038.html
[5] https://www.nasdaq.com/symbol/amzn
[6] https://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Apple-Zahlen-Doch-besser-als-erwartet-4038303.html
[7] https://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Apples-iPhone-Chipproduzent-meldet-deutlich-geringere-Umsaetze-4028710.html
[8] https://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Apple-zu-den-Quartalszahlen-Nichts-geht-ueber-das-iPhone-X-4038311.html
[9] https://www.cnbc.com/2018/05/04/warren-buffetts-berkshire-hathaway-will-make-about-700-million-annually-on-apples-dividend-alone.html
[10] mailto:bsc@heise.de