Bessere OOXML-UnterstĂŒtzung in Open|LibreOffice
Mehrere Behörden aus Deutschland und der Schweiz wollen die KompatibilitÀt von OpenOffice und LibreOffice mit dem MS-Office-Format OOXML verbessern.
Mehrere Behörden aus Deutschland und der Schweiz haben im Rahmen der Open Source Business Alliance [1] ein Projekt gestartet, um die KompatibilitĂ€t von OpenOffice [2] und LibreOffice [3] mit dem MS-Office-Format OOXML zu verbessern. Die zu diesem Zweck bei der OSB Alliance gegrĂŒndete Arbeitsgruppe [4] hat eine Spezifikation [5] und Testdokumente erstellt; jetzt werden Dienstleister gesucht, die die Spezifikation in Code umsetzen. Die zu entwickelnde Software soll unter Apache-Lizenz veröffentlicht werden und in die Projekte einflieĂen.
Die IT-Verantwortlichen der Stadtverwaltungen von MĂŒnchen, Freiburg und Jena, die mit OpenOffice arbeiten, und des Schweizerisches Bundesgerichts, das StarOffice einsetzt, sehen in fĂŒnf Bereichen Verbesserungsbedarf: Formatierung von Rahmen und Bilder, Tabellen sowie AufzĂ€hlungen in docx-Dateien, Formatierung von Kommentaren in docx- und xlsx-Dateien sowie die Einbettung von Schriften. Die Initiative ist das Ergebnis eines Workshops, der am 10. und 11. Oktober 2011 in ZĂŒrich stattfand und auf dem sich Behördenvertreter mit Standard-Experten und Office-Entwicklern trafen. (odi [6])
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Links in diesem Artikel:
[1] http://www.osb-alliance.com
[2] http://www.openoffice.org/
[3] http://www.libreoffice.org/
[4] http://www.osb-alliance.com/index.php/de/themen-der-lisog/working-groups
[5] http://www.osb-alliance.com/images/stories/PDF_Files/spezifikationlayoutgetreuedarstellungvonooxmlv06_neu.pdf
[6] mailto:odi@ix.de
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