Bankentrojaner Dridex: Zwei MĂ€nner zu Haftstrafen verurteilt
(Bild: sophos.com)
Mit Hilfe des Banking-Trojaners Dridex haben sich zwei MĂ€nner 2,5 Millionen Pfund beschafft. Nun wurden sie von einem Londoner Gericht fĂŒr einige Jahre ins GefĂ€ngnis geschickt.
Zwei MĂ€nner aus Moldawien sind in London wegen IdentitĂ€tsfĂ€lschung und GeldwĂ€sche zu fĂŒnf Jahren und acht Monaten sowie sieben Jahren Haft verurteilt worden. Die beiden hatten mit Hilfe der per E-Mail verschickten Banking-Malware Dridex [1] Computer unter ihre Kontrolle gebracht und Bankdaten ausgeforscht. Mit Hilfe von 220 Bankkonten sollen sie sich 2,5 Millionen Pfund (2,8 Millionen Euro) ergaunert haben, teilt die National Crime Agency mit [2], die zusammen mit der Londoner Polizei in dem Fall ermittelt hatte. Die beiden hatten sich schuldig bekannt.
Die beiden nun Verurteilten wurden im Februar 2015 festgenommen und saĂen seitdem in Untersuchungshaft. Polizeibeamte stellten bei einer Durchsuchung ihrer Wohnung betrĂŒgerische Dokumente und diverse elektronische GerĂ€te sicher. Von einem der beschlagnahmten Computer aus seien die Konten gesteuert worden, mit denen das Geld gewaschen wurde. Eine Haftstrafe fiel höher aus, weil hier noch ein Fall der GeldwĂ€sche aus dem Jahr 2012 in Deutschland berĂŒcksichtigt wurde, bei dem das Opfer 25.000 Euro verlor. (anw [3])
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[2] http://www.nationalcrimeagency.gov.uk/news/924-hundreds-of-bank-accounts-used-to-launder-profits-of-cyber-theft
[3] mailto:anw@heise.de
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