BenQ-HandygeschÀft in Deutschland am Ende [Update]
BenQ Mobile wird in den nÀchsten Tagen einen Antrag auf Einleitung eines Insolvenzverfahrens stellen.
Nach der Ăbernahme [1] der Siemens-MobilfunkgerĂ€te stehen die HandyaktivitĂ€ten des BenQ-Konzern in Deutschland vor dem Aus. Die BenQ Mobile GmbH [2] werde voraussichtlich in den nĂ€chsten Tagen Insolvenzantrag stellen, sagte ein Sprecher in MĂŒnchen. Betroffen sind davon die Zentrale in MĂŒnchen sowie die Produktionsstandorte in Bocholt und Kamp-Lintfort mit etwa 3000 BeschĂ€ftigten.
Update:
In einer Mitteilung [3] der Firmenmutter heiĂt es, das Unternehmen werde keine weiteren Zahlungen an seine Mobiltelefonsparte BenQ Mobile GmbH & Co OHG leisten. Die Umsatz- und Margenentwicklung im wichtigen WeihnachtsgeschĂ€ft werde deutlich hinter den Erwartungen liegen. Wegen des daraus entstehenden LiquiditĂ€tsmangels will BenQ Mobile in Deutschland aufgrund der schwierigen GeschĂ€ftssituation in den nĂ€chsten Tagen Insolvenz beim Amtsgericht MĂŒnchen beantragen.
"Das Management von BenQ Mobile wird umgehend MaĂnahmen treffen, um das laufende GeschĂ€ft aufrecht zu erhalten", heiĂt es in der Mitteilung weiter. Die möglichen Folgen fĂŒr die anderen Standorte und regionalen Gesellschaften von BenQ Mobile mĂŒssten noch geklĂ€rt werden. Das Unternehmen will aber sein weltweites GeschĂ€ft mit Handys der Marke BenQ-Siemens fortsetzen und dazu die bestehenden Forschungs- und Entwicklungs- sowie die FertigungskapazitĂ€ten in Asien weiter nutzen. (anw [4])
URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-166526
Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/news/Ende-mit-Schrecken-Siemens-Handys-gehoeren-jetzt-BenQ-134548.html
[2] http://www.benqmobile.com
[3] http://www.benq.com/press/News.cfm?id=1553&cat=0
[4] mailto:anw@heise.de
Copyright © 2006 Heise Medien